NEUE REZENSION: "Red Scare – Die rote Angst, oder: Wie Peggy fliegen lernte" von Liam Francis Walsh
Der Comic für eine jüngere Zielgruppe stellt die amerikanische UFO-Manie und Kommunistenangst in den Fokus.
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Red Scare – Die rote Angst, oder: Wie Peggy fliegen lernte
Spione aus Russland sind nicht nur ein Thema für Maximilian Krah, sondern auch für Kinder und Jugendliche. Oder? Red Scare stellt die amerikanische UFO-Manie und Kommunistenangst in den Fokus. Die Handlung spielt im Herbst 1953 im amerikanischen Bundesstaat Wisconsin. In der fiktiven Stadt Clinkers Corner wird in einem Hotelzimmer ein (vermeintlicher) kommunistischer Spion tot aufgefunden. Der Leichnam wird von der an Polio (Kinderlähmung) erkrankten Peggy entdeckt, weil sie sich gemeinsam mit ihrer Mutter in dem Hotel aufgehalten und den „Spion“ sogar gesehen hat. Im Jahr 1952 kam es in den USA zu einer Polio-Epidemie mit mehr als 50.000 Todesopfern. Kurz darauf wurde ein Wirkstoff entwickelt, der die Krankheit weitgehend ausrottete. Peggy ist aufgrund der krankheitstypischen Lähmungserscheinungen auf Gehhilfen angewiesen, die ihre Mitschüler:innen zum Anlass für anhaltenden Spott nehmen. Mobbing würden wir das heute nennen. In ihrer Gehhilfe entdeckt sie einen rotglühenden Gegenstand, den der kommunistische Spion dort versteckt haben muss. Dier soll nicht in die Hände der amerikanischen Regierung gelangen, aber die Agenten haben schon längst die Fährte aufgenommen und beäugen Peggy sehr skeptisch. Und als …

