RE: https://todon.eu/@autonomysolidarity/116176556891273440

Klar ist „Zerstört das Patriarchat, nicht den Planeten“ typisch linksdualistisch, also selbstgerecht & mackerhaft statt dialogisch. Allerdings gibt es zwischen #Fossilismus & #Patriarchat durchaus starke Verbindungen, die die US-Politikwissenschaftlerin Cara New #Daggett unter dem Stichwort „Petromaskulinität“ eindrucksvoll beschrieben hat. Empfehle das Buch hier sehr, weil echte #Politikwissenschaft viel spannender ist als jeder rechte, linke, libertäre #Dualismus : https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/fuerchten-fragile-maenner-das-wasser-von-maennerfantasien-und-petromaskulinitaet/

@BlumeEvolution ich würde es ehr als kämpferisch bezeichnen 😉
Aber sonst bin ich bei Dir!

@PaTsch

Danke 🙏 fürs freundliche Verstehen! 🙂

Ich meine halt, dass es auch zur Überwindung von Sexismus & Fossilismus nicht weitere Runden von „Kampf“ & „Zerstörung“ braucht, sondern Dialog, Wissenschaft & erneuerbare Friedens(!)energien. Aber für „echte“ Alpha-Macker ist das natürlich zu „soft“… 🤷‍♂️🤔 #Fossilismus #Sexismus #Friedensenergien #Dialog #Monismus #Dualismus https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/medien-2025-live-wird-eine-pm-ueber-erneuerbare-friedensenergien-aufgegriffen/

Medien: Heute 1 PM zur fossilen Finanzierung von Russland & Iran

Eine Fediversum-Mehrheit glaubt, dass auch eine heutige PM zu erneuerbaren Friedensenergien kaum medial aufgegriffen wird.

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution ich muss aber betonen, dass ich "Alpha Macker" die Blümchen und diese Farbgebung benutzen und das Patriarchat abschaffen wollen dann doch sympathisch finde 😅
Aber klar, von Austausch und alternativ Findung auf wissenschaftlicher Basis hat die Bevölkerung um einiges mehr^^
@BlumeEvolution @PaTsch Ich muss sagen, ich bin solchen plakativen Sprüchen tendenziell nicht abgeneigt, fühlt sich einfach gut an. Mir scheint aber, genau das ist hier dein Kritikpunkt und ich glaube, so habe ich das noch gar nicht gesehen. Vielen Dank für den Gedanken!

@thedoctor

Danke & ja, Du hast es verstanden! 🙏🙂

Freund-Feind-#Dualismus ist Teil der menschlichen Entwicklungspsychologie. Und, ja, „fühlt sich gut an“, wenn endlich alle Komplexität auf nur noch eine Feindesgruppe reduziert wird. Und ich bin ja auch kein Pazifist und schon gar kein Relativist, feiere etwa den Sturz von Diktaturen & Faschisten.

Doch wenn wir Möglichkeiten haben, sollten wir m.E. im #Dialog immer nach konstruktiven & friedlichen Wegen etwa des #Solarpunk suchen. 🙏🌱

@PaTsch

@BlumeEvolution
Klingt plausibel, wenn auch anstrengender, aber so ist das nunmal :o)
@PaTsch
@BlumeEvolution @thedoctor @PaTsch solche Feindbilder dienen nicht der Veränderung, sondern nur der Selbstidentifikation, das reißt Gräben auf, wo Brücken gebraucht würden. Emotional ist ein Kampf gut gegen böse jedoch wesentlich attraktiver. Veränderung geschieht in der Mitte, nicht am Rand.

@Lykanthrop_ "... Gräben auf, wo Brücken gebraucht würden"

Wenn diese Brücken wieder zum dialogischen Konservatismus des zeitgeistlichen Reformismus führen, dann ist das auch wieder keine Veränderung⁉️

@BlumeEvolution @thedoctor @PaTsch

@BlumeEvolution @thedoctor @PaTsch

Wer Feinde hat, hat auch Forscher und Wissenschaftler, heißt aber nicht dass das was diese produzieren auch gutes bedeutet. Auch solche sollten einer demokratischen Kontrolle unterliegen und nicht nur zu deren Selbstschutz, sondern auch dem der Allgemeinheit.

Und konstruktive Dialoge mit Massen mordenden Regimen verlaufen immer ins Nirvana und ist immer ein Tritt in die Eier von deren Opfer.

Manchmal ist der Realismus der richtige Weg, auch wenn es schmerzt

@BlumeEvolution Verstehe die Kritik am Dualismus, aber finde es wichtig auf den Zusammenhang hinzuweisen.
Ein anderer Buchtitel, der das aufzeigt, wäre zum Beispiel "Männer, die die Welt verbrennen" von @chrisstoecker .

@bodoborn

Ja, ich schätze @chrisstoecker sehr, auch wenn er anfangs das Versagen auch links-fossiler Regierungen z.B. in Südafrika oder Brasilien nicht so wahrhaben wollte. Habe deswegen sein Buch mit jenem von #Sloterdijk kontrastiert & "Männer, die die Welt verbrennen" sehr empfohlen. 👇

Vor Kurzem lobte er sogar mal 1 #CDU - MP, #DanielGünther aus S.-H.!

Und da will ich hin: Fair zu sein, auch über die je eigenen Blasen hinaus. Nur dialogisch kommen wir weiter.
https://scilogs.spektrum.de/natur-des-glaubens/wer-traegt-die-fossile-schuld-doppelrezension-von-christian-stoecker-peter-sloterdijk/

Wer trägt die fossile Schuld? Rezension von Stöcker & Sloterdijk

Seit 2015 wies ich mit „Öl- und Glaubenskriege“ auf unsere inzwischen insbesondere für die Ukraine und Israel tödliche Finanzierung fossiler Erdgas- und Erdöl-Regime wie Russland (mit Wagner), Iran (mit Hisbollah) und Katar (mit Hamas) hin. …

Natur des Glaubens
@BlumeEvolution also ich weiß nicht, bei uns waren die Macker eher die rechten Stammtischtypen. Vermutlich unterschiedlich sozialisiert.
@BlumeEvolution wenn das typisch linksdualistisch ist, also selbstgerecht & mackerhaft statt dialogisch, wie ist denn mittedualistisch oder rechtsdualistisch? Dialog ist super, mein Eindruck von Dialog auf der großen Bühne, Bundespolitik oder gar Weltpolitik, ist jedoch, daß auf den Versuch des Dialogs, siehe Robert Habeck, mit Hetze oder Spott, exemplarisch sei hier Markus Söder genannt, gerade auch aus der Mitte reagiert wird.
Aber ein Dialog von Patriachat mit Matriachat wäre super.
@BlumeEvolution Dann sind alle Frauen, die ein Protestplakat mit dem Wortlaut "Destroy/Smash the Patriarchy" also "mackerhaft"? Und "links" sind sie, weil sie ihre Rechte einklagen und gegen Ungerechtigkeiten protestieren?
Einordnung eines bürgerlichen Mannes ...
Muss also stimmen.
@BlumeEvolution
Nein, das ist nicht klar.
Das Plakat ist eine freundliche Aufforderung an ALLE, endlich nach Jahrzehnten der Diskussionen und mühsam erkämpften kleinen Verbesserungen, weiterzumachen und nicht Typen wie z.B. den Herren Merz, Hagel etc. das Feld zu überlassen. Allerdings muss diese freundliche Aufforderung auch an alle Frauen gehen, bei der Aufzucht ihrer Sprösslinge das patriarchalische Weltbild nicht groß werden zu lassen.
@BlumeEvolution Die Kritik an diesem Slogan macht mich ratlos. Eine selbstgerechte Herrschaftsform, noch dazu eine eingeübt brutale Herrschaft eines Geschlechts über das andere, bedeutet doch nicht, nun das genaue Gegenteil zu fordern, also eine ebenso unbrauchbare Herrschaft des anderen Geschlechts. Mal ganz abgesehen von allen Zwischentönen. Gier und brutale Gewalt finden sich so gut wie überall, sie organisieren sich aber nun mal vor allem über das Patriarchat. Das war ja auch unter der Kanzlerschaft Merkels nie gefährdet. Ob nun ein "Frauentag" daran etwas ändert, wage ich zu bezweifeln. Ein paar hingeworfene Blumen, ein gönnerhaftes Schulterklopfen festigen eher die patriarchalen Strukturen.