@Bnerde Hi đâ wird nicht viel bringen. und man weiss auch nicht ob die gegenseite widersprochen hat.. einziger ausweg: wechsel zu anderen #messengern wie z.b. #signal
@Bnerde Hi đâ wird nicht viel bringen. und man weiss auch nicht ob die gegenseite widersprochen hat.. einziger ausweg: wechsel zu anderen #messengern wie z.b. #signal
Interessante Analyse zu unterschiedlichen #Messengern, nachdem #Pavel #Durov der #GrĂŒnder von #Telegram festgenommen wurde ... #Whatsapp #Signal #Matrix #threema
@Lipidolith @echo_pbreyer @bmi
Der #Text zeigt die wesentlichen #Gefahren und #Implikationen, die von einem #Bruch der #EndezuEndeverschlĂŒsselung in modernen #Messengern u.a. ausgehen wĂŒrden. Dass hier #Kinderschutz und organisierte #KriminalitĂ€t als #Vehikel benutzt werden, um hunderte #Millionen #EU-#BĂŒrger theoretisch ausspionieren zu können, macht mich schon ziemlich #sprachlos. Nichts gelernt aus dem #NSA-#Skandal von 2013. Zu lange her, schon wieder ?
:gnomeHey:
Dieser Artikel stammt von Netzpolitik.org.
InteroperabilitÀt von Messengern: Holpriger Aufbruch von der Insel
Schon im Juni sollen Messenger in der EU miteinander reden können. Doch rund zwei Monate vor dem geplanten Start sind noch immer zahlreiche Probleme ungelöst, was zu einer Verschiebung fĂŒhren könnte. Aber auch dann bleibt eine entscheidende Frage weiterhin offen.
Eigentlich sollen in der EU bald Messenger miteinander reden können. Doch der ambitionierte Plan der EU schrumpft zusehends und könnte sich sogar noch weiter verzögern. Ob tatsĂ€chlich pĂŒnktlich zum 7. Juni zumindest Nutzer:innen von WhatsApp mit jenen anderer Dienste kommunizieren können, scheint zunehmend fraglich.
Die sogenannte InteroperabilitĂ€t von Messengern ist Teil des Digital Markets Act (DMA), der vor knapp zwei Jahren beschlossen wurde. Indes gilt die Verpflichtung zur Ăffnung nicht fĂŒr alle Anbieter, sondern nur fĂŒr die ganz groĂen. ErklĂ€rtes Ziel ist es, ihre Marktmacht und damit verbundene Netzwerkeffekte abzumildern. Beispielsweise hat WhatsApp in vielen EU-LĂ€ndern einen Marktanteil von rund 90 Prozent. Wer etwa an WhatsApp-Gruppen in der Schule oder am Arbeitsplatz teilnehmen will, muss sich die App wohl oder ĂŒbel installieren â was zugleich die Verbreitung des Messengers nur weiter steigert.
Ăbrig geblieben ist davon bislang aber nur wenig. AuĂer zwei Dienste von Meta, WhatsApp und Facebook Messenger, hat die EU-Kommission keinen weiteren Anbieter als sogenannten Messenger-Gatekeeper eingestuft und damit zur Ăffnung verpflichtet. Auch von der anderen Seite aus hĂ€lt sich das Interesse an der Zusammenschaltung in Grenzen, schlieĂlich gilt der Zwang nur fĂŒr die dominanten Dienste. Abgewunken haben bereits kleinere Anbieter wie Signal oder Threema. Sie erwarten fĂŒr sich und ihre Nutzer:innen mehr Nach- als Vorteile, etwa Probleme beim Datenschutz oder eine BeschĂ€digung ihres GeschĂ€ftsmodells.
Matrix will Nachrichten austauschen
GĂ€nzlich verpufft ist das Vorhaben freilich nicht. Mit Matrix hat mindestens ein Anbieter öffentlich angekĂŒndigt, Nachrichten mit WhatsApp austauschen zu wollen. Ob sich noch weitere Anbieter darauf vorbereiten, bleibt derzeit unklar: Es gibt keine offizielle, öffentlich einsehbare Liste von Interessenten und auch keine Pflicht dazu. Auf Anfrage wollten oder konnten sich weder Meta noch die EU-Kommission dazu Ă€uĂern, Meta verweist lediglich auf einen allgemein gehaltenen Blog-Beitrag.
Fest steht jedenfalls, dass Meta Anfang MĂ€rz die technischen Spezifikationen vorstellen musste, mit denen sich InteroperabilitĂ€t herstellen lassen soll. Auf deren Basis können Drittanbieter von Meta verlangen, innerhalb von drei Monaten ihre Dienste zusammenzuschalten. Vorerst tickt die Uhr nur fĂŒr WhatsApp â fĂŒr den Facebook-Messenger hat Meta im Januar um Aufschub gebeten, die Kommission prĂŒft den Antrag derzeit noch.
Doch so umfangreich die Papiere von Meta auch sein mögen â sie erschlagen bei weitem nicht alle Details, die ein derart komplexes Unterfangen mit sich bringt. Und das, obwohl im ersten Schritt ohnehin nur der verhĂ€ltnismĂ€Ăig einfache Austausch von etwa Textnachrichten zur Pflicht fĂŒr WhatsApp wird. AufwĂ€ndigere Funktionen wie Ende-zu-Ende-Videoanrufe sollen erst in den kommenden Jahren folgen.
Regulierer decken Baustellen auf
Einen Einblick in die zahlreichen offenen Punkte gewĂ€hrt ein kĂŒrzlich veröffentlichtes Papier europĂ€ischer Regulierungsbehörden (BEREC), die sich den Entwurf des Referenzangebotes von Meta genauer angesehen haben. Unklar bleibt demnach unter anderem, wie sich Nutzer:innen ĂŒber Messenger-Grenzen hinweg ĂŒberhaupt finden und ihre IdentitĂ€t bestĂ€tigen können; wie die BedienoberflĂ€chen aussehen sollen; ob sich mehrere GerĂ€te eines Accounts fĂŒr InteroperabilitĂ€t nutzen lassen können; was genau bei Störungen oder AusfĂ€llen passiert; oder auf welcher Rechtsgrundlage etwaige Datenverarbeitung durch Meta durchgefĂŒhrt wird. Zu viel Handlungsspielraum soll sich Meta zudem bei der (Nicht-)Aktivierung oder Suspendierung von Interessenten einrĂ€umen, so der Bericht.
Viele der Punkte sind alles andere als trivial und dĂŒrften nicht einfach zu lösen sein, wĂ€hrend die Umsetzungsfrist mit Riesenschritten naht. Ăber den aktuellen Stand hĂŒllen sich derweil alle Beteiligten in Schweigen â wobei sich einem Blog-Beitrag von Matrix immerhin entnehmen lĂ€sst, dass erste Tests ĂŒber das Signal-Protokoll erfolgreich verlaufen seien, auch wenn sich der Anbieter langfristig eine andere technische Basis wĂŒnscht. Auf Presseanfragen reagierte das Unternehmen nicht. Die Kommission gab gegenĂŒber netzpolitik.org lediglich zu Protokoll, im Falle des Falles âzĂŒgig formelle MaĂnahmen zur Durchsetzung ergreifenâ zu wollen.
GesprÀche auf Hochtouren
Zugleich ist unter der Hand zu vernehmen, dass es regen bilateralen Austausch unter den Anbietern geben soll, in dem ausstehende Punkte konstruktiv geklĂ€rt wĂŒrden. Und erst in der vergangenen Woche fand ein von der Kommission organisierter DMA-Workshop statt, bei dem auch die InteroperabilitĂ€t von WhatsApp auf der Tagesordnung stand.
Der Prozess ist augenscheinlich sehr dynamisch, wenn nicht chaotisch: So untersucht die Kommission etwa noch, ob der Compliance Report von Meta aus dem MĂ€rz âeffektiv dabei hilft, die Ziele des DMA zu erreichenâ, sagt ein Kommissionssprecher. In die Bewertung sollen eben auch die Ergebnisse aus dem jĂŒngsten Workshop einflieĂen, ebenso wie denkbare Eingaben von Drittanbietern. Gut möglich, dass danach noch BEREC eine Schleife zieht â und irgendwann im Sommer der Nachrichtenaustausch zwischen den zwei Anbietern tatsĂ€chlich funktionieren wird.
FrĂŒhestens dann wird sich erst die letztlich entscheidende Frage allmĂ€hlich beantworten lassen: Hat sich der ganze Aufwand ĂŒberhaupt gelohnt?
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Author: Tomas Rudl
https://www.bachhausen.de/interoperabilitaet-von-messengern-holpriger-aufbruch-von-der-insel/
Schon im Juni sollen Messenger in der EU miteinander reden können. Doch rund zwei Monate vor dem geplanten Start sind noch immer zahlreiche Probleme ungelöst, was zu einer Verschiebung fĂŒhren könnte. Aber auch dann bleibt eine entscheidende Frage weiterhin offen.
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Wegen neuer Regeln in der EU muss WhatsApp sich so öffnen, dass die Nutzer:innen auch mit Kontakten auf anderen Messengern kommunizieren können. Nun hat WhatsApp erste Details verraten, wie das gehen soll. Doch grundsÀtzliche Probleme bleiben.
WhatsApp muss seine App anpassen. (Symbolbild) â Alle Rechte vorbehalten IMAGO / SOPA ImagesDer Digital Markets Act (DMA) erfordert von besonders groĂen Konzernen â den TorwĂ€chtern â dass ihre Messenger interoperabel werden. Das heiĂt, dass sich beispielsweise der Platzhirsch WhatsApp öffnen muss. Es soll dann möglich sein, ĂŒber andere Messenger mit WhatsApp-Usern zu kommunizieren.
Dick Brouwer, technischer Direktor bei WhatsApp, hat bei Wired nun durchblicken lassen, wie diese Ănderungen technisch umgesetzt werden sollen. Weitere Details sollen aber erst im MĂ€rz veröffentlicht werden, das Feature selbst soll dann in den kommenden Monaten ausgerollt werden.
Die Verlagerung in Richtung InteroperabilitĂ€t bei WhatsApp betrifft nicht Gruppenchats, sondern zunĂ€chst Textnachrichten, Bilder, Sprachnachrichten, Videos und Dateien zwischen zwei Nutzenden. GrundsĂ€tzlich soll das System Opt-In werden: Das heiĂt, dass sich Nutzer:innen von WhatsApp bewusst zur Interaktion mit anderen Messengern entscheiden mĂŒssen. Zudem sollen die Nachrichten in einer eigenen Mailbox innerhalb der App angezeigt werden, um klarzumachen, dass die Kommunikation ânach auĂenâ geht.
WhatsApp will bei Signal-Protokoll bleiben
Wenn ein anderer Messenger mit WhatsApp interoperabel werden möchte, soll dieser laut Brouwer eine Vereinbarung mit WhatsApp unterzeichnen. WhatsApp wĂŒnscht sich, dass die Messenger das Signal-Protokoll nutzen, das nicht nur von WhatsApp und Signal, sondern auch von Google und Skype genutzt wird. Um Nachrichten zu senden, mĂŒssen Drittanbieter-Apps Inhalte mit dem Signal-Protokoll verschlĂŒsseln. FĂŒr den Empfang von Nachrichten mĂŒssen die Apps zudem eine Verbindung zu den Servern von WhatsApp herstellen. Meta will aber auch die Nutzung anderer Protokolle erlauben, wenn diese âdie Sicherheitsstandards erreichen, die WhatsApp in seinem Leitfadenâ einfordert.
Ein solches Protokoll wĂ€re Messaging Layer Security (MLS). Der Standard ermöglicht verschlĂŒsselte Gruppenchats mit tausenden Teilnehmenden und mehr Sicherheit auch bei kompromittierten Mitgliedern. Gut fĂŒnf Jahre haben Expert:innen an dem Protokoll gearbeitet und dabei eine Art âBauanleitung fĂŒr plattformĂŒbergreifende Chatsâ geschaffen.
Arbeit an anderen Messenger-Standards
Raphael Robert vom Unternehmen Phoenix R&D, das an der Entwicklung von MLS beteiligt war, hat VerstĂ€ndnis dafĂŒr, dass WhatsApp erstmal beim Signal-Protokoll bleibt. Es brauche Zeit, Systeme dieser GröĂenordnung umzustellen und WhatsApp sei wegen des DMA unter Zugzwang gewesen. Dennoch sieht er das Signal-Protokoll kritisch, da âes nie eine vollstĂ€ndige Spezifikation gab, die es anderen ermöglicht, das Protokoll sicher nachzuimplementierenâ.
Bei der IETF, die fĂŒr Internetstandards zustĂ€ndig ist, wird seit 2022 in der sogenannten MIMI-Arbeitsgruppe an einem neuen Satz von Protokollen fĂŒr Private Messaging gearbeitet, die auf der Grundlage von MLS arbeiten sollen. Bei MIMI beteiligen sich unter anderem Google, Cisco, Mozilla, Wire und Matrix.
Ein Wurmloch voller Probleme
Auch wenn InteroperabilitĂ€t bei Messengern in Sachen Nutzbarkeit grundsĂ€tzlich wĂŒnschenswert ist, gibt es auch Bedenken. Anbieter wie Signal und Threema haben in der Vergangenheit gewarnt, dass der Nachrichtenaustausch ĂŒber Plattformgrenzen ein Sicherheitsrisiko sei. Nutzende mĂŒssen sich dabei auf die IntegritĂ€t und Sicherheit anderer Messenger verlassen. Zudem könnten Konzerne wie Meta Zugang zu noch mehr Daten erhalten. Deswegen ist es zentral fĂŒr Datenschutz und IT-Sicherheit, wie genau die InteroperabilitĂ€t zwischen Messengern technisch umgesetzt wird.
Probleme sind auch unterschiedliche Levels an AnonymitĂ€t. WĂ€hrend WhatsApp und Signal Telefonnummern als Identifizierungsmerkmal nutzen, ist Threema davon unabhĂ€ngig. Bei einer InteroperabilitĂ€t könnten Threema-Nutzer beispielsweise de-anonymisiert werden, fĂŒrchtet eine Threema-Sprecherin gegenĂŒber Wired. Weitere Probleme könnte es auch mit Spam geben, der erst durch die InteroperabilitĂ€t Zugang zu den Messengern findet.
Die Schwierigkeiten der InteroperabilitĂ€t sieht auch Brouwer. GegenĂŒber Wired sagt er: âWir glauben nicht, dass sich Interop-Chats und WhatsApp-Chats im gleichen Tempo weiterentwickeln können.â Es sei schwieriger, ein offenes Netzwerk im Vergleich zu einem geschlossenen Netzwerk weiterzuentwickeln. âIn dem Moment, in dem man etwas anderes macht als das, von dem wir wissen, dass es wirklich gut funktioniert, öffnet man ein Wurmloch aus Sicherheits- und Datenschutzproblemen. Die KomplexitĂ€t wird immer viel gröĂer sein als man denkt.â
Update 17:25 Uhr:
Die Signal Foundation hat auf eine Presseanfrage von netzpolitik.org nun ein Statement von Meredith Whitaker nachgereicht. In diesem heiĂt es, dass der Messenger Signal sich derzeit nicht fĂŒr InteroperabilitĂ€t zu WhatsApp öffnen werde und dies nicht zur Debatte stehe. âDerzeit wĂŒrde eine Zusammenarbeit mit Facebook Messenger, iMessage, WhatsApp oder sogar mit einem Matrix-Man-in-the-Middle-Routing-Dienst eine Verschlechterung unserer Datenschutzverpflichtungen bedeutenâ, so Whittaker. Eine Zusammenarbeit mit diesen Apps berge das Risiko, dass diese Zugang zu Daten erhalten, die dann in einer Weise verwendet oder verkauft werden könnten, die nicht mit der Mission von Signal ĂŒbereinstimmten, so Whittaker weiter.
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Author: Markus Reuter
#anderen #interoperabilitat #konnen #messengern #reden #whatsapp
Wegen neuer Regeln in der EU muss WhatsApp sich so öffnen, dass die Nutzer:innen auch mit Kontakten auf anderen Messengern kommunizieren können. Nun hat WhatsApp erste Details verraten, wie das gehen soll. Doch grundsÀtzliche Probleme bleiben.
Was ich eher als Problem betrachte ist die Forderung mit #NSAbook's #Messengern interoperabel sein zu sollen...
Weil das ist IMHO ein #Downgrade und geht in vielen FĂ€llen aus gutem Grund nicht...
Warum die sichere #Nutzung von #Messengern wie z.B. #Threema auf mehreren GerĂ€ten eine Herausforderung fĂŒr die #Entwickler darstellt:
Threema Multi-Device: Ein technischer Ăberblick https://threema.ch/de/blog/posts/md-architectural-overview-de
#messenger #gerÀte #sicherheit #datenschutz #threema #signal #multidevice
@BNetzA Die Sicherheit von #Messengern und insbesondere eine vollstĂ€ndige Ende-zu-Ende-VerschlĂŒsselung dĂŒrfen durch #InteroperabilitĂ€t nicht abgeschwĂ€cht werden. Das gibt auch der Digital Markets Act #DMA vor. Aber wie lĂ€sst sich das sicher umsetzen? Die Studie der @BNetzA zeigt erste Möglichkeiten auf.