Das Leben eines Foto- und Zeitschriften-Gestaltenden

kommt im Juni in ein Kunst- und Kultur-Projekt:

Die Ausstellung „Marching on – Queere Proteste fotografiert von Horst Middelhoff“

präsentiert eine fotografische Retrospektive schwuler und queerer Protestbewegungen von den 1980er bis zu den 2000er Jahren in #München, #Berlin und den #USA. Die Aufnahmen stammen aus dem Nachlass des im Frühjahr 2025 verstorbenen Fotografen und Aktivisten #HorstMiddelhoff, der sich mehr als 50 Jahre lang leidenschaftlich für die schwule Szene Münchens engagierte und diese zeitlebens mit seiner Kamera begleitete.

Aufklären und Dokumentieren waren ihm stets wichtig: Er setzte sich unter anderem für die Stärkung queerer Sichtbarkeit, die Abschaffung des §175 und für die Errichtung eines Rosa-Winkel-Gedenksteins in der KZ-Gedenkstätte Dachau ein. Zudem bereicherten Middelhoffs Textbeiträge und Fotografien die Szeneblätter „Südwind“, „Sergej“ und „Leo“.

Die Ausstellung wird im Rahmen der Münchner Pride Weeks zu sehen sein:
Ausstellungseröffnung ist am 18.06.2026 um 19:00 Uhr im Graf Rumford Bar & Galerie (Rumfordstraße 32).

Ein Projekt der PLATFORM #München (Münchner Arbeit gemeinnützige GmbH)
in Kooperation mit dem Forum Queeres Archiv München e.V..

Mein unbearbeiteter Beitrag zum Info-Heft:

Horst Middelhoff 22.Sept 1942 – 22.Februar 2025

Als Kind ab 1950 in Planegg in einer Nachkriegs-Unterkunft mit Apfelbäumen und Draussen-Klo aufgewachsen, mit Erinnerungen an Bomben-Nächte und zwei Schuljahre ab 1948 in Altdorf bei Nürnberg war aufwachsen als zweiter evangelischer Sohn im katholisch-oberbayrischen Umfeld nicht immer leicht, schulte aber seine Widerständigkeit. Es wurde dann aber noch schwerer durch die Ablehnung der erwachenden schwulen Klarheit in der Familie durch die Eltern Friedrich und Melitta und den Bruder Werner, die zum Bruch führten: 

Nach dem Abschluß im Realgymnasium in Gräfelfing lebte er in Lochham, Etterschlag, Unterpfaffenhofen und Germering, arbeitete für die deutsche Ausgabe im schweizerischen selecta-Medizin-Verlag, bis er 1993 bei PC-print als DTP-Fachmann in München gelandet war.

Hier waren Layout, Fotos,Korrektur-lesen und Gestaltung von Zeitschriften und Büchern, von Adress-Broschüren und Flyern wie Plakaten und Kalendern sein Metier.

In der „Szene“ wurde er vom Fotograf auf CSD’s und Gestaltung des Kellerjournal, später Südwind, von der Mitverantwortung im Verein für sexuelle Gleichberechtigung VSG bis zum Münchner Löwen-Club MLC und bei den rosa Leder-Treffen auf der Wiesn, in der Wählervereinigung Rosa Liste und der Gestaltung der Plakate und Karten für den schwulen und dann queeren Rosenmontagsball,

von der Begleitung bei Aids und in der Beziehung mit seinem gehörlosen Freund Tommaso, einer letzten Reise mit ihm in die Staaten, und die bleibende Freundschaft mit seinen Eltern, und die Pflege vieler Freundschaften, die von Auftraggebenden, Begegnungen, Übernachtungs-Gästen und Zusammenarbeiten zu beständigen Beziehungen wurden. 

Seine mutige Begegnung mit dem Alter, mit Krankheiten und beständiger Lebensfreude und seine Inspirationen in der letzten Familie, bei gemeinsamen Filmabenden und in Dreharbeiten mit der Mediengruppe Queerelations, aber auch bei vielen Abschieden wie von Martin, Peter und Ryszard, …

Wir haben viel gelernt mit ihm, seinem guten Blick und seiner aufmerksamen Art der Nachfrage und Wahrnehmung…

von den immer wieder auftauchenden Erinnerungen im Bombenkeller, seiner Wunde mit der schwierigen Rest-Familie, seine Arbeit mit vielen Fotografen-KollegInnen, die weitere Redaktion des queeren Adressbuches für München, seine Mitarbeit im Szene-Magazin Leo und im Verlag, bis zur Dokumentation der CSDs und schwulen Gruppen, wie der Gehörlosen und der Demonstrationen gegen die Aids-Maßnahmen.

Von seiner kollegialen Mitarbeit als Gestalter, Layouter und Korrektor im Forum Queeres Archiv und seiner vielen Reisen und langjährigen Beziehungen und Freundschaften … findet ihr Einiges auf den Bildern … und viel mehr im Archiv, das noch eure Mitarbeit braucht, manche Freunde und Personen zuzuordnen.

Publikationen im Forum Queeres Archiv: Postkarten, Splitter und bei Leo, Filme bei der Ausstellung in der Aidshilfe, Plakate Rosenmontagsball

#Aids #Altdorf #Archiv #berlin #csd #Etterschlag #Germering #Gesellschaft #Gräfelfing #LeoMagazin #Lochham #münchen #MLC #Nürnberg #queer #Queerelations #Unterpfaffenhofen #USA #Vsg

Mein IRC: /j #vsg

Als glorreicher Vorgänger von Discord & Co. bot das IRC seine Dienste an. Gamer aus der ganzen Welt wählten sich auf Chatservern, ebenfalls aus der ganzen Welt, ein. Mittlerweile aber hat es an Bedeutung und einstiger Größe verloren. Wieso aber? Nur weil die Clients keine schicken GIFs, wie Discord sie bietet, haben?

https://www.videospielgeschichten.de/mein-irc-j-vsg/

#Vsg #Chat #CounterStrike #Discord #Doom #IRC #join #nick #winamp

hier eine vorbildliche mit #semitransparenteSolarmodule sowie deren Unterseite mit speziellem #VSG-Glas wg. der 'Überdachmontage' in einem öffentlich zugänglichen Bereich (#ÖffentlichemRaum) bereits seit 2010 gem. der Bauvorschriften ausgeführt. Eingeweiht zur #wave2010 Welt Elektrofahrzeug Ralley

https://www.goingelectric.de/stromtankstellen/Deutschland/Bad-Lippspringe/Solarparkhaus-Kurparkstrasse-2A/30336/

Ich bin nun auch bei Pixelfed. Folgt mir gern dort - lasst und verknüpfen! ❤️

https://pixelfed.de/VSG_DE

#Videospiele #Gaming #Pixelfed #VSG #Videospielgeschichten

Videospielgeschichten (@[email protected])

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47 Jahre sind eine lange Zeit. Ein Thema begleitet mich aber jetzt ungefähr schon seit 35 Jahren und ein Ende ist noch nicht in Sicht. Videospiele und ihre Hardware.

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Today is my three-month "sleeversary"! #bariatricpatient #roadto160 #vsg
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