Damit das nicht falsch verstanden wird: mit der Ketogenen Diät geht es bei mir nicht um Gewichtsabnahme (den größten Teil habe ich schon zuvor abgenommen), sondern um die Energieversorgung meines Gehirns wegen Antriebsstörungen, ständiger subjektiver Müdigkeit und Erschöpfungssymptomatik nach Belastung (Fatigue Symptomatik).
Subjektiv kann ich bez. Müdigkeit und Fatigue zwar nichts sagen (leider 😔), aber die Antriebslage ist nun schon eine Zeit lang OK, mal besser mal schlechter, aber ich bin recht zufrieden. Naja, ziemlich zufrieden sogar. 😊
Momentan schaffe ich viel, was lange Zeit gar nicht ging. Also objektiv gesehen läuft es. 💪
Was ich an Körperumbau in Richtung "gesünder" mitnehmen kann, versuche ich natürlich trotzdem zu nutzen.
Wichtig ist mir, körperlich wieder fit zu werden, also wieder deutlich mehr Ausdauer und auch etwas mehr Kraft (speziell fürs Klettern). Das würde mit ein paar Kilo mehr auch passen, vor dem Unfall hatte ich bei ausgezeichneter Fitness (aber unbekannten Fettanteil) an die 90 kg, jetzt sogar weniger.
Jedenfalls wird (viel) Bewegung und Sport bei Depression immer empfohlen (hier liegt eine hirnorganische Depression vor, also durch Hirnverletzung), und in früheren Zeiten ging es mir immer am besten wenn ich wirklich fit (gut trainiert) war.
Wegen Obigen und einer weiteren Empfehlung nach der Beendigung der Ketamin-Erhaltungsinfusionen über den Winter (nach initialer Ketamintherapie im Sommer) sollte ich nicht gleichzeitig mehrere Dinge ändern, um gegebenenfalls auch feststellen zu können was sich wegen was verändert.
Und daher mache ich zumindest noch einige Wochen weiter mit der Ketogenen Ernährung.
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