Facebook me recuerda que hace cuatro años Natasha Zotova de Zosya Entertainment publicó en su cuenta unas cuantas instantáneas de un vídeojuego para el ZX Spectrum que dejaron en el tintero por aquel entonces, pero que finalmente y con el paso del tiempo no llegaron a lanzarlo del todo: "Rikki-Tikki-Tavi".

Tenía muy buena pinta. Una pena que no llegásemos a verlo terminado y publicado. Al menos quedan estas imágenes para el recuerdo.

#Zxspectrum #Vaporware #Videojuegos

UK AI Action Plan: vaporware, crypto bros, no AI - YouTube
https://www.youtube.com/watch?v=nB415dkRsYI

See also:
Revealed: UK’s multibillion AI drive is built on ‘phantom investments’
https://www.theguardian.com/technology/2026/mar/09/revealed-uks-multibillion-ai-drive-is-built-on-phantom-investments

#AI #UK #Vaporware

UK AI Action Plan: vaporware, crypto bros, no AI

YouTube

Where is the Trump Phone | penguinz0

https://www.youtube.com/watch?v=yJniME2-T3U

Trump Phone seeming like vaporware, honestly.

#YouTube #Trump #Vaporware

Where is the Trump Phone

YouTube
One of my favorite mediums/ideas are fake video games. @plastiboo pioneered this with Vermis, and l enjoy toying around with this concept. So I’ve been playing with black canvas and imagining what a 2-bit dungeon crawler might look like.
.
.
.
#vermis #fakevideogame #vaporware #dungeoncrawler #blackandwhite

Era la despedida perfecta para la tripulación clásica, pero los problemas financieros de la compañía y la ambición técnica mataron el proyecto en 1999 cuando apenas llevaban un 5% terminado.

Nos quedamos sin juego, y lo único que existen son algunos tráilers borrosos en YouTube de lo que pudo haber sido.

¿Alguien más recuerda haber visto los anuncios de este juego en las revistas de la época? 👇

#StarTrek #retrogaming #vaporware #spock #GamerNostalgia #pcgaming #90sGaming #retrocomputingmx

El "Santo Grial" perdido de Star Trek que nunca jugamos 🖖

¿Alguna vez te pasó que veías la caja de un videojuego anunciando "Próximamente", lo buscabas por años en las tiendas y nunca aparecía? Eso es exactamente lo que pasó con 𝐒𝐭𝐚𝐫 𝐓𝐫𝐞𝐤: 𝐒𝐞𝐜𝐫𝐞𝐭 𝐨𝐟 𝐭𝐡𝐞 𝐕𝐮𝐥𝐜𝐚𝐧 𝐅𝐮𝐫𝐲.

Si has intentado descargarlo o comprarlo en sitios como eBay, deja de buscar: el juego nunca salió a la venta. 🚫

#StarTrek #retrogaming #lostmedia #videojuegosretro #vaporware #spock #interplay #GamerNostalgia #pcgaming #90sGaming

Der erfolgreiche hochstapler muss eingestehen…

dass es mit seinen robtern nicht ganz so pralle läuft [arschivversjon]:

Tesla-Chef Elon Musk hat in der Bilanzpressekonferenz erstmals öffentlich zugegeben, dass der humanoide Roboter Optimus noch nicht die versprochene Produktivität erreicht. Der Roboter befinde sich weiterhin in der „Forschungs- und Entwicklungsphase“ und werde nur in geringem Umfang in den Tesla-Fabriken eingesetzt, berichtete CNBC(öffnet im neuen Fenster). Musk beschrieb den Einsatz als „not in material usage“ – die Roboter tragen also noch nicht wesentlich zur Produktion bei […] Die Diskrepanz zwischen Musks ambitionierten Ankündigungen und der Realität ist erheblich. Ursprünglich hatte der Tesla-Chef Anfang 2025 versprochen, zwischen 5.000 und 10.000 Optimus-Einheiten zu produzieren. Laut Techcrunch(öffnet im neuen Fenster) und The Information(öffnet im neuen Fenster) wurden bis Mitte 2025 jedoch nur „wenige Hundert“ Einheiten tatsächlich gebaut […] Die Tätigkeiten, die Optimus derzeit ausführt, sind weitgehend auf repetitive Basisaufgaben beschränkt […] Ein Tesla-Insider bestätigte 36Kr(öffnet im neuen Fenster), dass Optimus derzeit weniger als halb so effizient wie menschliche Arbeiter arbeite

[Hervorhebung von mir.]

Bislang hat man robotertechnik aller art ja immer in die betriebsprozesse eingeführt, weil sie eine höhere effizjenz als menschen hatte. Warum sonst sollte man das auch tun?

Ich wünsche auch weiterhin viel spaß, wenn dieser hochstaplerische dampfplauderer mit hirnsäge und hitlergrüßtick in lustigen tanzteateraufführungen seine dunstware anpreist, als könne man sie morgen im aldi kaufen. Und natürlich auch mit den idjoten von scheißjornalisten, die euch das dann als nachricht verkaufen.

Für das erste Quartal 2026 kündigte Musk die Vorstellung von Optimus Gen 3 an […] Gen 3 soll das „erste Design für die Massenproduktion“ sein und wesentliche Verbesserungen bringen […] Der angestrebte Preis pro Einheit liegt bei 20.000 bis 30.000 Dollar […] Serienfertigung […] Ende 2026 im Tesla-Werk Fremont […] Produktionskapazität […] eine Million Roboter pro Jahr

Ach, läuft ja schon wieder mit der bullschitt-nachricht. Unmittelbar nach der mitteilung, dass es beim letzten mal eine bullschitt-nachricht war. Tja, auf scheißjornalisten ist eben verlass. Die haben immer so tolle relevanzkriterjen und müssen ja irgendwelchen content nehmen, um die reklamelügenplätze zu verkaufen. Eine wahrheitspresse machen sie jedenfalls nicht. Und dann lesen das solche digitalen analfabeten wie Dorothee Bär (CSU) und träumen sich einen von flugtaxis zurecht…

Etwas wahrer ist da schon dieses olle satirische video [in englischer sprache], das viel besser als die alten ankündigungen von Elon Musk gealtert ist.

#Bullshit #ElonMusk #Golem #Link #Optimus #Roboter #Tesla #Vaporware

Musk gesteht ein: Teslas Optimus-Roboter steckt in der Krise - Golem.de

Statt 10.000 Einheiten nur wenige Tausend gebaut, schwere technische Probleme bei den Händen - und der Roboter arbeitet halb so schnell wie Menschen.

Golem.de

WC… ähm… W social

Neue Plattform gegen Fake News
W Social will Twitter Konkurrenz machen

Ein neues soziales Netzwerk soll Europa unabhängiger machen. In der Hauptrolle: Die Zürcherin Anna Zeiter

[Archivversjon]

Tolle idee! Unabhängigkeit, indem man die abhängigkeiten einfach nachbildet. Ich habe übrigens einen lecker kräuterlikör gegen alkoholismus. Mit wertvollen kräutern, natürlichem mohnsaft und medizynischem allohol. Schluss mit der abhängigkeit! Knallt viel besser als wodka und leberkleister. Und vermeidet lästige entzugssymptome vom alkohol.

Um „europa“ — das wort ist hier natürlich einmal mehr vorsätzlich hirnfickender blend- und propagandasprech für die kernkorrupte europäische unjon; in wirklichkeit geht der subkontinent europa bis zum ural, das habe ich jedenfalls noch in meiner schulzeit beim vor-mich-hin-dösen im erdkundeunterricht so gelernt, weil wir damals noch keinen gender- und wehrkundeunterricht hatten — unabhängiger zu machen, sehe ich jedenfalls ganz andere baustellen als eine webseit, eine äpp und eine API, die den toten blauen vogel nachäffen, aber etwas mehr gesunde und unabhängige zensur hinzufügen. Zum beispiel müsste man man diese ganzen USArschkriecher*innen in den parteien, parlamenten und regierungen mal wegmachen und durch irgendwas mit wohlgebildetem rückgrat ersetzen. Vor allem alle, die nach der ersten offenen kriegsandrohung der USA gegen einen mitgliedsstaat der europäischen unjon den schuss immer noch nicht gehört haben.

Na, wer will mich denn heute von den USA unabhängig machen?

Elfeinhalb Jahre lang war sie eine Schlüsselfigur bei Ebay, zuständig für das gesamte nicht-amerikanische Geschäft und als Chief Privacy Officer gleichzeitig weltweit verantwortlich für den Datenschutz beim Internet-Auktionshaus

Aha, eine frühere langjährige geschäftsführerin einer unternehmung mit hauptsitz im sonnigen kalifornjen will „europa“ von den USA unabhängig machen. Darauf trinke ich doch gleich noch eine flasche kräuterlikör gegen den alkoholismus.

Ich gratuliere der frau Zeiter jedenfalls zu ihrem damaligen geschäftsführergehalt und ihrem leider nicht so hohen einsatz für den datenschutz! Die kennt sich ganz sicher aus! Übrigens: schon drei monate, bevor dieses riesige datenleck bekannt und von ihh-bäh offen eingeräumt wurde, habe ich öffentlich gemutmaßt (bitte auch den kommentarbereich beachten), dass es bei ihh-bäh oder päjhpäll ein riesiges datenleck geben müsse. Aus der ferne. Weil ich mich ein bisschen mit spämm beschäftige. Es ist nicht so schwierig zu erkennen, dass da jemand daten mitgenommen hat, wenn spezjelle mäjhladressen, die nirgends anders verwendet werden, plötzlich mit (zum glück schlechten) phishingspämms vollgemacht werden. Da muss man nicht einmal lange nachdenken. So gut, dass sich bei ihh-bäh jefrud um den datenschutz gekümmert hat! Das war so irre würgsam!

Schade, dass die schleichwerbebeflissenen und beschissenen kwatschjornalisten bei „bilanz“ in ihrem schmiertext nichts von diesem größten datenleck seiner zeit wissen. Die schreiben lieber über das näxte projekt der frau Zeiter:

Jetzt macht die Wahlzürcherin Anna Zeiter (46) einen Karriereschritt – mit möglicherweise geopolitischen Folgen: Zeiter soll eine europäische Antwort auf X, ehemals Twitter, aufbauen. Ein weiterer Schritt in den Bemühungen, Europa wenigstens ein bisschen aus der technologischen Abhängigkeit von den USA herauszuführen

Ich vermute mal, dieser artikel von „bilanz“ wurde unter dem betrübssystem meikrosoft windohs verfasst, natürlich die aktuellste, den nutzer permanent überwachende und alles mögliche nach hause in die USA telefonierende versjon, wisstschon, wegen sicherheit und datenschmutz. Oh, war es aber mäcOS, ebenfalls in vielen redakzjonen sehr beliebt? Nee, das ist auch nicht besser, sondern war eher die vorlage für die jüngeren ideen von meikrosoft. Hauptsache schluss mit der technologischen abhängigkeit!!1!

Moment… ob ich „bilanz“ mal eine mäjhl mit einem leserbrief schreibe, statt hier ins rotzeblögchen zu rotzen?

$ host bilanz.chbilanz.ch has address 104.21.15.12bilanz.ch has address 172.67.160.254bilanz.ch has IPv6 address 2606:4700:3036::6815:f0cbilanz.ch has IPv6 address 2606:4700:3033::ac43:a0febilanz.ch mail is handled by 5 alt2.aspmx.l.google.com.bilanz.ch mail is handled by 10 alt4.aspmx.l.google.com.bilanz.ch mail is handled by 10 alt3.aspmx.l.google.com.bilanz.ch mail is handled by 1 aspmx.l.google.com.bilanz.ch mail is handled by 5 alt1.aspmx.l.google.com.$ _

Oh! Die bei „bilanz“ kennen sich ja so richtig mit dem herausführen aus der technologischen abhängigkeit von den USA aus!!1! Nicht einmal einen eigenen mäjhlsörver kriegen die aufgesetzt und betrieben. Jornalistische spezjalexperten aus der contentindustriellen hirnhölle eben. 🤣️

Was sie nicht können? Einen deutlich formulierten datenschutzhinweis auf die mäjhlweiterleitung in die USA in ihr impressum oder in ihre datenschmutzverklärung schreiben. Oder wenigstens einen öffentlichen PGP-schlüssel für vertrauliche mitteilungen. Ach, so etwas gibt es in dieser kwalitätsjornalistischen kwatschwebseit voller ungekennzeichneter schleichreklame und offener geldanbetung eh nicht? Na, dann ist ja alles in bester schweizer butter. Schöne kühe auf der alm.

Aber ungekennzeichnete reklame für irgendeine noch gar nicht verfügbare dunstware von S/M-dingens¹ voller toller ideen können sie wenigstens (ab)schreiben, wenn ihnen jemand eine PResseerklärung und ein paar fränkli zusteckt. Großartig! Und jetzt schmeißt eurer dummes risikokapital in den dunst! Der onkel jornalist hat doch gesagt, dass es toll ist. Warum ist das eigentlich so toll?

Denn sollte etwa der Konflikt um Grönland eskalieren, wird Elon Musk X mit US-Propaganda fluten

Wie, dann erst? 🤣️

Elon „hitlergrüßer“ Musk hat sofort nach dem aufkauf des toten blauen vogels damit angefangen, die zeitleisten mit propaganda und wirrem zeug zu fluten. Und als er die API kostenpflichtig gemacht hat und mir damit seine algoritmen kwasi aufgezwungen hat, war ich sofort weg. So weit kommt es noch, dass ich so einem geldsackidjoten auch noch geld dafür gebe, dass ich über eine API auf seine algoritmisch bis zur brechmittelwirkung verhunzte scheißwebseit zugreifen kann und mir die eigentlich technisch einfachere (sortierung nach einer nummerischen angabe) kronologische darstellung wiederherstellen kann.

W Social heisst das neue Netzwerk. «Das W steht für „We“ und die grossen Fragen im Investigativjournalismus: Wer wie was wann wo warum?», so Zeiter. Und im englischen das erste V, das das W ausmacht, für Values, das zweites für Verified. Dass W im Alphabet vor X kommt, ist sicher auch gerne gesehen

Die kennen sich bei „bilanz“ gewiss auch mit „investigativjornalismus“ aus und gucken sich die sachen ganz genau an, bevor sie drüber schreiben. Die können ja sogar das lateinische alfabet. Und vor allem wissen sie, dass der kwatschmarkenname im schleichwerbeartikel ganz wichtig ist. Denn der soll sich ja irgendwie einprägen, auch wenn er gar nicht so einprägsam ist. Dann muss man halt noch einen absatz schreiben, der einen buchstaben ausdeutelt. Damit er sich besser einprägt. Willkommen an der hirnstanze!

Mir wäre ein „Y“ lieber, das nach dem „X“ kommt. Es steht für you und nicht für them. Und natürlich für yugoslavia, einem staat, in dem die menschen zusammenlebten, bevor sie sich für nichtsigkeiten gegenseitig so übel in einem sinnlosen bürgerkrieg umgebracht haben, dass die jornalisten mir sogar einen von „etnischen säuberungen“ erzählten, um ja nicht das wort „völkermord“ sagen und schreiben zu müssen. Monatelang lief dieses mord- und barbareiverherrlichende wort damals in PResse, funk und glotze. Das „Y“ steht ferner für YOLO, yack und yellow press. Dass es aussieht wie ein „V“, das auf einem „I“ sitzt, also wie values, die auf idiocy reiten, ist sicher auch gerne gesehen! 😁️

In diesem sinne: lasst euch schön ein W für ein X vormachen.

Als eine «bessere Version von Twitter» bezeichnet Zeiter das neue Netzwerk: […]

Ich habe übrigens eine bessere versjon des rades. Voll innovativ. Glaubt mir, investiert und gebt mir euer geld! Riesige renditen raunen vor sich hin!

[…] «Positive, respektvolle Kommunikation soll gefördert werden.»

Offenbar hat frau Zetter das frühere twitter niemals mitbekommen und bedarf einer kleinen auffrischung ihrer erinnerungsfähigkeit.

Die große stärke des alten twitter war die völlig formlose und sehr schnelle kommunikazjon. Algoritmen gab es nicht, man sah seine zeitleiste kronologisch sortiert und bestimmte durch „folgen“ selbst, wessen einlassungen und mitteilungen man dort sah. Alles, was man dort mitteilte, musste irgendwie in 140 zeichen passen, was zu oft bizarren abk. führte. Das ganze hatte einen schwierig zu beschreibenden liebreiz, weil gerade diese beschränkungen sehr viel kreativität und ausdruckskraft aus den meist etwas „nerdigen“ nutzern rauskitzelten, es hatte sogar oft etwas dadaistisch-künstlerisches. Sogar die haikus / kamen in der westwelt an / blüten digital. Dies wurde um eine API ergänzt, die so einfach zu nutzen war, dass ich mein automatisiertes gezwitscher mit einem shellskript erledigen konnte. Das skript hatte nur eine zeile, die rd. 130 zeichen lang war. Selten nur habe ich so ein kurzes, aber dennoch nützliches programm geschrieben. So einfach war twitter. Twitter war damals p’litisch sehr „linkslastig“, ähnlich wie heute große bereiche des fediverse, aber ohne das dortige pädagogische missionswesen voller vorwurf und wegbeißkraft.

Und dann kamen die jornalisten, auf die jornalisten folgten die werber, auf die werber folgten die p’litiker und anderen spämmer. Während dieses prozesses wurde twitter technisch immer weiter „verbessert“, also an eher digital analfabetische nutzer angepasst und so umgestaltet, dass es sich immer mehr wie das viel „erfolgreichere“ fratzenbuch anfühlte. Es gab irgendwann keine kronologische zeitleiste mehr, die API wurde überkompliziert (aber für halbwegs versierte menschen noch benutzbar) gemacht, man konnte direkt bilder hochladen, eingegebene web-links wurden automatisch gekürzt und man konnte etwas längere texte schreiben.

Das hatte folgen. Denn daraufhin kamen die „rechten“ als horde, und das geschmeiß aus werbern, jornalisten und p’litikern wurde eine invasjon mit schweren, direkt gegen die gehirne gerichteten retorikkanonen aus der stupshölle. Und ein genereller scheißumgangston, der noch schlimmer als alles ist, was ich hier so schreibe, prägte immer größere teile von twitter. (Aber bitte nicht glauben, dass es dort vorher immer freundlich und friedlich zugegangen wäre!) Nach den ganzen verscheißbesserungen wurde sehr viel geld von der börse abgeholt, und das war doch das wichtigste. Obwohl twitter noch niemals gewinn gemacht hatte, sondern nur geld verbrannt hat, das die investoren endlich auch mit reibach wiedersehen wollten. Übrigens hat auch „X“ keinen gewinn gemacht, sondern soll immer noch zwischen zwei und vier milljonen dollar pro tag verbrennen. Muss man sich leisten können, das zu betreiben. Values eben! Ein einziges kotzmittel.

Das frühere twitter war so eine einfache webseit, dass sie ein aufgeweckter dwölfjähriger mit ein paar PHP- und HTML-kenntnissen schreiben könnte. Es war übrigens auch so unzuverlässig wie das gehäcksel eines dwölfjährigen und hatte die anmutung einer ewigen baustelle. Baustellen sind so viel hübscher und interessanter als die dort irgendwann fertig gebauten, gebieterisch kalten klötze aus scheiße, geldsackvisjonen und schlechten ideen. Überlastungen und mehrstündige ausfälle gab es immer wieder, und wir lebten einfach damit, es gibt ja auch ein leben neben dem internetz. Es gab nur relativ wenig nutzer, aber beinahe jede woche ein größeres technisches bäuerchen. Wir haben auf twitter über twitter gespottet, dass twitter doch mal einen zweiten sörver hinstellen solle, und wir haben drüber gelacht. Das gestrokel und die unzuverlässigkeit gehörten zu twitter. Neben dem nicht so schönen logo-schriftzug „twitter“ prangte ein sönnchen mit dem roten wort „beta“ in serifenloser schriftart, das ikonische baustellenschild des web 2.0, wie man S/M damals noch nannte. Allerdings wäre „alfa“ angemessener gewesen… doch jedem anfang wohnt ein zauber inne.

Wovon niemand sprach, als twitter noch interessant war? Von „positiver, respektvoller kommunikazjon“ und ähnlichen jornalistisch-sozjalpädagogischen pimmelkauereien aus der hirnfickhölle der propaganda. Und gegendert hat auch kaum jemand, es hätte zu viel von den 140 zeichen weggenommen, wenn man die neusprechgrammatiken an jedes wort mit grammatischem geschlecht angehängselt hätte. Viele menschen haben zum ersten mal erlebt, dass beschränkungen ein segen sein können. Noch viel mehr menschen haben allerdings die naheliegende frage „was soll ich damit“ mit einem „ist nix für mich“ beantwortet. Auch gut. So geht es mir immer mit fußball. Menschen halt. Man muss sie mögen, denn anders kann man sie nicht ertragen.

Aber genug „opa erzählt vom krieg“ für heute, weiter im text:

So müssen sich die Nutzer zwingend als Menschen identifizieren

Am besten unter vorlage ihres amtlichen internetzausweises, oder wie soll das gehen? 😁️

Alles, was ein mensch in einer äpp oder auf einer webseit tut, kann ein kompjuter simulieren. Einschließlich CAPTCHAs und ähnlicher gängeleien.

Auf diese Weise werden Fake Accounts verhindert und Bots ausgeschlossen, die als Multiplikatoren von Falschmeldungen oder Propaganda dienen

Russische internetzausweise werden allerdings nicht akzeptiert, oder wie?

Wenn jemand einem bot folgen will, ist das seine freiheit. Wenn jemand die bildzeitung lesen will, ist das seine freiheit. Wenn jemand sich die psyche von reklamelügnern und propagandaarschlöchern aufkochen lassen will, ist das seine freiheit. Gefällt mir auch nicht, ist aber so. Die alternative ist ████ ███████ ██ ███████ ██████████ ███ ███████. Gefällt mir noch viel weniger.

Auch das Filterblasenproblem will W Social adressieren: Auf Wunsch soll für jeden Nutzer eine bestimmte Anzahl von Beiträgen gezielt aus einer anderen Meinungsblase kommen

Bwahahahahahaha! 😅️😂️🤣️

Das ist die innovazjon? Ich habe mir in twitter damals meine zeitleiste komplett selbst zusammengestellt, und die war ein buntes sammelsurium über alle möglichen weltanschauungen. Und jetzt will diese positiv- und respektexpertin Anna Zeiter mir und dir und ihnen eine algoritmisch-reklameoptimierte zeitleiste anbieten, in der man sich opzjonal ein paar andere weltanschauungen reinholen kann, wenn einem der sinn danach steht? Aber nicht von bots und keine propaganda, die soll es ja nicht geben? Das ist ihre große gedankliche „innovazjon“ für diese unausgegorene dunstware? Das ist ja wie die beidseitige benutzung von klopapier: der erfolg liegt auf der hand!

Alle Daten werden dezentral in Europa gehosted von europäischen Firmen. Und natürlich gelten für W Social die strengen EU-Datenschutzgesetze

Schon klar, der europäische industriestandard des datenschmutzes. Müsst ihr ganz feste dran glauben, dass der eure daten schützt. Sagt er ja selbst. Bis jetzt hat jedenfalls noch keine industrielle datenschleuder ein bußgeld und entschädigungen in so nennenswerter höhe bezahlen müssen, dass es zu einer insolvenz gekommen wäre. Die „strengen EU-datenschutzgesetze“ dienen beabsichtigterweise nur dazu, private und nichtkommerzjelle webseitbetreiber mit ihnen aufgebürdeten unabwägbaren risiken aus dem internetz rauszubeißen, aber nicht zur durchsetzung irgendeines datenschutzes. Für große, kommerzielle webseitbetreiber wird das kostenrisiko einfach als teil der betriebskosten betrachtet, und zwar als relativ kleiner teil in portokassendimensjon. Sonst würden sie sich wirklich um datenschutz kümmern. Ditschtäll first, bedenken second, hochdruck third, fatalismus fourth.

Aber toll, dass in diesen daten auch gleich über die angabe der gewünschten meinungsblase weit in die privatsfäre ragende informazjonen über p’litische auffassungen enthalten sind. So wertvoll für propaganda und leider legale wahlreklame, und natürlich auch für marketingaffen aller art.

Spätestens im Februar soll die Betaversion live gehen, Ende des Jahres will sich W für das breite Publikum öffnen

Ich wünsche viel spaß! Immerhin ist man nicht allein dort:

Bereits vom Start weg hat W prominente Unterstützer: Im Advisory Board sitzen der deutsche Ex-Vizekanzler und Wahlschweizer Philipp Rösler, Sandrine Dixson-Declève, Chair des Club of Rome, Cristina Caffara, Chair von EuroStack, der Vereinigung der 300 wichtigsten Tech-CEO, sowie zwei ehemalige schwedische Minister. «Wenn das politische Brüssel auf W postet statt auf X, haben wir schon viel gewonnen», sagt Zeiter. «Und mit EuroStack holen wir die Techwelt.»

(Ich habe eben glatt „wahlschwätzer“ statt „wahlschweizer“ gelesen.)

Gut, dass es keine propaganda und keine fäjhknjuhs geben soll!!1! Nur ein bisschen p’litische stupserei und ein paar reklamelügen.

Die Startfinanzierung stammt hauptsächlich von schwedischen Techinvestoren, darunter Ingmar Rentzhog, CEO und Gründer von «We don’t have Time», einer klimapolitischen Medien- und Aktivismusplattform aus Stockholm

Klimaaktivistys aufgemerkt: bei solchen vereinen landen eure spendengelder. Grüßt Philipp Rösler von mir! Ich habe diese dumme hackfress… ähm… dieses intellektuell herausgeforderte mettschnäuzchen so lange nicht mehr hier in hannover gesehen, und in der ganzen zeit überhaupt nicht vermisst. Faselt dieser liberaltümelnde gruselkönig eigentlich immer noch vom FDP-markenkern, vom leitwort „waxtum“, und ist dabei gleichzeitig für den staatlich subvenzjonierten ausbau von kohlekraftwerken, kann man ja gern aus dem „klimafonds“ finanzieren? Aber hej, klimaaktivistys, ihr habt so schöne ablasszettel gekauft! Values, versteht ihr: values! 🤭️

Im Laufe des Jahres will W eine grössere Finanzierungsrunde durchführen

Bewerft sie mit milljarden, die frau Zetter, denn sie hat tolle ideen, die frau Zetter! Und hinterher nicht weinen! Es ist doch nur geld.

W wird juristisch eine Tochtergesellschaft von «We don’t have Time» und damit ebenfalls in Schweden angesiedelt sein

Grüßt euer für den klimaschutz gespendetes geld von mir! Und nicht ärgern, es ist doch gar nicht weg. Es hat nach der absehbaren insolvenz nur jemand anders.

¹S/M ist meine abk. für social media. Aus gründen.

Der tolle bilanz-artikel über eine S/M-vaporware ist ein zustecksel meines lesers W. S., danke nochmal!

#AnnaZeiter #Blah #Blianz #Bullshit #contentindustrie #Datenschutz #Klima #Link #SM #Schleichwerbung #Vaporware #WSocial

W Social setzt auf echte Nutzer und Werte

Ein neues soziales Netzwerk soll Europa unabhängiger machen. In der Hauptrolle: Die Zürcherin Anna Zeiter.

Bilanz

Mất $2k vì "clean code" là vaporware. Làm thế nào để giải quyết vấn đề tin cậy khi mua công cụ SaaS và AI? #vaporware #SaaS #AI #trustissues #clean_code #lỗilãi #công_cụ_SaaS #trình_độ_ai

https://www.reddit.com/r/SaaS/comments/1qqy3fs/i_lost_2k_on_clean_code_that_was_vaporware_how_do/