Mit diesen mutmachenden Worten – vermutlich von Franz von Assisi – wünschen wir euch eine gute Woche! 💪 Wem willst du heute Kraft für den nächsten kleinen Schritt schicken? (chd)
Mit diesen mutmachenden Worten – vermutlich von Franz von Assisi – wünschen wir euch eine gute Woche! 💪 Wem willst du heute Kraft für den nächsten kleinen Schritt schicken? (chd)
Diesen Freitag gibt es ein erstes Vorbereitungstreffen im Franziskanerkloster für die Feier des Transitus im Oktober. Wir feiern dieses Jahr den 800. Todestag des heiligen Franziskus. Ich bin auf jeden Fall gespannt.
Wie wild darf christliches Leben sein? Mit Jan Frerichs von «barfuß+wild»
Wie wild und anarchisch darf christliches Leben sein?
Ein Podcastgespräch mit Jan Frerichs von «barfuß+wild»: Influencer, Lebenslehrer, Theologe, selbst ernannter Stadteremit – und Podcaster mit der Gabe, zu den Herzen zu sprechen. Im Frühjahr kommt bei Herder das neue Buch des «Spiegel»-Bestsellerautors heraus. Es ist von Franz von Assisi inspiriert: «Anarchie des Herzens. 33 Anstiftungen zu einer Rebellion des einfachen Lebens. Ein zentrales Thema des Buches ist Kontrollabgabe:
«Leben geschieht nicht, wenn wir es beherrschen, sondern wenn wir es zulassen. Das ist die Anarchie des Herzens, die nicht für Chaos, sondern für Befreiung steht. Befreiung von Angst, Leistungsdruck, Perfektionismus, Selbstoptimierung.»
Jan Frerichs trat in seiner Jugend in den Franziskaner-Orden ein und lebt heute im weltlichen Zweig der Gemeinschaft. Mit seiner Lebensschule «barfuß+wild» bewegt er sich in Franziskus’ Fussstapfen. Ausserdem hostet er den gleichnamigen Podacast, wo er praktische Lebenstipps gibt und «Seelenfutter» parat hält.
In seiner Lebensschule kann man in Anlehnung an Richard Rohr und der in den USA, aber zunehmend auch bei uns florierenden Wild-Church-Bewegung ausprobieren, wie es sich anfühlt, mehrere Tage und Nächte im Wald zu verbringen: allein mit Bäumen und Vögeln.
Geerdete Spiritualität vermittelt die Lebensschule aber auch in Online-Meetings.
Franz von Assisi stellte vor 800 Jahren eine ziemlich hohe Messlatte auf: als Apostel der Armut und des freien und fröhlichen Lebens. Als Bedürfnislose lösten sich die Franziskaner und Klarissen (der weibliche Zweig der Bewegung) aus unfrei machenden Bindungen. Die Loslösung von weltlichen Werten machte sie in den Augen Mächtiger ihrer Zeit allerdings verdächtig. 2026 jährt sich Franziskus’ Todesjahr zum 800. Mal.
Podcastempfehlung: Jüngste Episoden geerdeter Spiritualität aus «barfuss+wild»:
Himmel-und-Erdung-Einsichten (Auszug)*
*In Gänze zu finden am Schluss der Podcastaufnahme.
«Franz is kaner» (bayrisch) – Keiner ist Franz
Die Fussstapfen von Franz von Assisi sind zu gross, wenn man sie 1:1 nachlaufen will. Es geht aber auch nicht um kopieren, sondern um eigene, lebbare Formen von Bedürfnisfreiheit, Einfachheit und Mut zu finden.
Rausgehen als geistliche Methode
Die «Quest» ist kein Sammeln von Erfahrungen, sondern ein Entlernen von Besitzansprüchen – die Methode könne wir von Indigenen lernen, aber auch in der christlichen Tradition finden.
Entkrampfen: Räume hüten statt Resultate erzwingen
Was zählt ist, dass eine gerechte Welt denkbar bleibt. Daraus entsteht die Fähigkeit und Kraft, zugleich offen zu bleiben und klar «Stopp» zu sagen, wenn etwas zerstört wird.
Links zu thematisch verwandten Beiträgen:
#FranzVonAssisi #Naturspiritualität #ökosozialeGerechtigkeit
Dem Heiligen aus Assisi auf der Spur
Ein Ort, in dem ein Brunnen, ein Platz und auch der Kindergarten nach dem heiligen #FranzvonAssisi benannt sind, zeugt nicht nur von Jahrhunderten franziskanischer Tradition.
In #Klosterlechfeld wird bis zum heutigen Tag die Erinnerung an diesen großen Heiligen lebendig gehalten. Aus diesem Grund kam #BischofBertram am Sonntagabend in die ehemals von Franziskanern betreute Wallfahrtskirche Maria Hilf, um mit den Gläubigen den Festgottesdienst zur Eröffnung des Franziskusjubiläums zu feiern.
In seiner #Predigt betonte der Bischof: „Franziskus wusste, dass Gottes Liebe allen Menschen gilt, egal welcher Herkunft, Kultur oder Religion. Auch das sollten wir uns als Christinnen und Christen immer wieder ins Bewusstsein rufen und uns für weltweiten Frieden und Dialog einsetzen.“
Das Jahrt 2026 steht im Zeichen des 600. Todestages des heiligen Franziskus und wird im #BistumAugsburg mit zahlreichen Veranstaltungen extra begangen.
Wir feiern den heiligen Franziskus
2026 jährt sich der Todestag des Heiligen zum 800. Mal. Aus diesem Anlass finden im #BistumAugsburg zahlreiche Veranstaltungen statt.
🌐 Die Themenseite www.spiritualitaet-augsburg.de/franziskus2026/ bietet nicht nur einen Überblick, sondern auch praktisches Material für Schule, Kirche und Alltag.🌐
Eröffnet wird das Jahr mit einem Pontifikamt mit Bischof Bertram am kommenden Sonntag in der ehemaligen Franziskanerkirche in Klosterlechfeld.
Herzliche Einladung!
#franziskusjahr #franzvonassisi #heiligerfranziskus #franziskus #franziskanerinnen #franziskaner #klosterlechfeld #wallfahrtskirche
Heute ist wieder mal ein 12. Also Zeit für 12von12: eine alte und sehr schöne Blogosphären-Tradition. Wir zeigen unseren Tag in 12 Bildern. Und was an diesem 12. - einen Tag nach Rückreise aus den Schweizer Alpen - so los war, das seht ihr hier in meinem 12er-Artikel: https://www.franziskadannheim.de/meine-12-von-12-im-oktober-25/
#12von12 #ukulele #theresevonlisieux #wandern #schweizeralpen #FranzvonAssisi
Der zweiteilige deutsch-italienische Film aus dem Jahr 2014 zeichnet die Lebensgeschichte des Hl. Franziskus und den Beginn der Ordensgemeinschaft der Franziskaner nach.
Lass dir diese außergewöhnliche Geschichte nicht entgehen!
Wer kennt dieses Zeichen (unten am Tau bei der Kerze) und welche Bedeutung hat es? - Ich habe es auch bei einem Brief von #Franziskus von Assisi an Br. Leo gesehen (siehe Bild), aber kenne die Bedeutung nicht.
Kann mir jemand weiterhelfen?
#followerpower #franziskanisch #tau #FranzvonAssisi #theologie
In der Natur finden wir unzählige Beispiele, die uns an die Worte Jesu erinnern: „Sorget euch nicht!“ Diese Aufforderung, die in der Bergpredigt zu finden ist, nimmt Bezug auf die Vögel des Himmels und die Lilien des Feldes. Jesus fragt: „Seht die Vögel des Himmels an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr nicht viel mehr wert als sie?“ (Matthäus 6,26). Dieser Gedanke ist nicht nur tröstlich, sondern auch tiefgehend theologisch und spirituell aufschlussreich.
Die auf dem Bild gezeigte Blume, mit ihrer schlichten und doch beeindruckenden Schönheit, ist ein Symbol für diese göttliche Fürsorge. Sie erinnert uns daran, dass Gott, der Schöpfer des Universums, sich um jedes Detail seiner Schöpfung kümmert. Die Natur folgt ihrem vorbestimmten Rhythmus, vertrauend darauf, dass alle Bedürfnisse erfüllt werden.
Diese Botschaft war auch ein zentraler Gedanke in den Lehren von Theologen wie Franz von Assisi, der die enge Verbindung zwischen Gott und seiner Schöpfung betonte. Franziskus sah in der Natur einen Spiegel der göttlichen Liebe und Fürsorge. Jede Kreatur, jedes Lebewesen, sei ein Ausdruck der göttlichen Gegenwart und Güte. In seinem „Sonnengesang“ preist er die Schönheit und Harmonie der Schöpfung als ein Lob Gottes.
Im Kontext unserer modernen Welt, in der Sorgen und Ängste häufig dominieren, fordert uns diese Lehre heraus, unseren Glauben und unser Vertrauen in Gottes Plan zu erneuern. Sie ermutigt uns, inmitten von Unsicherheit und Chaos auf die stille und beständige Präsenz Gottes zu vertrauen, der für uns sorgt, so wie er es für die Vögel und Blumen tut.
Der Theologe Paul Tillich sprach von dem „Mut zum Sein“ und bezog sich dabei auf das Vertrauen, das wir in Gottes umfassende Fürsorge setzen sollten. Tillich argumentierte, dass der wahre Glaube nicht nur ein intellektuelles Einverständnis ist, sondern ein tiefes Vertrauen auf die Güte und den Plan Gottes. In Momenten der Angst und des Zweifels fordert uns dieses Vertrauen dazu auf, uns in Gottes Hände zu legen und auf seine Führung zu vertrauen.
So ist die einfache Blume auf dem Bild nicht nur ein schönes Naturbild, sondern auch ein tiefes theologisches Symbol für Gottes Fürsorge. Sie lädt uns ein, die Worte Jesu ernst zu nehmen und unser Vertrauen in den göttlichen Plan zu stärken. In dieser Haltung finden wir Frieden und Zuversicht, die über die täglichen Sorgen hinausgehen.
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