»LILITH.AEON« von AΦE: In der Mitte eines dunklen Raumes steht ein Würfel, dessen vier vertikale Seiten als LED-Monitorwände ausgeführt sind. Das darauf zu sehende Bildmaterial erweckt manchmal den Eindruck, dass man in den Würfel hineinschauen würde. Dort bewegt sich in teils abstrakten, teils surreal an die Oberfläche eines fernen Planeten erinnenden Umgebungen die computeranimierte Figur einer Lilith genannten Tänzerin, die mehrere Inkarnationsstufen durchläuft.
Die in der Beschreibung mit vielen Schlagworten (Transhumanismus, KI, immersiv, Extended Reality, …) angereicherte Vorstellung war technisch und grafisch durchaus beeindruckend, die Geschichte blieb für uns aber zu abstrakt und die Interaktion etwas auf der Strecke. Entweder funktionierte das Motion Capturing, über das wir laut Ankündigung Avatare in der Szenerie steuern und damit mit Lilith interagieren hätten können sollen, nicht durchgängig, oder uns erschloss sich vielleicht nicht schnell genug, wo und wie die Interaktion sich zeigte.
Grafisch und akustisch war die Installation oppulent, emotional blieben wir aber doch letztendlich auf Distanz.
Bild: © SHANEOBENSON
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