This data story by #Tagesspiegel just won a European Digital Publishing Award in data journalism:

https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/wo-berlins-private-pools-stehen-und-was-das-uber-die-stadt-verraet-luftbilder-hitze-wasser-ungleichheit-datenanalyse/

In 2024, @lehmann and I co-taught Mapping Cities – Making Cities to students of #InterfaceDesign and #UrbanFutures and one team asked: is access to a pool a matter of privilege? This question sparked an in-depth investigation that led to a surprising finding…

More about the course: https://uclab.fh-potsdam.de/mapping/

#DataJournalism #DataVis #Berlin #UrbaneZukunft #FHPotsdam

Wo Berlins private Pools stehen – und was das über die Stadt verrät

Berlin wird heißer – und Abkühlung zum Luxus. Mithilfe von KI haben wir erstmals Privat-Pools in der Hauptstadt gezählt. Das Muster ist eindeutig – und überraschend: von Platz, Wasser und neuer Ungleichheit.

Tagesspiegel

Open Call für (re)searching urbanity, 19.–21. Juni 2026, Berlin:

"Unter dem Titel „(un)learning urbanity“ lädt das Symposium zu kritischen, interdisziplinären Beiträgen ein, die vermeintlich selbstverständliche urbane Normen, Praktiken und Imaginationen hinterfragen."

Vielfältige Einreichungen (auf Deutsch oder Englisch) aus Forschung, Praxis, Kunst und Aktivismus sind willkommen.

Frist: 22. Feb 2026

Details: https://researching-urbanity.org/language/en/open-call-2026/

#Stadtforschung #UrbaneZukunft #UrbanStudies #UrbanFutures

Open Call 2026 – researching urbanity

Ein parteiübergreifendes Großbauprojekt schlägt die Entwicklung einer "Waldstadt" für eine Million Menschen in England vor. Die Stadt soll hauptsächlich aus Holz gebaut werden, nachhaltige Mobilität fördern und dringend benötigten Wohnraum schaffen:

https://www.theguardian.com/environment/2025/nov/23/how-ambitious-forest-city-plan-for-england-could-become-a-reality

#ForestCity #Waldstadt #UrbanFuture #UrbaneZukunft

How ambitious ‘forest city’ plan for England could become a reality

Cross-party coalition behind proposals hope eco-friendly scheme for million people could begin before end of decade

The Guardian

🌇 Charmanter Sonntagsessay über ein neues Bild vom Gemeinwesen: Statt Melting Pot oder Salatschüssel plädiert Arnd Pollmann für eine „Pizza-Republik“ – vielfältig belegt mit geteiltem Boden der Werte. Für einen ästhetischen Republikanismus, der Verantwortung, Respekt und Schönheit im öffentlichen Raum zusammenbringt:
https://www.deutschlandfunk.de/unser-gemeinwesen-soll-schoener-werden-100.html

🍕 Vielleicht der passende Soundtrack dazu:
https://www.youtube.com/watch?v=KiDBf2pTDvg

#Stadtbild #UrbaneZukunft

Plädoyer für einen ästhetischen Republikanismus - Unser Gemeinwesen soll schöner werden!

Mit dem Lesen kommen wir zur Welt, und zur Gesellschaft. Welches Weltbild wird Kindern in der Schule vermittelt?

Deutschlandfunk

Passend zu den sommerlichen Temperaturen veröffentlicht der Tagesspiegel heute eine Datenstory zur räumlichen Verteilung privater Pools in Berlin und was diese über Hitze, Dichte und soziale Ungleichheit verrät:
https://interaktiv.tagesspiegel.de/lab/wo-berlins-private-pools-stehen-und-was-das-uber-die-stadt-verraet-luftbilder-hitze-wasser-ungleichheit-datenanalyse/

Die Analyse basiert auf einem Projekt aus dem Kurs »Mapping Cities – Making Cities«, in dem #InterfaceDesign und #UrbaneZukunft Studierende gemeinsam urbane Daten visualisieren und reflektieren: https://uclab.fh-potsdam.de/mapping/

#FHPotsdam #Datenjournalismus #DataVis

Wo Berlins private Pools stehen – und was das über die Stadt verrät

Berlin wird heißer – und Abkühlung zum Luxus. Mithilfe von KI haben wir erstmals Privat-Pools in der Hauptstadt gezählt. Das Muster ist eindeutig – und überraschend: von Platz, Wasser und neuer Ungleichheit.

Tagesspiegel

Wie nah ist Deutschland am Ziel, dass alle grundlegenden Bedürfnisse – von Ernährung über Bildung bis Freizeit – in maximal 15 Minuten zu Fuß oder per Rad erreichbar sind?

Die neue BBSR-Publikation »Die Stadt der Viertelstunde« beleuchtet den Leitbildbegriff, analysiert die Machbarkeit der Viertelstundenstadt und gibt konkrete Handlungsempfehlungen für Städte und Gemeinden:

https://doi.org/10.58007/8m7z-qr40

#Viertelstundenstadt #15MinutenStadt #15MinuteCity #BBSR #UrbaneZukunft

Die Stadt der Viertelstunde

BBSR

Das 1.750-Seelen-Dorf Etteln in NRW gewinnt den IEEE Smart City Award und dieser Artikel gibt einen konstruktiv-journalistischen Einblick, warum die Auszeichnung gerechtfertigt ist:

https://reasonstobecheerful.world/etteln-smartest-city/

#SmartCities #UrbaneZukunft #SmartVillage #Etteln #ReasonsToBeCheerful

The World's Smartest City Is a Tiny German Village

In Etteln, smart doesn’t just mean sensors and software. It means solidarity, shared responsibility and thinking big.

Reasons to be Cheerful

🏡 ❤️ Heute eröffnet »Souls of Future Homes« auf dem Ernst-Reuter-Platz in Berlin! Studierende aus Design und Urbane Zukunft zeigen visionäre Wohnformen rund um Fürsorge, Beziehungsmodelle & demografischen Wandel – spekulativ, poetisch, politisch.

📍 Bauhaus Reuse (BHROX), Ernst-Reuter-Platz
📅 25.–30. Juli, täglich 12–20 Uhr (außer Montag)
📱 AR-Installationen: Tablets/Smartphones mitbringen!

https://www.bauhaus-reuse.de/index.php/content/souls-of-future-homes/

#FHPotsdam #UrbaneZukunft #Design #GemeinschaftlichWohnen

SOULS OF FUTURE HOMES | BHROX bauhaus reuse

Öffentliches Zentrum und Stadtlabor für transdisziplinäre Bildung, Forschung und Beteiligung auf dem Ernst-Reuter-Platzes in Berlin

Berlins höchstes Gericht ebnet den Weg in eine autofreie Zukunft!

Am 25. Juni 2025 hat das Berliner Verfassungsgericht Geschichte geschrieben.
Mit einem wegweisenden Urteil erklärte es den Gesetzentwurf für eine weitgehend autofreie Innenstadt für zulässig – und stellte klar: Es gibt kein Grundrecht darauf, mit dem Auto durch den öffentlichen Raum zu fahren.

Dieses Urteil macht den Weg frei für einen Volksentscheid im Jahr 2026 und setzt ein starkes Signal für Klimaschutz, urbane Gerechtigkeit und demokratische Gestaltung – im Kontrast zur rückwärtsgewandten Politik des aktuellen Berliner Senats.

Meilenstein: kein Grundrecht aufs Autofahren

Mit einer klaren Mehrheit von 8:1 bestätigte der Berliner Verfassungsgerichtshof die rechtliche Zulässigkeit des Volksentscheids Berlin autofrei. Ziel des Gesetzes: private Autofahrten innerhalb des Berliner S-Bahn-Rings drastisch reduzieren.

Das Gericht stellte fest:

  • Das Gesetz greift nicht unzulässig in Grundrechte ein, auch nicht in die allgemeine Handlungsfreiheit.
  • Ein verfassungsmäßiges Recht auf Autofahren gibt es nicht.
  • Der Gesetzentwurf ist geeignet, erforderlich und verhältnismäßig, um Ziele wie Gesundheit, Sicherheit und Klimaschutz zu erreichen.
  • Derzeit gebe es kein besseres Mittel, um diese Ziele zu verwirklichen.

Diese Deutlichkeit des Gerichts steht in scharfem Kontrast zur Zögerlichkeit der Berliner Politik.

Der Berliner Senat: Politik im Rückwärtsgang

Während Metropolen weltweit daran arbeiten, ihre Städte lebenswerter zu machen – Paris, Bogotá, Oslo – dreht Berlin unter seiner rot-schwarzen Regierung am Rad zurück:

  • Radwege werden zurückgebaut, obwohl sie für Sicherheit sorgen.
  • Das erfolgreiche Radsharing wurde eingestellt, trotz Rekordnutzung.
  • Tempo-30-Zonen werden aufgehoben, Tempo 50 ist wieder Standard.

Diese Entscheidungen zeigen: Statt Mobilität für alle zu fördern, macht die Politik Klientelpolitik für eine schrumpfende Auto-Lobby – gegen den Willen vieler Bürger*innen.

Was das Gesetz vorsieht

Der Gemeingut Straßenraum Gesetzentwurf (GemStrG) will:

  • Den privaten Kfz-Verkehr innerhalb des S-Bahn-Rings beenden
  • 12 × 24-Stunden-Zeiträume pro Person und Jahr für Privatfahrten erlauben – auch für Kinder
  • Nutzungen für Gewerbe, Notfälle, Pflege, Mobilitätseinschränkungen erlauben
  • Öffentlichen Raum für ÖPNV, Rad- und Fußverkehr freimachen

Wichtig: Es geht nicht um zwölf Einzelfahrten. Jede*r in Berlin soll an 12 Tagen pro Jahr für je 24 Stunden ein Auto privat nutzen dürfen – ganz egal, wie viele kurze oder lange Strecken das sind. Familien und Fahrgemeinschaften können so effizient teilen.

Das fördert gemeinsame Nutzung statt Besitz – und verändert unser Mobilitätsverständnis.

Ein juristischer Sieg – aber auch ein demokratischer Weckruf

Das Urteil zeigt, wie stark Gerichte Zukunft ermöglichen können. Doch es wirft auch unbequeme Fragen auf:

Warum braucht es Gerichte, um Klima und Lebensqualität zu schützen?
Warum handelt die Politik nicht im Interesse der Mehrheit?
Was sagt das über den Zustand unserer Demokratie aus?

Wie die Times in ihrer englischsprachigen Analyse festhält: Dieses Gerichtsurteil ist „weitsichtiger als die Politik der eigenen Regierung“.

Wie geht’s weiter? Eine Abstimmung über die Zukunft Berlins

Jetzt ist der Weg frei:

  • Das Berliner Abgeordnetenhaus hat vier Monate Zeit, um das Gesetz zu beraten.
  • Falls es das ablehnt oder ignoriert kann die Initiative 175.000 gültige Unterschriften sammeln um einen Volksentscheid zu erzwingen.
  • Bei Erfolg stimmen 2026 die Berliner*innen selbst über das Gesetz ab.
  • Berlin könnte damit eine der ersten Großstädte weltweit werden, die sich basisdemokratisch für eine gerechtere, klimafreundliche Mobilität entscheidet.

    Eine Stadt für Menschen ist möglich

    Dieses Urteil ist mehr als ein juristischer Meilenstein – es ist ein Aufbruchssignal.
    Für alle, die sich fragen, ob sich Politik verändern kann.
    Für alle, die nicht wollen, dass unsere Städte weiterhin von Blech dominiert werden.
    Für alle, die an Demokratie glauben – und an ihr mitbauen wollen.

    Berlin hat heute die Richtung gewechselt.
    Jetzt kommt es auf uns an, den Weg weiterzugehen.

    #AutofreieStadt #Berlin #Demokratie #Klimagerechtigkeit #UrbaneZukunft #Verkehrswende #Volksentscheid

    Wie wirken intermediäre Akteur*innen als Brückenbauer zwischen Verwaltung, Zivilgesellschaft, Planung & Forschung?

    Der Master Urbane Zukunft diskutiert das beim 9. Hochschultag der Nationalen Stadtentwicklungspolitik am 5.–6.6. im KINDL Berlin – mit Jonas Machleidt (SenStadt), Sebastian Beck (vhw), Nils Kaltenpoth (Urban Catalyst) & der Urbanen Liga.

    ℹ️ Infos & Programm: https://dasl.de/wp-content/uploads/2025/04/250416-rly_hochschultag-programm-105x210-4c-v2ECI.pdf

    🗓️ Anmeldung: https://dasl.de/ninja-forms/93e3kp/

    #UrbaneZukunft #Stadtentwicklung #Intermediäre