1/ Heute bundesweiter Streik von #Verdi und #FridaysForFuture für besseren #ÖPNV (besser Arbeitsbedingungen, mehr Geld) und #Klimaschutz. #WirFahrenZusammen
#BVG #Streik #Klimastreik #BVGStreik
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1/ Heute bundesweiter Streik von #Verdi und #FridaysForFuture für besseren #ÖPNV (besser Arbeitsbedingungen, mehr Geld) und #Klimaschutz. #WirFahrenZusammen
#BVG #Streik #Klimastreik #BVGStreik
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2/ Weil ich im FFF-Fototeam bin, war ich schon gegen 9:00 vor Ort. Ich habe nach der Einweisung die Zeit noch genutzt, um mit Verdi-Menschen zu sprechen.
Es waren schon ganz viele da. Schon ab 9:00. Ich habe dann erfahren, dass das ihr Streiktreffpunkt war. Sie waren schon früher wach ... und haben sich alle auf dem Invalidenplatz versammelt.
3/ „Wir retten täglich Euer Stadtklima! Drum rettet endlich unser Arbeitsklima! BVG Wen liebt Ihr?“ #WeilWirDichLieben
4/ Ich habe mit einer Gruppe von Menschen gesprochen, die in der Verwaltung arbeiten. Die Frau in 3/ mit Klimaschild durfte ich fotografieren, die anderen lieber nicht. Eine sagte mir, dass sie aus „persönlichen Gründen“ nicht mit bei der Demo mitlaufen würde. Ich war verwundert, aber es kam raus, dass sie Fridays for Future nicht mochte. Ich war erstaunt.
Ein Mann meinte: Natürlich bin ich nicht für die: Ich fahre einen V6. Ich fragte nach (habe keine Ahnung): Mit sechs Zylindern? Ja. Eine autofreie Innenstadt konnte er sich aber vorstellen. Die Fahrfläche der Tram am Invalidenpark wollte er auch sperren. Sie haben mir vom #M10-Video erzählt. Das kannte ich schon.
Ich habe dann noch mit weiteren Menschen gesprochen. Einer sagte mir, er würde bei der Demo mitlaufen. Neben uns stand ein Mann mit Trillerpfeife, der trillerte. Ich fragte ihn, ob er dafür oder dagegen sei. Er war absolut gegen Fridays for Future. Ich war erstaunt … Aber die setzen sich doch für Euch ein. Die haben doch dieselben Ziele wie Ihr! Für bessere Arbeitsverhältnisse, mehr und längere Pausen. Ich habe ihm erzählt, was mir die Busfahrer*innen in der Müllerstraße erzählt haben. Er meinte, dass er nicht fahre und nur mehr Geld wolle.
Irgendwie hat die ganze BVG einen Hass auf die #LetzteGeneration, weil durch die Blockaden die Fahrten durcheinanderkommen, die Ablösepunkte werden nicht rechtzeitig erreicht. Alles kommt durcheinander. Dass die Letzte Generation und Fridays for Future zwei verschiedene Dinge sind, kommt nicht an. Das hatte ich schon beim Volksentscheid Klimaneustart gelernt.
Der Mann meinte, dass 25% der Streikenden gar nicht da sein. Die U-Bahner seien nicht da, gestern seien sie viel mehr gewesen.
Dann meinte er noch, dass das von oben, vom Senat vorgegeben sei, dass Verdi und FFF hier gemeinsam stünden. Das war offensichtlich Fakenews. Für mich jedenfalls offensichtlich. Er hat es vielleicht geglaubt.
Mich hat das alles sehr deprimiert, bevor noch irgendwas losging. Ich dachte, dass mal irgendwas in der Klimabewegung richtig funktioniert habe. Ich war ja am 2.2. in der Müllerstraße. Da habe ich nicht viel mit den Busfahrern gesprochen. Nur mit ein paar und eher über Arbeitsbedingungen und Geld als über FFF. Auch bei früheren FFF-Veranstaltungen mit Redner*innen sah das alles ganz anders aus.
Das ist das Ergebnis jahrelanger Arbeit. Die Angestellten wissen gar nicht, dass die Schüler*innen und Student*innen für sie kämpfen oder sie wollen es nicht oder nicht gemeinsam.
Na. Vielleicht hatte ich nur Pech. Und meine Stichprobe war schlecht. Ich habe ja auch nur mit Menschen gesprochen, die entweder in der Verwaltung oder in der Montage waren. Ohne Kundenkontakt. Ohne den Stress.
Der Mann, der mir zuerst gesagt hatte, er würde mitlaufen, hatte neben uns gestanden und zugehört. Nach dem Gespräch mit dem Trillerpfeifenmann habe ich ihn gefragt, so zur Selbstvergewisserung, ob er mitlaufen würde, und er meinte: „Nein.“.
Ich musste dann zur Bühne, weil der offizielle Teil der Veranstaltung begann. Benommen suchte ich mir einen Weg durch die Menge.
Wenn wir auf einem Weg sind, der irgendwohin führt, ist es noch ein sehr langer Weg.
5/ Endlich ist das mit den Gründen für ewig langes Studieren auch geklärt. Auf dem Transparent steht: „I'll take my exam when u take action.“
6/ #TUBerlin war auch da. Mit einer Delegation von drei Abgeordneten.
Naja, ein paar Student*innen waren auch im Verdi-Block und vielleicht sind ja auch ein paar bei #Tesla in #Grünheide.
Ach so, und die Demo war schlecht erreichbar. War ja #BVGStreik. Ehm.
9/ OK, heute war kein guter Tag für mich, aber über dieses Bild habe ich mich gefreut. Dass #LuisaNeubauer auf dem Bus war, habe ich erst gemerkt, als sie sich umdrehte und wieder runterkam. Aber auf einem Bild, dass ich früher gemacht hatte, ist sie drauf.
#Klimaschutz. #WirFahrenZusammen
#BVG #Streik #Klimastreik #BVGStreik #ÖPNV #Öffis #Verdi #FridaysForFuture
10/ Bei der #BVG darf man in Bussen nicht fotografieren. Hausrecht. Muss man bei der Presseabteilung der BVG eine Genehmigung einholen. Gut, dass #Greenpeace ihre eigenen Busse mithatte.
Und kieckt ma, wat die da oben uff dem Bus jemacht ham!
Na, immahin hattense die Schuhe aus!
11/ Sogar den Fahrer durfte ich fotografieren. Danke für's Fahren und fürs Mitnehmen und für's Langsam-Fahren.
12/ Diesen jungen Mann kenne ich schon sehr lange. Fast schon 20 Jahre. Ich habe mich sehr gefreut, dass er da war. Er hat Arbeit und das Mobilitätsproblem zumindest für sich selbst gelöst.
Daneben sein Freund, den kenne ich auch schon sehr lange.
13/ „#EdSheeran sollte unser größtes Problem sein.“
Los, wir machen ein Spiel: Wer kriegt die Videos zusammen, die hier von #MusicDeclaresEmergency gemischt wurden?
14/ „Zeit, für Freiheit zu streiten.“ „Für meine und alle Kinder.“
Die @OmasgR bei #WirFahrenZusammen mit #Verdi, #BVG und #FridaysForFuture.
15/ Der #Verdi-Block bei #WirFahrenZusammen. Siehe 4/.
16/ Ach, wisst Ihr was: Beim nächsten #Klimastreik kippe ich einfach meine ganze Fotoausrüstung in irgendein Lastenrad und gehe mit den netten Frauen von den @psy4f mit. Die sollen mir dann erklären, was mit den Menschen los ist. Oder mich behandeln.
Die winken jedenfalls schön und gucken freundlich. Die Frau in der Mitte kenne ich schon lange. Wir haben beim Volksentscheid gemeinsam Unterschriften gesammelt und kurz darauf, traf ich sie in Erkelenz auf dem Bahnhof. Erkelenz kennt Ihr vielleicht nicht, aber das ist eine der beiden Bahnstationen in der nähe von #Lützerath.
17/ Ich habe viele, viele Reden von Psychologinnen (meistens Frauen) gehört (beim #Klimamontag und bei #KlimaAfterWork). Sie haben die Phasen der Bewusstwerdung der Klimakrise beschrieben, 1. denial, 2. Angst, Wut, Ohnmacht, 3. Akzeptanz, 4. Neufindung.
Mir scheint es aber so zu sein, dass wir kollektiv drüber sind. Wir haben uns alle damit abgefunden. Wir machen das, was Olaf Scholz vorgeschlagen hat: Wir machen uns keine Sorgen.
Nur so ein paar Autisten machen sich Sorgen. Für die anderen mit. Und die Wissenschaftler*innen natürlich. Aber sie haben keine Neuigkeiten. Dass alles schlimm ist und schlimmer wird, ist ja klar. Steht im IPCC-Bericht. Wie Raphael Thelen gesagt hat: Wer von der Klimakatastrophe wissen will, der weiß es jetzt. Das ist eingepreist. Im Flug nach Oslo. Über den Frauentag. Weil die Tickets so günstig waren.
Hier Umfrage zu guten Vorsätzen.
Die Theorie der Psycholog*innen stimmt nicht. Die Hälfte der Gesellschaft ist abgebogen ins: Och, dann ist es eben egal. Nach der Einsicht und Erkenntnis kommt der hedonistische Fatalismus.
Ach, ich glaub, ich will gar keine Erklärungen mehr. Gebt mir einfach Beruhigungsmittel und dann setze ich mich auf den Balkon in die Sonne und les ein Buch. Eins von 1970. Über Liebe oder so. Ab und zu kommt ein Pfleger und bringt mir Essen.
Hamburg, 27. Dezember 2023. Gute Vorsätze bleiben beliebt. Wichtigstes Vorhaben für 2024 ist, sich mehr Zeit für Familie und Freundeskreis zu nehmen. Knapp zwei von drei Menschen in Deutschland geben dies an – so viele wie noch nie. Damit führt dieser Wunsch erstmals seit zwölf Jahren allein die Rangliste der guten Vorsätze an. Auf den Plätzen zwei und drei landen der Wunsch, mit Stress besser umzugehen, sowie sich mehr zu bewegen. Das zeigen die Ergebnisse einer aktuellen und repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der DAK-Gesundheit. Bei Frauen sind gute Vorsätze weiter beliebt: mehr als vier von zehn setzten sich im laufenden Jahr Ziele. Das sind zwei Prozentpunkte mehr als im Vorjahr. Auch das Durchhaltevermögen steigt: 60 Prozent der Befragten haben in diesem Jahr ihre Vorhaben länger als drei Monate durchgehalten (Vorjahr: 56 Prozent). Die Bedeutung klimafreundlichen Verhaltens nimmt im Vergleich zum Vorjahr erheblich ab. Bei jungen Menschen ist dieser Rückgang besonders hoch.
18/ #Metallica wusste es schon 2016. Wahrscheinlich ohne Studium: We're so fucked. Hardwired to selfdestruct.
19/ So, letzter Post im FFF-Thread heute vom Team #radikalZuversichtlich.
20/ Der #Klimakleber ist inzwischen Folklore und wird nur noch um den Hals getragen.
22/ Erst tut es ein bisschen weh, aber dann ist es doch ganz schön: „weniger Voll-Car mehr ÖPNV“.
#FridaysForFuture #WirFahrenZusammen #Radvolution #ADFC #adfc_berlin
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Ja, bei diesem psychologischen "Umgang mit Krisen"-Modell stößt mir auch immer wieder auf, dass es die Vetänderbarkeit einer Situation von vornherein ausschließt.
Na, nee. Da kam dann ja immer der Punkt, wo die Menschen die Herausforderung annehmen und etwas tun. Nachdem sie über den Schock weg sind und ihre Trauer verarbeitet haben.
Aber die Mehrheit scheint jetzt einfach aufgegeben zu haben. In all den Krisen.
Wir kommunizieren das Ausmaß der Klimakrise gerne in einfachen Werten, wie die Änderung der globalen Mitteltemperatur. Für viele ist eine Änderung von 1.5°C klein und vermittelt nicht die auch lokal…
@hrust @psy4f @KristinLangen @netzwerk_klima
Bester Lehm! Geht nie wieder ab. Hab das immer noch an den Schuhen. In der #Leinemasch haben mich die Leute angegrinst. Man sagt, der Gast erkennt den Gast.
(Was das mit dem #Gast soll, poste ich vielleicht in den nächsten Tagen noch.) #Buddhismus