Zwei Schwalbenkinder
#naturephotography #photography #schwalben #Vogelfotografie #birdphotography #birdsofmastodon
Es ist, als kehrte eine ganze Stadtbevölkerung nach einem sehr langen Urlaub zurück – und die Stadt wäre verschwunden. So müssen sich die #Schwalben fühlen, Hunderte #Mehlschwalben, deren Nester seit Generationen an den Kühltürmen des Atomkraftwerks #Biblis waren. Die Atommeiler sind weg, abgerissen der letzte im Januar durch den Stromversorger RWE, und somit auch die letzten der 400 Nester.
Nur ein Bruchteil der Schwalben werde Brutplätze finden.
#birds
https://www.fr.de/hessen/biblis-schwalben-suchen-verzweifelt-brutplaetze-94317166.html
#Trockenheit am #Niederrhein : Schwalben finden keinen Lehm für ihre Nester
Fehlender Niederschlag setzt #Schwalben, #Moore und #Landwirte unter Druck. #Lehm fehlt, #Wasserstände sinken, #Böden trocknen aus.
Die anhaltende Trockenheit macht in der Region gleich an mehreren Stellen Probleme: Schwalben finden kaum noch feuchten Lehm für ihre Nester, an den Krickenbecker Seen sinkt der Wasserstand in den Mooren und auch Landwirte müssen ihre Felder zunehmend bewässern.
https://www1.wdr.de/nrw/niederrhein/rhein-kreis-neuss/juechen-schwalben-nester-schlammbecken-100.html
Die ersten Schwalben sind in Sachsen zurück
Nach Tausenden von Kilometern Flug finden sich Rauch- und Mehlschwalben an genau den Orten und Brutplätzen wieder ein, wo sie im letzten Jahr lebten.
🔗 https://www.zeit.de/news/2026-04/05/die-ersten-schwalben-sind-in-sachsen-zurueck
Jedes Jahr im #Frühjahr erfüllt ein reges Treiben unsere Gärten, Felder und #Wälder: Ungefähr 250 Vogelarten starten bei uns in die #Brutsaison! Viele von ihnen haben dabei eine beeindruckende Reise hinter sich, denn nicht alle bleiben das ganze Jahr über in ihren Brutgebieten.
Etwa die Hälfte unserer #Vögel bleibt das ganze Jahr über in Deutschland – sogenannte Standvögel wie Amseln oder Kohlmeisen. Die andere Hälfte zieht als #Zugvögel in wärmere Gefilde. Doch Zugvogel ist nicht gleich Zugvogel, es gibt:
➡️ Kurzstreckenzieher (z. B. #Kranich, #Kiebitz, #Star) legen vergleichsweise kurze Strecken zurück – meist nach Westeuropa oder in den Mittelmeerraum. Sie reisen flexibel und richten sich nach dem Wetter: Ein milder Winter bedeutet oft, dass sie später aufbrechen und früher zurückkehren.
➡️ Langstreckenzieher (z. B. #Kuckuck, #Nachtigall, #Storch) legen oft mehrere tausend Kilometer zurück – meist nachts und oft alleine. Ihre Reiseroute ist genau getaktet, viele fliegen jedes Jahr zur selben Zeit los. Der Kuckuck verbringt z. B. ganze acht Monate auf Wanderschaft!
Warum ziehen Vögel?
1️⃣ Nahrungssuche 🐛🌱: Insektenfresser wie #Schwalben oder Nachtigallen finden im Winter in Mitteleuropa kaum Nahrung, da es zu kalt für #Insekten ist. Pflanzenfresser oder Körnerfresser haben es oft leichter, aber auch sie ziehen manchmal, wenn das Nahrungsangebot knapp wird.
2️⃣ Bessere Überlebenschancen: Harte Winter bedeuten nicht nur weniger Futter, sondern auch Kälte, die Energie kostet. Vögel sparen durch den Zug in wärmere Regionen wertvolle Energie.
3️⃣ Erfolgreiche Fortpflanzung 🥚🐣: In den Sommermonaten gibt es in Europa viel Nahrung (Insekten, Samen, Früchte) und weniger Konkurrenz als in den Tropen. Das macht Europa zu einem idealen #Brutgebiet – doch im Winter lohnt es sich, nach Süden zu ziehen.
4️⃣ Vererbung & Instinkt 🧬🧭: Viele Zugvögel haben ihre Routen genetisch programmiert und orientieren sich an Umweltfaktoren wie dem Magnetfeld der Erde, den Sternen oder dem Sonnenstand. Jungvögel lernen die Route oft von älteren Artgenossen.
Welche Rückkehrer habt ihr schon entdeckt?