#Deepfakes #EU #Bildgeneratoren
EU verbietet eigenen Mitarbeitern KI-Bilder und -Videos zu verwenden.
Ist das der richtige Weg?
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EU verbietet eignenen Mitarbeitern KI-Bilder und -Videos
Wie das Portal Politico berichtet, haben die wichtigsten Institutionen der Europäischen Union ihren Mitarbeitern untersagt, in der offiziellen Kommunikation künstlich erzeugte Videos und Bilder zu verwenden. Angesichts der zunehmenden Kritik am Einsatz von künstlicher Intelligenz und Deepfakes im Internet haben die Europäische Kommission, das Europäische Parlament und der Rat der EU Richtlinien erlassen, die es ihren Presseteams untersagen, vollständig durch KI erzeugte Bildmaterialien zu verwenden. Dies steht in deutlichem Kontrast zu dem Vorgehen in Washington, wo US-Präsident Donald Trump häufig KI-generierte Inhalte genutzt hat, um seine Standpunkte zu vermitteln, darunter auch aufmerksamkeitsstarke Beiträge wie ein skurriles, von einer KI erstelltes Video über seine Ambitionen für den Gazastreifen. Auch mehrere europäische Regierungen haben bereits KI-generiertes Material in ihrer Kommunikation verwendet. Entsprechend gibt es auch Stimmen, die bezweifeln, dass ein vollständiges Verbot sinnvoll ist, angesichts des wachsenden Trends zu kreativer KI-Nutzung und der Herausforderung, eine starke Online-Präsenz zu erreichen. Das Risiko, dass Deepfakes das Vertrauen untergraben könnten, „sollte einen nicht lähmen, untätig zu bleiben“, sagt etwa Renout Van Zandycke, Leiter der belgischen Kommunikationsagentur Exposure, die bereits mehrere politische Parteien beraten hat. Nichts zu tun sei genauso schlimm. Und Walter Pasquarelli, Berater der OECD, der sich an der Universität Cambridge auch mit KI-generierten Inhalten befasst, ergänzt: „Verantwortungsvolle Nutzung schlägt Abstinenz“.