Der transatlantische Sklavenhandel ist mit Fug und Recht als »schwerstes Verbrechen gegen die Menschlichkeit« zu bezeichnen, wie es die nicht bindende von Ghana eingebrachte UN-Resolution vom 25. März festhält – dem Internationalen Gedenktag für die Opfer des transatlantischen Sklavenhandels. Mit Nein stimmten nur die USA, Israel und Argentinien. 52 enthielten sich, darunter das Vereinigte Königreich und viele europäische Staaten wie auch Deutschland. Die große Mehrheit von 123 Staaten stimmte dafür, allen voran die 55 Staaten der Afrikanischen Union und die Länder der Karibischen Gemeinschaft (Caricom), in denen viele Nachkommen der Verschleppten und Versklavten leben.
[...] Es ist unbestreitbar, dass der transatlantische Sklavenhandel unermessliches Leid verursacht hat und bis heute in vielerlei Hinsicht fortwirkt. Das gilt insbesondere für die Weltwirtschaftsordnung, die den Globalen Süden weiter als Rohstofflieferanten festschreibt, ohne ihm faire Chancen auf eine nachholende Entwicklung einzuräumen.
#kolonialismus #sklaverei #sklavenhandel #menschheitsverbrechen #uno #resolution #reperation #restitution #schuldenerlass








