Mal „Klartext“ für die letzte Reihe. Hier ist die Version für alle, die bei „Survival of the Fittest“ sofort an das örtliche Fitnessstudio denken:
Evolution für Dummies: Warum Arnold Schwarzenegger nicht automatisch gewinnt
Stell dir vor, es gibt eine riesige Party, aber der Türsteher ist die Mutter Natur. Viele denken jetzt: „Geil, ich bin der Breiteste, ich schubs die anderen weg und komm rein!“
Falsch gedacht.
In der Natur heißt „Fitness“ nicht, wie viel du auf der Hantelbank drückst. Es kommt vom englischen Wort „to fit“, und das bedeutet: Passen.
Stell dir die Welt wie eine Tupperdose vor. Wenn du ein runder Kreis bist, die Dose aber ein quadratisches Loch hat, dann kannst du noch so viele Muskeln haben – du passt da nicht rein. Ende der Geschichte.
* Der „Starke“: Ein riesiger Eisbär ist der Boss in der Arktis. Wenn wir ihn aber in die Sahara setzen, ist er nach zwei Stunden ein trauriger, verschwitzter Teppich. Er ist stark, aber er passt dort nicht hin.
* Der „Angepasste“: Eine kleine, hässliche Kakerlake überlebt fast alles. Nicht weil sie Bankdrücken macht, sondern weil sie sich in jede Ritze quetscht und jeden Müll frisst. Sie passt perfekt in das Chaos.
Die drei goldenen Regeln der Party (Evolution):
* Es ist kein Boxkampf: Es ist ein Kostümwettbewerb. Wer das Outfit trägt, das am wenigsten auffällt oder am besten zum Wetter passt, darf bleiben.
* Muckis fressen Pizza: Wer riesige Muskeln hat, braucht massig Essen. Wenn es nix zu beißen gibt, kippt der Pumper als Erster aus den Latschen. Der kleine Lauch, der nur einen Krümel braucht, feiert weiter.
* Wer knutscht, gewinnt: Am Ende gewinnt nicht der, der am lautesten brüllt, sondern der, der am längsten überlebt, um Kinder zu kriegen. Die Evolution sagt: „Ist mir egal, ob du 200 Kilo hebst – hast du Nachwuchs? Nein? Dann bist du raus!“
Fazit:
„Survival of the Fittest“ heißt nicht „Der Stärkere überlebt“, sondern
„Der, der am wenigsten im Weg steht und am besten mit dem klarkommt was da ist, überlebt“.




