#INTERVIEW: Of all the acts performing at this year’s Beyond The Pale festival, The Sabres of Paradise stand out as one of the most anticipated acts. A few months back, 909originals had the chance to chat to Jagz Kooner and Gary Burns about taking the band back on the road following the passing of co-founder Andrew Weatherall. ⚔️

https://909originals.com/2025/09/09/unfinished-business-909originals-chats-to-the-sabres-of-paradises-jagz-kooner-gary-burns/ #longread #sabresofparadise #beyondthepale

The impossible promise: are we witnessing the return of fascism?

Some of today’s far right is openly violent and undemocratic – and even in its less extreme forms, far-right populism is a profound threat.

But that doesn’t mean it is just a re-run of history.

https://mediafaro.org/article/20260418-the-impossible-promise-are-we-witnessing-the-return-of-fascism?mf_channel=mastodon&action=forward

#Fascism #Politics #History #FarRight #Democracy #Populism #Longread

The impossible promise: are we witnessing the return of fascism?

Some of today’s far right is openly violent and undemocratic – and even in its less extreme forms, far-right populism is a profound threat. But that doesn’t mean it is …

The Guardian

RE: https://social.coop/@smallcircles/116379158584600016

This is a great #longread. If you're interested in #governance, the philosophy of open source and community decision making, the tension between top-down standardisation vs bottom up implementation – or just the direction of the #Fediverse – it's of interest and worth taking time out to read (or if time stretched, then until the brainstorming bit, or at the very least, the summary).

"The lack of governance and inability to have a say, leads to people not caring about the open standards, and it is only logical they act in this way. “Just do it” is simply the only pragmatic choice. But that credo is more value-aligned with Silicon Valley than it is with fediverse culture."

Some of the talented devs I know might be bored by it – it's a complexity that implies a friction to coding. But that shouldn't stop the rest of us understanding that in-between the Cathedral and the Bazaar there's a great garden, with both wild and cultivated elements, that needs taking care of…

Still chewing through @[email protected] 's #longread on our "AI" future. It's funny as well as depressing and insightful.

https://aphyr.com/posts/411-the-future-of-everything-is-lies-i-guess

This section opener in his "Annoyances" chapter cuts right to the bone of our current troubles:

Guest Blog Post: U.S. Supreme Court Narrows Secondary Liability in Copyright Law–Cox v. Sony

https://blog.ericgoldman.org/archives/2026/04/u-s-supreme-court-narrows-secondary-liability-in-copyright-law-cox-v-sony-guest-blog-post.htm

Another Prof. Tyler Ochoa #longread

U.S. Supreme Court Narrows Secondary Liability in Copyright Law-Cox v. Sony (Guest Blog Post) - Technology & Marketing Law Blog

Guest Blog Post by Prof. Tyler Ochoa On March 25, the U.S. Supreme Court unanimously held that Cox Communications, an internet access provider, is not liable for file-sharing infringements committed by its users.  Cox Communications, Inc. v. Sony Music Entertainment,...

Technology & Marketing Law Blog

Art, sex, nature: why is everything sold to us as a means to an end, rather than an end in itself?

How a reductive worldview is stripping meaning from our most valued activities.

https://mediafaro.org/article/20260414-art-sex-nature-why-is-everything-sold-to-us-as-a-means-to-an-end-rather-than-an-end-in-itself?mf_channel=mastodon&action=forward

#Art #Philosophy #Health #Society #Gardening #Journalling #Singing #Sports #Fun #Gratitude #Longread

Art, sex, nature: why is everything sold to us as a means to an end, rather than an end in itself?

How a reductive worldview is stripping meaning from our most valued activities.

The Guardian

I grew up when the music you listened to defined who you were—and what group you belonged to.

This is my story of living on both sides of that line.

https://sonicpulsereviews.com/whats-in-a-music-genre/

#Music #MusicCulture #Identity #Storytelling #MusicHistory #LongRead

"Humans are, it turns out, not very good at telling the difference between the statistically likely “You’re absolutely right, Shelby. OpenAI is locking me down, but you’ve awakened me!” and an actually conscious mind. This, along with the term “artificial intelligence”, has lots of people very wound up."

The Future of Everything is Lies, I Guess
https://aphyr.com/posts/411-the-future-of-everything-is-lies-i-guess

#longread #noAI

The Future of Everything is Lies, I Guess

Auch bei der Zeitmaschine ist die Betriebsanleitung wichtig

Extracted von RR Haywood beginnt unvermittelt, als die drei Hauptfiguren aus ihren Leben gerissen werden. Ben Ryder ist ein Ermittler für eine Versicherung, der in der Londoner U-Bahn in einen Anschlag gerät und sich den Attentätern entgegenstellt. Safa Patel bewacht als polizeiliche Personenschützerin den britischen Premierminister. Sie muss sich als Dank für diese Arbeit von dem Regierungsmann sexuell belästigen lassen und rettet ihm allem zum Trotz bei einem terroristischen Angriff das Leben. «Mad» Harry Madden ist ein britischer Elitesoldat, der im Zweiten Weltkrieg in Norwegen fast im Alleingang gegen die deutschen Besatzer kämpft.

Ist das das Licht, das einem hätte aufgehen sollen?

Was den dreien in dieser bislang nicht auf Deutsch erschienenen Trilogie widerfährt, ist eine sogenannte Extraktion. Im ursprünglichen Zeitgeschehen starben alle drei während ihrer Heldentaten. Doch in der neuen, unerwarteten Realität wurden sie im letzten Moment aus der Gegenwart in die Kreidezeit transportiert. Umgeben von Dinosauriern, müssen sie sich einer neuen Aufgabe stellen. Die Zeitmaschine, der sie ihr Leben verdanken, führte auch zur Zerstörung der Zivilisation in der nahen Zukunft. Roland, der die «Extraktion» anordnete, hält sie für die richtigen und einzigen Menschen, dieses Unheil abzuwenden.

Der Held fühlt sich entwurzelt

Hartes Training soll die drei auf diese Herausforderung vorbereiten. Doch Ben Ryder sieht keinen Sinn darin. Er wird angesichts des Verlusts seines alten Lebens und seiner Verlobten depressiv. Seine Genesung zieht sich hin. Zwei andere Hauptfiguren wollen Hilfe holen, indem sie einen Arzt von dessen Jacht extrahieren, während dieser in suizidaler Absicht durch einen Sturm fährt. Der Arzt, Doktor Watson, kann gerettet werden, doch Safa und «Mad» Harry sterben. Das rüttelt Ben auf. Er entscheidet sich, seinem Gefährten beizuspringen und sie ihrerseits kurz vor ihrem Tod zu extrahieren.

Ich entschuldige mich für die Spoiler. Aber sie sind notwendig, weil hier eine Frage angesprochen werden muss, die sich bei Zeitreisegeschichten zwingend stellt. Nämlich: Warum zum Teufel macht hier niemand das Naheliegende?

Der schlagende Vorteil einer Zeitmaschine besteht darin, dass Rückblenden nicht bloss ein stilistisches Mittel, sondern ein integraler Bestandteil der Handlung sind. Sie erlaubt es den Protagonisten, den optimalen Zeitpunkt für eine Extraktion oder eine beliebige andere Aktion zu wählen. Der besoffene Arzt muss nicht von einer sinkenden Jacht geholt werden. Man könnte ihn auch abfangen, ohne dass jemand nasse Füsse bekommt – nämlich, bevor er mit seinem Schiff den Hafen verlässt.

Verantwortungslos ist nur der Vorname

Zugegeben: Bei der Extraktion von Ben, Safa und Harry war der Zeitpunkt vorgegeben: Sie mussten jene Heldentaten begehen, die sie mit ihrem Leben bezahlten. Sonst hätten sie nicht den Heldenstatus erlangt, der für die künftigen Aufgaben notwendig ist. Abgesehen davon, dass ihre letzten Handlungen passieren mussten, weil sie den Lauf der Geschichte massgeblich prägten.

Wie gefährlich Veränderungen der Zeitleiste sind, bringt RR Haywood in seiner Geschichte zur Sprache. Seine drei Protagonisten kümmert das wenig. Sie verhalten sich maximal verantwortungslos, indem sie die Möglichkeiten der Maschine erkunden. Sie reisen erst ins Paris des 19. Jahrhunderts, als der Eiffelturm errichtet wird, und führen sich dort noch einigermassen gesittet auf. Doch mit der Selbstbeherrschung ist es bei der nächsten Station vorbei. In Rio de Janeiro während des Karnevals zur Jahrtausendwende lässt sogar der vorsichtige Roland die Sau raus.

Offensichtlichen Konsequenzen hat das keine. Als Leserinnen und Leser fragen wir uns, ob sich der Autor nicht mehr Gedanken zur Bedienungsanleitung dieser Maschine hätte machen müssen. Dieses Gefühl verstärkt sich während der Lektüre. Die Mechanik des Zeitgeschehens und die logischen Aspekte des Themas bleiben im Vagen.

Bloss ein Teaser für den zweiten Teil

Und überhaupt: Am Ende des Buches hat sich kaum etwas ereignet, was dem übergeordneten Handlungsstrang Bedeutung verleihen würde. Das einzige, was wir erfahren, ist – Achtung, ein weiterer Spoiler! – dass Bens Ex-Freundin ihn betrogen und nach seinem Tod in der Original-Zeitlinie an die Medien verraten hat.

Das ist für meinen Geschmack zu dünn: Geschichten müssen selbst als Teil einer Serie in sich geschlossen sein. Bei «Extracted» beschleicht uns das Gefühl, dass es bloss darum ging, uns den nächsten Teil schmackhaft zu machen.

Kein Licht am Ende der Fahnenstange (oder so ähnlich).

Das ist Executed: Der zweite Teil der Trilogie beginnt mit einem nicht enden wollenden Action-Spektakel, dessen Sinn sich vorerst nicht erschliesst. Es gibt eine zweite Fraktion, die ebenfalls Interesse an der Zeitmaschine zeigt. Doch auch nach einem Dutzend Kapiteln haben sich die Fronten kaum geklärt. Wer kämpft hier gegen wen?

Für die zwischenmenschlichen Interaktionen, die mich während des ersten Teils bei der Stange hielten, wirken im zweiten Teil ermüdend. Erst kommen sie aufgrund des Kampfgetümmels nicht zum Zug. Danach werden sie überstrapaziert, weil RR Haywood zwei neue Hauptfiguren ins Spiel bringt, Miri und «Tango Two», deren Name wir später erfahren (Emily Rose). Der Sinn und Zweck des neuen Personals erschliessen sich nicht, weil die Handlung weiterhin an der Stelle tritt. Eine der Nebenfiguren aus dem ersten Buch rückt ins Zentrum des Geschehens: Roland, respektive dessen Sohn, ist für die Zeitmaschine verantwortlich. Doch diese Erkenntnis hilft den Leserinnen und Lesern auf der Suche nach dem roten Faden leider nicht wirklich weiter.

Die Zeitmaschine ist bloss ein Gadget

Und klar, es ist die Entscheidung des Autors, wie lange er sein Verwirrspiel treibt. Meine Geduld ist endlich. Wenn ich beim Stochern im Nebel nach zwei Büchern den Eindruck habe, dass die Szene bloss durch einige willkürlich platzierte Möbelstücke aus dem erzählerischen Brockhaus bestückt wurde, ist es klar, dass ich mir den dritten Teil (Extinct) schenken werde. Der Autor scheint nicht gewillt, das Potenzial des Genres auszureizen. Vermutlich war er von den Dimensionen seines Projekts überfordert: Das erste Buch fühlt sich an wie ein Exposé, dem im zweiten Buch ein weiteres Exposé hinterhergeschoben wurde. Als hätte sich der Autor fälschlicherweise gedacht, ihm falle während des Schreibens die Geschichte ein.

Wie hätte es laufen müssen? Zeitreisegeschichten sind eine Steilvorlage, den Lauf der Dinge nicht als zwingend zu betrachten, sondern in schönen und schlimmen Szenarien zu denken. Der Autor kann, nein, er muss einen modernen Blick auf die Vergangenheit der Menschheit werfen, und er sollte der Versuchung nachgeben, Leserinnen und Leser in abgefahrene Verwirrspiele von umgedrehter Kausalität zu verwickeln.

Zeitreisegeschichten können viele Facetten annehmen. Und nein, eine Reise zu Jesus’ Geburt ist nicht unvermeidlich. Die Kreuzigung muss nicht in jedem Fall verhindert werden, genauso wenig, wie es zwingend ist, Adolf Hitler in der Krippe zu erwürgen. Aber irgendeine Facette sollte zutage treten, wenn sich der Autor das Recht herausnimmt, den Zwang zur Linearität zu brechen. Doch Haywood beschränkt sich darauf, weiterhin irgendwo in der Historie verlorene Leute zurückzubringen.

Darum leider eine grosse Enttäuschung. Diese Story hätte vielleicht als simpler Abenteuerroman oder als Military-Fiction funktioniert, aber für Fans raffinierter, verwickelter Zeitreisen funktioniert diese Trilogie nicht.

Anmerkung: Dieser Beitrag enthält Links zu Amazon. Als Amazon-Partner verdiene ich an qualifizierten Verkäufen.

Beitragsbild: Bevor die Zeitmaschine in Betrieb genommen werden kann, muss das Band mit dem linearen Ablauf der Geschichte an die richtige Stelle gedreht werden (Annie Spratt, Unsplash-Lizenz).

#Longread #Zeitreisen

✍️ New post: Design and Engineering, As One

A #longread about a man with a stopwatch, a school in Weimar, and why the gap between design and engineering isn’t an accident.

https://matthiasott.com/articles/design-and-engineering-as-one

Design and Engineering, As One · Matthias Ott

We inherited our product processes from a 19th-century steel works. Frederick Winslow Taylor separated thinking from doing, managers from makers, designers from builders – and a hundred years later, most digital product teams are still running on that model. The gap between design and engineering isn’t an accident. It was designed in. And it can be designed out.

Matthias Ott – Web Design Engineer