#Sachsen ist bei der repräsentativen #Wahlstatistik immer relativ schnell und hat die zur #btw25 schon fertig. https://wahlen.sachsen.de/bundestagswahl-2025-rws-repraesentative-wahlstatistik.html
Bundestagswahl 2025 - Wahlen - sachsen.de

Weiß eigentlich wer, wie bei der repräsentativen #Wahlstatistik das #Geschlecht in der Praxis ermittelt wird? Die #Wählerverzeichnis⁠se dürfen normalerweise keine Geschlechtsangabe enthalten, und falls das #Wahlstatistikgesetz als #Rechtsgrundlage einer abweichenden Handhabung ausreichen sollte, fehlen jedenfalls Bestimmungen, die das auch noch #DSGVO-konform machen würden. Seit 1985 ist es auch nicht mehr zulässig, Wählerverzeichnisse von vornherein getrennt nach Geschlechtern anzulegen. [1/3]
Im #Wahllokal kann man nach Optik gehn oder nachfragen, aber bei der #Briefwahl und der Auszählung der Stimmabgabevermerke für die #Wahlbeteiligung bliebe an sich nur der Vorname zur Unterscheidung. Deshalb ist die explizite Zuordnung von Diversen und Undefinierten befremdlich. Die #Wahlorgane sind auch nicht weisungsgebunden. Im #WStatG existieren keine #Wahlvorstände, und in #BWahlG und #BWO keine #Wahlstatistik. Unter »durchführende Stellen« steht im #WStatG insoweit bloß im Passiv … [2/3]
… »die #Statistik […] wird unter Verwendung […] durchgeführt“ und gerade nicht von wem (oder gar wie). Wohl mit voller Absicht, weil das bei #Ehrenamtliche⁠n problematisch ist. Übrigens wird auch bei den #Wahlbewerber⁠n das #Geschlecht theoretisch nicht erhoben, aber offensichtlich von der #Bundeswahlleiterin gespeichert und verarbeitet, inklusiv explizit Diversen. Da frag ich mich auch, wie sie praktisch an diese #Daten kommt. [3/3]