Außerhalb der Rush-Hour ist das "tegelijk groen" (Grün für alle Radelnde gleichzeitig) in Groningen ziemlich unspektakulär.
Außerhalb der Rush-Hour ist das "tegelijk groen" (Grün für alle Radelnde gleichzeitig) in Groningen ziemlich unspektakulär.
Haben die Niederländer mehr Platz für Radinfra? Nein, sie teilen den vorhandenen Platz nur besser auf.
Beispiel: Valeriusstraat in Leeuwarden, Durchfahrtstraße, Teil des Rings um das Stadtzentrum. Für fahrende Autos reicht da eine Spur. Abgetrennt davon wird Parken, Rad- und Fußweg abgewickelt.
Eine Autospur reicht, da die Kapazität in Städten durch die Kreuzungen beschränkt ist. Solche Durchfahrtsstraßen werden daher mit möglichst wenig Kreuzungen gebaut.
Östlicher Ortseingang Leeuwarden (100.000 Einwohner) für Radelnde und Fußgänger*innen. Ja, für die gibt es komplett eigene Wege und Brücken, völlig ohne Autoverkehr.
Und neben den öffentlichen Parkhäusern gibt es für Radelnde auch noch große private Abstellanlagen, z.B. hier in einem Hof.
Groningen hat natürlich mehr als zwei Fahrradparkhäuser. Z.B. gibt es noch ein großes direkt vor dem Hauptbahnhof.
Niederlande: wenn das Fahrradparkhaus am Neuen Markt voll ist, nimm einfach das nächste zwei Häuserblöcke weiter am Großen Markt.
Deutschland: Fahrradpark... was?
Da Thema #Winterdienst, #Radverkehr und #Oulu wieder diskutiert wird:
Sehenswerte Doku: https://www.ardmediathek.de/video/ostseereport/oulu-fahrradstadt-mit-seefahrergeschichte/ndr/Y3JpZDovL25kci5kZS9wcm9wbGFuXzE5NjM1NTg0NF9nYW56ZVNlbmR1bmc
Zu Oulu:
-> Die Stadt hat vermutlich vom #Kllima eher geringe Probleme mit überfrierender Nässe bzw. komplett großflächigem #Glatteis (maximal evtl. etwas in Übergangszeit ?). In Oulu von Ende November - März meist unter 0 Grad.
-> Ferner Oulu fasst komplett eben.
-> Und viel Platz an der #Radinfra: Schnee kann einfach an Rand geschoben werden.

Oulu im Nordwesten Finnlands gilt weltweit als die Hauptstadt der Ganzjahresradfahrer. Stadtplaner aus der ganzen Welt kommen in die 200.000 Einwohnerstadt, um zu lernen, wie man Winterradfahren attraktiv macht. Oulu ist Zentrum der sogenannten Pohjola Route - von hier aus kann man in ein bis zwei Stunden Fahrt alle finnischen Landschaftsformen entdecken. Jetzt im Winter folgt das Team des Ostseereports vor allem den Spuren der Geschichte.