Dänische Ausgeglichenheit - auch beim Klimaschutz?
Ein interessanter Bericht über das Leben und die Politik in #Dänemark behandelt vorrangig #RobertHabeck, aber immer mit Blick auf die skandinavische, insbesondere dänische Lebensweise https://taz.de/Die-Zufriedenheit-mit-der-Demokratie-in-Daenemark-ist-hoch-was-kann-sich-Deutschland-abgucken/!6161454/ .
Die ersten Male, die ich Kurzreisen dorthin unternommen habe - das war in den 1970ern -, nutzten wir noch unser damaliges Auto, was ermöglichte, beliebige Ziele relativ leicht zu erreichen. Auf einer der Rundreisen war der #Tvind-Schulkomplex ein Zwischenziel. Später geriet Tvind in Verruf https://www.tagesspiegel.de/gesellschaft/panorama/verschwundener-tvind-guru-petersen-aufgespurt-845722.html . Damals aber galt es als progressiv und seine #Selbstbau-#Windkraftanlage als Symbol für den Aufbruch in ein neues #Energiezeitalter https://fediscience.org/@Ruth_Mottram/112645465695853967 .
Das war die letzte große Reise für unseren allerletzten Käfer, der diese Fahrt mit uns noch von Berlin aus durchstehen mußte, bevor er im Frühjahr darauf abgeschafft wurde.
Nur weil dieses ungewöhnliche Ereignis zu dieser Fahrt gehört, sei das Folgende erwähnt:
Auf der Nordseeinsel #Rømø https://www.wikiwand.com/de/R%C3%B8m%C3%B8 trafen wir unabgesprochen einen alten Schulfreund aus der Gymnasialzeit, den ich lange nicht gesehen hatte - und seitdem auch nie wieder. Er stieg später zum Direktor eines Krankenhauses auf. Unsereiner hatte keine vergleichbaren Ambitionen.
Riesengroß ist Dänemark also nicht.
Das heutige DK läßt sich vielleicht so skizzieren:
--- Die Menschen zählen mit den anderen Skandinavier:innen zu den glücklichsten auf der Erde
--- Die Dänen stören sich nicht an relativ hohen Steuern - sie sehen ja, was der Staat damit macht
--- Beispiel #Verkehr: Der #Radverkehr wird großzügig gefördert, wovon #Autofahrer allerdings indirekt auch profitieren. Im täglichen Verkehr wird nicht gedrängelt, an der Ampel geduldig gewartet
--- Für Touristen scheint es ein "teures" Land zu sein
--- In der Politik gelten Minderheitsregierungen hier nicht als verzweifelte Notlösung, sondern als Normalfall
--- Menschen mit muslimischer Religion sind in Dänemark allerdings politisch unerwünscht, für Geflüchtete ist das Land ein heißes Pflaster.
Der #taz-Bericht läßt für mich eine Frage offen:
Wie sieht die dortige #Klimaschutzpolitik in der Theorie und Praxis aus?
Das Land gilt ja nicht als Großemittent von Treibhausgasen und ist für seine #Offshore-#Windanlagen bekannt. Aber aus Details könnten andere Länder möglicherweise etwas lernen.
Anderswo erfährt man: "Dänemark führt Klimaranking an: Ziel 85 Prozent weniger Emissionen" https://de.euronews.com/2025/11/19/danemark-fuhrt-klimaranking-an-ziel-85-prozent-weniger-emissionen (November 2025). Auch hierbei geht es um den sozialen Zusammenhalt.
Auf der Suche nach Fediverse-Bloggern, die sich hiermit befassen, bin ich auf diesen kleinen Bericht gestoßen:
https://mstdn.dk/@Genstart/115733340814485774 . Der nur teilweise offen lesbare Altinget-Artikel https://www.altinget.dk/artikel/man-er-en-daarlig-politiker-hvis-man-naegter-at-bryde-sit-valgloefte behandelt Politiker, die ihre Wahlversprechen gebrochen haben, speziell Kommunalpoltiker.
Der provokativ betitelte Kommentar dazu: Ein Politiker sei gut, wenn er sein Wahlversprechen breche - sofern es denn vernünftig sei!
Übertrage ich das auf deutsche Verhältnisse, fällt mir #FriedrichMerz mit seiner Haltung zu #Sonderschulden (genannt Sondervermögen) ein. Blöderweise geht er nun nicht konsequent und vernünftig weiter. Er könnte mit diesem Geld kräftige Investitionen in #Klimaschutz einleiten - z.B. einen landesweiten #Energiespeicher-Ausbau. Doch dafür bräuchte er wohl gescheite Berater und vor allem keine Ministerin #KatherinaReiche.
Bei einer Kurzrecherche über dänische Klimabewegungen finde ich eine 'gemäßigte' Gruppe 'Fridays for future Danmark' https://linktr.ee/fridaysforfuturedanmark , die - wie in Deutschland - der Öffentlichkeit und der Politik wohl keine Probleme bereitet https://www.dr.dk/ligetil/unge-i-danmark-demonstrerer-klimaet . Ob die dortige 'Letzte Generation' (Sidste Generation) nur eine idenditäre Gruppe ist und ein anderes Ziel vertritt (das Ende eines "Bevölkerungsaustausches" und "Remigration" https://identitaer.dk/2023/vi-er-den-sidste-generation ), konnte ich nicht herausfinden. Da werd ich wohl weiter suchen müssen.
#CarlaHinrichs von der deutschen Klimaaktivisten-Gruppe #LetzteGeneration @AufstandLastGen hat die aufsehenerregenden Aktionen auf der Straße aufgegeben, nachdem sie und ihre Gruppe mit vielen nervenaufreibenden Prozessen überzogen worden waren.
Der taz erzählt sie, "warum sie die Blockaden weiterhin für richtig hält, es nun aber neue Strategien braucht." https://taz.de/!6161483/ .
Wann kommen wir mal wieder nach Dänemark???
Nun per Zug und Rad.










