Immer wenn einer von der Union Krokodilstränen vergießt und behauptet #Habeck wäre ideologisch sollte man diese Grafik posten.

Die #CDU hat damals völlig OHNE NOT den Ausbau der Erneuerbaren GESTOPPT und ist GLEICHZEITIG aus der #Atomkraft ausgestiegen.

Dumm, dümmer, CDU

Ehrenhaft zu erwähnen auch: Russengas-Gabriel (SPD)

Fakt ist: Wir könnten heute problemlos deutlich über 70 % Erneuerbare haben UND deutlich mehr deutsche Firmen im Geschäft wenn da IRGENDWER mal nachgedacht hätte.

@captainfutura Wahrscheinlich hatten die Firmen in der #ErneuerbarenEnergien-Branche nicht genug #SchwarzeKoffer im Vergleich zu #FossilEnergieKonzerne...

@captainfutura

Deutschland als Land der Dichtenden und Denkenden muss irgendwann vor dem Ersten Weltkrieg verlorengegangen sein.

@_RyekDarkener_ @captainfutura Eigentlich kann man das sehr deutlich auf vor dem *Zweiten* datieren.
@captainfutura @_RyekDarkener_ vom Land der Dichter und Denker zum Land der undichten Querdenker. Wir sind aber nicht allein und ob das traurig ist oder komisch, ist eine Frage des persönlichen Humors.
@captainfutura
An die Pressekonferenz von Röttgen kann ich mich noch gut erinnern, als er die außerplanmäßige Reduzierung der Einspeisevergütung verkündet hat.
Damit ist ein ganzer Markt weg gebrochen, bspw. First Solar hatte gerade das zweite Werk in Deutschland gebaut und daraufhin es nie in Betrieb genommen - sondern wurde auch das erste Werk geschlossen.

@captainfutura
Gerade gesehen - steht selbst in der deutschen Wikipedia bei der Unternehmensgeschichte.
"Überkapazitäten im Weltmarkt und die rückwirkende Streichung der Einspeisevergütung für große Freiflächenanlagen[13] durch die CDU-geführte Bundesregierung führten 2012 zur Schließung der beiden Werke in Frankfurt (Oder).[14]"

https://de.m.wikipedia.org/wiki/First_Solar

First Solar – Wikipedia

@albrecht @captainfutura Wobei man sich klar machen muss, dass die Förderung in Deutschland zu massiven Marktverzerrungen geführt hatte. Die dt. Unternehmen waren dabei fett und bequem geworden, wir haben im Alleingang die chin. Industrie hochgebracht, die ganze Welt hat bei uns Panele installiert, weil es so ungesund lukrativ war. Das musste beendet werden. (Nein, ich bin kein Gegner von solar, im Gegenteil, ich war Teil des Ganzen so um 2011 rum).
@albrecht @captainfutura Die Fehler sind also bei der Gestaltung der Subventionen gemacht worden. Und ungesundes Wachstum (das war es) führt zu Absterben (das kam), da man irgendwann gegensteuern muss. Die dt. Unternehmen waren technisch nicht mehr wettbewerbsfähig, sie hatten falsche, viel zu teure Verträge abgeschlossen (Si). Alles, weil sie in D jahrelang jeden Mist zu hohen Preisen absetzen konnten. Ich habe 2012/13 in nahezu alle reinschauen können. Ich stehe zu dieser Aussage.
@Montrose @captainfutura
Naja, es gab eine starkes Wachstum aller Firmen damals - ohne Frage. An Si ist bspw. First Solar nicht gescheitert - das Unternehmen baut Dünnschicht Module auf CdTe Basis. Lohnt sich nur für große Flächenanwendungen - diese waren eben durch die Kürzungen massiv betroffen, wodurch jegliche Planungsgrundlage wegbrach für den europäischen Markt. Produktion läuft in den USA und Asien weiter.
@albrecht @captainfutura Ebenso naja. Aufgrund dt. Streichungen ist nicht "jegliche Planungsgrundlage" in Europa(!) weggebrochen - es sei denn, man sieht die Realität, dass der europ. Markt damals quasi Deutschland war, was den Subventionswahnsinn hier mehr als verdeutlicht (es gibt tatsächlich techn. geeignetere Standorte als D, Sonne und so, you know.). Und wie gesagt: Die unternehm. Fehler lassen sich nicht wegdiskutieren. Die haben die Asiaten und US-Amerikaner schlicht nicht gemacht.
@Montrose @captainfutura
Subventionen sind nicht immer schädlich, sie sind ein Mittel um bestimmte Technologien schneller in den Markt zu bringen oder auch Anreize für ein bestimmtes handeln zu schaffen. Staatliche Förderung für Wärmedämmung von Häusern ist auch eine Subvention - hat aber ein langfristiges Ziel.
Mein Beispiel von First Solar - das ist ein amerikanisches Unternehmen, wir haben Anreize gegeben hier zu investieren und haben diese außerplanmäßig gestrichen. Nun sind sie woanders.

@Montrose @albrecht @captainfutura das widerspricht sich jetzt aber selbst. Es sei nicht jegliche Planungssicherheit in EU weggebrochen, aber der weggebrochene dt. Markt war die große Mehrheit des EU Absatzes?

Und ein schrittweise absenken der Subventionen hätte anders unternehmerisch gehandhabt werden können, als eine sofortige, sogar rückwirkende Abschaffung.

Natürlich war da auch unternehm. Risiko dabei, aber hat es so einen rückwirkenden Subventionsstop vorher schon Mal gegeben?

@barbarossa @albrecht @captainfutura Was ich meinte: Es gab weiterhin Planungssicherheit in Europa. Dort gab es allerdings nur einen kleinen, organisch wachsenden Markt, da es dort keine gravierende Marktverzerrung gab. Deutschland war nie planungssicher, da es klar war, dass der vor allem durch Subventionen angeheizte Boom irgendwann vorbei sein musste. Sprich: Die Gestaltung der Subventionen ist mind. ebenso verantwortlich für die Situation wie die Abschaffung. Beides(!) kompletter Mist.

@Montrose @albrecht @captainfutura ja weiß ich nicht. Das sind ja zwei Ebenen.

Einerseits kann man natürlich diskutieren ob die Subventionen in DE falsch/schlecht waren. Als Unterstützung der Markteinführung einer neuen Technologie halte ich das aber durchaus für sinnvoll, vor allem in Hinblick auf die, auch damals schon klar notwendige, Reduzierung von Kohle- und Gasverstromung. Der gesamtgesellschaftliche Nutzen ist da klar gegeben.

Egal wie ist ein Stop aus dem blauen heraus Quark.

1/2

@Montrose @albrecht @captainfutura auf der anderen Seite halte ich es nicht für wirtschaftlich sinnvoll, existierende Subventionen zu ignorieren. Normalerweise gibt es dafür auch verbindliche Rahmenbedingungen, wir ein fixes Förderbudget oder eine beabsichtigte Laufzeit.

Und wieder, aus gewellschaftl. Perspektive wäre ein Nachziehen anderer EU Staaten auf das Subrventionsniveu DE ähnlich wahrscheinlich gewesen.

Rückwirkende Streichung hingegen? Nochmal; hatte es das schon Mal gegeben?

2/2

Oil industry has sought to block state backing for green tech since 1960s

Research shows industry lobbying against support for solar panels and electric cars while enjoying subsidies itself

The Guardian
@Daseinsappeal @albrecht @captainfutura Verschwörungstheorien helfen da nicht weiter, auch wenn sie ins eigene Weltbild passen. Die Marktverzerrung war da, zeitweise fand nahezu der komplette weltweite Zubau an Solarenergie in Deutschland statt, was natürlich was mit den Unternehmen dort macht. Subventionen sind generell Mist. Übertriebene Subventionen sind wirt. tödlich, da sie falsche Investitionsentscheidungen herbeiführen, die nicht langfristig tragen. Fehlallokation galore.
@captainfutura @Montrose @albrecht Sag ich ja. Fossilenergie war schon damals hoch subventioniert. Komischerweise wurde das nicht gestoppt.

@Montrose @Daseinsappeal @albrecht nee sorry, ich war damals auch Teil der Solarbranche und du machst dir das gerade sehr einfach. Man hätte niemals so Knall- auf Fall absenken dürfen. Man hätte die Subventionen langsam@und schrittweise ausschleichen müssen.

Das war damals ein Angebotsmarkt weshalb viele sehr hohe Lagerstände hatten. Die plötzliche unerwartete Kürzung hat daher gerade gut organisierte Betriebe übern Jordan geschickt!

@captainfutura @Daseinsappeal @albrecht Ja, natürlich. Das Sterben wäre aber weitergegangen. Beispiel: Aufgrund des unnatürlichen Booms hatten alle dt. Firmen verzweifelt Si-Verträge abgeschlossen z.T. mit Laufzeiten von 20 Jahren - zu hohen Preisen, um das gepl. Wachstum sicherzustellen. Parallel stieg aber die Si-Produktion an. Die Preise von Si klappten zusammen, die Verträge blieben, das allein waren Mrd. Verluste, die chin. Wettbewerber nicht hatten, die am spot-Markt einkauften.
@captainfutura @Daseinsappeal @albrecht Ich war wie geschrieben damals bei fast jedem nennenswerten Unternehmen vor Ort im Rahmen von due diligences. Es wäre immer nur max. zu einem asset-deal gekommen, da diese Verträge für alle ruinös waren. Diese Verträge sind aber nur aufgrund des zeitweise Mangels an Si durch den unnatürlichen Booms zustande gekommen. Ansonsten wäre die Si-Produktion schlicht organisch mit dem organischen Solarproduktionswachstum gestiegen.
@crazy2bike @captainfutura Negativ bezüglich erneuerbaren habe ich hauptsächlich den Herrn Altmaier in Erinnerung.
@giggls

Nicht nur, aber das war der Schlimmste.

@captainfutura

@captainfutura
Danke für diese grafische Darstellung.

Ich kann dieses mimimi der Opposition sowie dieses "aber die Grünen bla bla" nicht mehr hören.
Nein, es macht mich wütend.

@captainfutura

Bitte schreibe nicht »dumm, dümmer«.

1. Das ist ableistische Sprache, so kommen wir nicht weiter, sondern bewegen uns leider rückwärts.

2. Auch inhaltlich ist es unzutreffend, denn Hauptgrund dieser Handlungen dürfte NICHT mangelnde Einsicht gewesen sein – sondern abgrundtiefer Zynismus.

Vor 15 Minuten veröffentlichte @pvonhellermannn ihren Hinweis auf diesen Guardian-Artikel:

https://www.theguardian.com/environment/2024/mar/08/oil-industry-has-sought-to-block-state-backing-for-green-tech-since-1960s?CMP=Share_iOSApp_Other

#ClimateDiary #FossilFuel #ZeroCarbon #ClimateDelay

Oil industry has sought to block state backing for green tech since 1960s

Research shows industry lobbying against support for solar panels and electric cars while enjoying subsidies itself

The Guardian

Daß die Entscheidungen der Vorgängerregierung dumm waren ist einfach Fakt. Das so zu nennen ist nicht ableistisch.

@khzimmer2 @captainfutura @pvonhellermannn

Diskriminierung und Sprache: Warum wir "dumm", "verrückt" und "blöd" aus unserem Wortschatz streichen sollten

Viele Begriffe und Formulierungen unserer Alltagssprache diskriminieren Menschen mit Behinderung. Wir sollten uns bewusst machen, wie wir im Büro kommunizieren, ohne zu entmenschlichen und zu verletzten. Ein Leitfaden.

manager magazin

Diese Begriffe mögen historisch aus abschätzigen Derogativen für eingeschränkte Menschen entstammen, aber sie erfüllen heutzutage im wesentlichen eine andere Funktion. Das kann man schon daran sehen, daß doof nicht als angebracht gesehen wird um die physische Eigenschaft eines Menschen zu beschreiben, sondern nur wenn ein Sachzusammenhang gemeint ist. So wie hier, ich habe über Entscheidungen geredet, nicht über Menschen.

Für diese art Anwendung braucht die heutige Gesellschaft eine vielzahl von Begriffen, daher glaube ich, daß dein Ansinnen, so gut mir das im Prinzip auch gefällt, so wie du das machst, niemals real werden wird. Sorry.

Die Ironie, daß ich mich jetzt vom Managermagazin beraten lassen soll, wie ich über die Entscheidungen unserer Führungskaste reden soll ist mir nicht entgangen.

@khzimmer2

@khzimmer2 @captainfutura @pvonhellermannn was schlägst du denn als Alternative vor? Ableistische Sprache ist es ja eigentlich nur, weil sie fälschlicherweise für Menschen mit Behinderung genutzt wurden. Wenn ich sage ein Mensch ist aufgrund seiner Behinderung dumm ist das Ableismus, wohingegen ein Mensch mit Behinderung durchaus, genau wie ein Mensch ohne Behinderung, dumm sein oder sich dumm verhalten kann.
Ich verstehe warum du der Meinung bist
@khzimmer2 @captainfutura @pvonhellermannn finde es aber falsch, weiterhin dumm und Menschen mit Behinderung in Zusammenhang zu bringen, das hat ausser der früheren falschen Benutzung nichts miteinander zu tun. Als Beschreibung für eine Behinderung, ganz klar Ableismus, aber als Beschreibung für eine Aussage oder eine Handlung ganz klar nicht.
Diskriminierung und Sprache: Warum wir "dumm", "verrückt" und "blöd" aus unserem Wortschatz streichen sollten

Viele Begriffe und Formulierungen unserer Alltagssprache diskriminieren Menschen mit Behinderung. Wir sollten uns bewusst machen, wie wir im Büro kommunizieren, ohne zu entmenschlichen und zu verletzten. Ein Leitfaden.

manager magazin
@khzimmer2 wo das herkommt, ist mir schon klar, ich verstehe auch den Hintergrund, ich finde es aber nicht richtig. Bei sexistischen oder rassistischen Begriffen kann ich das nachvollziehen, aber Begriffe, mit denen Menschen mit Behinderung fälschlich abwertend bezeichnet worden sind, sei es aus Unwissenheit oder zur Diskriminierung, weiterhin durch die Zuordnung zur ableistischen Sprache mit Menschen mit Behinderung in Verbindung zu bringen, halte ich für falsch.
@khzimmer2 Eine gewisse Vorsicht beim Gebrauch gegenüber Menschen mit Behinderung oder beim Gespräch über diese, um keine falsche Zuordnung aufkommen zu lassen ist aber selbstverständlich.
Solange die Begriffe mit Menschen mit Behinderung in Verbindung gebracht werden, werden diese die Bezeichnungen auch in den Köpfen mit den Behinderungen verbunden sein. Ich glaube, das ist auch der Hauptgrund, warum mich das „Verbot“ der Worte so stört.
@khzimmer2 Wenn ich drüber nachdenke, benutze ich Begriffe wie dumm aber auch nicht für Menschen sondern hauptsächlich für Handlungen die jetzt eher subobtimal durchdacht wurden..
Sprache ist nicht einfach..

@khzimmer2 @pvonhellermannn du bist hier derjenige der völlig ohne Not Behinderung mit der genannten situativen und von der CDU gewollten Dummheit in Verbindung setzt, nicht ich.

Das ist absolut nicht die Bedeutung des Wortes und ich werde es weiterhin benutzen - ich kann nichts für solche Fehldeutungen. Ansonsten landet man nur in der Euphemismus-Tretmühle.

Diskriminierung und Sprache: Warum wir "dumm", "verrückt" und "blöd" aus unserem Wortschatz streichen sollten

Viele Begriffe und Formulierungen unserer Alltagssprache diskriminieren Menschen mit Behinderung. Wir sollten uns bewusst machen, wie wir im Büro kommunizieren, ohne zu entmenschlichen und zu verletzten. Ein Leitfaden.

manager magazin
@khzimmer2 @pvonhellermannn nein. Lese ich nicht. Ich halte diese immer mehr in völlig normale Wörte rübergreifende Tabuisierung für eine absolut undienliche Idee. Mit diesen Wörten werden einfach nur negative Tatsachen beschrieben die mit der Tabuisierung dieser Wörter nicht aus der Realität verschwinden. Also werden dafür neue Wörter gefunden, die dann auch wieder tabuisiert werden müssen und ZACK ist man in der Tretmühle. Daher danke, nein 🙂
@khzimmer2 @pvonhellermannn daher bin ich nicht bereit meine Zeit dafür auszugeben, wenn es eh nur ein Kampf gegen Windmühlenflügel ist dessen Nutzen zudem extrem zweifelhaft ist.

@captainfutura @Mordoukna
@RefurioAnachro

Danke für Eure Antworten, bitte erlaubt mir eine Rückfrage:

Leider habt Ihr meinen 2. Punkt ignoriert:

Der Ausdruck passt in dem Fall nicht!

Mein Link zum Guardian-Artikel zeigt doch nochmals besonders klar, dass die Politik-Entscheidungen viel eher als »zynisch« zu bezeichnen wären, da sich die Entscheidenden dazu entschieden, die Bitten der fossilen Lobbyisten zu erfüllen, Argumente zu übernehmen und verantwortungslose Entscheidungen zu treffen.

@khzimmer2 @captainfutura @RefurioAnachro Zynismus hat mich nicht so gestört, wie Punkt 1, da es mir absolut gegen den Strich geht, Menschen mit Behinderung mit dem Begriff dumm in Verbindung zu bringen, was durch den Vorwurf des Ableismus ja indirekt geschieht, wenn auch in positiver Absicht. Deshalb bin ich darauf nicht eingegangen.
@khzimmer2 @captainfutura @RefurioAnachro bei genauerer Betrachtung wäre Torheit vielleicht passender, da ich den Entscheidern nicht zutraue das Thema in seiner ganzen Tragweite erfasst zu haben, was für Zynismus Vorraussetzung wäre. (Wenn ich das richtig verstanden habe 😬)

Das Wort "Torheit" hat dasselbe Problem. Es geht auf den Narr zurück, dem im Mittelalter ein geringeres kognitives Leistungsvermögen zugeschrieben wurde, als die Spötter sich selbst. So kommst du hier nicht raus.

@Mordoukna @khzimmer2 @captainfutura

@RefurioAnachro @khzimmer2 @captainfutura mir fehlt da jetzt ein bisschen Input. Falls du dich auf den Hofnarr beziehst, der ja nur so getan hat, als ob er ein Narr sei, den habe ich nicht gemeint.
Wikipedia sagt:
Somit ist die Torheit das Gegenteil von Weisheit bzw. Klugheit oder Schlauheit.
Oder, falls du den Narr mit reinbringen willst:
Der Tor ist ein Narr, unbelehrbar, mutwillig und stiftet erheblichen Schaden bis hin zum Frevel.

Nein, der Narr konnte durchaus Jemand sein, und war auch oft Jemand, der für seine Narrhaftigkeit nichts konnte. Am Ende geht es um dasselbe. Wenn wir also sowas nicht mehr wollen, dann müssen wir sämtliche Wörter mit (selbst wenn auch nur historischem) Bezug auf das kognitive Mobiliar vermeiden. Obwohl "Torheit" noch älter ist, fällt es dennoch unter das vorgeschlagene Diktum. Und nein, Zynismus oder andere absichtsbeinhaltende Kritikformen bedeuten natürlich nicht dasselbe.

@Mordoukna @khzimmer2 @captainfutura

@RefurioAnachro @Mordoukna @khzimmer2 ich sags ja wenn man einmal mit sowas anfängt kommste mit dem Wörter-vermeiden nicht mehr hinterher.

@captainfutura @RefurioAnachro @Mordoukna

Natürlich habt Ihr recht, einfacher wird es nicht. :)

Letztlich müssen alle das für sich selbst entscheiden. Mir persönlich leuchtet die Argumentation (im Manager-Magazin) ein, dass es nicht gut ist, ableistische Sprache zu verbreiten – also in dem Sinn, dass der Gebrauch von Worten wie "dumm" oder "dämlich" mehr schaden als nützen.

@RefurioAnachro @khzimmer2 @captainfutura deshalb die Frage nach Input am Anfang, ich wusste ja nicht, in welche Richtung du wolltest, hab mich dann für die falsche entschieden 😁
Das ist ja gerade das, was ich an der Sache so unpassend finde. Es läuft immer wieder darauf hinaus, dass die Verbindung zwischen Behinderung und den fälschlich benutzten Begriffen erhalten bleibt.
BTW, was ist mit klug und intelligent? Die müsste man auch streichen,
@RefurioAnachro @khzimmer2 @captainfutura dumm bedeutet ja eigentlich „nicht klug“.
Am Zynismus hat mich ja gerade gestört, dass es eine Absicht voraussetzt, deshalb fand ich Torheit ja passender.
Was benutzt man denn dann anstelle von dumm oder Torheit? Nur weil es aus dem Sprachgebrauch gestrichen wird, heißt es ja nicht, dass entsprechendes Verhalten wegfällt.

@Mordoukna @RefurioAnachro @captainfutura

Vielleicht: »nicht zielführend«
»wenig zweckdienlich«
»nicht genug durchdacht«
?

@khzimmer2 @RefurioAnachro @captainfutura ich habe mir gerade mal Synonyme für dumm angeschaut und weiß jetzt, warum es mir so vorkam, dass deine Vorschläge zu kurz greifen 😁 https://www.wort-suchen.de/synonyme/dumm grundsätzlich scheint dumm ja ähnlich universell genutzt zu werden, wie Dings, da denkt man gar nicht drüber nach, es passt ziemlich universell.
Aber ja, man kann es ersetzen, auch wenn es schade um so ein universelles Wort ist. Das verkompliziert ja alles.
Synonym für dumm - Synonyme von Wort-Suchen.de

Synonym für dumm ✓ 192 Synonyme ✓ 28 Bedeutungen & Verwendungsmöglichkeiten für dumm ⇒ Ähnliche Wörter im großen Synonymwörterbuch von Wort-Suchen.de

wort-suchen.de

Das ist halt nicht was ich sagen wollte. Und du hattest es ja schon gesagt. Erstmal, danke für deine offensiv freundliche Art. Ich könnte mich irren, aber ich glaube, daß sich dein Vorschlag kaum durchsetzen dürfte. Ich finde die Interpretation, die du dieser Wortverwendung beimißt, an den Haaren herbeigezogen.

@khzimmer2 @captainfutura @Mordoukna

@captainfutura Lobbyismus. Ungebremster, intransparenter Lobbyismus. Solange sich "links" gegen "rechts" kloppt und an dem Punkt überhaupt nix wirklich verändert wird, geht das auch genau so weiter.
Solange sich "links" gegen "rechts" kloppt, liegt die Aufmerksamkeit auch schön auf "links" bzw. "rechts" und eben nicht auf die Ursache des Übels: Dem ungebremsten, intransparenten Lobbyismus, oder, wie ich es gerne nenne: Korruption.
@captainfutura Es ist unwahrscheinlich, dass niemand nachgedacht hat. Wie wissen zwar nicht, worüber nachgedacht wurde, aber vermutlich dürfte es irgendetwas mit Geld in den eigenen Taschen zu tun gehabt haben.
🤑
@captainfutura Wobei auch stimmt, dass der Ausbau der Netze und Speicher nie mitgedacht worden ist. Den Ausbau der Erneuerbaren zu drosseln hat da zusätzlich Druck vom Kessel genommen und weiter heile Welt simuliert. Die Politiker wollten halt niemanden aufwecken und nicht mal so kleine Zumutungen aufzwingen.
@captainfutura
Die einzige Not hatten die großen Energieunternehmen. Keines davon wollte auf mögliche Gewinne verzichten und hat entsprechend lobbyiert.
Heute haben wir noch eine winzige Vergütung für PV-Stromverkauf und bezahlen den Netz-Puffer für dunkle Tage weiterhin teuer.