Heute fällt es mir schwer, allein zu sein.
Ich habe mich zum ersten Mal getraut, aktiv auf Menschen zuzugehen.
Es kamen nur Absagen – was ich absolut verstehe und respektiere, schließlich ist Samstag und jeder hat seine eigenen Freunde und Familie...

Und trotzdem bleibt dieses Gefühl zurück,
als hätte ich gestört.
Als würde ich nicht so richtig in die Leben anderer passen.
Und dann ist da diese Einsamkeit... 🌫️

#AuDHS #neurodivergenz #Autismus

Ich komm langsam im Alltag an, und deshalb schreib ich wieder über Themen die mich allgemein beschäftigen. Heute über Menschen, mit psychischen Diagnosen, die diese als Superkraft darstellen Der Boykottmonat geht weiter, deshalb auf feddit anstatt blogspot und reddit:
https://feddit.org/post/28996837

#DigitaleUnabhängikeit #DIDit
#DigitaleSouveränität #Diagnose #Neurodivergenz
#psychischegesundheit

259 Diagnosen als Superkraft - feddit.org

…warum halte ich das für höchst problematisch? [Ich nutze ein generisches Femininum und meine alle damit.] Es ist gut, dass Menschen über psychische Erkrankungen sprechen. Dass sie ihre Erfahrungen teilen, aufklären, Solidarität schaffen. Gerade auf Plattformen wie TikTok, Instagram oder YouTube geben Creator mit Diagnosen wie ADHS, Autismus, Borderline oder DID Einblicke in ihr Leben und das ist wichtig. Ich will auch nicht diskutieren, wer die Diagnose nun wirklich hat und wer nicht, denn der Weg zu einer offiziellen Diagnose ist oft lang und steinig. Ich weiß das aus eigener Erfahrung: Meine bipolare Störung wurde erst spät erkannt, nach Fehlmedikationen und Jahren des Suchens. Doch ob die Diagnose korrekt ist oder nicht, macht überhaupt keinen Unterschied für meinen Text. Es gibt eine gefährliche Entwicklung: Immer mehr Menschen glorifizieren ihre Erkrankungen. Sie präsentieren sie quasi als „Superkräfte“. Autistinnen seien „genialer“ als andere, ADHSlerinnen „produktiver“, Borderlinerinnen „hyperempathisch“. Das ist nicht nur falsch, es ist schädlich. Und zwar auf mehreren Ebenen. Und die Plattform-Algoritmen lieben dramatische Formulierungen… Die Illusion der Überlegenheit Wenn jemand ihre Diagnose zur Superkraft erklärt, stellt sie sich selbst über andere. Und leider sehr häufig nicht wegen einer konkreten, vergleichbaren Fähigkeit etwa, dass sie Matheaufgaben schneller löst oder Projekte effizienter managt. Sondern mit pauschalen Behauptungen: „ADHSlerinnen erledigen alles schneller.“ „Autistinnen sind klüger als andere.“ „Borderlinerinnen sind die wahren Empathinnen.“ Das Problem: Solche allgemeinen Aussagen sind selten wahr und vor allem sie schaffen eine künstliche Hierarchie. Wer sich selbst zum Übermenschen stilisiert, macht andere automatisch zu Unterlegenen. Das belastet Beziehungen, kann zu Isolation führen („Die anderen verstehen mich nicht, weil ich zu besonders bin“) und kann ein Opferdenken verstärken: „Die Welt ist neidisch auf meine Superkraft.“ Doch das Schlimmste: Es setzt andere mit derselben Diagnose unter Druck. Stell dir vor, du hast Borderline, ADHS oder eine ähnlich schwere Diagnose und kämpfst täglich und musst alle Register ziehen um überhaupt zu überleben: Psychiatrieaufenthalte, Medikamente, betreutes Wohnen… . Und dann liest und hörst du überall: „Borderline ist eine Superkraft! ADHS ist eine Superkraft! Wenn du sie richtig nutzt bist du sogar besser wie andere!“ Wie soll das nicht verzweifelt machen? Wenn die eigene Realität nicht im Entferntesten der glorifizierten Version entspricht? “Warum schaffe ich es nicht meine ‘Superkraft’ zu nutzen?”, trifft dann auf Menschen die zum Teil schon zerstörerische Selbstwertprobleme haben. Hypervigilanz ≠ Empathie Ich werde hier den Mythos der „Empathinnen“ besonders herauspicken, weil deren “Empathie” oft nach etwas klingt was ich selbst auch an mir erlebe und so gar keine Superkraft ist. Viele Menschen mit Traumafolgestörungen (etwa durch Missbrauch, Mobbing oder Vernachlässigung in der Kindheit) entwickeln Hypervigilanz: eine erhöhte Wachsamkeit, die den Raum nach Bedrohungen abscannt. „Wer könnte mich verletzen? Wer ist gefährlich? Wendet sich das Blatt gegen mich in dieser Unterhaltung?“ Das ist kein Einfühlungsvermögen. Das ist Überlebensstrategie. Echte Empathie bedeutet, die Gefühle anderer nachzuvollziehen und nicht, die Umgebung zu scannen, um die eigene Sicherheit zu prüfen. Hypervigilante Menschen (also auch ich) sind oft so mit der eigenen Angst beschäftigt, dass sie kaum Kapazität für echte Empathie haben. Im Gegenteil: Sie projizieren ihre Ängste auf andere und liegen dabei häufig falsch. Hypervirgilanz ist auch keine kognitive Empathie. Wenn ich einen Raum betrete und sofort „lese“, wer „gefährlich“ aussieht, dann ist das keine Gabe. Das ist mein Gehirn, das alte Muster abgleicht: „Der guckt so, wie mein Vater immer geguckt hat, bevor er mich niederbrüllte.“ „Die Stimme klang grad wie die einer meiner Mobberinnen.“ Es sind in den allermeisten Fällen keine bewussten Schlüsse, sondern konditionierte Panikreaktionen. Ein verängstigtes Kind in mir erkennt „Bedrohungen“, die oft gar nicht existieren. Echte kognitve Empathie erfordert Reflexion: „Wenn ich in ihrer Situation wäre, wie würde ich mich fühlen?“, “Warum könnte die Person wütend geworden sein?”, “Was könnte an meiner Aussage so beleidigend gewesen sein?”. Hypervigilanz fragt nicht. Sie reagiert. Sie sortiert Menschen in „sicher“ und „gefährlich“, ohne zu verstehen, warum jemand so guckt oder spricht. Und vor allem: Sie blockiert emotionale Empathie (bei mir zumindest) komplett. Wenn ich in diesem Modus bin, bin ich so mit meiner eigenen Angst beschäftigt, dass ich die Gefühle anderer gar nicht wahrnehmen kann. Ironischerweise sind es oft gerade die, die sich als „hoch empathisch“ bezeichnen, die in Wahrheit überfordert sind. Vielleicht nehmen sie zu viele Reize wahr (Hochsensibilität), vielleicht sind sie selbst hypervigilant, aber das macht sie mitnichten zu besonders einfühlenden Leuten. Eher zu Menschen, deren Filter überlastet ist, was kein Verbrechen ist, aber eben auch keine besondere Kraft. Echte Empathie hingegen erlebe ich bei Menschen, die entspannt in sich ruhen, die nicht ständig auf der Hut sind, nicht sehr schnell überfordert sind, sondern einfach da sein können. Krankheiten sind keine Geschenke Psychische Erkrankungen können biologisch bedingt sein, genetisch vererbt oder durch Traumata ausgelöst, oft eine Mischung aus verschiedenen Ursachen. Man kann nichts dafür, dass man sie hat. Aber man sollte auch nicht so tun, als wären sie erstrebenswert. Denn das verniedlicht echtes Leid. Die beste Rache ist ein glückliches Leben, jeder darf natürlich jeden Vorteil der Störung, Krankheit oder Neurodivergenz nutzen. Aber das bedeutet nicht, das Leid, das einem zugefügt wurde (oft schon im frühen Kindesalter, oder völlig sinnfrei durch Genetik), als „Superkraft“ umzudeuten. Es bedeutet, das Beste aus einer schwierigen Situation zu machen, ohne sie zu verklären. Und ohne sich selbst quasi zu einem Übermenschen zu erklären, so was macht nur einsam.

Noch eine Podcastempfehlung:
Autisten und Neurodivergente denken, was du immer verdrängst! | mit André Frank Zimpel

Warum neurodivergente Menschen für eine funktionierende Demokratie extrem wichtig sind,
welche Aspekte der Digitalisierung gefährlich sind, wie wir damit umgehen können und welche Chancen das hat,
warum Neurodiversität bedeutet, dass wir alle auf einem Spektrum sind, usw.
https://podcasters.spotify.com/pod/show/sachmal/episodes/Professor-Autisten-und-Neurodivergente-denken--was-du-immer-verdrngst---mit-Andr-Frank-Zimpel-e32pjqs

Mediendatei: https://anchor.fm/s/fa796940/podcast/play/102599964/https%3A%2F%2Fd3ctxlq1ktw2nl.cloudfront.net%2Fstaging%2F2025-4-13%2F400173313-44100-2-edcdba638a616.mp3

#Neurodiversität #Neurodivergenz #Podcast

Professor: Autisten und Neurodivergente denken, was du immer verdrängst! | mit André Frank Zimpel by Sach Mal - Besser Leben durch Lesen

Was wäre, wenn du gar nicht "falsch" bist – sondern die Welt nur nicht für dich gebaut wurde? In dieser Folge spreche ich mit Prof. Dr. André Frank Zimpel über Neurodivergenz, Intelligenz, ADHS, Autismus und darüber, wie Menschen mit einer besonderen Wahrnehmung unsere Gesellschaft eigentlich retten könnten. Wir reden über Burnout durch Anpassung, die Zukunft der künstlichen Intelligenz, die Rolle von Kreativität und warum Bücher oft intelligenter sind als ChatGPT. Wenn du das Gefühl hast, „anders“ zu sein – diese Folge könnte deine Sicht auf dich selbst komplett verändern.(00:00:00) - Was bedeutet Neurodivergenz wirklich(00:06:12) - ADHS, Autismus und die Unsichtbarkeit im Alltag(00:12:27) - Selbstdiagnose mit KI – sinnvoll oder gefährlich(00:18:39) - Neurodivergenz als gesellschaftliches Spektrum verstehen(00:24:51) - Wie Vielfalt KI und Gesellschaft klüger macht(00:31:06) - Was passiert mit deinen Daten in KI-Systemen?(00:37:19) - Energieverbrauch, Umweltfolgen und digitale Verantwortung(00:43:31) - Kreativität, Spiel und die Intelligenz der Zukunft(00:49:45) - Die wichtigste Botschaft über Intelligenz(00:55:58) - Berührende Geschichten neurodivergenter MenschenHier kannst du das Buch von André kaufen:https://amzn.to/44ygpUgUnd hier erfährst du mehr über ihn:https://www.ew.uni-hamburg.de/ueber-die-fakultaet/personen/zimpel.htmlhttps://de.wikipedia.org/wiki/Andr%C3%A9_Frank_Zimpel

Spotify for Creators

Es passten leider nicht alle Hashtags drunter, daher hier im Kommentar.

#Synästhesie #Neurodivergenz #Fedieltern #LRS #Dyskalkulie #KI #Intelligenz

#Atelierkonzert: Tabita

Tabita macht #Popmusik auf Deutsch und Englisch über das Leben mit #Neurodivergenz, #Depression und allem, was dazwischen liegt. Mit Gitarre und gefühlvoller Stimme erzählt sie von gescheiterten Freundschaften, inneren Kämpfen und dem Alltag – akustisch und intim.

» Freitag, 15. Mai 2026
» Beginn: 20 Uhr, Einlass: 19:30 Uhr
» Atelier des Neustadt Art Kollektiv (Rudolf-Leonhard-Straße 19, Dresden)
» Eintritt auf #Spendenbasis

Weitere Infos: https://akustikkollektiv.de/event/tabita/

#tabita #tabitamusic #eintrittfrei #akustikkollektiv #DresdenKultur #Kulturtipps #KulturErleben #SupportKultur #keinefreieszeneistkeineoption #GemeinsamFürKulturDD #KulturGehtImmer #konzert #livekonzert #liedermachen #singersongwriting #singersongwriter #liedermacher #dresden #musik

Eine ziemlich doofe Art von Behindertenfeindlichkeit ist mir an mir selbst erst neulich klar geworden.

Da ich keine körperlich sichtbaren Anzeichen meiner Einschränkungen habe, zwinge ich mich zuweilen, im öffentlichen Raum mich un-eingeschränkt, un-behindert zu verhalten, also mich zusammenzureißen statt z. B. authentisch Überreizungsdinge zu benennen.

Dabei dient das niemandem.
Ich sensibilisiere so meine Umwelt nicht und schade dazu mir selbst.

#Ableismus #Autismus #Neurodivergenz #ADHS

#Neurodivergenz erklärt vielleicht, warum manche Menschen sensibler auf Widersprüche und Ungerechtigkeit reagieren … sie ist aber kein Beleg für einen „unverrückbaren moralischen Kompass“.🖖
Ein paar Überlegungen zu Frauen und #autismus bzw. #neurodivergenz
Wir wissen zwei Dinge: Neurodivergenz wird in Frauen deutlich seltener diagnostiziert und sie hat meist auch einen familiären Hintergrund. Wer meinen Mann kennt, weiß, warum das Kind so ist, wie es ist. Nur dass es erstens für cis Männer durchaus als normal betrachtet werden, wenn diese laut werden (jepp, ein ganz klassischer Meltdown, getarnt als klassisches männliches Verhalten) oder soziale Normen nicht beachten (1/x)

meine masterstudierenden #IntermedialeKunsttherapie suchen studienteilnehmende mit #Trauer|erfahrung, die eine nahestehende person durch deren #Tod verloren. dauer 5-10 min.
https://www.soscisurvey.de/verlusterleben

#Onlinestudie #IntermedialeKunsttherapie #Trauer #Neurodivergenz #CampusArtsAndSocialChange #MSH #Hamburg

Fragebogen zum Verlusterleben | Seite 1