Kubicki fordert stärkere direkte Demokratie durch Volksentscheide.

Der FDP-Politiker Wolfgang Kubicki spricht sich für mehr direkte Mitbestimmung der Bürger in Deutschland aus. In einem Gastbeitrag fordert er, Volksentscheide auf Bundesebene stärker zu ermöglichen. Dabei betont er, dass klare Regeln und hohe Hürden notwendig seien, um die politische Stabilität zu sichern.

https://t1p.de/ovdcz

#WolfgangKubicki #FDP #Volksentscheid #DirekteDemokratie #DeutschlandPolitik #Berlin #Bundestag

Dear German media, please ignore the hate speech of #wolfgangkubicki . His comments are not worth the attention you give him. He uses the method of his fellow fascist friends. Insult others and hope for echo. So poor!

Wer Kubicki als leichte Unterhaltung ansieht täuscht sich.

Er wird das Bindeglied zwischen 💩FD und €du/€su sein. Das kann für alle die sich nicht "Mitte-rechts" sehen gefährlich werden.

Für Kubicki gibt es keine "Brandmauer".

#KubickiGehDuschen #kubickiuntragbar #WolfgangKubicki

Bwahahahahahaha!

Die Bezeichnung Arschloch für den politischen Wettbewerber ist durch den in aber auch jeder Hinsicht unappetitlichen FDP-Schmierbauchchauvinisten Kubicki jetzt strafrechtlich sanktionsfrei in die Diskussion eingeführt. Wobei das keine Diskussion ist, ich teile hier mit und diskutiere nicht. So tief kann ich gar nicht sinken, dass ich mir an sowas die Diskussionsfinger schmutzig mache

Ich mag ihn ja, den Wolfgang, er gibt mir so viel gelbsonnige hoffnung. Los, macht den zur frontfresse für die näxsten wahlen, ihr verantwortungslosen offene-feldschlacht-kindsköppe mit eurer D-Day-verschwörungsaufführung mitten in verdammt beschissenen scheißzeiten! Und werdet unumkehrbar zu einer splitterpartei, die niemals wieder irgendein parlament auf landesebene mit solchen machenschaften zum noch mieseren teater umgestaltet. Dass ihr den begriff „liberalismus“ für mindestens zwei wählergenerazjonen auf das lächerliche niewoh einer absurden UFO-sekte runtergezogen habt, ist dabei vielleicht ein bisschen schade. Schade auch, dass ein beherzter tritt in die dumme, verantwortungslose scheißfresse unter wirklich liberalen menschen eher etwas unüblich ist. Das war alles euer zerstörungswerk, ihr bananengelben arschlöcher aus der BRD. Kommt, macht ihn zur frontfresse, den Wolfgang. Das ist bestimmt der beste der besten der besten aus eurer kernkorrupten scheißpartei. Zeigt zum letzten mal euer unübertroffenes talent, die nägel in den eigenen sarg zu kloppen, während ihr es euch darin bekwem gemacht habt! Sprechblasenfacharbeiter! Gewohnheitsschreibtischtäter! Gewerbsmäßig asozjale fickfehler! Aushilfsamöben! Arschgeburten! Lallbacken! Oh sorry, ich sollte ein bisschen respekt vor den toten behalten: rust in piss!

Und keine angst, ihr seid nicht allein. Bald schon werden sie bei euch sein. Die genosken aus der SPD, denen tut auch nix mehr weh.

#Arschloch #Blah #FDP #Link #Schuppen68 #WolfgangKubicki #Zitat
25.04.2026 – Über strafrechtliche und moralische Aspekte des Begriffs „Arschloch“ in der politischen Diskussion. |

While the FDP took the role of AFD in the socalled Ampel coalition he now screams for cooperation with the fascists. Dear #wolfgangkubicki you just need to move over to your political home the AFD! Give yourself a push. No one needs nor wants FDP back.

Zum Blauen Ross

Kubicki, Döpfner und die AfD

Wie Klatsch Politik ersetzt, zeigt die Berichterstattung zur Wolfgang Kubickis Kandidatur als FDP-Chef. Gut, dass Klatschreporter politisch sind. Kubickis Kandidatur ist weniger ein Angebot an die FDP als eine Drohung an CDU und CSU.

Zu Ostern konnte die Welt endlich Vollzug melden. Wolfgang Kubicki tritt an um FDP-Chef zu werden. Dafür hatte die Bild schon lange getrommelt.

Bei Wolfgang Kubicki ist Unterhaltung garantiert. Marie-Agnes Strack-Zimmermann hatte noch im Januar zusammen mit Muppet Kubicki in Stuttgart Statler und Walldorf gemimt. Nun kofferte sie gegen ihn. Er sei ein altes „Schlachtross“ und nicht die Zukunft der FDP. Worauf Kubicki konterte „Besser ein altes Schlachtross als ein lahmes Steckenpferd“. Ein schräger Vergleich in Zeiten, in denen sich Enkelinnen stolz im Hobby-Horsing versuchen.

Kubicki bringt die nötige Robustheit mit, eine Partei zu führen, die gerade in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz rasiert wurde. Motto: Drei Prozent oder drei Promille. Egal – Hauptsache Weißwein. Und so begleitete die Presse seine Kandidatur vor allem mit Fragen zu seinem Alter, seiner Frau und seiner Lieblingsdroge.

Das ist nicht fair. Es ist fahrlässig. Es verkennt den politischen und strategischen Gehalt seiner Kandidatur. Kubickis Move zielt weniger auf die Rettung der FDP als auf die Erpressung von CDU und CSU. Kubickis Kandidatur soll die Tür aufmachen für rechte Mehrheiten in Deutschland. Die Brandmauer zur AfD soll weg.

Dafür steht sein vorgeschlagener Generalsekretär Martin Hagen. Hagen ist aktuell Geschäftsführer der denkfabrik R21. Deren Vize, Ex-CDU-Ministerin Kristina Schröder steht nicht nur für ein Zurück zu Atomenergie. Der R21-Vorsitzende Andreas Rödder musste seinen Job als Chef der CDU-Grundsatzkommission aufgeben, nachdem er die Brandmauer zur AfD durch ein Konzept „Roter Linien“ ersetzen wollte. Sie sollte es CDU und CSU ermöglichen, sich von der AfD tolerieren zu lassen. Unterstützt wurde er dabei vom Felix Krull der deutschen Politik, Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg, heute Lebensgefährte von Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche

Das Plädoyer für rechte Mehrheiten teilen Rödder und Guttenberg nicht nur mit Plattformen wie Julien Reichelts NIUS, einer Postille finanziert von einem CDU-Großspender. Rechtes Regieren ist Linie beim Springer-Verlag. Prominent rückte Döpfner eine These von Kemi Bandenoch, Chefin der britischen Konservativen aus seinem Podcast in die Bild. Die Konservativen seien gescheitert, „teilweise, weil wir rechts geredet, aber links regiert haben.“ Es war eine Botschaft an Friedrich Merz, der in der Koalition mit der SPD eingebunden ist.

Rechtes Regieren gibt es in Deutschland nur mit der AfD. Schwarz-Gelb hat absehbar keine Chance. Die demokratische Alternative zur SPD ist mit den woken Grünen bei Springer noch verhasster als die Koalition mit den fossilen Sozis.

Döpfners Verhältnis zur FDP und Wolfgang Kubicki ist rein instrumentell. Ihm ging und geht es weniger um die Partei der Liberalen. Er benutzt sie. Das war nicht erst 2023 so. Damals forderte er seinen damaligen Bild-Chef Reichelt auf die FDP zu stärken, um Rot-Grün in der Ampel zu schwächen.

Schon 2017 wollte Springer im Zusammenspiel mit Kubicki und Lindner eine erneute Kanzlerschaft Angela Merkels verhindern. Dafür erwogen Lindner und Kubicki damals schon, gemeinsam mit der AfD den Familiennachzug von Geflüchteten weiter auszusetzen. Als dies in den Jamaika-Verhandlungen an Horst Seehofer scheiterte, organisierten Lindner und Kubicki den Abgang der FDP aus den Verhandlungen. Trotz aktiver Schützenhilfe aus der BamS-Redaktion gelang es den beiden nicht, den Grünen den Schwarzen Peter für das Scheitern von Jamaika zuzuschieben.

Heute zielt die Kubicki-Kandidatur weniger auf die FDP als auf frustrierte Unionswähler, denen Merz zu merkelig regiert. Die Kubicki-FDP ist ein Angebot, die Union von rechts unter Druck zu setzen.

Ob das die FDP rettet, ist eine offene Frage. Schon Sarah Wagenknechts Bündnis ist mit dem Modell einer AfD-light gescheitert. Eine kulturell klar rechts und neoliberal aufgestellte FDP könnte die gleiche Erfahrung machen. Die Menschen wählen dann gleich das Original. Doch anders als hinter Sarah Wagenknecht stehen hinter Wolfgang Kubicki finanzstarke Kräfte – weit über Döpfners Springer-Konzern hinaus.

Die Orientierungskrise der Union wird von ihnen weiter befeuert. Von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bis zur Konzernlobby der Familienunternehmen wird die Union massiv unter Druck gesetzt. Sie wissen, dass das deutsche Geschäftsmodell am Ende ist. Mit billigem Gas aus Russland auf offenen Märkten Autos, Maschinen und Chemikalien zu verkaufen ist nicht mehr. Es gibt kein billiges Gas, Trump und China haben die Märkte zugemacht und deutsche Verbrenner sind weltweit immer weniger gefragt.

Geht es nach den Konzernlobbys soll die Krise des deutschen Exportkapitalismus durch Lohnkürzung, Abbau von Sozial- und Umweltstandards und massive Subventionen angegangen werden. Wenn die Rückkehr zum Neoliberalismus mit der SPD nicht geht, müssen eben andere Mehrheiten her.

Die Förderung einer Partei rechts von der Union ohne Faschismus-Affinität erhöht den Druck auf die Union. Merz soll seinen Reden aus dem Münchner Löwenbräukeller endlich Taten folgen zu lassen. „Links ist vorbei. Es gibt keine linke Mehrheit und keine linke Politik mehr in Deutschland.“ Merz versprach im Wahlkampf Politik für jene Mehrheit der Bevölkerung machen, die „gerade denkt“ und „alle Tassen im Schrank“ habe – und nicht „für irgendwelche grünen und linken Spinner auf dieser Welt“.

Zu denen, die gerade denken und alle Tassen im Schrank haben zählte er offenbar auch die AfD. Denn nur mit den blauen Antidemokraten gibt es eine Mehrheit gegen links.

Letzten Sonntag widmete sich Jörg Thoman in der FAZ Kubickis Kandidatur. In den Herzblattgeschichten kam er vom „Schlachtross“ übers „Steckenpferd“ auf Franz Marcs „Blaues Pferd 1“. Blau würde doch ganz gut zu Kubicki passen. Das stimmt. Aber nicht wegen seines Promillegehalts.

Es ist das Blau der AfD. Kubicki ist eher das Pferd vor Troja, in dem Weidel, Chrupalla und Höcke von der Union an die Macht getragen werden sollen.

Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.

Zum Blauen Ross – Beueler-Extradienst

Henning Höne möchte FDP-Bundesvorsitzender werden. Auf dem Landesparteitag in Duisburg hofft er auf Rückenwind.#WDR #Politik #Landespolitik #NRW #FDP #Landesparteitag #Landesverband #HenningHöne #WolfgangKubicki #Bundesparteitag #ChristianLindner
Landesparteitag der FDP: Kann NRW die Partei retten?
Kann NRW die FDP retten?

Henning Höne möchte FDP-Bundesvorsitzender werden. Auf dem Landesparteitag in Duisburg hofft er auf Rückenwind.

WDR

Wieder da

Zwei Monate in Südfrankreich, ein Monat im Krankenhaus: hat sich Entscheidendes ereignet? Gab’s eine Veränderung zum Positiven?

Der Schnelldurchlauf ergibt: Der Orangeman im Weißen Haus ist als Friedensengel gescheitert. Er und die barbarische Politgang in seinem engsten Umfeld wollen Venezuela „noch jahrelang“ regieren und dessen Öl in die USA umleiten, Grönland „brauchen“ sie wegen der Bodenschätze, und vom Iran wollen sie sich nicht auf der Nase rumtanzen lassen: „Eine ganze Zivilisation wird heute Nacht untergehen, um nie wieder zurückzukehren“, prophezeite Maulheld Trump. Das glaubt der geisteskranke Strolch sich leisten zu können, so lange die Welt begeistert seiner Artemis II applaudiert. Im Moment scheint es jedenfalls erfolgverspechender, 2 Milliarden Dollar in Donaldchens Mondfahrt zu investieren als in die Unterjochung Kanadas…

Die Amis sind in ihrer entwaffnenden Offenheit viel entspannter, als es Wladimir Putin 2022 war. Der Narzisst Trump und seine seltsame Familie, seine buckelnden Mitarbeiter, seine schleimscheißenden Verschwörungsideologen, seine skurrilen Minister und vor allem sein ekliger Vize, allesamt entsprungen aus den religiös-sexuellen Abgründen der amerikanischen Schöpfungsgeschichte – sie regieren mit juristischen Drohungen, digitaler Überwachung und gezielten Zwangsmaßnahmen. Bücher werden zensiert, Bibliotheken gesäubert, kritische Posts auf Handys gelöscht, widrige Texte nicht geschrieben, Forschungsgebiete gestrichen. Die Opposition soll nicht nur eingeschüchtert, sondern vernichtet werden. Da kann auch Putin nur anerkennend nicken.

Aber das Kriegsziel der USA – keine Nuklearwaffen im Iran – wurde bislang verfehlt. Schade eigentlich. Soll nun der einfache Europäer dem Großkotz Trump Glück wünschen, dass er sein Ziel doch noch erreicht, auch, wenn er ihm die Pest an den Hals wünscht? Kannste mal sehen, in was für einem Dilemma unsereins steckt…

Der völlig orientierungslos in einer Ostsee-Sandbank feststeckende Buckelwal, absolut hilflos wegen seiner Größe, noch nicht in Verwesung übergehend, aber schon übel stinkend, scheint mir eine Allegorie zu sein auf den stets aufgeblasenen amerikanischen Präsidenten: Die Welt steht staunend um ihn herum und versichert ihm, wie doll alle ihn lieb haben und wie dringend die Menschheit ihn braucht, aber niemand will die Verantwortung übernehmen und der Kreatur einen schnellen Gnadentod bereiten… Na gut, dann warten wir mal ab, vielleicht kann man ihn, den Präsidenten, demnächst mit einem Impeachment aus dem Amt jagen, weil er die Nation nicht great again macht, sondern in eine unkalkulierbare Notlage führt.

Fast tut er mir leid, dieser missratene Republikaner, wie er nach Anerkennung, Bedeutung, Respekt, Lob und Auszeichnungen strampelt, aber er wird es wohl nie verstehen: Er, Donald Trump, ist weder das Problem noch der einzigartige Führer der westlichen Welt: Er ist nur die splitterfasernackte Fleischwerdung des Systems.

Wir in Germany spüren das Ergebnis der trumpschen Kraftmeierei beim Spritpreis an den Tankstellen. Super! Die deutsche Wirtschafts-Ministerin, Frau Reiche, nimmt deswegen mit dem Blick einer hungrigen Kakerlake die Lebensmittelvorräte der Armen ins Visier. Aber für Geschwindigkeitsbegrenzung auf den Autobahnen einzutreten und die öffentlichen Verkehrsmittel kostenfrei anzubieten – das lehnt La Cucaracha ab. Vermutlich war sie zu lange als Hostess auf dem Lobby-Strich unterwegs …

Friedrich Merz hingegen seht seine Hauptaufgabe darin, mehr „Verantwortung“ Deutschlands in der Welt einzufordern. Niemand weiß, was das sein soll, aber alle ahnen: irgendwie hat das was mit Geldverdienen zu tun. Deswegen watschelt sein Laufbursche Wadephul mit ernster Miene von Flughafen zu Flughafen, bietet überall Entscheidungshilfe, Ratschläge oder Erfahrungswerte an, und es ist schrecklich mitanzusehen: Niemand nimmt ihn ernst, niemand will etwas von ihm, niemand hört auf ihn, und alle lächeln beglückt, wenn er wieder hinterm Horizont verschwindet…

Überaus lächerlich erscheint mir auch der Herr Kubicki, der die FDP wieder zum Leben erwecken will. Dieser sinistre Herr überspringt vielleicht die 5-Promille-Grenze, aber doch nicht die 5%-Hürde. Wir können ihn aus der satirischen Fürsorge getrost entlassen…

Was gab’s noch? Ach ja, den Stromausfall im Südwesten Berlins. In den sozialen Medien bemühten sich prompt CDU-Politiker, eine Spur nach Moskau zu finden. Wie üblich wurde spekuliert, dass der russische Geheimdienst mit absoluter Sicherheit seine Elektriker geschickt hatte. Große Stimmungsmache! Der „eigene“ Geheimdienst wurde nicht verdächtigt. Dann ergriff der AfD-affine Innenminister das Wort: Er wusste sofort, dass Links-Extremisten und Links-Terroristen dahintersteckten. Eine Million Euro wollte er für Hinweise auf die Übeltäter ausspucken. Niemand kam, um abzukassieren. Und es wurde bislang auch niemand verhaftet. Das Dobrindt-Niveau bewegt sich weiterhin auf Höhe eines knienden Mistkäfers.

Über Frieden in der Ukraine spricht niemand mehr. Die Bündnistreue Deutschlands ist bekannt, niemand darf die immerwährende deutsche Kampfbereitschaft in Zweifel ziehen. Der Dienst soll laut Generalfeldmarschall Pistorius „attraktiv und sinnstiftend“ sein. Welchen Sinn der Wehrdienst stiftet, der im Endeffekt immer zum Massenmord in den Schützengräben führt, ist eine geheime Kommandosache. Die Bundeswehr-Werbung lockt mit Kameradschaft und Abenteuer, sogar das Papier, in dem Döner serviert werden, ist mit Bundeswehr-Werbung bedruckt. Dass Herr Pistorius immer noch der beliebteste deutsche Politiker ist, kann ich mir nicht vorstellen – zu deutlich merkte man, als er vom „Ernstfall“ sprach, dass sein Ministergehirn nicht mal Form und Volumen eines 9mm-Geschosses erreicht.

55.000 demonstrierende Schülerinnen und Schüler gingen (unter kommunistischer Führung, behauptete man) gegen die Parolen von Wehrhaftigkeit und Kriegsbereitschaft auf die Straße und machten deutlich, dass sie sich ein Leben als Kanonenfutter nicht vorstellen können. Meine Hoffnung ist folglich: Die jungen Menschen werden die Waffen, die man ihnen in die Hand drückt, nicht nur bei Amokläufen verwenden, sondern sie auch im richtigen Moment umdrehen und gegen diejenigen einsetzen, die sie in diesen Krieg hinein gezwungen haben.

Wenn ich mich nach längerer Abwesenheit nun mal wieder im Land umschaue, stelle ich fest, es herrscht eine gewalttätige Unordnung, die die menschliche Gesellschaft spaltet, und die unseren Planeten unbewohnbar machen wird, was die Menschheit dann „vor große Herausforderungen“ stellt, wie die einschlägige Phrase lautet. Die rabiate Unordnung, die uns so nachhaltig die Heiterkeit austreibt, ist kein Zufall, auch keine Ausnahme, und schon gar nicht das Werk einiger Autokraten oder Oligarchen in irgendwelchen Schurkenstaaten – diese Unordnung ist das erwartbare Resultat eines Wirtschaftssystems, das auf Konkurrenz, Ausbeutung, militärischer Durchsetzung von Interessen und dem systematischen Abwälzen von Kosten auf andere Staaten oder Kostenträger beruht. Die herrschenden Zustände sind keine „Unordnung“, sondern die Ordnung der Herrschenden.

Das vom Führungspersonal der Menschheit vorgelebte und propagierte Verhalten, Konkurrenten auszustechen, Wachstum um jeden Preis zu forcieren, anders Denkende niederzumachen, sich bei wem auch immer zu bereichern und für das Erreichen eigener Ziele Bomben und Granaten einzusetzen – das passt nicht recht zu dem, was man zum Beispiel als alter Mensch erlebt, wenn man strauchelt, stürzt und hilflos auf der Straße liegt: Sofort laufen Jüngere herbei, sorgen für stabile Seitenlage, helfen auf, telefonieren, alarmieren den Notarzt. Das ist nichts Besonderes, sondern selbstverständlich. Nein, unser Land ist nicht nur egoistische Ellenbogennutzung, Hauen + Stechen plus Betrug und Herzlosigkeit – es gibt auch ganz viel Zuwendung und Unterstützung ohne viel Aufhebens. Auch dass in den Verkehrsmitteln den alten oder gehandicapten Menschen Sitzplätze angeboten werden, ist normal – ungewöhnlich ist, wenn das nicht geschieht. Und bemerkenswert ist, wie oft Jugendliche mit schwarzen Haaren und dunklen Augen, die gewiss nicht im deutschen Großbürgertum aufgewachsen sind, aufstehen und lächelnd ihren Platz anbieten…

Und da frage ich mich dann: Warum hat die Menschheit eigentlich so unangenehme politische Repräsentanten? Die passen doch gar nicht zu uns „normalen“ Leuten. Diese unsozialen Figuren, mit denen man nichts zu tun haben will: Wo kommen die her? Sind sie vom Himmel gefallen, aus der Hölle gekrochen, oder sind sie das Ergebnis eines plötzlichen moralischen Absturzes? Die charakterlich deformierten Gewaltapologeten in Führungspositionen ordnen alles dem angeblich notwendigen „Schutz vor Gewalt“ unter. Statt all ihren Ehrgeiz auf das Erreichen friedlicher Zustände zu richten, glauben sie an den Segen der Abschreckung, predigen die Aufrüstung und sichern sich rechtzeitig einen sicheren Platz im Regierungsbunker. Von dort aus kann man am besten verkünden, dass man den Einsatz von Atomwaffen ethisch für ganz und gar unverantwortlich hält, politisch aber aus Sicherheitsgründen für durchaus geboten…

Mit „Genehmigung des katholischen Feldbischofs der Wehrmacht“ vom 24. August 1939 schlagen wir auf unser Feldgesangbuch und lesen:

In Deiner Hand, o Gott, liegt die Herrschaft über alle Reiche und Völker der Erde. Segne unser deutsches Volk in Deiner Güte und Kraft und senke uns tief ins Herz die Liebe zu unserem Vaterlande. Segne die deutsche Wehrmacht, welche dazu berufen ist, den Frieden zu wahren und den heimischen Herd zu beschützen, und gib ihren Angehörigen die Kraft zum höchsten Opfer für Führer, Volk und Vaterland. Segne besonders unseren Führer und Obersten Befehlshaber in allen Aufgaben, die ihm gestellt sind. Lass uns alle unter seiner Führung in der Hingabe an Volk und Vaterland eine heilige Aufgabe sehen, damit wir durch Glauben, Gehorsam und Treue die ewige Heimat erlangen im Reiche Deines Lichtes und Deines Friedens. Amen.

Noch ‘ne Anmerkung: Mein Büchlein „Der Zaunkönig am Tellerrand singt wunderbare Lieder“ mit den einzigartigen Bildern meiner Enkelin Nelly hat in unserem digitalisierten Land, in dem „die Medien“, auch „die sozialen“, über jeden Fudschigokel ausführlich berichten, keine einzige Rezension erhalten. Null! Nicht mal einen Verriss waren wir den Entscheidern und Einflussnehmerinnen wert – ein einmaliger Erfolg, der mir mit meinen 87 ein ähnliches Feeling beschert, wie andere Leute es gleich nach der Geburt haben: Man erscheint mit einem freundlichen „ja-bitte?“ und erhält keine Antwort …

Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung.

Wieder da – Beueler-Extradienst

„Sagen was Sache ist“ - was hab ich gelacht! So ein tumber Tor. Selbstüberschätzung gepaart mit Ignoranz. Toll #fdp #WolfgangKubicki

Marie-Agnes Strack-Zimmermann lo ha criticato, dicendo che il partito non ha bisogno di "vecchi cavalli di battaglia". Kubicki ha risposto in modo tagliente.

#FDP #WolfgangKubicki

https://www.ilmitte.com/2026/04/kubicki-candidato-presidenza-fdp/

Kubicki candidato alla presidenza dell'FDP

Wolfgang Kubicki, vicepresidente dell'FDP, annuncia la candidatura alla guida del partito dopo che l'attuale leader Dürr si ritira dalla corsa

il Mitte