Verkehrsberuhigung wirkt deutlich positiv und wird von der Mehrheit positiv empfunden: https://doi.org/10.26128/2026.1 (neue Metastudie vom Januar 2026)
Abstract: "Die Metastudie untersucht Wirkung, Wahrnehmung und gesellschaftliche Deutung flächendeckender Verkehrsberuhigung in Berlin. Auf Basis von Unfallanalysen, Befragungsdaten und Diskursauswertungen wird erstmals ein integriertes Bild der Berliner Kiezblock-Erfahrungen gezeichnet. Die Ergebnisse zeigen: Verkehrsberuhigung führt zu messbaren Verbesserungen der Verkehrssicherheit, Lärmentlastung und Aufenthaltsqualität. Besonders profitieren Kinder, ältere Menschen und der Fußverkehr. Zugleich prägen wiederkehrende Konfliktmuster – etwa zu Parkraum, Lieferverkehr und Rad-Fuß-Konflikten – die öffentliche Wahrnehmung. Die Akzeptanz hängt dabei weniger vom Quartier als von Mobilitätsprofilen, Gestaltungskohärenz und Beteiligungsqualität ab. Im europäischen Vergleich mit Barcelona, London und Paris bestätigen sich diese Wirkungsmechanismen: Flächenhafte, konsistent geplante Verkehrsberuhigung entfaltet nachhaltige Wirkung, wenn sie sozial rückgekoppelt, politisch legitimiert und kommunikativ begleitet wird. Für Berlin ergibt sich daraus die Notwendigkeit einer integrierten Strategie, die Sicherheit, Gestaltung und Governance zusammendenkt und auf Transparenz, Beteiligung und evidenzbasierte Kommunikation setzt."
Volltext-PDF: https://publish.fid-move.qucosa.de/api/qucosa%3A101409/attachment/ATT-0/
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