Is there anyone here who knows their way around Doha and knows where and how to get infusion sets (Orbit micro) for the mylife YpsoPump?
Please feel free to boost this post. Unfortunately, I'm stuck here.

#diabetic #mylife #ypsopump #Doha #qatar #orbitmicro #infusionset

Meine Pumpenschulung neigt sich dem Ende zu, das Wechseln von Katheter, Insulinampulle, Schlauch und Batterie geht mir inzwischen leichter von der Hand. Ich habe mit verzögertem und kombiniertem Bolus, kleinen Änderungen an den Bolusfaktoren und temporärer Basalrate experimentiert und freue mich nun darauf, den Algorithmus in Form des Automode mit an Bord zu nehmen. https://suesshappyfit.blog/2026/02/07/knapp-4-wochen-mit-pumpe-ab-montag-starte-ich-in-den-automode/

#T1Diabetes #Ypsopump #CamAPS #PumpenRookie

Knapp 4 Wochen mit Pumpe: Ab Montag starte ich in den Automode

Meine Pumpenschulung neigt sich dem Ende zu, das Wechseln von Katheter, Insulinampulle, Schlauch und Batterie geht mir inzwischen leichter von der Hand. Ich habe mit verzögertem und kombiniertem Bo…

Süß, happy und fit

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Der erste Tag mit der YpsoPump

https://nerdjunk.de/der-erste-tag-mit-der-ypsopump/

Gestern war es so weit, und ich habe endlich die technische Einweisung in die neue Pumpe bekommen. Nach dem nicht ganz so guten Start war die Schulung umso besser. Zwar nicht ohne Probleme, aber dazu später etwas mehr. Wie einige wissen, bin ich hier mit gemischten Gefühlen hin, da ich mich von meiner T-slim X2 ungern trennen wollte. Da meine neue Pumpe zum vereinbarten ersten Termin nicht versendet worden ist, hat es mich noch mehr verunsichert, als ich ohnehin schon war.

Das ist sie nun die neue…

Die ersten Schritte

Wie ein kleines Kind habe ich mich erst einmal über die Lieferung hergemacht. Das Zubehör war soweit komplett und man konnte direkt mit der Schulung beginnen. Interessant für mich war hier auch, dass der Applikator mitgeliefert worden ist. Infusionsset und natürlich dann noch das Reservoir für das Insulin. Das war es. Nicht viel, aber für die ersten 15 Tage war es schon einmal genug.

Was als Erstes folgte, war die Erklärung der Pumpe und zu meinem Bedauern der erste Kontakt mit dem Touchdisplay der Pumpe. Dieser fühlte sich genauso an wie die Pumpe. Ziemlich träge und langweilig, um ehrlich zu sein. Kein Vergleich zu der T-slim X2. Dort flutschte einfach alles wie von Zauberhand. Die ganzen Eingaben für das basale Insulin dauerten Ewigkeiten.

Stellt euch einfach vor, ihr habt ein teures Handy, aber das Touchdisplay hat die Qualität eines Tablets aus dem 1-Euro-Laden. Oft war nach einem Nervenzusammenbruch dann endlich ein Wert eingegeben und man durfte zum Nächsten.

Grundsätzlich fühlte sich der Rest der Pumpe ziemlich wertig an, kommt aber auch nicht von der Haptik an die alte heran. Vielleicht bin ich diese einfach nur inzwischen so gewohnt, dass ich hier keinen objektiven Blick mehr habe.

Kanüle, Inserter und das Infusionsset

Hier gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Die Kanüle selbst war die von mir bevorzugte Variante in 6 mm als Stahlkanüle. Ungewohnt war sie trotzdem in der vorliegenden Form. Hier gab es im Gegensatz zu der alten nur ein größeres Pflaster, welches die Kanüle an Ort und Stelle hält, während bei der alten diese zweigeteilt war. Dort war die Nadel an ein kleines Pflaster gehängt und der Punkt zum Abkoppeln an einem zweiten Pflaster. Dies war praktisch, falls die Pumpe herunterfällt oder man am Schlauch hängen bleibt. So zog man nicht direkt an der Nadel. Vielleicht nur ein kleiner Punkt, aber ein ziemlich praktischer. Auf der anderen Seite war dies bei der neuen nicht wichtig, da man alles übers Handy steuert.

YpsoPump eigenes Infusionsset trägt den netten Namen Orbit, was auch ziemlich passt. Einmal angekoppelt am Körper, kann man den Schlauch 360 Grad drehen. Dies soll verhindern, dass sich der Schlauch zu sehr verheddert und Knickstellen bekommt. Im Bild oben ist dies der durchsichtige Bereich. Es ist jetzt ganz nett, aber nichts Berauschendes. Hätte man sich auch sparen können. Der Orbit selbst ist ziemlich gewölbt, was ihn ein wenig vom Körper abstehen lässt. Sollte man etwas zu tief stechen, kommt einem die Hose eventuell öfter in die Quere. Das Ankoppeln kommt mir auch etwas schwieriger vor als bei den alten, aber es ist wahrscheinlich nur reine Gewohnheit.

Meine positive Überraschung war definitiv der Inserter. Dieser soll das Legen der Kanüle, also der Nadel, erleichtern. Ich habe die letzten 4 Jahre das Ganze per Hand machen müssen und habe öfter so doof gestochen, dass es richtig weh getan hat. Sofern etwas Widerstand da war, auch aufgehört und so weiter. Der Inserter umgeht das Ganze, indem er dir die Nadel unter die Haut jagt. Im wahrsten Sinne des Wortes. Kanüle einlegen. Kleber freilegen. Inserter spannen, anlegen und auf den Knopf drücken. Fertig.

Der erste Versuch hat mich echt Überwindung gekostet. Und wisst ihr was? Ich habe absolut nichts bemerkt. Ein recht leiser Klack und es war vorbei. Kein Schmerz. Kein Autsch. Nichts. Einfach klack und drin. Die 10 Minuten Mut sammeln zum Durchdrücken waren es nicht wert. Absolute Superklasse. Liebe ich jetzt schon ungemein.

Koppeln und los geht es

Schön wäre es. Das Koppeln des Sensors und des Transmitters haben knapp 1 Stunde gebraucht. Problematisch waren hier die Übungsdaten, die an einen virtuellen Sensor und einer virtuellen Pumpe gekoppelt waren. Nachdem dieser nach Millionen von Versuchen endlich gelöscht war, ging es dann relativ flott und die Magie durfte starten.

Endlich konnte es losgehen. Mit dem Aktivieren des Auto-Modes gebe ich dem Algorithmus die Kontrolle über die Abgabe des Insulins. Dieser passt das Insulin alle 8-12 Minuten an den Verlauf des Blutzuckers an.

War hier zwar ziemlich skeptisch, doch die ersten 24 Stunden waren der Hit. 100 % im Zielbereich bei mir. Die größten Ausrutscher, die ich hatte, waren die, als ich vergessen habe, der Pumpe zu sagen, dass ich ein paar Kohlenhydrate zu mir genommen habe. Zum Glück war es nicht viel, aber es hat gelangt, den Algorithmus zu testen. Dieser hat auch hervorragend funktioniert und hat den Zucker zwar recht langsam, aber dafür kontinuierlich in Richtung Zielwert gebracht.

Auch das leidige Thema Dawn Phänomen hat die Pumpe gut gemeistert. Zwar war der Blutzucker höher als bei der alten, aber hier muss man der KI Zeit geben zum Lernen.

Laut der netten Auswertung war die Pumpe gestern auch 98 % der Zeit mit dem Handy verbunden und der Algorithmus aktiv. Handy war die meiste Zeit bei mir in der Hosentasche und die Pumpe auf der gegenüberliegenden Körperhälfte. Die Verbindung klappt hier also bis jetzt auch ohne Probleme.

Positiv empfand ich auch, dass die Pumpe wohl ein Update bekommen hat, was die Schnelligkeit der Abgabe des Insulins angeht. Diese wird um einiges langsamer abgegeben als die Modelle, die ich zum Begutachten hatte. Zum Glück, weil ich das Ganze als einfach zu unangenehm empfunden habe.

Positiv beeindruckt

Nach dem ersten Tag kann ich schon einmal einen recht positiven Eindruck verkünden. Wenn ihr euch mal das unten gezeigte Bild anschaut, werdet ihr verstehen. Der blaue fette Verlauf im Bild ist die Abgabe des Insulins. Die Menge an Änderungen hätte ich nie schaffen können. Werde es auch nie schaffen können. Somit ist meine Hoffnung am ersten Tag bestätigt worden, dass eine ständige Anpassung besser wäre für mich als das Starre von vorher.

Wochen kann es dauern, bis der Algorithmus gelernt hat und auch ich muss aufpassen, dass ich ihn mit den richtigen Daten füttere. Einfach mal blind etwas eintragen, wie bisher ist leider nicht. Falsche Daten bedeuten schlechte Korrekturen und Werte. Daran muss ich mich gewöhnen. Immerhin übernimmt nun die Korrektur jemand anderes.

Jetzt heißt es für mich auch mal alltägliche Dinge erledigen und die Pumpe im normalen Leben testen. Für diese Woche habe ich noch Schonfrist bekommen, doch ab nächster Woche geht es wieder auf die Arbeit. Die Gefahr, eventuell doch Hypo zu werden, ist nicht gerade klein. Hier hoffe ich, dass CamAPS FX sich schnell anpassen kann.

Praktischer Nebeneffekt war aber auch, dass ich weniger Insulin für den Tag gebraucht habe. Mein Zucker war konstant und ich war nicht so hungrig. Fühle mich momentan auch um einiges wacher und fitter. Ohne die ganzen Achterbahnfahrten ist das Leben gar nicht so übel.

Sobald ein paar Wochen ins Land gezogen sind, werde ich euch ein Update der Situation geben. Drückt mir die Daumen, dass es so bleibt, wie es gestartet ist.

#chronischKrank #diabetes #diabetesTyp1 #erfahrung #hba1c #insulin #insulinpumpe #ypsomed #ypsopump #zuckerkrank

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Kurz gesagt: das erste mulmige Gefühl vor dem Insulinpumpenwechsel

https://nerdjunk.de/kurz-gesagt-das-erste-mulmige-gefuehl-vor-dem-insulinpumpenwechsel/

Es ist Samstagabend und ich gehe voller Vorfreude Richtung Packstation, um meine Lieferung der Sensoren abzuholen. Einen Monat vor dem Wechsel der Insulinpumpe hat es auch super geklappt. Zwar mit Hürden, aber sie sind nun endlich da. Als ich jedoch daheim angekommen bin und mich mit einem Kaffee auf der Couch bequem gemacht habe, wurde es mir etwas mulmig. Ein seltsames Gefühl, etwas falsch gemacht zu haben. Etwas Dummes getan zu haben und man jetzt nicht einfach zurückgehen kann.

Die Freude auf die neue Pumpe ist groß, aber auch ein wenig Angst kommt hinzu. So komplett, sich auf ein System zu verlassen, ist schon eine andere Hausnummer. Ich habe euch hierzu schon ein paar Beiträge geschrieben. Ich bin mir zwar sicher, keinen Fehler begangen zu haben, aber es fühlt sich irgendwie nicht so an. Der Komfort, den die Sensoren mir gebracht haben, war enorm. Jetzt heißt es wieder mehr aufpassen und immer schön fleißig Ersatz mitnehmen, da man keine Überbrückungszeit mehr hat.

Das man jedoch eine Generation rückwärts muss, um die Pumpe richtig nutzen zu können, nagt etwas. Vor allem, weil ich jetzt nicht einfach schnell den Sensor wechseln kann und er in 30 Minuten startklar ist, sondern ganze 2 Stunden warten muss. Ich weiß nicht, warum mir das so Probleme gerade macht, aber es ging doch vorher auch. Man gewöhnt sich einfach zu sehr an bestimmte Dinge. Zwei Stunden sind jetzt auch nicht unbedingt die Welt, aber sie geben einem eine etwas andere Struktur. Ebenso gibt es die 12-Stunden-Überbrückungszeit nicht mehr. Sobald der Sensor aus ist, dann ist er aus. Egal, um wie viel Uhr. Glaube, das werde ich am meisten vermissen. Das Gefühl, nicht immer ständig schauen zu müssen, wann der Sensor abläuft.

Vorher habe ich fast zwei Jahre gewartet, bis die Pumpe das passende Update geliefert hat, um ein Upgrade durchzuführen. Nun mache ich das Ganze wieder mit und es nervt mich etwas. Dafür hoffe ich, dass sie ihren Dienst gut absolviert und ich weniger Probleme habe. Wie das Ganze wird, werde ich euch natürlich erzählen. Bis es so weit ist, muss ich versuchen, ein wenig ruhiger zu werden. Weniger darüber nachdenken und sich verrückt machen.

Aber so bin ich.

Quelle:

  • Bilder von Nerdjunk.de selbst erstellt

#chronischKrank #dexcom #diabetes #diabetesTyp1 #glukosesensoren #insulinpumpe #tslimX2 #typ1 #ypsomed #ypsopump

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Insulinpumpenwechsel steht an. War es die richtige Entscheidung?

https://nerdjunk.de/insulinpumpenwechsel-steht-an-war-es-die-richtige-entscheidung/

Vielleicht können sich einige noch daran erinnern, dass ich extrem Probleme hatte, was den Wechsel der Insulinpumpe anging bzw. die Entscheidung zu treffen, diese zu wechseln. Letzte Woche am Montag war es dann so weit. Ich habe meiner Diabetologin eine Mail geschrieben, dass sie die Anmeldung der neuen Pumpe starten kann. Freude auf der einen Seite, weil endlich der geistige Ballast weg ist und ich zweifle, ob es die richtige Entscheidung gewesen ist.

Egal, wie man es dreht und wendet, die nächsten 4 Jahre muss ich nun mit dem System leben, das ich vielleicht bekomme. Wenn man sich die beiden Systeme ansieht, empfinde ich das neue als extremen Rückschritt in vielen Bereichen. Dabei war wirklich nur ein einziges Kriterium ausschlaggebend, um den Wechsel zu machen. Dieser nennt sich CAM APS FX und ist das Herzstück des kompletten Systems.

Genau hier fangen wieder meine Zweifel an. War es die richtige Entscheidung? Wirst du damit zurechtkommen? Hilft es dir überhaupt bei deinem Problem? Kann das System dir überhaupt helfen bei den Problemen? Kommst du mit den Nachteilen zurecht, die du vom jetzigen System nicht kennst?

Dabei habe ich recht große Erwartungen, was das genannte CAM APS FX System angeht. Dies ist eine Art KI-System, welches der Pumpe sagt, wann er das Insulin erhöhen oder senken oder sogar erst einmal abschalten soll, wenn der Blutzucker einen bestimmten Wert unterschreitet. Dabei spielt sich das Ganze direkt auf eurem Smartphone ab. Das heißt, ich darf dann mein Smartphone nicht vergessen oder irgendwo liegen lassen, sonst ist die Pumpe dumm wie 3 Meter Feldweg. Das für mich wirklich interessante ist aber, dass hier wirklich jede 10 Minuten das Insulin angepasst wird. Ich für meinen Teil muss dann nur noch die Werte für mein Essen eingeben und das war es. Wenn alles gut läuft, brauche ich die Pumpe im normalen Alltag nicht mehr anzufassen. Die Steuerung erfolgt rein über das Smartphone.

Quelle: https://diaexpert.de

Hier hoffe ich, dass die Anpassung des Insulins meine oft plötzlich in die Höhe steigenden Blutzuckerspitzen besser in den Griff bekommen. Dadurch, dass dies alles von allein im Hintergrund passiert, ist ein extrem großer Vorteil, da man schon eingreift, wenn es anfängt, aus dem Rahmen zu fallen. Einzig die Lernzeit von knapp 2-4 Wochen macht mir ein wenig Angst. Meine Arbeit ist hier das größte Problem. Da die Härte der Arbeit sehr schwankend ist und ich dadurch beim aktuellen System keine richtige Einstellung gefunden habe. Gefahr, einfach weggeballert zu werden und in den Unterzucker zu fallen, ist gar nicht mal so gering.

Die Hoffnung ist da, dass es besser wird. Der Wechsel auf die oben gezeigte Ypso Pumpe ist bei vielen reibungslos gelaufen und eine Verbesserung war schon nach ein paar Wochen zu spüren. Auch die Langzeitwerte wurden besser.

Schauen wir einfach, wie es wird. Gehe von ca. 3-6 Monaten aus, bis ich das System in Händen halten darf. Bis dahin muss ich mich gedulden und hoffen, den Kopf endlich ein wenig leerer zu bekommen.

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