Hoffentlich nutzt die Hauptstadt ihre Chance, sich von der unappetitlichen Zwangs-#Werbung von #WallDecaux, #STROER und co. zu befreien.

https://www.mopo.de/hamburg/eilantrag-des-volksbegehrens-hamburg-werbefrei-unzulaessig/

Keine Sorge, gescheitert ist nur der Eilantrag.

Die Sache wird jetzt einfach im Nachgang verhandelt werden - sodass das #Gericht genug Zeit für die Entscheidung hat.

#Gegenkampagne #Einflussnahme #Sachlichkeitsgebot #Senat #STROER #WallDecaux #Rechtsstreit

„Hamburg werbefrei“ versucht gegen Kampagne vorzugehen – und scheitert

Das Volksbegehren „Hamburg werbefrei“ will die Reklame auf Hamburgs Straßen einschränken. Eine Kampagne des Fachverbands Außenwerbung (FAW), die für

MOPO

"Aber #Hamburg verliert #Arbeitsplatze, wenn es #werbefrei wird!"

Nein. Auch in Hamburg werden #Fachkräfte in vielen Branchen händeringend gesucht.

Vielleicht ja mal etwas mit einem positiven Beitrag zur #Gesellschaft?

Niemand wird arbeitslos, nur weil eine Branche reguliert wird, die in den letzten Jahren hemmungs- und rücksichtslos über die Stränge geschlagen hat.

https://www.ihk.de/hamburg/servicemarken/presse/pressemeldungen/pm-26-11-2024-fachkraefte-6331654

#OMR #STROER #JCDecaux #WallDecaux #Arbeitsplätze #NiemandMussWerberSein

Fast 200.000 Fachkräfte fehlen der Hamburger Wirtschaft bis 2040

Der Hamburger Wirtschaft fehlen bis zum Jahr 2040 annähernd 200.000 Fachkräfte. Das zeigt der Arbeitsmarktmonitor des Hamburgischen WeltWirtschaftsInstituts (HWWI), der im Auftrag der Handelskammer Hamburg entwickelt wurde.

Handelskammer Hamburg

#Hamburg steht am #Scheideweg.

👀 Sollen Unternehmen wie #STROER und #WallDecaux (#JCDecaux) sich die #Stadt für weitere 15 Jahre (!) zur Beute machen und unsere Blicke an Werbekunden verkaufen dürfen?

💬 In dieser Woche gilt es -- unseren Aufruf noch weiter zu verbreiten. Die Idee zu erklären. Unterschriften zu sammeln.

📣 5% der Wahlberechtigten müssen bis zum 13. Mai unterschreiben.

Es wird so getan, als ob das Geld ein Segen wäre.

Aber das Werbebusiness ist knallhart, dort gibt es keine Geschenke. Wenn die Stadt das Geld von #STROER und #WallDecaux annimmt, dann bedeutet das auch: sie macht sich abhängig.

*Wir* zahlen dafür den Preis - und verlieren die Kontrolle über unsere Stadt: die Firmen werden selbst in Verordnungen namentlich erwähnt: ihre "Rechte" müssen sogar bei der Ausschmückung von Straßen für Feste geachtet werden.

#STROER und #WallDecaux sind nicht unsere Wohltäter.

Es sind profitorientierte Unternehmen, die ihr Geld durch den Verkauf unserer geraubten Aufmerksamkeit machen.

Das Geld, das sie der Stadt "schenken", zahlen wir in Form von Aufmerksamkeit - und mehr.

Wenn sie jetzt auch Kulturveranstaltungen bewerben, denkt daran - das ging ohne sie mindestens genauso gut, als die #Stadt Eigentümerin der #Werbeflächen war.

Und war für die, die werben wollen, günstiger und für die #Umwelt besser.

Helft uns, neue Exklusivverträge zu verhindern. Die Stadt ist vielfältiger als die einfältigen Glotzen von #STROER und #WallDecaux sie machen!

#Außenwerbung ist doch mehr als dieses digitale Geflimmer und die Riesenplakate, die im Gleichtakt auf und ab scrollen und uns an jeder Ecke die gleichen Marken ins Hirn brennen.

Außenwerbung, die Menschen tatsächlich sehen wollen - vielfältige Plakate - wollen wir gar nicht abschaffen, sondern fördern.

Also #Hamburg #Werbereguliert, nicht #Werbefrei.

Die #Monopolisierung der #Außenwerbung durch #STRÖER und #WallDecaux hätte nie geschehen dürfen, denn sie schadet allen.

Auch denen, die #werben wollen.

Auch das #VG #Hamburg sieht an der abstrakten Gefährdung (die also nicht erst im Einzelfall nachgewiesen sein muss!) durch digitale #Werbeanlagen in parkenden #PKW nichts zu deuteln -

https://justiz.hamburg.de/resource/blob/1000098/a062c952e3845a856ee6b004b4056adb/5-e-5778-24-beschluss-vom-09-12-2024-data.pdf

Die Argumentation ließe sich 1 zu 1 auf die Anlagen von #STROER und #WallDecaux übertragen.

Aber nun die #gute #Nachricht:

Die #Verträge von 2007 mit #STROER und #WalLDecaux laufen 2026 aus.

Die Rechnung lässt sich nicht mehr ohne uns machen. Denn jetzt hat #Hamburg hat die Gelegenheit, umzusteuern.

Mit einem #Werberegulierungsgesetz, das nach der wachsenden Reizüberflutung der letzten Jahre wieder einen vernünftigen Rahmen für #Außenwerbung setzt.

9/12