https://www.stern.de/panorama/wissen/energie---blauer-wasserstoff--klimaschaedlicher-als-kohle-oder-gas--sagt-studie-30661172.html
Ich erkenne einfach noch immer nicht, wem eigentlich blauer Wasserstoff irgendwas bringen soll - das geht ja über Greenwashing noch hinaus! Das Erdgas wird doch in beiden Fällen genutzt...
Grüner Wasserstoff als Nebenprodukt, welchen man dann für die Speicherung verwenden kann, da spricht jetzt denke ich nichts gegen.
@Herbstfreud
Wenn das C im Erdgas nicht als CO2 in der Atmosphäre landet, brächte das schon was.
@denki
Die Produzenten Bauen und Planen aber aktuell in den USA für mehrere Milliarden Anlagen zur Produktion von Blue Hydrogen als Ausgangsstoff für die Düngemittelproduktion (Ammonia).
@denki
Ich bezweifle, dass man ein solches Projekt starten würde, wenn man keine marktüblichen Preise erzielen kann.
Beispiel:
https://www.oci.nl/news/2022-oci-nv-breaks-ground-on-11-mtpa-blue-ammonia-site-in-texas-usa/
The use of fossil fuel and artificial nitrogen fertilizer in German agriculture is a wicked problem. The incumbent system allows access to nutrition, but relies on unsustainable fossil fuel, produces greenhouse gas emissions along the whole production chain, and nitrogen pollution. This article uses the Interdisciplinary Transition Innovation, Engineering, and Management (InTIME) method for German agriculture systems with data from FAO and the German Ministry For Food And Agriculture. The purpose of this article is a rigorous analysis of the complex agriculture system and the development of feasible opportunities for sustainable carbon downshifting. Sustainability indicators are biodiversity loss, fossil-fuel use, mineral depletion, energy use, carbon emissions and eutrophication. The results indicate that the technology-based solution of “green hydrogen” as a substitute for fossil hydrogen in the fertilizer production decreases the sustainability of the agriculture system. The most promising results arise from shifting consumption of meat and animal-based products to a more plant based diet, and transitioning to organic agriculture. Net-zero sustainability goals and a reduction in eutrophication are achieved by 75% downshift of animal products and the upscaling of organic agriculture. Strategic scenarios to achieve the results are developed and recommendations for policy implementation to ease the transition are examined.
@Herbstfreud @VQuaschning @BMWK @GrueneBundestag
Die Antwort scheint mir einfach zu sein: Photovoltaik kann sich mehr oder weniger jeder aufs Dach packen, Grocßkonzerne verlierten dann Kontrolle und Profit. Aus technischer Sicht allerdings schon verständlich, weil Regelung der Netzstabilität - das könnte man mMn mit vernetzten Einspeise Regelgeräten lösen (wieder verlust von Einfluss der Großkonzerne).
Ja, richtig... Deswegen brauchen wir doch Debatten darüber. 😉
"Und dann wird umgesetzt", genau. Und hier liegt das Problem, denn technische Lösungen zur Speicherung gibt es einige. Nur leider gibt es meines Wissens keine breite Offensive, um diese auch serientauglich auszurollen und ins Netz einzubringen.
@greymatter @TobivArk
FYI: Aktuell wird bei Blue-Hydrogen-Projekten statt Steam Methane Reforming (SMR) Auto Thermal Reforming (ATR) verwendet, weil das bei geplanter CO2 Sequestierung wirtschaftlicher ist.
Konkret wird auch kein CO2 sondern CO abgeschieden, nach dessen Verbrennung reines CO2 enststeht, das dann "endgelagert" wird.
@greymatter
Richtig, wobei das dabei entstehende Abgas genauso in den Prozeß eingeht und das CO2 abgetrennt wird.
@greymatter
Wie kommst Du auf mehr Erdgas? Ammoniak wird schon immer auf Erdgasbasis herstellt, der bisher bevorzugte SMR Prozeß eignet sich lediglich nicht so gut zur CO2 Abscheidung.
Klar wäre es besser, den Wasserstoff per Elektrolyse oder Methanpyrolyse zu erzeugen und CO2 ganz zu vermeiden. Die Verfahren sind aber noch nicht großtechnisch skaliert und es fehlt an ausreichend Strom aus Erneuerbaren.
@greymatter
Richtig, das CO2 in die Atmosphäre zu blasen wäre energieeffizienter.