
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche tritt bei der Förderung von Photovoltaik-Anlagen massiv auf die Bremse. Zumindest war das der Planungsstand vor der Eskalation am Persischen Golf. Doch auch ohne anhaltende Preisexplosion bei Öl und Gas wäre ein überstürzter Ausstieg aus dem EEG aus vielerlei ökonomischen und technologischen Gründen der falsche Schritt.

Bundeswirtschafts- und Energieministerin Katherina Reiche hat das richtige Problem identifiziert, ihr Ansatz greift aber zu kurz. Der Anteil der Netzentgelte an den Stromkosten ist zu hoch: Mehr als 11 Cent pro Kilowattstunde würden Verbraucherinnen und Verbraucher derzeit real bezahlen, wenn nicht die Bundesregierung sie mit einer massiven Sechs-Milliarden-Euro-Subvention abfedern würde. Das Ziel von Bundeswirtschafts- und <a href="https://www.pv-magazine.de/2026/03/17/energiewende-mehr-flexibilitaet-statt-drosselung/" class="more-link">[…]</a>

Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche hatte eine alleinige Zuständigkeit der Verteilnetzbetreiber für den verpflichtenden Rollout ins Gespräch gebracht und damit nicht nur die Photovoltaik-Branche in Aufruhr versetzt. Ein im Auftrag von fünf Energieunternehmen erstelltes Rechtsgutachten bewertet die Idee nun als unzulässig.

Unklare Signale aus dem Bundeswirtschaftsministerium, alte Forderungen aus der Branche, neue rechtliche Grenzen: Ein Gutachten ordnet die Diskussion um die Rolle des Messstellenbetreibers ein.

Nutzer können über den frei zugänglichen Atlas der Smart-Meter-Initiative einsehen, welche Rollout-Quote die jeweils verantwortlichen Messstellenbetreiber erzielt haben. Die zehn größten Unternehmen kommen beim Pflichtrollout auf Quoten zwischen 20 und 38 Prozent.