
Ab 1. Juni 2026 dürfen Haushalte, Kommunen oder Bürgerenergiegemeinschaften Strom aus ihrer Photovoltaik- oder Windenergieanlage lokal teilen. Doch Fragen zu Abrechnung und Wirtschaftlichkeit verzögern die praktische Umsetzung, so das Institut für ökologische Wirtschaftsforschung.

Die Bundesregierung will ab 2027 technologieoffen Kapazitäten für die Gewährleistung einer sicheren Stromversorgung ausschreiben. Bei einem angenommenen Bedarf von 29 Gigawatt könnten Heimspeicher, Wallboxen und Wärmepumpen davon bis zu 50 Prozent übernehmen, so die Smart-Meter-Initiative. Dafür braucht es jedoch intelligente Messsysteme.

Um die Systemkosten des deutschen Stroms zu senken, setzt Wirtschaftsministerin Katherina Reiche in einem Gastartikel der FAZ neben Großbatterien auch auf Gas. Einen ökonomisch sinnvollen und schnellen Weg erwähnt sie dagegen nicht, meint Bastian Gierull. Der CEO von Octopus Energy Deutschland antwortet im Namen der Smart-Meter-Initiative (SMI) von Octopus, Tibber, Ostrom und Rabot Energy.

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche tritt bei der Förderung von Photovoltaik-Anlagen massiv auf die Bremse. Zumindest war das der Planungsstand vor der Eskalation am Persischen Golf. Doch auch ohne anhaltende Preisexplosion bei Öl und Gas wäre ein überstürzter Ausstieg aus dem EEG aus vielerlei ökonomischen und technologischen Gründen der falsche Schritt.