Auch wenn ich inhaltlich vieles klug finde - ich kann das wechselseitige Bekämpfen von @dielinke (hier #LuigiPantisano interviewt von #pascalbeucker @tazgetroete) und @GrueneBundestag (und dazu analog genauso @sozialdemokratie.social) nicht mehr ertragen! Leute, in allen drei Parteien gibt es klügerere und weniger kluge Mitglieder und verschiedene Strömumgen. Reisst Euch einfach mal zusammen und versucht, eine gemeinsame Idee, eine gemeinsame Vision aufzuzeigen anstatt euch öffentlich zu zerfleischen. Sonst wird das nichts gegen den #Rechtsruck! Der Feind sitzt bei der #fck_afd (und #cducsukorrupt)! Ohne Vorgespräche und Vertrauensbildung für eine #progressiveMehrheit braucht sich am Ende niemand über (im besten Fall Schwarz-Grün, im worstcase die nazis) wundern. Die Lage ist zu ernst. Intern könnt ihr ja streiten, aber nicht in den Medien. #R2G #G2R #GRR

https://taz.de/Neue-Linken-Spitze-ueber-Klassenpolitik/!6187787/

Neue Linken-Spitze über Klassenpolitik: „Die Arbeiter nicht den Rechten überlassen“

Luigi Pantisano will Vorsitzender der Linken werden. Im Gespräch mit der taz teilt er seine Gedanken zu Migration und kritisiert Cem Özdemir.

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Arme Wichte

Männer, die nicht Aufhören können

Pascal Beucker und Frank Überall hatten mal ein Buch über “Endstation Rücktritt” (2006) geschrieben, das mich nur so mittel amüsiert hatte. Aus heutiger Sicht würde ich urteilen, weil der Titel falsch gewählt ist. Rücktritte sind keine Endstation, sondern objektiv fängt das (gute) Leben danach erst an. Aber wer sagts den alten und mittelalten Männern? Viele ihrer Gattinnen schweigen eisern. Aus Sicherheitsgründen?

Gut, Udo Lindenberg (80) muss noch seine Miete für das Hotel Atlantic verdienen. Lindenberg blieb bisher in einer Hinsicht verschont, die seinen französischen Kollegen Patrick Bruel (67) gerade einholt. Etliche seiner Filme mochte ich sehr, und ob ich dem Kollegen Schirrmeister/taz mit etwas dick aufgetragenem Pathos noch trauen soll? Nach dem hier?

Um Enrico Berlinguer, wurde nur 62, an den ein Kinofilm erinnert, auf den Barbara Schweizerhof/taz heute dankenswerterweise hinweist, habe ich mitgetrauert. Der Film ist übrigens schon zwei Jahre alt, und kommt erst jetzt nach Deutschland, zu uns Zurückgebliebenen, die wir die Gefahr des Faschismus weit weniger verstanden haben, als Berlinguer. Oder Richard Sennett, auch schon sehr alt (83), und schreibt noch ein Buch.

Donald Trump hat zwei Tage nach Eröffnung seiner WM 80. Geburtstag. Bei ihm ist die Sehnsucht – weltweit betrachtet – sicher am grössten. Aber Tod oder Rücktritt würden keins der von ihm mitgeschaffenen Probleme lösen. Es ist das System (und J.D. Vance). It’s the economy, stupid!

Und die Fussballer kennen auch keine Gnade vor unseren Augen. Stanley Matthews und Hans Schäfer hatten nach dem Krieg Massstäbe gesetzt. Matthews hatte noch mit 50 Vertrag bei seinem Heimat- und Jugendverein Stoke City. Dort spielte auch Torwartlegende und Weltmeister 66 Gordon Banks (aber Netzers Elfmeter 72 war drin!) noch mit 37 und hörte erst mit 41 in Florida auf. Hans Schäfer, den ich als steinalten Fan noch kennenlernen durfte, spielte noch mit 37/38 die ersten zwei Bundesligasaisons 63-65. Sein Weltmeisterkollege Helmut Rahn musste mit 36 ebenfalls noch mitspielen, beim Meidericher SV in zwei Saisons 19 Einsätze und 8 Tore; bei ihm war es der Alkohol. Sein Gebrauchtwagenhandel an der Altenessener Strasse hielt etwas länger durch, bis in die 70er. Damals gab es noch keine Auswechslungen, aber schon TV-Berichte, in denen ich sie bewunderte, Rahn etwas weniger als Schäfer.

Und nun zu Ehren Donald Trumps lassen sich zahllose überlebte Stars nochmal im Rollstuhl aufs Feld bugsieren. Manuel Neuer (vor 40 Jahren im gleichen Krankenhaus geboren wie ich) soll Deutschlands heruntergekommene Fussballehre retten. Lionel Messi wird zwei Tage nach dem letzten Gruppenspiel Argentiniens gegen Österreich 39, und mutmasslich danach immer noch weiterspielen müssen, weil er weitere Millionen für seinen unübersichtlichen Clan verdienen muss. Wie sein zeitweise gemeinsam mit ihm unter emiratischem Sold agierender brasilianischer Kollege Neymar (34), bei dem mann nie weiss, ob er schwer verletzt ist, oder nur den Sterbenden gibt. Das ist das passende Stichwort für den im Völkermörder-Sold spielenden Cristiano Ronaldo (41), ohne den seine Nationalmannschaft (Portugal) schon vor zehn Jahren (EM 2016) stärker war, als mit ihm.

Sportlich spricht nichts mehr für diese alten Herren. Für ihre Teams sind sie eine von der harten Defensivarbeit befreite Last. Aber die Entertainment-Industrie, die Medienoligarchen, die sie besitzen und beherrschen, wollen es so. Wer zahlt, bestellt die Musik. Darum wird diese WM, wie schon so viele vor ihr, sportlich hinter dem, was der Fussball zu bieten hat, zurückbleiben.

Fussball ist ein Teamsport. Davon verstehen die Oligarchen nichts. Und ihre Politiker*innen auch nicht (s.o. Sennett).

Arme Wichte – Beueler-Extradienst

Warum nicht das Original?

Die “Antisemitismus”-Keule gegen die Linke funktioniert immer

Pascal Beucker/taz berichtet ja immerhin: Streit um Israel in der Linkspartei: Parteivorsitzende versuchen, ein Machtwort zu sprechen – Der Konflikt in der Linken über Israel und Zionismus ist heftig. Jetzt melden sich die Parteivorsitzenden Schwerdtner und van Aken gemeinsam zu Wort.” Wer noch?

Tatsächlich funktioniert das fabelhaft. Weltweit. Nicht nur hier im antisemitischen Deutschland. Und alle herrschenden Medien sind begeistert und dankbar für das vermarktbare Spektakel. Es gibt ja auch nichts Wichtigeres. Wirf den Linken den Knochen hin, und sie haben zu tun, erregte Besser- und Bescheidwisser*innen überall, sie sind ausgelastet, können bei keiner Wahl mehr Schaden anrichten – die schmerzfreie Rechte hat freie Bahn. Überall.

Bleibt, wie fast immer bei der taz, die mangelhafte Verlinkung zu kritisieren. In Pascals Bericht findet sich zwar ein Link zum bösen Original der deppenartigen niedersächsischen Linken, aber nicht zum Originaltext von Schwerdtner und van Aken – aber hier.

Damit das immer so fabelhaft funktioniert, bedarf es keiner ausgeprägten Schlauheit bei den Rechten – aber Dummheit bei den Linken. Heute in Rheinland-Pfalz, morgen und übermorgen in UK, Frankreich, Spanien usw. … Dann haben “wir” es auch nicht besser verdient.

Warum nicht das Original? – Beueler-Extradienst

Kannze die Uhr nach stellen

Antimilitaristischer Humor als Gemütsrettung – leider nicht ausreichend

Mein alter Jungdemokraten-Kollege Pascal Beucker/taz gehört in seiner Redaktion mittlerweile zu den alten Säcken. So erklärt es sich, dass er in seinem Innern angesichts der dilettierenden Regierungskoalition noch Überreste an antimilitaristischem Humor mobilisieren kann. Denn tatsächlich nutzt die Unions-Rechte jetzt zielsicher das Fenster der Gelegenheit für eine Zusammenarbeit mit der faschistischen AfD.

Wo lässt sich das besser platzieren als in der FAZ? Hinter ihrer Bezahlwand sollen die Herrschenden ihre Strategien diskutieren. Und der ideologische Rädelsführer der Unions-Rechten Rödder hat dort heute diese steile These gesetzt: “Die liberale Demokratie lässt sich nicht an der Dichte von Queer-Clubs messen”. Wow! Endlich traut sich mal einer! Ich bin mir nicht sicher, ob er seine Zeit “an der Bischöflichen Kirchenmusikschule Essen” mit der bestandenen “C-Kirchenmusikerprüfung” (zit. Wikipedia) unbeschadet überstanden hat. Ich war selbst 5 Jahre Messdiener, war kein Gewaltopfer. Habe aber mit Sicherheit unbewusst welche gekannt.

Mehr darüber wusste damals schon Erich Fromm, den Stefan Reinecke/taz in dieser Buchbesprechung völlig zu unrecht als “einen eher vergessenen Denker der Kritischen Theorie” bezeichnet. Das mag für mindergebildete was-mit-Medien-Fuzzies gelten. Für mich sicher nicht. Dieses populäre Buch haben wir 1970 in der Schule gelesen. Es enthielt ein ausführliches kritisches politisches Vorwort von Erich Fromm. Da war ich 13. Schweife ich ab?

Nicht wirklich. Die AfD wird vor der nächsten Bundestagswahl mit Hilfe von CDU und CSU Regierungsämter erklimmen. Und diesem Werk neue Verkaufserfolge bescheren. Die kommen dann allerdings zu spät.

Ob das dann Faschismus ist oder nicht, wird wirkungsloses Bauchnabelstreicheln unbeschäftigter Intellektueller. Deren eigentlicher Job wäre das Entwickeln, Diskutieren und Organisieren linker Alternativen. Die real existierenden Parteien sind erkennbar zu doof dazu. Sie stolpern aus – vorwiegend intellektueller – Schwäche permanent über ihre eigenen Beine und erweisen sich als mobilisierungsunfähig. Diese viele Arbeit ist für die längst zu anstrengend. Keine*r hat mehr Lust zum Träumen oder gar Kämpfen. Wenn das so bleibt, sind die Rechten am Ziel.

Aber sie werden nicht aufhören. Vergesst das “Entzaubern”! Das ist dann der sichere Weg in Faschismus.

Kannze die Uhr nach stellen – Beueler-Extradienst

Kein Holzspielzeug in Nigeria

Heute spielt – ein letztes Mal – die sog. “Die Linke” eine Rolle in den Nachrichten. Das Bild von zwei Zügen, “die aufeinander losfahren” liegt nahe. Nehmen Sie beispielhaft die – vergleichsweise niveuvoollen – Kommentare der Kollegen Beucker/taz und Stork/overton. Keiner von beiden hat die Absicht, nur einen der […]

https://extradienst.net/2023/06/11/kein-holzspielzeug-in-nigeria/

Kein Holzspielzeug in Nigeria

Heute spielt - ein letztes Mal - die sog. Die Linke eine Rolle in den Nachrichten. Das Bild von zwei Zügen, die aufeinander zufahren liegt nahe. Nehmen Sie beispielhaft die - vergleichsweise niveuvoollen - Kommentare der Kollegen Beucker/taz und Stork/overton.

Beueler-Extradienst

Kom­men­tar von #PascalBeucker zur Münchner #Sicherheitskonferenz und zu #Friedensdemos
Frieden jetzt! Nur wie?

Der Wunsch nach Frieden in der Ukraine einte die Staats- und Regierungschefs

(...) die westlichen Staaten seien die „#Kriegstreiber“, die nur ihre Waffenlieferungen einstellen und sich mit #Putin an einen Tisch setzen müssten, dann wäre alles wieder gut.

So können das #Rechte und „#Querdenker:innen“ sehen, #Linke jedoch nicht.
https://www.taz.de/!5913898

Sicherheitskonferenz und Friedensdemos: Frieden jetzt! Nur wie?

Alle wollen Frieden, nur der Weg dorthin ist umstritten. Friedensliebenden Linken sei geraten, sich nicht vor den falschen Karren spannen zu lassen.

Pulitzerpreisträger auf fragwürdiger Fährte

Wer sprengte die #NordStream-#Pipelines? #SeymourHersh glaubt darauf eine Antwort gefunden zu haben. Leider miss­ach­tet er jour­na­lis­ti­sche Stan­dards
(...)
Wobei, auch das sollte nicht unerwähnt bleiben, die in diversen westlichen Medien verbreitete These, #Russland habe die eigenen #Gaspipelines gesprengt, genauso wenig faktenbasiert ist

Von #PascalBeucker
https://www.taz.de/!5914963

Seymour Hersh zur Nord-Stream-Sprengung: Pulitzerpreisträger auf Abwegen

Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines? Seymour Hersh glaubt darauf eine Antwort gefunden zu haben. Leider missachtet er journalistische Standards.

TAZ Verlags- und Vertriebs GmbH

Jurassic Park

Seymour Hersh ist noch gewichtig genug, um Abwehrreaktionen zu provozieren. Die diskussionswürdigste ist noch die meines alten Jungdemokraten-Freundes Pascal Beucker: “Seymour Hersh zur Nord-Stream-Sprengung: Pulitzerpreisträger auf Abwegen – Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines? Seymour Hersh glaubt, darauf eine Antwort gefunden zu haben. Leider […]

https://extradienst.net/2023/02/10/jurassic-park/

Jurassic Park

Seymour Hersh ist noch gewichtig genug, um Abwehrreaktionen zu provozieren. Die diskussionswürdigste ist noch die meines alten Jungdemokraten-Freundes Pascal Beucker: Seymour Hersh zur Nord-Stream-Sprengung: Pulitzerpreisträger auf Abwegen - Wer sprengte die Nord-Stream-Pipelines? Seymour Hersh g...

Beueler-Extradienst

Mindestens 500 Euro mehr pro Monat

Mit einer am­bi­tio­nier­ten For­de­rung starten die #Gewerkschaften heute in die #Tarifverhandlungen für den #öffentlichen #Dienst des Bundes und der Kommunen
Von #PascalBeucker
https://www.taz.de/!5907690

Mindestens 500 Euro mehr pro Monat

Mit einer ambitionierten Forderung starten die Gewerkschaften heute in die Tarifverhandlungen für den öffentlichen Dienst des Bundes und der Kommunen

#CSU wittert „organisierte #Wahlfälschung

Nach dem Willen der #Ampel soll künftig alleine die #Zweitstimme ent­schei­dend für die Anzahl der #Parlamentssitze im #Bundestag sein. Das empört die Union heftig

Von #PascalBeucker

https://www.taz.de/!5906265

Ampel plant Wahlrechtsreform: CSU wittert „Wahlfälschung“

Nach dem Willen der Ampel soll künftig alleine die Zweitstimme entscheidend für die Anzahl der Sitze im Bundestag sein. Die Union empört das.