Unser Hund ist im November nach 15 Jahren und 7 Monaten gestorben.
Das waren schlimme Tage mit vielen Tränen.
Er starb Abends in seinem Körbchen. Mein Mann wollte in die Küche und hat dabei festgestellt, dass er nicht mehr atmet als er am Körbchen vorbei kam.
Mir fiel es unfassbar schwer, ihn dann ins Gartenhaus zu tragen. Er musste nie draußen schlafen oder sich ungewollt draußen aufhalten. Er schlief teilweise bei uns im Bett. Und nun sollte er raus, ganz alleine sein. Aber es muss leider sein, damit die Leiche kühl lagert. Und im November ist es eben draußen am kühlsten.
Am nächsten Tag brachten wir ihn zu Rosengarten (Tierbestattung) die das wirklich ganz toll und einfühlsam gemacht haben. Aber es fiel mir noch tausendmal schwerer, das Trauerzimmer ohne ihn zu verlassen, ihn dort zurück zu lassen.
Jetzt steht seine Urne auf dem Regal im Eingangsbereich, er begrüßt uns quasi beim heimkommen, wie er es früher auch getan hat. Das ist irgendwie schön und traurig zugleich. Aber ich bin froh, dass wir so entschieden haben. Es war gut und richtig.
Aber er fehlt.
Er war jeden Tag um mich, er hat mich auf Fotografiestreifzügen begleitet, mich beschützt, mir Gesellschaft geleistet, mich in den Wahnsinn getrieben und plötzlich ist er nicht mehr da.
Vorgestern war ich zum ersten Mal wieder spazieren auf einem unserer typischen Abendgassiwege. Alleine. Es war merkwürdig und vor allem zum heulen.
Ich denke manchmal im ersten Moment im Augenwinkel würde der Hund hier oder da liegen, ich höre ihn rumlaufen oder bellen. Und dann fällt mir ein, dass er nicht mehr da ist. 😞
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