Wer findet den Fehler in diesem hübschen Foto einer abfahrbereiten Brotbüchse? Die erste korrekte Antwort gewinnt ein 7-days-Croissant, abzuholen in Dresden.
Radio Eriwan antwortet: Ja, man kann in der Brotbüchse im Prinzip schon ein Fahrrad mitnehmen...
Der Zug ist gar nicht so schlecht ausgelastet, wie das hier aussieht, aber die tschechischen Fahrgäste, die zum Wandern und nicht für die Zugfahrt selbst unterwegs sind, entscheiden sich allesamt für den Beiwagen. Verständlich, denn 810 656 muss hörbar hart arbeiten, um die "Ziegenbahn" nach Telnice hochzukommen, und während der häufigen La 20 an Wegübergängen trifft der Motor exakt die Resonanzfrequenz irgendeiner klappernden Abdeckung im Fahrgastraum. Aber ich bin ja für die Zugfahrt hier.
#Brotzeit in Telnice. Der Schaffner beweist beim Umsetzen des Triebwagens Tatendrang, Mut und Zuversicht, indem er im adretten weißen Hemd unter den schmierigen Puffern hindurchtaucht.
Das Zugpersonal hat in Telnice ein Stündchen Pause. Ich mach mir auch eine entspannte Zeit: nach Ústí nad Labem kann ich mein Fahrrad die meiste Zeit einfach bergab rollen lassen. Den Weg zum Bahnhof konnte ich in der Stadt auch einfach finden – immer dem Obusfahrdraht nach! Sogar ein alter Škoda-Obus kam mir entgegen 🥰
Wer sein Fahrrad liebt, kann sich im RegioPanter diese kuschelige Ecke mit ihm teilen 🥴
Ein Reisender aus Kassel ist besorgt, ob der Zug an einem Bedarfshalt halten wird. Es hat sich aber ein Tscheche gefunden, der in der Lage war, auf Deutsch Auskunft zu geben. Ob er sich auch sicher sei? "Ja, ja, ich bin schon achtzig!"