Gestiegene Ölpreise: Deutsche fahren trotz teuren Sprits nicht weniger Auto

Eine Analyse von Verkehrsdaten hat ergeben, dass die hohen Benzin- und Dieselpreise keine messbaren Auswirkungen auf der Straße haben. Die Bahn profitiert dennoch.

DIE ZEIT
@To3o
Bin gespannt, ob sich zumindest die Fahrgeschwindigkeiten verringert haben. Ich fahre gleich ein Stück Autobahn, in den letzten Jahren werde ich häufig bedrängelt und genötigt, weil ich aus Umweltschutzgründen nicht schneller als 100 km/h fahre. Mal schauen ob es jetzt weniger wird.
#auto #heiligsblechle #Klimawandel
@Leviathan wenn ich Autobahn fahre, fahre ich auch 100. bedrängt wurde ich bislang nicht. Man fließt dann ja eh im LKW-Strom.
@To3o
Na ja, wenn ich 1 LKW mit 100 km/h überhole, dann verschwinden schonmal die 4 Ringe oder Niere im Rückspiegel und es wird extrem hell.
Aber heute ging es, Schneeregen und nasse Fahrbahnen im Rheinland, ein Großteil fuhr angepaßt. Nur die üblichen SUV und Kleintransporter, die in den Baustellen unbedingt überholen mussten, obwohl die Spur nur bis 2,1 m Breite freigegeben ist.
@To3o Es ist keine Urlaubszeit. Vielleicht sind einfach gerade wenig km nur zum Spaß zurückzulegen bzw. nur von Menschen die den Pfennig nicht zweimal umdrehen müssen?!

@christiansagt Selbst kurze Strecken (unter 5 Kilometer) werden zu einem hohen Anteil mit dem #Auto zurückgelegt. Mindestens hier sollte man eine Veränderung erwarten. Findet diese nicht statt - Sprit zu billig.

Quelle z.B. hier:
https://www.destatis.de/DE/Themen/Arbeit/Arbeitsmarkt/Erwerbstaetigkeit/aktuell-erwerbstaetigkeit.html?

Berufspendelnde nutzen auch für kurze Arbeitswege am häufigsten das Auto

Berufspendlerinnen und -pendler setzen auch für kurze Arbeitswege vor allem auf das Auto. Im Jahr 2024 gaben 37 % von ihnen an, für Strecken unter 5 Kilometern normalerweise das Auto zu nutzen. Für Strecken von 5 bis unter 10 Kilometern lag der Anteil der Pkw-Fahrenden mit 65 % noch deutlich höher.

Statistisches Bundesamt

@To3o

Das sagt nichts darüber aus, wie viele überhaupt Kurzstrecken zum Arbeitsplatz fahren im Verhältnis zu allen Pendlern.

@christiansagt dann anders, auch abseits der Pendelnden-Thematik: insgesamt werden viele kurze Strecken mit dem Auto zurückgelegt. In diesem Segment müsste man dann, wenn der Spritpreis zu hoch wäre, Veränderungen vor allem Richtung Rad, feststellen können.

@To3o

Ich denke einfach der Anteil des weniger verbrauchten Öls ist einfach so gering, dass er im Rauschen der täglichen Veränderung verschwindet. Messbar wird das erst bei großen Strecken bzw. Verbrauchern. Das hat allerdings mehrfachen Einschlag. Die Transportkosten (LKW) steigen deutlich und so wird jeder Konsum (z.B. Lebensmittel) teurer, die Menschen schränken sich beim Geld ausgeben ein und so wird dann weniger transportiert was im bundesweiten Verbrauch messbar ist.

@To3o Nun, so sieht halt auch Abhängigkeit aus.
@To3o „immer noch zu billig“ denke ich, wenn ich Menschen bei laufendem Motor im parkenden Auto sitzen sehe!
Ich verstehe es auch einfach nicht. Warum macht man das? Weiß das jemand? (Es ist nicht die Standheizung, meist ist auch noch das Fenster auf… vielleicht Abgas-Schnüffel-Sucht?) 🤷‍♀️
@annyhartmann Gerade vor runter gelassenen Bahnschranken. Ich fasse es einfach nicht. Sagste was, wirste als übergriffig angemotzt.
@annyhartmann @To3o Bei der aktuellen Weltlage scheint Kohlenmonoxidvergiftung echt sexy.
@annyhartmann Bequemlichkeit? Desinteresse? Provokation? Posing? Schautherichbinkeingrüner?

@annyhartmann @To3o

Der gleiche Grund warum Menschen Stunden lang mit ihren Verbennern Spazieren fahren, es ist ihnen sch... egal.