1/ Staatsschutz kann keine Anhaltspunkte für rechtsextreme Gesinnung erkennen. Uff. Da bin ich aber beruhigt.
1/ Staatsschutz kann keine Anhaltspunkte für rechtsextreme Gesinnung erkennen. Uff. Da bin ich aber beruhigt.
2/
Ich kann beim besten Willen kein Hakenkreuz entdecken!
https://de.wikipedia.org/wiki/Ich_kann_beim_besten_Willen_kein_Hakenkreuz_entdecken
3/ Ich habe seit heute eine neue Theorie bzgl. der #Tagesschau. Die Tagesschau ist seit einiger Zeit hochgradig subversiv. Es hat eine Weile gedauert, bis ich es gemerkt habe, weil ich nicht damit gerechnet habe, aber da ich ein geschulter #Ossi bin, war es nur eine Frage der Zeit, dass ich es bemerkt habe.
In der #DDR war Kino und Theater sehr interessant, weil alles unter der Aufsicht des Staates stattfand. Es gab Zensur und bestimmte Dinge waren nicht erlaubt. Ossis hatten die Fähigkeit des Zwischen-den-Zeilen-Lesens entwickelt. Theater war spannend, denn man lauerte auf Zweideutigkeiten, versteckte Nachrichten.
So macht das die Tagesschau auch. Zum Beispiel zeigt sie einen Jammerbeitrag, in dem dargestellt wird, wie schlecht es #Daimler geht und weshalb die Leute entlassen müssen. Kurz wird eine Grafik eingeblendet, die zeigt, dass die Gewinne sehr hoch sind. Niedriger als irgendwie im Vorjahr, aber sehr viel höher als 2014–2020 und insgesamt auch hoch.
https://climatejustice.social/@stefanmuelller/114038384006220218
Genauso jetzt das Bild vom Nazi-Kram.
Meine Schlussfolgerung: Diese Inkonsistenzen sind bewusst eingebaut. Unser Aufgabe ist es, die Nachrichten zu dekodieren.
Wie aufregend! Ich werde ab jetzt sorgfältiger und mit mehr Genuss die Tagesschau gucken.
/sarkasmus
4/ Als Wissenschaftler muss man ja immer kritisch bleiben und auch seine eigenen Thesen ständig in Frage stellen. Ich habe also den Beitrag zum 75jährigen Bestehen des Verfassungsschutzes noch einmal ganz genau angeschaut und nach einem Kommentar oder kurz eingeblendeten Bild zu Hans Georg „Ich kann keine Hetzjagd erkennen“ #Maaßen
Ausschau gehalten. Aber er war nirgends zu sehen. Vielleicht muss ich das wie bei den Disney-Zeichentrickfilmen machen und den Tagesschau-Beitrag Bild für Bild analysieren. Immerhin war Maaßen 6 Jahre Chef des Verfassungsschutzes. Das sind ja fast zehn Prozent der Zeit des Bestehens, in der der #Verfassunggschutz von einem Rechtsextremisten geführt wurde. Und zwar einem, der die #noAfD zu der Frage beriet, wie diese die Einstufung als verfassungsfeindlich umgehen kann. Der Mann wurde irgendwann so untragbar, dass sogar Horst „Ich wünsche mir zum 69ten Geburtstag die Abschiebung von 69 Flüchtlingen.“ Seehofer ihn feuern musste.
Interessant ist natürlich die Frage, wer sonst noch so den Verfassungsschutz geleitet hat. Über die Haltungen der jeweiligen Personen wird man nicht so viele Details erfahren wie bei Maaßen, der ja nach seiner Zeit dann politisch aktiv wurde. So aktiv, dass er irgendwann von seiner eigenen Behörde überwacht wurde, wegen rechtsextremistischer Äußerungen.
https://www.tagesschau.de/video/video-1519620.html
Also entweder ich habe die entscheidende Stelle im Beitrag verpasst, oder meine These ist falsch, weil die Tagesschau gar nicht subversiv ist, oder es ist nur ein Teilteam subversiv und die, die sich mit dem Verfassungsschutz beschäftigen sind es nicht.
Ich werde den Beitrag gleich noch mal sehr genau angucken. 🧐
Dazu kann ich die lustige Anekdote beitragen, dass ich mich vor Jahren mal bei denen beworben habe für so einen Spezialjob und tatsächlich eingeladen wurde, und im Gespräch habe ich fallen lassen, dass der Chef ja eine etwas problematische Figur sei. Große Augen. Also hab ich's Ihnen erklärt. Sie nahmen es gefasst auf.
Mittlerweile ist der damalige Chef selbst Beobachtungsobjekt. 😄
Hierzu mal genauer hinsehen bei:
#RAF - #Verfassungsschutz - #AgentProvokateur - Peter Urbach - Horst Mahler - #Radikalenerlass
Auch wichtig um zu verstehen:
#Enznazifizierung - Braunes Erbe - Artikel 139 und 14 #Grundgesetz
Weitere Links findet man in meinen Beiträgen, die hier weitestgehend gerne ignoriert oder gemeldet werden.
Artikel 139 GG: Der antifaschistische Auftrag des Grundgesetzes – Wolfgang Abendroth über die Bedeutung des Artikels 139 GG Artikel 139 GG nimmt dem formellen Inhalt nach die zur »Befreiung des deutschen Volkes von Nationalsozialismus und Militarismus« erlassenen Rechtsvorschriften von der Wirkung der Bestimmungen des Grundgesetzes – also z.B. auch von ihrer Überprüfbarkeit durch das Bundesverfassungsgericht – aus. Es ist deshalb aber keineswegs lediglich eine bloße ...
Das ist ein guter Hinweis.
@stefanmuelller
Äh, und wie kam diese regelrechte #GewinnExplosion in 2021 zustande 😵?
Irre hohe Verkaufszahlen oder reißender Absatz sehr hochpreisiger Fahrzeuge sind mir nicht erinnerlich.
Eher staatliche Unterstützungen ... 🤔
#Kurzarbeitergeld? #Personalkosten-Einsparungen? #SchutzSchirm?
Woran lag es?
@XR_Nuernberg_sunny2 @stefanmuelller Meinem Verständnis nach war das auf Konzernebene ein Einmaleffekt durch die Abspaltung des Nutzfahrzeuggeschäfts (9,2 Mrd. €) Sprich "buchhalterische Neubewertung von Assets") https://group.mercedes-benz.com/investoren/berichte-news/geschaeftsberichte/2021/
Das macht solche Statistiken auch immer so gefährlich, verschleiert man mit sowas doch Entwicklungen im operativen Geschäft.
Da die Zeilen den Raum zwischen den Zeilen eingrenzen, kann man nicht zwischen den Zeilen lesen, ohne die Zeilen wahrzunehmen. Darauf habe ich mit dem Bezug auf Kino und Theater hingewiesen. Wenn man die Theateraufführung vom Theater abzieht, bleibt nichts übrig. Wenn etwas direkt zu lesen gewesen wäre, wären die Verantwortlichen bestraft worden. Siehe #DerTangospieler von Christoph Hein.
Die Frage ist vielleicht, weshalb man ins Theater geht. Wegen Faust oder wegen den verborgenen aktuellen Bezügen. Das war in der #DDR garantiert anders als heutzutage.
Heutzutage interessiert es den Staat eigentlich nicht, was man macht. Das ist auch gut so, aber manche Kunstformen sind dann auch langweiliger geworden. Das kann man vielleicht gar nicht verstehen, wenn man nicht in der DDR gelebt hat.
@Life_is #marxismusLeninismus hatte ich ja noch in der Uni. Das war wahrscheinlich ziemlich genau jetzt vor 36 Jahren.
Wir hatten Materialismus und Empiriokritizismus von #Lenin gelesen und es ging darum, ob man zeigen könne, dass man real existiert.
https://de.wikipedia.org/wiki/Materialismus_und_Empiriokritizismus
Ich hatte aber nicht nur Lenin, sondern auch #StanislawLem gelesen und habe der Dozentin die Geschichten mit den Elektronenhirnen erzählt. Daraus folgt, dass wir eben nicht nachweisen können, dass wir existieren.
Mit meinem Statsbürgerkundelehrer hatte ich 45 Minuten über den Lem-Text diskutiert, er hat das Problem nicht verstanden. Die Philosophie-Dozentin hat das Problem verstanden, fing dann aber an zu heulen.
Es war ihr wohl klar, dass im Oktober 1989 nicht nur gerade ihr System zusammenbrach, sondern auch Teile des Gedankengebäudes nicht hielten, an dass sie so lange geglaubt hatte.