#SRF:
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Zum ersten Mal seit 54 Jahren waren im April Menschen unterwegs zum Mond. Die Euphorie war riesig. Aber braucht die Menschheit im 21. Jahrhundert wirklich noch Astronauten – oder sind sie teure Symbolfiguren in einem politischen Wettlauf? Olivia Röllin spricht mit dem Astronauten Alexander Gerst.
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https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/warum-braucht-es-menschen-auf-dem-mond-alexander-gerst?urn=urn:srf:video:5148cb87-2aad-4485-ad46-036e3b27f572

#Video: https://download-media.srf.ch/world/video/sternstundephilosophie/2026/04/sternstundephilosophie_20260424_125135_16712684_v_webcast_h264_q60.mp4

26.4.2026

#AlexanderGerst #Menschheit #Mond #Raumfahrt #SpaceFlight #SternstundePhilosophie #Weltraum

Warum braucht es Menschen auf dem Mond, Alexander Gerst? - Sternstunde Philosophie - Play SRF

Zum ersten Mal seit 54 Jahren waren im April Menschen unterwegs zum Mond. Die Euphorie war riesig. Aber braucht die Menschheit im 21. Jahrhundert wirklich noch Astronauten – oder sind sie teure Symbolfiguren in einem politischen Wettlauf? Olivia Röllin spricht mit dem Astronauten Alexander Gerst. Alexander Gerst, Astronaut und Geophysiker, war zweimal auf der Internationalen Raumstation ISS und verbrachte so knapp ein Jahr im All. Nun ist der 50-jährige Deutsche auf der Shortlist für die Mission «Artemis IV», die ab 2028 Menschen zum Mond schicken möchte. Und diesmal sollen sie länger bleiben. Was genau will sein Arbeitgeber, die Europäische Raumfahrtagentur ESA, zu der auch die Schweiz gehört, auf dem Mond? Und warum will sie gar mit einer eigenen Mission, genannt «Argonaut», zusätzlich dorthin? Und was bedeutet es, wenn das All zunehmend militarisiert und von privaten Akteuren wie Elon Musks Space-X mitkontrolliert wird? Ein Gespräch unter der Leitung von Olivia Röllin über die Faszination für das Unfassbare, die Grenzen des Machbaren – und die Frage, ob wir uns bemannte Raumfahrt in Zeiten von Klimakrise, Kriegen und knappen Budgets noch leisten wollen.

Play SRF

Musk verstehen heißt, ein Weltbild verstehen.

Historiker Quinn Slobodian sieht hinter #Tesla, #SpaceX, #Starlink & #Neuralink mehr als Unternehmertum: ein ideologisches Projekt, das gesellschaftliche Ordnungen umformen will – ein „#Festungsfuturismus".

In der #SternstundePhilosophie spricht Olivia Röllin mit ihm über Musks Aufstieg, staatliche Milliardenhilfen & die Zukunft, die der „#Technoking" entwirft.

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🎧 https://www.linkedin.com/posts/michaelborchardtretailconsult_elonmusk-tesla-spacex-activity-7453041523342000128-DUOS?utm_source=share&utm_medium=member_desktop&rcm=ACoAABIszQcBLNYFSd2mvhf5aR9Z50UI95I6Oow

#Muskismus #ElonMusk

#elonmusk #tesla #spacex #raketen #satelliten #internetprovider #starlink #netzwerk #gehirncomputerschnittstelle #neuralink #historiker #techbros #sternstundephilosophie #srf #oliviaröllin #mensch… | Michael Borchardt

Musk verstehen heißt, ein Weltbild verstehen. Wer den Namen #ElonMusk hört, denkt an Elektroautos von #Tesla, #SpaceX-#Raketen, den #Satelliten-gestützten #Internetprovider #Starlink, das soziale #Netzwerk „X“ oder an Visionen einer #GehirnComputerSchnittstelle, womit sich Elon Musks Unternehmen #Neuralink beschäftigt. Dem #Historiker Quinn Slobodian reicht dieser Blick jedoch nicht aus. In seinem Buch „Muskismus" vertritt er die These, dass hinter der Figur Musk weit mehr steckt als unternehmerischer Erfolg: nämlich ein ideologisches Projekt mit dem Anspruch, gesellschaftliche Ordnungen grundlegend umzuformen – und das mit spürbaren politischen Folgen – eine Art Science-Fiction-basierter „Festungsfuturismus“. Hierbei schaden staatliche Ordnungen in Musks Denken, wenn er (oder die anderen #Techbros) dessen Regeln nicht selbst aufstellen und/oder langfristig beeinflussen können. In der Reihe „#SternstundePhilosophie" des #SRF spricht #OliviaRöllin mit Slobodian über die Mechanismen hinter Musks Aufstieg: über antizyklisches Handeln, staatliche Förderungen in gigantischer Höhe und die Frage, wie ein einzelner Unternehmer heute sogar über „den Verlauf von Kriegen mitentscheiden" kann. Thematisiert wird auch, welche Zukunft der „Technoking" vor Augen hat, wenn er von der Verschmelzung von #Mensch und #Maschine spricht (#Superintelligenz). Nicht umsonst fühlt sich Musk von Isaac Asimov sowie Douglas Adams und dessen satirischer #SciFi-Reihe „Per Anhalter durch die Galaxis“ beeinflusst. In letzterer spielt ein elektronischer Reiseführer, der kontinuierlich via „Sub-Etha-Wellen“ aktualisiert wird, eine wichtige Rolle und mag auf die Idee des #Internet als allumfassend-integratives #Superset verweisen. Ein sehenswertes Gespräch über Demokratie, technologische Macht und die Frage, welches #Gesellschaftsmodell (oder besser: welche #Dystopie) hier eigentlich gerade entworfen wird. 🎧 Zur Sendung: [https://lnkd.in/dh27sJ7G] #Sternstunde #Philosophie #Muskismus #Muskism #QuinnSlobodian #Demokratie #Technologie #KI #AI

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Ebenfalls in der Sternstunde Philosophie war am 29.03.2026 Quinn Slobodian zu Gast und zeigt, ebenfalls mit Blick auf seinem neuen Buch, eine andere Erzählung von Elon Musk die sehr sachlich eine Art Religion aufweist.

https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/mit-elon-musk-in-ein-neues-zeitalter?urn=urn:srf:video:764d518e-8b7a-42fa-b9f0-f8b00ca4035c

#srf #sternstundephilosophie #philosophie

Mit Elon Musk in ein neues Zeitalter? - Sternstunde Philosophie - Play SRF

Für viele ist Elon Musk ein schillernder Unternehmer – und der reichste Mensch der Welt. Der Historiker Quinn Slobodian sieht in ihm jedoch weit mehr: Musk stehe für ein neues Weltbild, das ein zutiefst beunruhigendes Verständnis von Demokratie und technologischer Freiheit mit sich bringe. Beim Namen Elon Musk denken viele an Tesla, die Plattform X, die Raketen von SpaceX oder an Neuralink, das Gehirn-Computer-Schnittstellen entwickelt. Für Quinn Slobodian greift diese Perspektive zu kurz. Er argumentiert: Bei Musk gehe es nicht nur um eine Einzelperson oder um erfolgreiche Unternehmen, sondern um ein ideologisches Projekt – ein Weltverständnis, das darauf abzielt, Gesellschaft gewissermassen neu zu programmieren, mit weitreichenden politischen Konsequenzen. Olivia Röllin spricht mit Quinn Slobodian, Autor von «Muskismus», darüber, wie Musk durch antizyklische Entscheidungen und erhebliche staatliche Unterstützung zum reichsten Mann der Welt werden konnte, der heute sogar über den Verlauf von Kriegen mitentscheiden kann – und welche Welt der selbsternannte «Technoking» entwirft, wenn er von einer Verschmelzung von Mensch und künstlicher Intelligenz spricht.

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Sehr spannender Podcast über „Muskismus“ und die Probleme die so geschaffen werden.

#philosophie #sternstundephilosophie

Welche Farbe hatte der Urknall?

Das Universum ist nicht schwarz: Astronom und Autor Florian Freistetter bringt Licht ins Dunkel.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)

#SRF:
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Vom Urknall bis heute: Die Geschichte des Universums in Farben

Das Universum ist weit mehr als ein schwarzer Nachthimmel. Der Astronom und Wissenschaftsvermittler Florian Freistetter zeigt, wie die Farben des Universums seine Geschichte erzählen – von violetten Planeten bis zum Licht, das den Urknall verständlich macht.

Welche Farbe hat das Universum? ..
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https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/vom-urknall-bis-heute-die-geschichte-des-universums-in-farben?urn=urn:srf:video:87d4b2a0-3482-42f3-815b-139bd1a13381

3.4.2026

#Astronomie #Astrophysik #Kosmos #Kosmologie #SternstundePhilosophie #Universum

Vom Urknall bis heute: Die Geschichte des Universums in Farben - Sternstunde Philosophie - Play SRF

Das Universum ist weit mehr als ein schwarzer Nachthimmel. Der Astronom und Wissenschaftsvermittler Florian Freistetter zeigt, wie die Farben des Universums seine Geschichte erzählen – von violetten Planeten bis zum Licht, das den Urknall verständlich macht. Welche Farbe hat das Universum? Das fragt sich niemand, der schon einmal in den Nachthimmel geschaut hat. Die Antwort scheint klar: Schwarz. Doch die Astronomie weiss es besser: Der Kosmos ist viel bunter, als unser Auge wahrnehmen kann. Und nur dank dieser Buntheit können wir überhaupt etwas über das All in Erfahrung bringen. Was es zum Beispiel mit der Expansion des Alls und der damit zusammenhängenden Theorie eines Urknalls auf sich hat. In seinem neusten Buch zeichnet Florian Freistetter anhand der Farben des Universums dessen Geschichte nach. Einmal den ganzen Regenbogen durch. Was violette Planeten über den Ursprung des Lebens verraten, warum die Sonne eigentlich grün ist, was vor dem Urknall war und warum am Anfang wirklich das Licht war, das klärt Olivia Röllin mit ihm im Sternstunden-Gespräch. Eine philosophisch-wissenschaftliche Expedition durch 13,8 Milliarden Jahre kosmischer Farben – und ein Blick darauf, wie sehr unsere Vorstellung vom All von unseren menschlichen Wahrnehmungsgrenzen geprägt ist.

Play SRF

Den Schleier herunternehmen, Pariser Klimaabkommen funktioniert nicht. Wir können ins Handeln kommen.

Momentan ist der Einzelne nicht in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun.

https://www.srf.ch/play/tv/sternstunde-philosophie/video/du-kannst-nichts-gegen-die-klimakrise-tun?urn=urn:srf:video:fc2cfd38-4e00-42dd-84f5-b2d9677959e7

#Klimaschutz #sternstundePhilosophie #SRF #Klimawandel

Du kannst nichts gegen die Klimakrise tun! - Sternstunde Philosophie - Play SRF

Flugscham, Hafermilch, Lastenrad: Wer klimabewusst lebt, gilt schnell als (moralisches) Vorbild. Die Juristin und Rechtsphilosophin Frauke Rostalski hält das für eine gefährliche Dynamik – und sagt: Momentan ist der Einzelne nicht in der Pflicht, etwas gegen den Klimawandel zu tun. Frauke Rostalski bestreitet weder Klimakrise noch die Dramatik des steigenden CO₂-Ausstosses. Sie kritisiert aber die Verschiebung der Verantwortung auf Konsumentinnen und Konsumenten. Einzelne Entscheidungen – weniger fliegen, weniger Fleisch essen – seien klimatisch praktisch wirkungslos, solange sie nicht in ein global verbindliches Reglementarium eingebettet sind. Gemäss Rostalski braucht es internationale Regeln mit Anreizen und Sanktionen, etwa in Form eines Klimaclubs mit CO₂-Mindestpreis – eine Idee, die sie vom US-amerikanischen Wirtschaftsnobelpreisträger William Nordhaus übernimmt. Verantwortung sieht Rostalski deshalb vor allem bei Regierungen, die endlich ein funktionierendes internationales System schaffen müssten, in das sich individuelle Handlungen sinnvoll einfügen können. Dann, und erst dann, sieht Rostalski die Einzelnen in der Pflicht. Olivia Röllin hakt nach und klärt, wie realistisch ein solcher Club ist, angesichts der weltpolitischen Lage, warum das Pariser Abkommen als dysfunktional gilt, wieso ein «Club der Willigen» mehr bewirken könnte als nationale Vorreiterrollen und was man vor diesem Hintergrund eigentlich den nachfolgenden Generationen sagen kann. Die Sendung wurde am Zürcher Philosophie-Festival aufgezeichnet.

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Würden Sie fürs eigene Land in den Krieg ziehen? - Sternstunde Philosophie - Play SRF

Europa und die Schweiz rüsten auf. Doch es fehlen Soldaten. Wer geht kämpfen, wenn es hart auf hart kommt? Braucht es wieder eine Wehrplicht? Eine Gewissensprüfung? Und darf der Staat überhaupt zum Töten zwingen? Ein Streitgespräch über Sicherheit, Krieg und Frieden. Aufrüstung kostet nicht nur. Jemand muss all die Waffen auch bedienen können. Wer stellt sich also an die Grenze, wenn Russland angreift? «Ich sicher nicht», sagt Ole Nymoen. Sein Buch «Warum ich niemals für mein Land kämpfen würde. Gegen die Kriegstüchtigkeit» sorgte unlängst für rote Köpfe und hitzige Debatten. So wie er argumentieren viele junge Menschen. Auch in der Schweiz ist die Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten, gesunken. Ausgerechnet jetzt, da auf dem europäischen Kontinent seit fast vier Jahren Krieg geführt wird. Deshalb soll der Zivildienst nun unattraktiver und eventuell die Gewissensprüfung wieder eingeführt werden. Wer also ist bereit zu kämpfen? Und ist es moralisch vertretbar, Menschen zum Töten zu zwingen? Darüber spricht Yves Bossart mit der Philosophin Katja Gentinetta, dem Militärexperten Georg Häsler und mit dem deutschen Autor und Podcaster Ole Nymoen.

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Sternstunde Philosophie

Vertiefende Gespräche mit herausragenden Persönlichkeiten aus Kultur, Wissenschaft und Politik. Die Sternstunde Philosophie vermittelt lebensnahe Denkanstösse zu zentralen Fragen unserer Zeit.

Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Sternstunde Philosophie mit Wikipedia-Gründer Jimmy Wales: Warum Vertrauen Wissen schafft

Warum Vertrauen Wissen schafft

3sat