Schluss mit der Verständnishuberei: https://taz.de/!5990445/
schlagloch: Klebrige Kleinstbürgerei

Schluss mit der Verharmlosung und Verständnishuberei: Wer wissentlich eine rechtsextreme Partei wählt, ist ein Rechtsextremist, kein Opfer der Verhältnisse

@tazgetroete Es wird allerhöchste Zeit, dass Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und auch Antifaschismus Hand in Hand gehen …

@tazgetroete

Wähler in die Nazikiste zu stecken zu den anderen hässlichen Spielzeugen, löst nicht das Problem, DASS sie die #AfD wählen, denn die Gründe dafür sind vielfältig.
DAS könnte man dann auch #brownwashing nennen, nicht wahr ?

#noafd #fcknazis #afdnee
#rechtsextremismus #nazisraus
#niewiederistjetzt #fckafd

@antonproitzelhaimer @tazgetroete
"vielfältige Gründe" klingt nach einer Ausrede. Gibt es also gute oder verständliche Gründe, Nazis zu wählen? Genau diese Verharmlosung wird doch in dem Artikel kritisiert!

@skaphod @tazgetroete

Das ist keine #Verharmlosung, sondern ein Fakt. Die Gründe, warum jemand die #AfD wählt, kennen wir nicht. Wenn ich dann alle über einen Kamm schere, spalte ich die #Gesellschaft noch mehr und gebe diese #Wähler quasi auf. Dass einem langsam klar sein sollte, welche finsteren Ziele die AfD verfolgt, entbindet uns nicht von dem Versuch, manche dieser Wähler doch noch umzustimmen. Schwarz-/Weissmalerei sollte man sich selbst verbieten.

@skaphod @tazgetroete

Übrigens: Für AfD-Wähler gibt es einen Sack voller guter Gründe, diese #Partei zu wählen. Es sind nur nicht Deine Gründe. #Tabuisierung bringt hier gar nichts. #Thüringen wird spannend.

@tazgetroete
Die AfD ist quasi eine Glaubensgemeinschaft, eine Sekte, die das Gefühl der Bedrohung und Ängste zum Mittelpunkt ihres Glaubens gemacht hat. Über die digitale Vernetzung bestätigen und verstärken sie sich in ihrem Wahn und lehnen humanistische Theorien als abstrakt ab.
Die AfD als Organisation ist ein Krebsgeschwür, das es zu entfernen gilt. Aber das gilt nicht für alle Menschen, die sie wählen. Sie alle über einen Kamm zu scheren ist die selbe Methode, die die AfD nutzt.
@tazgetroete
Jeder, der in seinem persönlichen Umfeld (potentielle ) AfD-Wähler hat und meint dass er sie argumentativ erreichen kann, soll dies gern tun und ich wünsche ganz ehrlich - wirklich ohne jeden Sarkasmus - viel Glück dabei.
Aber dieses verallgemeinerte "wir müssen sie inhaltlich stellen"...also ich denke das wurde sehr lange versucht und ist gescheitert. Also im öffentlichen Diskurs.
Im Privaten, mit einer persönlichen Beziehung, könnte vielleicht was erreichen. Aber im großen öffentlichen Diskurs ist es gescheitert.