Guten Morgen - Tässle Kaffee ☕️?

Ich begrüße es sehr, dass nun auch die Süddeutsche Zeitung #SZ wie zuvor auch der #Deutschlandfunk das algorithmische Konzernmedium #X wegen dessen „Verrohung“ verlässt.

Aus meiner Sicht sollte #Europa konsequent auf #FOSS - Medien und das Fediverse setzen, auch um seine Daten & Demokratien zu schützen.

Dazu gehört dann freilich auch, dass wir auf Mastodon selbst dialogischer & fairer werden. Mein erstes Shitstörmle erlebte ich hier, als ich als Vegetarier als „nicht vegan genug“ angegangen wurde. Und vor Kurzem wechselte ich meine Instanz wegen willkürlicher Löschungen völlig demokratischer Posts, in denen ich #digitaleGewalt auch gegen die Familie von Manuel #Hagel (CDU) zurückgewiesen hatte.

Lasst uns auch selbst leben, dass „wir“ im Fediversum einladender, dialogischer & also weniger dualistisch sind als thymotische Konzern-Algorithmen. (1/2) #Fediverse #Fediversum #Konzernmedien #Verrohung #Dialog #Mastodon #Dualismus #Thymos #Empörungssucht https://www.deutschlandfunk.de/zunehmende-verrohung-der-plattform-sueddeutsche-zeitung-verlaesst-x-100.html

Medien - "Zunehmende Verrohung der Plattform": Süddeutsche Zeitung verlässt X

Die Süddeutsche Zeitung zieht sich von der Plattform des US-Milliardärs Elon Musk zurück.

Die Nachrichten

Ich hatte ja zu Religion & Hirnforschung (der damals sog. „Neurotheologie“) promoviert. Und warne längst laut vor dem sog. Neurohacking, dem gezielten Eingreifen von Konzern-Algorithmen in unsere menschliche Biochemie & Neuropsychologie - längst messbar etwa auf Dopamin, Adrenalin & Testosteron.

Auch empfehle ich, zwischen parasozialen Blasen einerseits und vereinsamenden KI-Kokons andererseits zu unterscheiden. Wir fluten derzeit schon die Gehirne von Kindern & Jugendlichen mit krass auf Profit & Aufmerksamkeit geeichten Technologien ! Und wundern uns dann über den globalen Rechtsruck der #Rechtsmimesis … (2/2)

#Hirnforschung #Neurohacking #Neurotheologie #Dopamin #Adrenalin #Testosteron #Psychologie #Thymotisierung #Mimesis #DigitaleBlase #KIKokon #Zerblasung #Kokonisierung https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/von-der-neurohacking-blase-zum-ki-kokon-oder-zur-dialogischen-realitaet/

Von der Neurohacking-Blase zum KI-Kokon - oder zur dialogischen Realität

Dr. Michael Blume schildert anhand einer aktuellen KI-Textausgabe die Chancen wie auch Gefahren von individualisierten KI-Kokons.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution Sollte dann aber nicht die Vielfalt der genutzten Dienste wichtig sein? Ein Verweis aus das Fediverse, z.B. konkret Mastodon, ohne Algorithmus führt ja auch dazu das man sich in einer Blase befindet die, je nach Thema, dazu führt das sie die jeweiligen Nutzer beeinflusst, bzw. deren Wahrnehmung von dem was gerade Wichtig ist und was so in der Welt passiert filtert und verändert. Dem kann man ja nur so entgegen wirken indem man absichtlich und bewusst auch mal außerhalb der folgenden Accounts schaut was es noch so gibt bzw. außerhalb der Plattform die digitale Welt erkundet. Andernfalls bleibt sonst das Grundproblem identisch, nur das Meinungen nicht von Algorithmen sondern von Menschen einseitig beeinflusst werden.
Das kann dann ja auch die entsprechenden körperlichen Reaktionen hervorrufen. Zugegeben wird die Abhängigkeit wohl nicht so stark ausfallen wie bei diversen anderen, inzwischen eher unsozialen, Plattformen, aber dennoch vorhanden sein.
@DoKo @BlumeEvolution ich denke, der Unterschied besteht zum einen darin, dass im Fediversum ein Benutzer selber wählen kann, was er sehen will und, ja, die Gefahr der Blasen-Isolation ist definitiv da, zum anderen ist, zumindest auf Mastodon, die Einflussnahme durch gezielte (bezahlte) und automatisierte Kampagnen (noch) nicht spürbar. Das ist, in meiner Wahrnehmung, ein wirklicher (und wohltuender) Vorteil.

@mxe
Ich finde @DoKo hat da schon auch einen Punkt, den wir mitbetrachten dürfen: die anderen dezentralen (Macroblogging-) Anwendungen, bspw. Friendica oder Hubzilla, blicken zunehmends auf eine grösser werdende Mastodon-Userbasis, sehen dabei auch auf schwer-gewichtige, grössere Instanzen, deren "Handling" auch neue Herausforderungen birgt...
* der Hinweis, die Fühler weiter (als nur auf Mastodon) auszustrecken, deckt sich dabei auch mit meinem Demokratieverständnis...

@BlumeEvolution

@Regez @mxe @BlumeEvolution Mastodon war ja nur das Beispiel weil ich hier schreibe. Es betrifft ja jede Plattform und ist, dank Föderation, ja auch eigentlich unabhängig von der genutzten Instanz, solange die sich gegenseitig sehen.
@DoKo
Neue "Features" beim Flaggschiff Mastodon gehen nicht spurlos an d. anderen Anwendungen vorbei, d.h. dass die anderen dann jeweils irgendwie nachziehen müssen (und das, obwohl manche techn., eig. Einstellung womöglich aus einem ganz anderen Grund implementiert wurde) - wir alle profitieren von d. fleissigen Helferlein im Hintergrund, die uns eine gemeinsame, unbeschwertere Nutzung erst ermöglichen..
* ich erkenne, dass Du auch menschl. "Präferenz" (Blase) ansprichst
@mxe @BlumeEvolution
@Regez @mxe @BlumeEvolution Neue Features und Angleichungen sehen ich nicht mal so als das Problem. Das Verlieren in Welten und Blase geht ja schon mit einfachen Mitteln. Umgeben von immer gleichen (die eigene Meinung verstärkenden) Menschen bzw. Texten reicht ja bereits zur Abkapselung. Solange Menschen ihr eigenes Weltbild bestätigt bekommen und nicht sehen (wollen / können) das es auch anders sein kann und andere Meinungen gibt reichen einfachste Austausch(platt)formen.

@DoKo @Regez @mxe @BlumeEvolution stimmt. Und die Effizienz der „Plattformen“ (einfach vom Sofa über Informationen und Meinungen „surfen“) begünstigt die Gefahr.

Aber ist das nicht ein grundlegendes Thema? Verein, Stammtisch, ja selbst Wahl der Schule, Kirche - das alles sind/waren auch „Blasen“? Bewusst den/die Andersdenkende aufsuchen und schätzen, „Diversity“ als Grundeinstellung, da gilt es anzusetzen?

@poldemo @Regez @mxe @BlumeEvolution Bei Vereinen und Stammtischen ist aber ein thematischer Kontext da, ähnlich wie die Foren früher ("in der guten alten Zeit als alles noch toll war" 😉 ). Die Leuten gehen dort hin um sich zu einem Bestimmten Thema auszutauschen, zu informieren und zu diskutieren. Danach gehen Sie wieder, sind raus und gehen anderen Dingen nach. Sie sind nicht permanent alle zusammen jedem Erleben Zwangsläufig andere Dinge (außer man ist vielleicht in der WhatsApp Gruppe der Eltern der schulpflichtigen Kinder, aber das ist dann die Megablase). Für mich, gefühlt, war das Problem erst massiv als die riesengroßen Seiten anfingen themenübergreifend Alles abzudecken, wie z.B. die Facebook Gruppen.

@DoKo @Regez @mxe @BlumeEvolution „thematischer Kontext“ oder „Blase“? Wo ist die Grenze? Und geht man danach in andere Zusammenhänge, dann ist das das, was man in Social Media sehr einfach auch kann. Man muss nur selbst _aktiv_ werden - q.e.d.

Den Unterschied, den ich „offline“ sehe, ist, dass das „Rauschen von draussen“ eher durchdringen kann. Aber auch da: man muss schon auf Empfang geschaltet sein.

@poldemo
Bei "physischer" Begegnung erlauben auch unwillkürlich ausgesendete Signale eine erste Einschätzung, ob beiderseitige Gesprächsbereitschaft (weiter) gegeben ist (oder nicht) - online muss ich mehr zwischen den Zeilen oder unter vorangegangenen Beiträgen (nach-) lesen (sofern ich mich darum bemühe)...erschwerend auch der Verkürzungsmoment im Microblogging-Bereich...online "antrainierter" Talk & Verhaltensweisen könnten auch Real-Life-Einfluss haben...

@DoKo @mxe @BlumeEvolution

@Regez @poldemo @mxe @BlumeEvolution Dafür gibt es ja auch Icons und Bilder als kleine Helferlein.
Die fehlende Soziale Kompetenz, gerade bei Menschen die mit Social Media aufgewachsen sind, wird ja öfters von z.B. Arbeitgebern kritisiert. Da sind also Wechselwirkungen sichtbar.
@DoKo
Eine rein eigene Erfahrung (was ich selbst bei mir reflektiert habe): in stark diskursiven Momenten mit Unbekannten verzichte ich eher auf Icons, weil sie online auch schon missbräuchlich verwendet oder missverstanden wurden - ich stütze mich dann besser auf eine verständliche Formulierung...wenn sich Accounts schon länger kennen (schreiben) kristallisieren sich auch eigene Umgangsformen heraus, die für Aussenstehende ggf. etwas schwerer nachvollziehbar sind
@poldemo @mxe @BlumeEvolution
@Regez @poldemo @mxe @BlumeEvolution ok. Verständlich. Ich finde es hilft oft, speziell um sarkastischen oder nicht ganz so ernst gemeinte Punkte klar hervorzuheben. Aber das klappt natürlich nur wenn es recht eindeutig interpretiert werden kann.