Eine Dosis Ulrike Herrmann, hier mit JP Albrecht. Ab min.27 wirds richtig gut.
Erst verhaspelt Albrecht sich in neoliberalen Floskeln, dann legt Ulrike los u empfiehlt ihm und der Partei erst mal Ökonomienachhilfe 😁, damit die Partei insgesamt begreift, warum RotGrün 1998-2005 mit seiner neoliberalen Stoßrichtung so verheerend war und warum die soziale Frage bei den Grünen noch immer stiefmütterlich behandelt wird.

Später gibts dann was zu britischer Kriegswirtschaft, Rationierungen usw.
Am Schluss noch CO2Preis.
Jedes Stichwort kriegt 6 Minuten Gesprächszeit. Albrecht leitet das Gespräch auch nett. Ganz am Ende ist er überfordert, wo es ihm offenkundig gegen den Strich geht, dass CO2Preis nicht funktionieren solle.


https://www.youtube.com/watch?v=Pc9lWSiF0S0

Hach. 45 Minuten Vernunft tun der Seele richtig gut! Ist von Ende Okt 2024.
#ÖkonObszön #UlrikeHerrmann #Kapitalismus #Degrowth #Energie #Chemieindustrie #Autoindustrie

Pick Your Battles: Ulrike Herrmann – Kapitalismus, Elektroautos, Grünes Wachstum, Gerechtigkeit

#5 Jan Philipp Albrecht, Vorstand Heinrich-Böll-Stiftung, im Gespräch mit Ulrike Herrmann, Journalistin, Autorin, Wirtschaftskorrespondentin tazDer Kapitalis...

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Man wundert sich, dass ihm das gegen den Strich geht, wo es doch in einigen der 6-Minuten Abschnitte vorher schon darum ging, dass dieser Weg in den Untergang führen muss, weil er nicht zum Ziel Null Emissionen führt und führen kann.
Man wundert sich...
Aber es lässt sich eben wohl auch dadurch erklären, was Ulrike vorher bereits bei den Grünen diagnostiziert hat: sie haben kein Ökonomiefundament, JP Albrecht auch nicht. Da flutscht es ihnen immer wieder aus dem Bewusstsein, mit welcher Herausforderung sie da eigentlich zu jonglieren haben.
Darum geht es Albrecht gegen den Strich, dass CO2Preis nicht zielführend sein kann: er hats schon wieder vergessen, was grad vorher geredet wurde. Denn die neoliberalen Märchen
wirken verdammt stark.

Vernunft mit Ulrike Herrmann tut der Seele gut.
In diesem Interview https://www.youtube.com/watch?v=xK9Ttmww-9A sagt sie teilweise wörtlich dasselbe wie bei JP Albrecht 1 Jahr später.

Aber der Interviewer ist ein Journalist – wie Ulrike selbst. Eric Gujer, NZZ Chefredakteur.
Und es wird überdeutlich, wie der Journalist seine eigene Verantwortung als Multiplikator für den nötigen Kulturwandels strikt ablehnt.

Er brandmarkt Ulrike als naive, apodiktische Einzelkämpferin und verlangt von ihr ganz alleine, das Nötiggewordene den Bürgern zu erklären.
Währenddessen ER als Journalist in jedem Satz, den er sagt, gegen Ulrike bzw gegen die logische Vernunft ankämpft.

Anstatt ihr zu helfen, die Notwendigkeiten publik zu machen, wie es nämlich seine Verantwortung als Medienschaffender wäre,
ruht er sich darauf aus und beruft sich ständig darauf, dass 'die Mehrheit' nun mal Grünes Wachstum wolle oder keine Fleisch-arme Diät und keine Rationen – 
und verschweigt uns, dass ER als Journalist diesen fehlinformierten Bürgerwillen ja maßgeblich produziert hat. Und er verschweigt uns, dass ER sich nun strikt weigert, die nötige 180 Gradwende zu absolvieren um den Willen der Bürger dahingehend zu beeinflussen.

Nicht bewusst heimtückisch, nehme ich an. Aber er macht es. Und am Ende kommt dasselbe raus, als wenn es Heimtücke wäre.

Lanz, Maischberger und wie sie alle heißen, tun alle genau dasselbe.
Versteht Ihr, was ich meine? Denen fehlt doch was im Hirn oder täusche ich mich?

#UlrikeHerrmann #Kreislaufwirtschaft #Rationen #Kriegswirtschaft #Klimamedienkrise #KlimaWandel #Journalismus

Ulrike Herrmann | Wohlstand ade – wird Klimaschutz zur Armutsfalle? (NZZ Standpunkte 2023)

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@anlomedad Nichts Neues im Westen - die #NZZ ist doch bekannt für ihre Haltung. Jedesmal wenn ich einen ihrer 'Journalisten' sehe, wähne ich mich im Gruselkabinett.

@gondo

Nee, also in diesem Interview ist man nicht Zeuge von NZZ-typischem Rrrrechtsdrall.
Das war schon auch überraschend.
Gujer leitet das Interview bereits so ein: Klimawandel wird richtig gefährlich, darüber bestehe kein Zweifel.

Es kommen auch im ganzen Interview keine Denier-Floskeln.
Sogar nicht mal, als es ne Weile über Atomkraft geht.