Du machst gern Musik?

Dann komm vorbei! Wir leben in einer Zeit der Vereinzelung und Menschen fühlen sich häufig allein gelassen.

Es liegt im Kern der #FAU die Menschen und ihren Zusammenhalt zu stärken. Was ist besser dafür geeignet als Musik?

Noch heute singen wir die #Protestlieder von vor 100 Jahren. Wie kommt das?

Ganz klar, es liegt daran, dass Musik uns verbindet. Während Netflix und co. meistens ein Gefühl der Leere zurücklassen, hinterlässt gemeinsame Zeit ein glückseeliges Gefühl. Also macht mit und lasst uns wissen auf was für musikalische Abende ihr Lust hättet.

#München #Basisgewerkschaft #maxvorstadt

#Musik spielt in meinem kommenden #Roman "#Diebesgut" eine große Rolle. Folgende #Playlist aller vorkommenden Stücke in der Reihenfolge der Erwähnung zeigt Dramaturgie, aber auch Themen und Stimmungen erstaunlich gut: #freejazz #Fusion #folk #hippierock #protestlieder Nicht dabei: #Hobbit Soundtrack und #dreifragezeichen , hätte den Flow gestört. https://open.spotify.com/playlist/0TPnFkiugUf3g8YE5YnScJ?si=DS9Y924cTCSY4CrZPmBaaA&pi=e-vN5EneouQfyq
Diebesgut

Diebesgut · Playlist · 39 songs

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k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: „Aşk, Mark ve Ölüm / Liebe, D-Mark und Tod“

Cem Kaya - 2022 - 102 minuten = 60 jahre musikkultur

Die Musik der türkischen „Gastarbeiter:innen“ in Westdeutschland

EIN MUSIKFILM AUF DEUTSCH UND TÜRKISCH
SONNTAG 18. JUNI 2023 - 19uhr

Cem Kaya widmet sich in seinem #Dokumentarfilm einem von #Biodeutsche|n zu oft übersehenen Phänomen: der hier entstandenen #Musik der aus #Südeuropa und der #Türkei Eingewanderten.

#Türküola und M#inareci stand auf den Kassetten mit türkischer Musik, die in den 70er und 80er Jahren millionenfach verkauft wurden, zwölf D-Mark das Stück. Aufgenommen waren die Songs allesamt in der alten #Bundesrepublik, vertrieben über türkische Märkte und Shops, vom biodeutschen Teil der #Bevölkerung weitgehend unbeachtet. Die Lieder handelten vom Leben in diesem fremden Land, dessen »Wirtschaftswunder« ohne die aus Südeuropa und der Türkei angeworbenen Arbeitskräfte undenkbar gewesen wäre. Diese sogenannten »Gastarbeiter« hatten ihre eigene Kultur in die #Diaspora mitgebracht, auch die musikalische.

Deren Geschichte samt gesellschaftspolitischer #Hintergründe erzählt Regisseur Cem Kaya, über türkische Musik in #Deutschland dicht, vielschichtig und fesselnd. Bei seinen Recherchen findet er frühe Reportagen über den Auswahlprozess des »Fabrikfutters«, wie ein britischer #Reporter die penible Suche der Deutschen nach geeigneten #Werktätigen sarkastisch nennt. Millionen wurden in die Bundesrepublik gelockt, wo sie nur als billige #Arbeitskräfte geduldet waren.

Wie der gelernte Schlosser Metin Türköz, der 1962 nach #Köln kam, um für #Ford zu arbeiten. Bald begann er, #Protestlieder zu schreiben, und wurde mit seiner Saz, der türkischen Laute, zur Stimme der türkischen #Arbeiter. Bis 1978 hat er 82 Singles veröffentlicht; seine Musikkassetten fanden millionenfachen Absatz. Kaya lässt ihn ebenso zu Wort kommen wie Yüksel Özkasap, die »Nachtigall von Köln«, und zahlreiche andere Musiker*innen, deren Lieder vom harten Alltag, von #Sorgen, #Einsamkeit und der #Sehnsucht nach der alten #Heimat handeln.

Diese #Gurbetci-Lieder (Lieder aus der Fremde) gehören zu den eigenständigen musikalischen Stilen, die sich in der Diaspora der Bundesrepublik entwickelt haben und die es so in der #Türkei nicht gibt. Die deutschen Medien interessieren sich kaum dafür, in den Berichten über die soziale #Situation der Eingewanderten schwingt oft ein unverhohlen chauvinistischer Unterton mit. Selbst als in der nächsten Generation mit dem Duo Derdiyoklar oder Cem Karaca die Musiker*innen beginnen, ihre gesellschaftskritischen Lieder in beiden Sprachen zu singen, und damit ins deutsche #Fernsehen eingeladen werden, bleiben sie Exoten, die »hier nicht zu Hause« sind, wie es die Moderatorin zuckersüß formuliert.

Der 1976 im bayerischen #Schweinfurt geborene Kaya spannt den Bogen weiter, über die rechtsradikalen Anschläge auf Unterkünfte von Asylbewerbern und Vertragsarbeitern in #Hoyerswerda 1991 und den Hip-Hop von Menschen der zweiten und dritten Generation, die hier aufgewachsen sind und die zeitgenössische #Popmusik in Deutschland maßgeblich mitgeprägt haben. So entsteht ein facettenreiches, mitreißendes #Porträt mehrerer Generationen, das ein wenig bekanntes kulturelles Erbe mit Fragen um #Teilhabe und #Identität in einem sich verändernden Land thematisiert. Nichts weniger als ein #Meilenstein der #Musikgeschichtsschreibung.

combatiente zeigt geschichtsbewußt: revolucion muß sein! filme aus aktivem widerstand & revolutionären kämpfen

kinzigstraße 9 + 10247 berlin + U5 samariterstraße + S frankfurter allee

https://www.trueten.de/archives/12802-k9-combatiente-zeigt-geschichtsbewusst-Ak,-Mark-ve-OEluem-Liebe,-D-Mark-und-Tod.html

#Migration #Geschichte #Gastarbeiter #Dokumentation #Kinzig9 #Film #Kultur #CapitalismIsADeathCult

k9 - combatiente zeigt geschichtsbewußt: „Aşk, Mark ve Ölüm / Liebe, D-Mark und Tod“ | trueten.de

Flyervorderseite zum Filmabendk9 größenwahn politischer filmabend „Aşk, Mark ve Ölüm / Liebe, D-Mark und Tod�

#Tipp: eine der Entdeckungen beim watt en schlick fest : der #Film "Liebe, D-Mark und Tod" über #Musik (u.a. #Protestlieder) von Gastarbeitern seit den 50er Jahren - demnächst im #Kino
(Foto rechts Regisseur Cem Kaya