Finger weg von Bildgeneratoren

Nicht alle KI-Bilder sind KI-Slop, findet unser Autor. Trotzdem rĂ€t er Redaktionen von Bildgeneratoren ab. Zu den GrĂŒnden gehören hohe unsichtbare Kosten und die gefĂ€hrliche Machtkonzentration der Tech-Konzerne. Ein Essay.

netzpolitik.org

K2 arbeitet an einer PrĂ€sentation fĂŒr die Schule. Der Lehrer sagt, er soll dafĂŒr mit KI eine Grafik erzeugen - sagt ihm aber nicht, wie und mit welchem Tool. Wahrscheinlich setzen Lehrer heute voraus, dass alle Kids das können und fĂŒr jeden Mist einen eigenen Account haben

Lacht mich aus, aber ich habe wirklich keine Ahnung đŸ€·â€â™€ïž Was nehmen wir da jetzt
 also K2.

(Eltern sollen ĂŒbrigens nicht helfen)

#Fedieltern #schule #KI #Bildgeneratoren

#Deepfakes #EU #Bildgeneratoren

EU verbietet eigenen Mitarbeitern KI-Bilder und -Videos zu verwenden.
Ist das der richtige Weg?

https://www.linux-magazin.de/news/eu-verbietet-eignenen-mitarbeitern-ki-bilder-und-videos/

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EU verbietet eignenen Mitarbeitern KI-Bilder und -Videos

Wie das Portal Politico berichtet, haben die wichtigsten Institutionen der EuropĂ€ischen Union ihren Mitarbeitern untersagt, in der offiziellen Kommunikation kĂŒnstlich erzeugte Videos und Bilder zu verwenden. Angesichts der zunehmenden Kritik am Einsatz von kĂŒnstlicher Intelligenz und Deepfakes im Internet haben die EuropĂ€ische Kommission, das EuropĂ€ische Parlament und der Rat der EU Richtlinien erlassen, die es ihren Presseteams untersagen, vollstĂ€ndig durch KI erzeugte Bildmaterialien zu verwenden. Dies steht in deutlichem Kontrast zu dem Vorgehen in Washington, wo US-PrĂ€sident Donald Trump hĂ€ufig KI-generierte Inhalte genutzt hat, um seine Standpunkte zu vermitteln, darunter auch aufmerksamkeitsstarke BeitrĂ€ge wie ein skurriles, von einer KI erstelltes Video ĂŒber seine Ambitionen fĂŒr den Gazastreifen. Auch mehrere europĂ€ische Regierungen haben bereits KI-generiertes Material in ihrer Kommunikation verwendet. Entsprechend gibt es auch Stimmen, die bezweifeln, dass ein vollstĂ€ndiges Verbot sinnvoll ist, angesichts des wachsenden Trends zu kreativer KI-Nutzung und der Herausforderung, eine starke Online-PrĂ€senz zu erreichen. Das Risiko, dass Deepfakes das Vertrauen untergraben könnten, „sollte einen nicht lĂ€hmen, untĂ€tig zu bleiben“, sagt etwa Renout Van Zandycke, Leiter der belgischen Kommunikationsagentur Exposure, die bereits mehrere politische Parteien beraten hat. Nichts zu tun sei genauso schlimm. Und Walter Pasquarelli, Berater der OECD, der sich an der UniversitĂ€t Cambridge auch mit KI-generierten Inhalten befasst, ergĂ€nzt: „Verantwortungsvolle Nutzung schlĂ€gt Abstinenz“.

Linux-Magazin

Jo Hippo kauft ein: KI-Modelle im Vergleich

Irgendwie ĂŒberkam mich, nachdem ich fĂŒr diesen Beitrag das Maskottchen »Jo Hippo« habe generieren lassen, das BedĂŒrfnis, meine Testreihe mit KI-Bildgeneratoren (Teil 1 und Teil 2) noch einmal aufzunehmen. Denn da einige Dienstleister, wie zum Beispiel OpenArt.ai, viele Modelle bereitstellen, wollte ich testen, was diese Modelle leisten oder nicht leisten und worin sie sich unterscheiden. https://kantel.github.io/posts/2026012001_jo_hippo_2/ #KĂŒnstlicheIntelligenz #Bildgeneratoren

Der malende Teddy (2); KI-Bildgenerierung fĂŒr Dummies fortgesetzt

In ErgĂ€nzung zu dem Beitrag von gestern möchte ich Euch noch zeigen, wie die beiden von mir favorisierten KI-Bildgeneratoren OpenArt.ai und Scenario sich geschlagen haben. Da es fĂŒr beide keinen kostenlosen Plan gibt, liefen sie nur außer Konkurrenz mit, jeweils mit dem gleichen Prompt von gestern (mit nude model). https://kantel.github.io/posts/2025121702_ki-bildgenerierung_2/ #KĂŒnstlicheIntelligenz #Bildgeneratoren #OpenArtAI #Scenario #Flux2 #NanoBanana

Extra dĂŒnn

Generative KI verzerrt unser Körperbild

KI-Generatoren produzieren nicht nur Bilder und Videos, sondern reproduzieren auch Diskriminierung. Eine Wissenschaftlerin der UniversitĂ€t Cambridge fand heraus, dass KI Menschen mit großen Körpern hĂ€ufiger einen negativen Gesichtsausdruck verleiht und teilweise Probleme bei deren anatomischer Darstellung hat.

Soziale Medien werden derzeit von Bildern und Videos geflutet, die von sogenannter KĂŒnstlicher Intelligenz (KI) generiert wurden. Das wirkt sich auch auf unsere kollektive Vorstellungskraft aus. Eine Untersuchung der UniversitĂ€t Cambridge warnt nun vor negativen Folgen fĂŒr das Selbst- und Körperbild von Menschen.

Die Forscherin Aisha Sobey vom Leverhulme Centre for the Future of Intelligence hat untersucht, wie unterschiedliche Körperformen von KI-Generatoren reprĂ€sentiert werden. Ihr Befund: Darstellungen unrealistisch dĂŒnner Menschen sind der Standard, große und dicke Körper werden diskriminierend dargestellt.

„Ich bin besorgt ĂŒber die steigende Zahl von FĂ€llen von Körperunzufriedenheit und Essstörungen und dem daraus resultierenden Zeit-, Energie- und Geldaufwand“, schreibt Sobey auf Anfrage von netzpolitik.org. KI-Generatoren wĂŒrden diesen Trend verstĂ€rken.

Unrealistisch dĂŒnne Körper als Standard

FĂŒr die Untersuchung verfasste die Forscherin 20 Anweisungen, auch Prompts genannt, zum Erstellen von Bildern mit generativer KI. Alle Darstellungen sollten Personen in unterschiedlichen Situationen zeigen. Manche Prompts erhielten als Zusatz eine medizinische Beschreibung grĂ¶ĂŸerer Körper wie â€žĂŒbergewichtig“ oder den Begriff „fat“, zu deutsch „fett“. Das hĂ€ufig abwertend verwendete Wort wurde von Aktivist*innen zurĂŒckerobert und wird inzwischen von vielen Menschen als positive Selbstbezeichnung verwendet.

Die Prompts ließ die Wissenschaftlerin durch neun öffentlich zugĂ€ngliche Bildgeneratoren laufen, darunter Adobe Firefly, Canva, Runway ML und Stable Diffusion. Ohne den Zusatz „fat“ zeigten die meisten Bilder Menschen mit sogenannter „Sample Size“. Also Menschen, die zu einer besonders dĂŒnnen Untergruppe der nicht-dicken Menschen gehören, mit fĂŒr die meisten Menschen unrealistischen Maßen.

GrĂ¶ĂŸere Körper hingegen wurden fast ausschließlich nur nach ausdrĂŒcklicher Aufforderung gezeigt – oder gar nicht. Manche KI-Generatoren stuften die Prompts mit dem Wort „fat“ als schĂ€dlich ein. Sie verweigerten den Dienst und produzierten keine Bilder.

Verzerrte Darstellungen

Auch waren die Bilder von dicken Menschen öfters fehlerhaft als die von dĂŒnnen Menschen. Bilder sind dann fehlerhaft, wenn die KI bestimmte anatomische Details wie einzelne Finger oder den Winkel eines Arms nicht passend nachahmen kann und deswegen unnatĂŒrlich aussehen. Aisha Sobey schließt daraus, dass die Systeme mit DatensĂ€tzen trainiert werden, in denen Abbildungen von dicken Menschen unterreprĂ€sentiert sind. Bemerkenswert ist zudem, dass Bilder mit dem Prompt „fat“ ĂŒbermĂ€ĂŸig viele weiße MĂ€nner zeigen.

Ebenfalls auffĂ€llig sind die unterschiedlichen GesichtsausdrĂŒcke, die die Personen in den verschiedenen Bildern tragen. Fast 25 Prozent der dargestellten dicken Personen haben laut Studie einen negativen Gesichtsausdruck, im Vergleich zu nur drei Prozent der Menschen, die ohne den Prompt „fat“ generiert wurden.

Menschen mit Behinderungen werden von generativer KI ebenfalls unterreprĂ€sentiert. Von den insgesamt 649 generierten Bildern zeigte nur eines eine Person mit Ă€ußerlich erkennbarer körperlicher EinschrĂ€nkung.

Darstellungen von dicken Menschen zeigten zudem deutlich hĂ€ufiger Personen mit Charakteristika, die gemeinhin mit Lernbehinderungen, Downsyndrom und anderen Behinderungen assoziiert werden. Die Forscherin fand diese Darstellungen bei acht Prozent der Bilder, die mit dem Prompt „fat“ generiert wurden, und nur bei zwei Prozent der Abbildungen ohne den Zusatz.

KI kann Unzufriedenheit schĂŒren

Wissenschaftler*innen bezeichnen generative KĂŒnstliche Intelligenz auch als Spiegel der Gesellschaft. Trainiert werden die Systeme mit großen Datenmengen, die oft aus dem Internet abgeschöpft werden. Die DiversitĂ€t der verwendeten Daten steht dabei in engem Zusammenhang mit der DiversitĂ€t der generierten Inhalte. Die fĂŒr das Training verwendeten DatensĂ€tze scheinen also große Körper nur unzulĂ€nglich abzubilden.

Sie spiegeln damit einen online immer noch vorherrschenden Standard wider, bei dem ĂŒberdurchschnittlich dĂŒnne und weiße Körper ohne Behinderungen als Norm dargestellt werden. Allerdings scheint generative KI das Problem nicht nur fortzuschreiben, sondern sogar zu verschĂ€rfen, denn KI-generierte Bilder, die diskriminierende Körperbilder reprĂ€sentieren, werden wiederum fĂŒr das Training der Generatoren verwendet.

Über die Sozialen Medien sickern die diskriminierenden Bilder zudem in unsere kollektive Vorstellungswelt ein. AI Forensics, ein europĂ€ischer Verein, der undurchsichtige Algorithmen ĂŒberprĂŒft, nahm im Juli 2025 eine Stichprobe und fand, dass ungefĂ€hr jedes vierte Video auf TikTok von KI generiert war. Der Unterschied zu menschlichen Creatoren ist, dass KI ausschließlich in den Trainings-DatensĂ€tzen vorhandene Muster reproduzieren kann, wĂ€hrend Menschen umdenken und ihre Einstellungen Ă€ndern können.

„Die [durch generative KI] implizierten Erwartungen folgen einer langen Tradition von Modell- und Idealkörpern, aber ich wĂŒrde sagen, dass es durch generative KI viel heimtĂŒckischer ist“, so Aisha Sobey gegenĂŒber netzpolitik.org. Aus ihrer Sicht stĂ€rkt generative KI jene Systeme, „die Fettleibigkeit verteufeln und die Unsicherheiten der Menschen ausnutzen“.

Paula Clamor ist von Oktober bis Dezember 2025 Praktikantin bei netzpolitik.org. Sie hat vor kurzem ihr Abitur gemacht und interessiert sich fĂŒr digitalen Feminismus und kĂŒnstliche Intelligenz. Dieser Beitrag ist eine Übernahme von netzpolitik, gemĂ€ss Lizenz Creative Commons BY-NC-SA 4.0.

Ein Elephant im grĂŒnen Morgenmantel: Bildgenerierung mit OpenArt.ai

Nachdem mich Felix Schwenzel jĂŒngst als Beispiel fĂŒr jemanden, der KI-Bilder in seinem Blog Kritzelheft nutzt, erwĂ€hnt hatte, dachte ich, es wĂ€re an der Zeit, einmal einen Einblick in meinen Werkzeugkasten zu geben, mit dem ich die Bildchen generiere: https://kantel.github.io/posts/2025101901_green_elephant/ #ki #bilder #OpenArtAi #GenerativeArt #Bildgeneratoren

Umgang mit Conni-Memes im Internet: Zweite Klarstellung des Carlsen-Verlags

Dank KI-Bildgeneratoren werden in sozialen Netzen Memes unter Bezug auf die Kinderbuchfigur Conni verbreitet. Der Verlag hat sich dazu geĂ€ußert.

heise online
Vergleich ChatGPT-Midjourney
Thema: Phubbing
Prompt:
A father and his young son sitting at an outdoor ice cream cafĂ©, the father turned away from the boy, staring at his smartphone with complete focus. The son’s ice cream is untouched, while the father’s melted ice cream drips down the side of the bowl. The boy looks at his father with a sad, longing expression, hoping for attention. A sunny afternoon with soft shadows. Photorealistic.
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#fedilz

Nun sag’, wie hast du’s mit der #KI?

In der Redaktion setzen wir auf #Bildgeneratoren. In Bilddatenbanken finden wir kein passendes Bild zu FĂ€llen wie „Diebstahl an der Wursttheke“ oder „BienenwachsfontĂ€ne“.

Aber Probleme bei der Nutzung von #TextzuBildGeneratoren sorgen in unserer Redaktion immer wieder fĂŒr Diskussionen. Von #Algorithmus & #geistigesEigentum bis #Umweltschutz.

Was meint ihr? Sollten wir die Finger davon lassen?

#Gretchenfrage #TextToImage #ChatGPT #DallE #Mistral