@mina @MontyRunner @BlumeEvolution
Der Begriff #Unmensch ist althergebracht und wird mit Unmenschlichkeit und Gewalttätigkeit in Verbindung gebracht.
Für die Beschreibung von Verbrechern ist er eher nicht mehr geeignet, da dies mittlerweile sehr ausdifferenziert ist und eigentlich immer zwischen religiösen, politischen und psychischen Motivlagen des Täters unterschieden wird.
Politisch und juristisch kontextualisiert halte ich Unmensch daher für einen super Ersatz für #Nazi oder #Faschist.
@MontyRunner @BlumeEvolution @mina
"Die Würde des Menschen ist unantastbar." Wer das nicht beachten kann, akzeptiert das Menschsein nicht als Grundlage unserer Gesellschaft. Er trennt sich selbst von denen ab, die nach diesem Grundsatz leben. Die bezeichnen sich als Meschen, er nimmt sich selbst hier heraus und macht sich selbst zum nicht-Menschen und für die anderen zum #Unmensch.
Passt doch, oder?!?
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@MontyRunner @BlumeEvolution @mina
Allen gemein ist die Vorstellung, dass Ausgrenzung und Hass ein legitimes Ziel und Gewalt eine legitime Methode ist.
Es geht gegen die Aufklärung und ihre Ideale: Vernunft und Humanismus.
Ich denke ein passender Ausdruck wäre #Misanthrop. Griffiger, deutlicher und deutscher (für unsere Konservativen Mitbürger): #Unmensch - genau das sind sie!
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Vor dem Gebäude, in dem meine #Hausärztin ist, gibt es auf einem großen #Parkplatz extra einen reservierten #Stellplatz für einen #Krankentransport. Wie ich aus dem Gebäude lauf, stellt sich da eine junge Frau mit ihrem #Blecheimer drauf und steigt aus. Da der #Parkplatzwächter gerade eh seine Runde dreht, um alle aufzuschreiben, die keine #Parkscheibe im Fenster liegen haben, fängt er an, das #Kennzeichen der Dame in sein Handgerät einzutippen. Sie sieht das, geht auf ihn zu und meint, sie würde da nur für eine Minute stehen. Der Parkplatzwächter - ganz im Recht - weißt sie darauf hin, dass da ungefähr drei Schilder und Hinweise bezüglich des Absoluten Halteverbots mit Ausnahme von z.B. einem #Krankenwagen stehen und sie eben nicht auch nur eine Minute da stehen bleiben kann. Daraufhin steigt sie wieder ein, lässt mit dem Starten des Motors selbigen protestierend aufheulen. Der Parkplatzwächter steht immer noch am Kofferraum hinter dem Auto. Sie fährt Zentimeter für Zentimeter zurück, bis er irgendwann ausweichen muss. Er schreibt währenddessen ganz cool das analoge #Knöllchen, das er ihr, als sie beim Vorwärtsbeschleunigen mit ihrem Rückspiegel seinen Arm trifft, gekonnt unter den #Scheibenwischer klemmt. Für mich sah das so aus, als hätte sie echt versucht, ihn zu überfahren.
Ich bot mich als #Zeuge an. Er bedankte sich und meinte, das würde ihm regelmäßig passieren. Anfangs wäre er noch zur Polizei gegangen, aber passiert ist eh nichts.
Sowas macht mich wütend und bestärkt nur meine womöglich vorurteilsbehaftete Wahrnehmung, dass Menschen in #Kfz spätestens mit dem Öffnen der #Fahrertür all ihre #Rücksichtnahme und #Menschlichkeit vergessen. Fängt bei #Warnblinker-Parken auf #Radwegen und #Feuergassen an, geht über solche Fälle und endet bei #Rasern und #Posern.
War ich auch so ein #Unmensch, als ich noch ein Auto besessen hab? -_-
Edit: Rechtschreibung und zwei Hashtags
#BLOG 💬 Entretien avec Dominique Cabrera, réalisatrice de #UnMensch
✏️ Cinéma du réel | En accès libre › https://blogs.mediapart.fr/cinema-du-reel/blog/160323/entretien-avec-dominique-cabrera-realisatrice-de-un-mensch
Comment raconter ce qui vibre en la présence d'un être cher ? Un Mensch c'est Didier Motchane, qui fut le compagnon de Dominique Cabrera pendant vingt-deux ans. En 2017, la réalisatrice l'accompagne sur cette « île » hors du temps : celle où plus rien ne compte que ces instants où il est « encore là ». De ces moments naît Un Mensch, documentaire à part dans une œuvre déjà protéiforme.