Antifascist prisoner Maja T. has ended their hunger strike after 40 days. Maja‘s statement about this decision is below. I‘ll post a translation later, if no one beats me to it.
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https://todon.eu/@autonomysolidarity/114851334612745040 Majas Erklärung zur Beendigung des Hungerstreiks
Liebe Mitmenschen, Gefährt*innen und Unterstützer*innen,
‚mein Name ist Maja. Seit dem 5. Juni befinde ich mich im Hungerstreik. Ihn begann ich als Protest gegen die rechtswidrige und doch nicht wiedergutgemachte Auslieferung von Deutschland nach Ungarn vor einem Jahr, die repressive Verfolgung von Antifaschist*innen, die vorverurteilende und fragwürdige Prozessführung, genauso gegen die bis heute andauernde Isolationshaft und die menschenverachtenden Haftbedingungen in ungarischen Knästen. Nun habe ich mich dazu entschlossen den Hungerstreik nach fast sechs Wochen zu pausieren.
Ich möchte meine Gesundheit nicht weiter strapazieren, denn ich spüre, wenn ich jetzt nicht umkehre, ist es bald zu spät dafür. Dann würde es auch wenig nützen, würden meine Forderungen erfüllt werden. Ich wäre fürs Leben gezeichnet, bin es womöglich schon jetzt. Ich wollte es nie soweit kommen lassen, hoffte naiv darauf, dass ein so radikaler Schritt wie der Hungerstreik endlich Bewusstsein bei den Verantwortungsträger*innen und allen, die etwas ändern können, schafft, dass sie handeln, nach einem Jahr Beschwichtigungen, Lächeln und Ignoranz….‘
https://www.basc.news/majas-erklaerung-zur-beendigung-des-hungerstreiks/
Autonomie und Solidarität (@[email protected])
Majas Erklärung zur Beendigung des Hungerstreiks #FreeMaja #UngarnFoltert Liebe Mitmenschen, Gefährt*innen und Unterstützer*innen, ‚mein Name ist Maja. Seit dem 5. Juni befinde ich mich im Hungerstreik. Ihn begann ich als Protest gegen die rechtswidrige und doch nicht wiedergutgemachte Auslieferung von Deutschland nach Ungarn vor einem Jahr, die repressive Verfolgung von Antifaschist*innen, die vorverurteilende und fragwürdige Prozessführung, genauso gegen die bis heute andauernde Isolationshaft und die menschenverachtenden Haftbedingungen in ungarischen Knästen. Nun habe ich mich dazu entschlossen den Hungerstreik nach fast sechs Wochen zu pausieren. Ich möchte meine Gesundheit nicht weiter strapazieren, denn ich spüre, wenn ich jetzt nicht umkehre, ist es bald zu spät dafür. Dann würde es auch wenig nützen, würden meine Forderungen erfüllt werden. Ich wäre fürs Leben gezeichnet, bin es womöglich schon jetzt. Ich wollte es nie soweit kommen lassen, hoffte naiv darauf, dass ein so radikaler Schritt wie der Hungerstreik endlich Bewusstsein bei den Verantwortungsträger*innen und allen, die etwas ändern können, schafft, dass sie handeln, nach einem Jahr Beschwichtigungen, Lächeln und Ignoranz….‘ https://www.basc.news/majas-erklaerung-zur-beendigung-des-hungerstreiks/

