Stabil!

Greta #Thunberg (@gretathunberg):

"It's time to overthrow the West's oppressive and racist capitalist system"

She said: “We are never going back to normal again because ‘normal’ was already a crisis. What we refer to as normal is an extreme system built on the exploitation of people and the planet."

 #theTelegraph

https://12ft.io/proxy?q=https://www.telegraph.co.uk/news/2022/11/02/greta-thunberg-time-overthrow-wests-oppressive-racist-capitalist

#Kapitalismus #Klimakatastrophe

12ft

@empathroet
Conervative Statusquo fans sind getriggered in 3..2..1
she always makes so much sense
@empathroet Ich will nicht die Party versauen aber ich fürchte das Problem sind vor allem einfach Menschen und ihre Gier. Und die ist ein weltweites Problem. Sprich: Ich glaube es wird nicht besser wenn man das westliche System stürzt. Siehe China und Russland. Daher: Ich würde nen Umbau vorziehen.
@captainfutura @empathroet
Ja, aber wie gehen wir das an?
Können wir Hass und Gier überwinden?
Können endlich alle Kriege der Vergangenheit angehören.

@ehlers @empathroet Man weiß ja von einigen Inselvölkern z.B. Samoa dass es möglich ist, dass Menschen Rssourcen NICHT übernutzen. Man kennt auch das Gegenteil (wie z.B. Osterinseln) wo das System zusammengebrochen ist. Daher würde ich schauen wie das funktioniert.

Und in Samoa und auch anderes Beispielen hat es vor Ankunft des Kapitalismus mit Tabus funktioniert. D.h. es war z.B. Tabu in bestimmten Zeiten zu fischen. Das ist im Grunde nichts anderes als ein strenger gesetzlicher Rahmen.

@ehlers @empathroet und dieser wird durchgesetzt durch die Ältesten und bezieht seine Macht aus dem Glauben und der Gemeinschaft. Wir haben aber im Westen keinen gemeinsamen Glauben an irgendwelche Gottheiten mehr und die Ältesten sind nicht selten Teil des Problems. Daher brauchen wir in anderes verbindendes Element was uns hilft Tabus zu schaffen, die auch durchgesetzt werden. Eigentlich ist ein Rechtsstaat dafür ein gutes Instrument. Insofern würde ich sagen: Der Weg führt über starken Staat.
@ehlers @empathroet Dann verbleibt noch das Problem der Globalisierung das Ursache und Wirkung entkoppelt. Und hier müssten internationale Abkommen in die Lücke. Da das nun erwiesenermaßen kaum funktioniert scheint mir eine teilweise (WICHTIG, nur TEILWEISE) Entkoppelung der Globalisierung wünschenswert. Also z.B. keine Mülltransport etc. mehr. Damit kann sich ein Teil der Staaten nicht einfach seiner Probleme auf Kosten anderer entledigen. Auch hier braucht es also Tabus.

@captainfutura

1. Menschen und ihre negativen Eigenschaften sind sicher immer problematisch. Aber in unserem Gesellschaftssystem ist viel Schlechtes schon strukturell angelegt/gefördert.

2. Es geht sicher nicht darum, "das westliche System" ohne Ersatz zu stürzen, um anderen schlechten Systemen Platz zu machen. Sie schreibt: "the West's oppressive and racist capitalist system".

@empathroet

Norbert Hasler (@[email protected])

"Weg mit dem Kapitalismus". Da fehlt mir wohl die Phantasie: "weg" heißt ja, "ersetzen durch" - ich wüsste nicht, wodurch.

ruhr.social
@empathroet "Weg mit dem Kapitalismus". Da fehlt mir wohl die Phantasie: "weg" heißt ja, "ersetzen durch" - ich wüsste nicht, wodurch.
@haslno @empathroet
ach komm, da gibts ja wohl genug Ansätze aus denen man vernünftiges ziehen kann.
Degrowth ist zum Beispiel ein interessanter Ansatz..
Auch in sozialistischen (kommunistisch wie anarchistisch) Ideen gibt es eine Menge guter Visionen.
Ich glaube an Ideen mangelts nicht, wenn man Lust hat sich damit zu befassen.
Ich kann da sehr den Podcast "Neue Welten - der Utopie Podcast" empfehlen.
Aber Kapitalismus ist in jedem Fall falsch und schädlich. Für Mensch und Umwelt.
@NoBorders @empathroet Ich sehe viel, sehr viel Korrektur-, Steuerungs- und Begrenzungsbedarf, sehe aber nicht, welche grundsätzliche Alternative es zu Regelungsmechanismen wie Preisbildung, Geld, Gewinnstreben usw. gibt. "Sozialismus", "Kommunismus", "Anarchie" sind jedenfalls keine. "Degrowth" verstehe ich als notwendiges Ziel, aber nicht als Regelmechanismus.
@haslno @empathroet
Ich finde eben schon, dass es da viele gute Ansätze gibt. Und Gewinnstreben finde ich von Grund auf schonmal falsch.

@haslno

Es gibt sicher extrem viele Ideen, von denen vermutlich eine gute Anzahl nicht zu abwegig ist bzw. realisierbar wäre. Einer der Kandidaten (ev. als erste Stufe), der vielleicht eine recht gute Chance auf Umsetzung hat (u.a. weil nicht mit Institutionen wie Markt, Staat, Geld und Lohnarbeit gebrochen wird und weil es schon im Aufbau befindlich ist), ist die Gemeinwohlökonomie. Dazu empfehle ich das Interview von Jung & Naiv mit Christian Felber:

https://piped.kavin.rocks/watch?v=7mRe1ntgbj8

@empathroet

Piped

An alternative privacy-friendly YouTube frontend which is efficient by design.

@Voka @empathroet Ja: Wir brauchen dringend eine nicht nur soziale, sondern auch nachhaltige Wirtschaftsordnung. Unter "Gemeinwohlökonomie" sehe ich dazu alles mögliche: Sowohl moralische Appelle als auch Vorschläge mehr oder weniger starker staatlicher Regulierung. Was ich nicht sehe: Eine Abkehr von der Marktwirtschaft, eine Alternative zum Streben des einzelnen Menschen nach Erfolg auf diesem Markt, eine grundsätzliche Alternative zu Geld als Steuerungsmittel
@Voka @empathroet Regulierter Kapitalismus ist noch immer Kapitalismus - wenn es gut geht, aber sozial und nachhaltig.

@haslno

1/6

Bei Diskussionen über Kapitalismus kommt es auf die Definition an. Manche setzen Kapitalismus mit Marktwirtschaft gleich. Felber definiert Kapitalismus als eine Gesellschaftsordnung, in der Schutz und Mehrung von Kapital an oberster Stelle stehen (so mein Gedächtnis). Er spannt ein (vereinfachtes) Spektrum auf, an dessen einem Ende 100%iger Kapitalismus steht (nach obiger Definition) und am anderen Ende so etwas wie ein pervertierter Staatskommunismus.

@empathroet

@haslno

2/6

Dazwischen steht die Gemeinwohlökonomie: Marktwirtschaft ganz ohne Kapitalismus, mit vielfältigen Eigentumsformen, denen aber Grenzen gesetzt werden. Unternehmen müssen eine Gemeinwohlbilanz erstellen und werden auditiert, und abhängig von der erreichten Punktezahl wird es für die Unternehmen schwerer oder leichter. Das sind nur ein paar wenige Aspekte, ganz kurz angeteasert. Ich empfehle wirklich dieses Interview, fand ich sehr beeindruckend.

@empathroet

@haslno

3/6

Ob die Gemeinwohlökonomie, wenn sie überall umgesetzt wäre, schon an ein Optimum einer utopischen Gesellschaftsform rankommt, muss man vermutlich ausprobieren, also falls es je so weit kommt. Aber wie gesagt, ich hätte nichts dagegen, erst mal damit als Ziel anzufangen (ganz bestimmt um Dimensionen besser als der Status quo), weil es schon viele Unternehmen gibt, die sich gemeinwohlbilanzieren lassen, und Gemeinden, die Gemeinwohlökonomie umsetzen.

@empathroet

@haslno

4/6

Bis auf Landesebene hinauf gibt es politische Bekenntnisse oder Zustimmung dafür, und ein EU-Ausschuss hat festgestellt, dass sie kompatibel mit europäischem Recht ist (was nicht heißt, dass es keine Hindernisse gäbe, aber immerhin). Auch das sind alles Aussagen Felbers in dem Interview, soweit ich mich erinnere. Hier noch die Webseite der Gemeinwohlkonomiebewegung:

https://www.ecogood.org/de

(Hab bisher leider keine Fediverse-Präsenz gefunden.)

@empathroet

GWÖ - Die Gemeinwohl-Ökonomie

@haslno

5/6

Es mag andere Gesellschaftsformen geben, die womöglich, wenn sie richtig umgesetzt werden, noch besser sein könnten. (Natürlich gilt immer: Definiere "besser" bzw. finde einen Konsens dazu. :D) Es gibt sicher viele Ansätze, die jenseits von Staat, Markt, Lohnarbeit, Geld und Tausch denken. Beispielsweise Commoning.

@empathroet

@haslno

6/6

Es gibt Leute, die arbeiten an Ideen, wie man das Prinzip des Commoning, das bisher wohl hauptsächlich in kleinen, begrenzten Projekten realisiert ist, global ausweiten könnte: @commoningsystem

Finde ich auch sehr interessant. Vielleicht kann man auch mehrere Stränge parallel verfolgen: Gemeinwohlökonomie dürfte sich mit Commoning recht gut vertragen, denke/hoffe ich.

@empathroet

Es gibt die Initiative NOW, die explizit versuch Gemeinwohlwirtschaft und Commons gemeinsam zu denken. Ich weiss allerdings nicht, wie aktiv sie gerade ist: https://netzwerk-oekonomischer-wandel.org/

@Voka @haslno @empathroet

NOW – Netzwerk Oekonomischer Wandel – Anders Wirtschaften jetzt!

@Voka
@haslno @commoningsystem @empathroet

Es könnte auch Sinn machen, Kontakt zu Commons-affinen Produktionsnetzwerken aufzubauen, z.B. InternetofProduction.org und @opentoolchain #OpenHardware

@empathroet
Sehr gut!
Das was sie zu Atomkraft gesagt hat war ganzschöner Mist aber das klingt gut.
@empathroet Wenn das alle bei FfF Deutschland auch so sähen wäre das super
@empathroet Ahh! Das #FDP-Mitglied in spe legt nach 😁
@empathroet
You can overthrow a system as much as you want, but if you replace it with another system, you're still not in control.
You have to create a situation where you control the system instead of the other way around.
So ask yourself: what (or how) do you do to control the system?

@DenBoschPolitiek @empathroet

nailed it from my perspective -> and right now, the systems are largely controlled by information (note: there's not just one system)

folks vote for who they think will make the best decisions for their own personal interests

many end up voting for grifters who use those votes to exploit the people who voted for them, I have limited points of observation but this seems to land strongly for the UK, Canada, and America

@empathroet She's right, 'normal' got us here

@empathroet

Unfortunate, but typical that the Telegraph quotes unchallenged the Shellenberger tweet saying that the 'capitalist system has allowed for average life expectancy of humans to rise from 30 to 70' - which is just flat wrong.
See https://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0305750X22002169

"The rise of capitalism from the long 16th century onward is associated with a decline in wages to below subsistence, a deterioration in human stature, and an upturn in premature mortality."

“If economic growth is our only priority, then what we are experiencing now should be exactly what we should be expecting.”

@empathroet
a) was ist die politische, gesellschaftliche und ökonomische Alternative, die den "westlichen" Kapitalismus ersetzen soll?
b) was ist mit unterdrückenden und rassistischen "nicht-westlichen" Systemen, z.B. Russland, China, Nordkorea, diversen autoritären Staaten auf der arabischen Halbinsel, Afrika oder auch Südamerika?

Mir fehlt die Vision was danach kommen und wie dies - auf DEMOKRATISCHEM Weg - erreicht werden soll.

@ruoff @empathroet

WAS siehst du am westlichen #Kapitalismus als demokratisch? Die Fassade der Rohstoff- #Beschaffung neben alten #Handels- & #Schutzzöllen?
@empathroet
tja, wo se recht hat, hat se recht...
@empathroet
Besonders stabil dass man 12ft dazu braucht um die Paywall zu umgehen.
@empathroet Interessant, im Osten (z.B. China, Russland) gibt es keinen Kapitalismus??? Also auch hier denken in Schubladen...

@empathroet @gretathunberg

Das käme überzeugender, wenn Thunberg häufiger bei Mastodon und seltener bei den Sozialen Medien in den Händen des Großkapitals postete.

@empathroet @gretathunberg said the girl who was the first girl to protest against it, fhe first just because in the planet most of other girls of her age were busy at work.

@empathroet @gretathunberg

Oh i think i got a plan and baseline foolproof philosophy for that.