Die Reform beim Bürgergeld spiegelt für mich eine Form von Menschenverachtung wieder, für die ich keine Worte finde. Und das geschieht vor unser aller Augen. Mitbetroffen sind auch immer Kinder und Jugendliche.

Wenn Bärbel Bas davon spricht, Sanktionen bis an die Grenze des Verfassungsrechtlich Zulässigen zu verschärfen, hat das für mich etwas von: „Ich kann einem Menschen maximal viel Schmerz zufügen, ich muss nur aufpassen, dass er nicht stirbt.”

Dass Sanktionen nicht zielführend sind, ist hinlänglich bekannt. Wenn ich solche Instrumente unbedingt zur Anwendung bringen will, bedarf es zunächst einer Reform der Ämter. In kaum einer anderen Behörde ist die Fehlerquote so hoch wie bei den Sozialbehörden. Das Bürokratiemonster ist derart komplex, dass selbst studierte Fachkräfte mehrere Jahre benötigen, um sich darin zurechtzufinden. Und die wenigen, die das System noch verstehen, gehen bald in Rente.

Wir leben in einer Zeit, in der Geschichten und Lügen mehr zählen als Fakten. Selbst innerhalb der Union herrscht keine Einigkeit darüber, wie hoch das angebliche Sparpotenzial ausfällt. Fast täglich werden andere Summen genannt. Und seit Ewigkeiten wird die Nebelkerze des angeblich faulen Arbeitsverweigerers gezündet. Meistens dann, wenn man von den wirklichen Problemen in unserem Land ablenken will. Es gibt wissenschaftlich fundierte Zahlen, die das Bild des Arbeitsverweigerers wie eine Seifenblase zerplatzen lassen. Wenn man schon nicht von Menschen, sondern von Einsparungen sprechen will, dann dürften sich diese in einem nicht nennenswerten Bereich bewegen. Für die Betroffenen hingegen ist es das ganze Leben.

Wenn Frau Bas sagt: „Wer nicht mitmacht, wird es schwer haben”, dann möchte ich unseren Politikern als Bürger dieses Landes gerne sagen: Wer diese Gesellschaft spaltet, den sozialen Zusammenhalt gefährdet und es bis heute nicht geschafft hat, ein AfD-Verbotsverfahren auf den Weg zu bringen, der macht für mich nicht mit, diese Demokratie zu erhalten.

https://www.tagesschau.de/inland/innenpolitik/ergebnisse-koalitionsausschuss-100.html

Koalition einig bei Bürgergeld, Aktivrente und Infrastruktur

Beim Koalitionsausschuss haben sich CDU, CSU und SPD auf Reformen in mehreren Bereichen geeinigt. Laut Kanzler Merz einigte man sich unter anderem auf eine Bürgergeld-Reform. Die Aktivrente soll 2026 starten.

tagesschau.de

@parki Allein die Aussage von #Bas ist gelebte #Verfassungsfeindlichkeit und disqualifiziert diese für jegliches Amt, und ich hoffe #BVerfG sieht das genauso!

#DEpol #Sarkasmus #Kommentar

@kkarhan Nur bis das BVerfG zu einem Urteil kommt, können Jahre vergehen.

@parki @kkarhan

Da habe ich weniger Angst, weil es bevor es dieses Urteil sprechen kann, wahrscheinlich schon aufgeloest worden ist.
Wir brauchen kein Verfassungsgericht, dass bei der Gesetzgebung nicht beruecksichtigt wird.
Es hat jetzt schon einige Verfassungsunkonformitaeten festgestellt, die nie behoben wurden.
Auch das Grundgesetz koennen wir Abschaffen, weil sich die Gesetze ja auch nicht mehr daran halten.

Hier wird nicht nur die Wuerde vernichtet, sondern das ganze Leben.

@cmister26 @parki #Bankster #Merz ist nur zu feige zuzugeben, dass diesem #Grundgesetz und #FDGO shiceegal sind.

@kkarhan @parki

Nein, sie sind ihm nicht egal.
Kann ja aendern, was ihm nicht passt.
Und selbst wenn ein Gericht meint, dass das so nicht geht, kann er ja immer noch das Urteil ignorieren.