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Digitale Gewalt: âHass im Netz fĂŒhrt dazu, dass Frauen eher leise auftretenâ
In ihrem neuen Buch âFeindbild Frauâ zeigt Ingrid Brodnig, wie Politiker*innen auf die systematischen Bedrohungen und Beleidigungen reagieren, die sie im Netz erleben. Im Interview spricht sie ĂŒber dickes Fell, DurchsetzungslĂŒcken und Doppelstandards, die es Frauen schwer machen, sich dagegen zu wehren.
Ingrid Brodnig beobachtet seit Jahren die Debattenkultur im Netz, wenn man diese so bezeichnen kann. Die österreichische Journalistin hat sich spezialisiert auf BĂŒcher und BeitrĂ€ge zu Falschinformationen und digitaler Gewalt. WĂ€hrend der Corona-Pandemie galt sie als gefragte Expertin, um Verschwörungstheorien rund um die Pandemie einzuordnen. Noch lĂ€nger beschĂ€ftigt sich Brodnig mit dem, was oftmals unter âHass im Netzâ gefasst wird: Hetzkampagnen, gezielten Bedrohungen und Beleidigungen im digitalen Raum, die oft unterhalb der Schwelle zur Straftat liegen und doch groĂe Wirkung entfalten.
Sechs SachbĂŒcher hat Brodnig bislang veröffentlicht â unter anderem zu den Auswirkungen des Onlineseins auf die Gesellschaft, Falschnachrichten, AnonymitĂ€t und zur Macht der groĂen Plattformen. Jetzt folgt ein weiteres. FĂŒr die Recherche hat sie mit Abgeordneten und Politikerinnen aus Deutschland und Ăsterreich ĂŒber ihre Erfahrungen mit Alltagsgewalt im Internet gesprochen, darunter Renate KĂŒnast und Anke Domscheit-Berg.
âEine substanzielle Aufarbeitung erfolgt kaumâ
Dass Politikerinnen im Netz besonders hÀufig bedroht und massiv beleidigt werden, ist kein neues PhÀnomen. Warum greifen Sie das Thema erneut auf?
Wir sehen diese FĂ€lle in den Medien. Da geht es jedes Jahr um eine andere Person: Renate KĂŒnast, Ricarda Lang, Heidi Reichinnek. Eine substanzielle Aufarbeitung erfolgt aber kaum.
Wir beschĂ€ftigen uns kurz damit und freuen uns, dass Renate KĂŒnast einen juristischen Erfolg erzielt. Aber die Geschichte endet ja damit nicht.Ich wollte von den Politikerinnen erfahren: Wie erfahren sie die Anfeindungen? Und welche wiederkehrenden Muster lassen sich darin erkennen?
Was haben Sie erfahren?
Ich mache das an einem Beispiel fest. Vor ein paar Jahren gab es eine schreckliche Massenvergewaltigung in einem Bus in Indien, die Frau starb. Zu dieser Zeit schrieb jemand auf Twitter einer Politikerin, er wĂŒrde ihr gerne eine Busfahrt durch Indien spendieren.
Das ist eine verklausulierte Vergewaltigungsdrohung, die aus juristischer Sicht womöglich nicht als Vergewaltigungsdrohung eingestuft wird. Denn es wird keine Absicht formuliert im Sinne von: âIch werde dich vergewaltigen.â Die Frau sagte dazu: Es macht keinen Unterschied, ob das verklausuliert ist oder nicht, der Effekt ist der gleiche. Das reicht bis hin zu körperlichen Folgen, HerzzustĂ€nde, Schlaflosigkeit, Zittern plötzlich vor einem TV-Auftritt.
Sie wollen, dass die Menschen so mehr ĂŒber die Folgen der Gewalt erfahren?
Es gibt ein groĂes Bewusstsein dafĂŒr, dass Hass im Netz gegen Frauen existiert, aber die Debatte verpufft schnell an dieser Erkenntnis. Wenn man diese digitale Gewalt genauer beschreibt, dann wird viel klarer, was die Betroffenen erleben und was es auslöst.
âEs ist schlimmer geworden in den vergangenen 10 Jahrenâ
Sie haben bereits vor zehn Jahren ein Buch mit dem Titel âHass im Netzâ geschrieben, das sich auch mit der Gewalt gegen Politikerinnen befasst. Was hat sich seitdem verĂ€ndert?
Es ist schlimmer geworden. Ich habe zur Vorbereitung das alte Buch nochmal zur Hand genommen und gemerkt: Vieles darin wĂŒrde ich heute nicht einmal mehr zitieren, weil es mir zu harmlos erscheint.
Es gab eine Verrohung und auch ZermĂŒrbung in diesen zehn Jahren. Wir haben uns als Gesellschaft an vieles gewöhnt. Was vor zehn Jahren noch fĂŒr eine aufgeregte Offline-Debatte gesorgt hĂ€tte, empfinden wir heute schon als Business as Usual.
Gleichzeitig haben auch die Plattformen wesentliche RĂŒckschritte gemacht. Dort konnte man eine Phase des Einlenkens beobachten, speziell nach der US-PrĂ€sidentschaftswahl im Jahr 2016. Damals wurde klar, wie stark Facebook und andere Plattformen fĂŒr Propaganda genutzt wurden. Auch die EU schaute streng auf die Plattformen.
Dieser Eindruck ist mit der Wiederwahl von Donald Trump komplett gekippt. Meta hat seine Richtlinien in vielen Punkten aufgeweicht. Formen der Beleidigung und HerabwĂŒrdigung gegen Frauen oder LGBTIQ-Personen sind jetzt explizit erlaubt. Man darf LGBTIQ-Personen auf Facebook und Instagram jetzt als âpsychisch krank oder anormalâ bezeichnen.
âFrausein an sich ist eine Gefahrâ
Sie schreiben, die Erfahrungen dieser Politiker*innen seien fĂŒr sie ein Symbol fĂŒr den Zustand der Demokratie. Was meinen sie damit?
Ich habe zehn Typen von wiederkehrenden geschlechtsspezifischen Beleidigungen und Bedrohungen herausgearbeitet. Ein Typus besteht in der Abwertung, die auf einer sexuellen Verwertungslogik basiert. Das wĂ€re so ein Kommentar wie: âNiemand will dich ficken.â Frauen stehen also besonders im Fokus.
Politikerinnen sind Frauen und sie sind sehr sichtbar. Beides ist eine Gefahrensituation im Internet. Mit Sichtbarkeit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Communitys auf mich aufmerksam werden, die fĂŒr gĂ€nzlich andere Werte eintreten oder an mir ein Exempel statuieren wollen.
Und Frausein an sich ist eine Gefahr, weil wir eine sehr starke maskulinistische Szene im Netz haben, deren Mitglieder moderne, selbstbewusste Frauen als zentrales Problem ansehen.
Demokratie baut darauf auf, dass die unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen gleichwertig an der politischen Debatte teilhaben können. Das wurde hart erkĂ€mpft. Ich glaube, dass derzeit die Gefahr besteht, dass wir hier auf verschiedenen Ebenen RĂŒckschritte machen.
Ein gĂ€ngiger Einwand lautet, wer in der Ăffentlichkeit steht, mĂŒsse eben mehr aushalten, auch wenn es mal unfair zugeht.
Renate KĂŒnast sagte zu mir, als Politikerin hĂ€tten die meisten ein bisschen Hornhaut auf der Seele. FĂŒr ihr Team seien die Hasskommentare gegen sie anfangs schwerer auszuhalten gewesen als fĂŒr sie selbst.
Mir macht das Sorge, wenn Menschen in öffentlichen Debatten in einer Demokratie Hornhaut auf der Seele brauchen, um hier ĂŒberhaupt mitmachen zu können. Es ist immer leichter, eine solche dicke Haut einzufordern, wenn man nicht weiĂ, was Menschen erleben. Und bei Frauen ist der Verdacht natĂŒrlich besonders groĂ, dass sie einfach zu feinfĂŒhlig seien.
Ziehen Frauen sich tatsĂ€chlich schneller zurĂŒck nach solchen Erfahrungen?
Hass im Netz fĂŒhrt tatsĂ€chlich dazu, dass Frauen eher leise auftreten oder gar verstummen. 42 Prozent der Frauen, die hasserfĂŒllte Kommentare erhalten, werden vorsichtiger beim Formulieren ihrer Meinung. Bei MĂ€nnern sind es 16 Prozent, ergab eine norwegische Studie. Das ist ein demokratisches Alarmsignal!
Aber das bedeutet nicht, das Frauen zu schwach sind. Alle Geschlechter erleben digitale Gewalt. Und in jedem einzelnen Fall ist das falsch.
Bei Frauen gibt es allerdings diese spezielle sexualisierte Komponente. Und die hat zum einen eine besonders einschĂŒchternde Wirkung. Zum anderen bekommen Frauen von klein auf gesagt, sie mĂŒssten sich vor Gefahren schĂŒtzen. Es ist oft Teil ihrer Sozialisation, dass sie lernen, den Raum lieber zu verlassen, als zu riskieren, dass die Situation sich weiter zuspitzt.
âWir haben eine Zweiklassensituationâ
In Deutschland wird seit Jahren ĂŒber AnsĂ€tze debattiert, um die Rechte von Betroffene zu stĂ€rken. Das Bundesjustizministerium arbeitet an einem âdigitalen Gewaltschutzgesetzâ. Betroffene sollen damit leichter auf dem Privatklageweg erfahren, wer hinter einem anonymen Account steckt. Was halten Sie davon?
Das erscheint mir sinnvoll. Derzeit sind sehr hÀufig die Kosten einer Privatklage ein hohes Hindernis. Wir haben eine Zweiklassensituation, wo diejenigen, die es sich leisten können, leichter gegen digitale Gewalt vorgehen können als andere. Alles, was dazu beitrÀgt, das Kostenhindernis zu verringern, ist gut.
Die PlĂ€ne fĂŒr das Gesetz sehen auĂerdem vor, dass Accounts kĂŒnftig nach wiederholten Rechtsverletzungen per Gerichtsbeschluss gesperrt werden. Ist das angemessen?
Wir mĂŒssen eine Lösung finden fĂŒr Personen, die fortwĂ€hrend andere Menschen verletzen oder falsche Informationen verbreiten. Wir mĂŒssen dann aber auch die Frage nach der Resozialisierung stellen. Wann wird einem Menschen beispielsweise wieder zugesprochen, dass er oder sie wieder posten darf? Bei vielen dieser NachschĂ€rfungen gilt: Der Teufel liegt im Detail. Es bleibt Feinstarbeit.
âDie EU prĂ€sentiert sich gerne als Champion der digitalen Grundrechteâ
Auf EU-Ebene soll seit 2024 der Digital Services Act die Rechte von Nutzer*innen auf den groĂen Plattformen stĂ€rken. Meta, TikTok und Co. mĂŒssen etwa Meldeverfahren anbieten, die âleicht zugĂ€nglich und benutzerfreundlichâ sind. Hat das zu einer Verbesserung beigetragen?
Ohne den Digital Services Act wĂ€ren wir derzeit sicher schlechter dran in Zeiten, in denen die groĂen Tech-Plattformen den Schulterschluss mit der Trump-Regierung ĂŒben. Der DSA ermöglicht es, hohe GeldbuĂen zu verhĂ€ngen, wenn Unternehmen systemisch Risiken ignorieren oder Meldefunktionen fehlen. Aber diese Regeln mĂŒssen auch durchgesetzt werden. Bisher gab es aber nur eine negative Entscheidung aus Sicht der Plattformen, nĂ€mlich die 120 Millionen Euro GeldbuĂe fĂŒr X.
Die EU-Kommission und die EU als Ganzes prĂ€sentieren sich gerne als Champions der digitalen Grundrechte. Und auf dem Papier hat die EU auch gute Regeln geschaffen. Aber erst die nĂ€chsten ein, zwei Jahre werden zeigen, ob sie dieses Versprechen auch einlöst. Ob ich genĂŒgend geschĂŒtzt werde, wenn Falsches ĂŒber mich verbreitet wird, wenn ich fertig gemacht werde, wenn ich eingeschrĂ€nkt werde.
Kann die EU-Kommission die groĂen Plattformen kontrollieren? Kann sie potenziell rechtswidrige Kommentare auch ernsthaft und rasch prĂŒfen? Und kann sie genĂŒgend gegen systemische Risiken unternehmen? An all diesen Fragen wird sich zeigen, wie mutig und selbstbewusst die EU auftritt â auch und gerade gegen die Konzerne in den USA.
âJede einzelne Anzeige, die leichter erfolgt, ist schon ein Fortschrittâ
Was könnte die Bundesregierung konkret tun, um die von Ihnen beschriebene Gewalt einzudÀmmen?
Ich sehe einige konkrete Stellschrauben. Deutschland kann als Staat einige RechtslĂŒcken schlieĂen oder bĂŒrokratische HĂŒrden nehmen. Zum Beispiel die Kostenreduktion. Oder auch bildbasierte digitale Gewalt stĂ€rker ahnden, zum Beispiel sexualisierte Deepfakes. Das löst das Problem nicht als Ganzes. Aber jede einzelne Anzeige, die leichter erfolgt, ist schon ein Fortschritt. Und die Regierung muss auf europĂ€ischer Ebene den Druck erhöhen, damit die eigentlich sinnvollen Regeln auch umgesetzt werden.
Was können Einzelpersonen in dieser Situation beitragen?
In der Tat, es gibt eine dritte Ebene: die Persönliche. Ich habe auch mit der Psychotherapeutin und Psychologin Dorothee Scholz gesprochen, die mit Betroffenen digitaler Gewalt zusammenarbeitet. Aus ihrer Sicht kann es die Weltwahrnehmung sehr verÀndern, wenn Menschen den ganzen Tag nur Hasskommentare lesen.
Das heiĂt aber auch: Ich kann den Betroffenen solcher VorfĂ€lle schreiben â öffentlich oder privat â und ihnen sagen: Das hast du nicht verdient, lass dich nicht unterkriegen oder du leistest wichtige Arbeit. Auch das hilft.
âFeindbild Frau. Wie Politikerinnen im Netz bedroht, beleidigt und verdrĂ€ngt werden â und was wir alle dagegen tun könnenâ von Ingrid Brodnig erscheint am 25. Februar 2026 im BrandstĂ€tter Verlag. Die Autorin hĂ€lt am 23.2. und am 16.3. Lesungen in Wien sowie am 26.2. eine Lesung in Berlin.
Chris Köver recherchiert und schreibt ĂŒber Migrationskontrolle, biometrische Ăberwachung, digitale Gewalt und Jugendschutz. Recherche-Anregungen und -Hinweise gerne per Mail oder via Signal (ckoever.24). Seit 2018 bei netzpolitik.org. Hat Kulturwissenschaften studiert und bei Zeit Online mit dem Schreiben begonnen, spĂ€ter eine eigene Zeitschrift mitgegrĂŒndet. Ihre Arbeit wurden ausgezeichnet mit dem Journalistenpreis Informatik, dem Grimme-Online-Award und dem Rainer-Reichert-Preis zum Tag der Pressefreiheit. Kontakt: E-Mail (OpenPGP), BlueSky, Mastodon, Signal: ckoever.24. Dieser Beitrag ist eine Ăbernahme von netzpolitik, gemĂ€ss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.
Which of these garlics offered in âââââ, a large common supermarket chain in Prague are dangerous for health (carcinogenic mold) or unusable in the kitchen? This was shot at the same time and I find the percentage of apparently faulty vegetable alarming.
I would tell the perpetrator if the laws of Czech Republic weren't IMO authoritarian and didn't help perpetrators of abuse to avoid responsibility and to prevent rightful criticism by chilling effect of threat of libel lawfare from the supermarket with financially draining and bankrupting legal costs (SLAPP) and also allowing the supermarkets ban photographing and prevent people caught photographing from shopping, which IMO can have the same effect on the rightfully criticizing consumer as the food blockade in Gaza: starvation.
I feel
e x t r e m e l y s t r o n g c o n t e m p t
towards the Czech state when the situation around freedom of speech is like this.
#SLAPP #freespeech #chillingeffect #chillingeffectonspeech #SZPI #mold #moldy #garlic #foodsafety
A quotation from Henry Commager
What happens when a state tries to purge its state universities or a community tries to purge its public schools of alleged subversives? [âŠ] What happens is the demoralization and eventual corruption of the school system.Henry Steele Commager (1902-1998) American historian, writer, activist
Essay (1953-02-21), âIs Freedom Really Necessary?â Saturday Review
More about this quote: wist.info/commager-henry-steelâŠ
#quote #quotes #quotation #qotd #henrycommager #chillingeffect #conformity #education #indoctrination #innovation #nonconformity #school #subversion #subversive #teachers #witchhunt, #redscare
What happens when a state tries to purge its state universities or a community tries to purge its public schools of alleged subversives? [...] What happens is the demoralization and eventual corruption of the school system. This is not a momentary or even temporary affair; it is something the consequencesâŠ
[en] Disinformation research: politically driven collapse in communication
Following the 2024 U.S. election academic communication about #disinformation research collapsed.
"In recent years, #academic #research has become a target of political #hostility."
"... #political pressure from the U.S. #government has produced a measurable #chilling effect on academic institutions working on disinformation-related studies, visible in their public posting activity."
#politicalpressure #chillingeffect #politicalhostility
#ResearchHighlights
A quotation from Eleanor Roosevelt
What is going on in the Un-American Activities Committee worries me primarily because little people have become frightened and we find ourselves living in the atmosphere of a police state, where people close doors before they state what they think or look over their shoulders apprehensively before they express an opinion.
Eleanor Roosevelt (1884-1962) First Lady of the US (1933-45), politician, diplomat, activist
Column (1947-10-29), âMy Dayâ
More about this quote: wist.info/roosevelt-eleanor/80âŠ
#quote #quotes #quotation #qotd #eleanorroosevelt #chillingeffect #fear #freespeech #freedomofspeech #freedomofthought #mccarthyism #policestate #RedScare #selfcensorship #tyranny
What is going on in the Un-American Activities Committee worries me primarily because little people have become frightened and we find ourselves living in the atmosphere of a police state, where people close doors before they state what they think or look over their shoulders apprehensively before they express anâŠ
UK journalist Sami Hamdi detained in the U.S. for criticizing Israel. Apparently, free speech is fine⊠until itâs inconvenient. #FreeSamiHamdi #PressFreedom #ChillingEffect
Trump ally Laura Loomer, who has called herself a âwhite advocateâ and a âproud Islamophobeâ, took credit for Sami Hamdiâs detainment in move denounced as âaffront to free speechâ
https://www.theguardian.com/us-news/2025/oct/26/ice-detains-british-muslim-journalist-laura-loomer
>>Federal authorities are increasingly using criminal charges â or the threat of them â to counter resistance to their immigration enforcement blitz in Chicago. Judges have expressed skepticism over the strength of some cases, while prosecutors have backed away from charging others.
Still, some demonstrators caught up in the arrests suggest theyâve achieved a chilling effect.<<
https://blockclubchicago.org/2025/10/22/in-ices-expanding-chicago-blitz-federal-authorities-turn-resistance-into-a-crime/
#ICE #Chicago #Resistance #Authoritarianism #USPol #USNews #Illinois #ChillingEffect #SeparationOfPowers #Immigrants
A much better breakdown of this issue by Erik Voss on the New Rockstars YouTube channel.
Again, it's the Trump administration that is the ultimate villain here, not any corporation, regardless of how cowardly the corporation.
First, they came for CBS, then ABC, next they're targeting NBC, after that maybe Warner...
Kimmel and Colbert aren't the first time they've caved.
#link: https://youtu.be/VgbVSw5f_Xo
#ErikVoss #NewRockstars #FCC #Kimmel #Colbert #ABC #CBS #NBC #YouTube #ChillingEffect
"Bij het Gerechtshof Amsterdam begint om twee uur een opvallende zitting. #X (voorheen #Twitter, u weet wel, van Elon Musk) vraagt de #rechtbank om Danny Mekic een #spreekverbod op te leggen. Het Amerikaanse bedrijf vindt het heel vervelend dat deze Nederlander geregeld vertelt over zijn ervaringen met Twitter/X en wil dat hij daarmee stopt."
https://www.nrc.nl/nieuws/2025/09/22/x-eist-spreekverbod-voor-nederlander-over-x-a4906977
#JournalistiekeVrijheid #transparantie #rechtspraak #censuur #chillingeffect #zelfcensuur #bigtech #persvrijheid #vvmu
Bij het Gerechtshof Amsterdam begint om twee uur een opvallende zitting. X (voorheen Twitter, u weet wel, van Elon Musk) vraagt de rechtbank om Danny Mekic een spreekverbod op te leggen. Het Amerikaanse bedrijf vindt het heel vervelend dat deze Nederlander geregeld vertelt over zijn ervaringen met Twitter/X en wil dat hij daarmee stopt. Jurist en publicist Mekic probeert sinds 2023 inzage teâŠ