IHIP News: Trump DESTROYED After DEMS Deliver DEVASTATING BLOW! - YouTube https://m.youtube.com/watch?v=ytCa8wmfzYM

* #PeterBeinart ' We can not despair'
* How #farright #fascist #CharlieKirk got his money
*#JenniferWelch comments on #Christofascist hypocrits

IHIP News: Trump DESTROYED After DEMS Deliver DEVASTATING BLOW!

YouTube

"There Is No Justification": #KatAbughazaleh Denounces The #ForcedStarvation Of #Gaza On CNN - YouTube

https://m.youtube.com/watch?v=E6I7ZRKImSY

#PeterBeinart

"There Is No Justification": Kat Abughazaleh Denounces The Forced Starvation Of Gaza On CNN

YouTube

Eine Vision in dunkler Zeit

Utopie eines Israel-PalĂ€stina – Der Kulturzionist Martin Buber wird neu gelesen. Seine Utopie eines binationalen Israel-PalĂ€stina eröffnet Perspektiven, die es dringend braucht.

Vor Kurzem erschien in den USA eine englischsprachige Neuausgabe der Schriften des Philosophen Martin Buber „Ein Land und zwei Völker“. Ist die Vorstellung eines binationalen Staats in PalĂ€stina, die der galizisch-österreichische Kulturzionist vertrat, heute auf neue Weise relevant? Der palĂ€stinensische Philosoph Raef Zreik hat dem Band ein nachdenkliches Vorwort gestiftet – das ist bereits ein Teil der Antwort. Und Jewish Currents, das Ă€lteste linksjĂŒdische Periodikum in den Staaten, druckte Zreiks Text nach, womit ein kleiner Diskurs von jener Art entstanden ist, die in Deutschland weitgehend fehlt.

Ohne konstruktive Fantasie droht die Gaza-Bewegung in ihrer Verzweiflung in einen Nihilismus abzugleiten

Bei aller Kritik an Bubers eurozentrischem DĂŒnkel findet Raef Zreik bei dem jĂŒdischen Humanisten einen entscheidenden Gedanken: dass nĂ€mlich Ungerechtigkeit, wenn sie nicht zu verhindern ist, auf das absolut Notwendige zu beschrĂ€nken sei. Dies, folgert Zreik, schaffe den Raum, sich eine andere RealitĂ€t in Israel-PalĂ€stina vorstellen zu können, zumal heute – anders als zu Bubers Zeit – zwischen Mittelmeer und Jordan eine faktische BinationalitĂ€t existiert, unter Israels Herrschaft.

Wie in seinen anderen Texten wirbt Raef Zreik dafĂŒr, die nationale Selbstbestimmung von Juden und JĂŒdinnen in PalĂ€stina anzuerkennen („Sie bilden heute die dritte oder vierte Generation in diesem Land und kennen keine andere Heimat“), doch unter dem Vorzeichen eines Abschieds von siedlerkolonialen Bestrebungen.

Binationalismus – so lautet also sein Update von Martin Buber – kann heute nur als Projekt von Dekolonisierung gedacht werden. FĂŒr Details dazu ist hier nicht der Platz, doch scheint mir Zreiks Quintessenz wichtig: JĂŒdische Selbstbestimmung anzuerkennen sei nicht das Gleiche wie die Akzeptanz von Zionismus. „Wir sollten fĂ€hig sein, uns einen jĂŒdischen Nationalismus in PalĂ€stina vorstellen zu können, der nicht kolonial ist.“

Es braucht die konstruktive Fantasie

Das ist natĂŒrlich verwegen utopisch. Doch sind gerade in dystopischer Dunkelheit Visionen nötig. WĂ€hrend der Protest gegen den Genozid in Gaza und die deutsche MittĂ€terschaft ethisch absolut geboten ist, muss zugleich der Slogan vom freien PalĂ€stina „from the river to the sea“ demokratisch und human gefĂŒllt werden. Und das ist in einem Moment, da finale ethnische SĂ€uberungen drohen, keineswegs politisches TopflappenhĂ€keln. Ohne konstruktive Fantasie droht die Gaza-SolidaritĂ€tsbewegung in ihrem Schmerz, ihrer Verzweiflung und Machtlosigkeit in einen Nihilismus auf der Stufe von „Death to the IDF“ abzugleiten.

Im Trommelfeuer heutiger Kriegsgewalt erinnert die LektĂŒre von Buber an eine verschollen scheinende SensibilitĂ€t. Das Vertreibungsmassaker von 1948 in Deir Yassin war fĂŒr ihn nicht allein ein Verbrechen an den arabischen Opfern, sondern auch am jĂŒdischen Geist. Ich halte hier kein PlĂ€doyer fĂŒr einen besseren Zionismus. Aber die Geschichte seiner binational denkenden Minderheiten zu kennen, ist hilfreich – gerade in der Opposition zu einer Staatsraison, die uns die Verpflichtung auf einen genozidal agierenden Turbozionismus als Lehre aus dem Holocaust verkaufen will.

Der israelische Historiker Shlomo Sand, erklĂ€rtermaßen ein Postzionist, lĂ€sst in „Ein Staat fĂŒr zwei Völker?“, das gerade auf Deutsch erschienen ist, alle historischen Protagonisten Revue passieren, die keine jĂŒdische staatliche SouverĂ€nitĂ€t anstrebten oder zumindest keine jĂŒdische Hegemonie. Die wenigsten waren so konsequent wie Bubers GefĂ€hrte Hans Kohn, der mit den Worten „Zionismus ist nicht Judaismus“ seine leitende Stellung bei der Jewish Agency in Jerusalem hinwarf und in die USA emigrierte. Auch noch nach dem Holocaust forderten Weitsichtige wie Hannah Arendt einen föderalen Rahmen des Zusammenlebens – andernfalls drohe, so Arendt, „die Versteinerung“ des Konflikts.

Schnee von gestern oder Zukunftsmusik?

Der jĂŒdische Staat, wie ihn der UN-Teilungsplan von 1947 vorsah, war ĂŒbrigens mit einer arabischen 45-Prozent-Minderheit in demografischer Hinsicht faktisch binational. Erst die Vertreibungen durch Nakba und Krieg brachten Israel jene ĂŒberwĂ€ltigende jĂŒdische Mehrheit, welche die zionistische FĂŒhrung stets im Auge hatte. Zuvor hatte ein Minderheitsvotum bei den UN, vertreten durch Indien, Iran und Jugoslawien, eine jĂŒdisch-palĂ€stinensische Föderation gefordert – Schnee von gestern oder Zukunftsmusik?

In Deutschland ist das Wissen ĂŒber Zionismus wie ĂŒber nichtzionistische Sichtweisen jĂŒdischer Geschichte verblĂŒffend gering. An klugen BĂŒchern mangelt es nicht, doch im politischen Raum ist eine selbstverschuldete UnmĂŒndigkeit entstanden, aufgrund derer israelische Regierungspropaganda bei Journalisten und Abgeordneten leichtes Spiel hat. Das war nicht immer so. Aber in den letzten 20 Jahren hat intellektuelle Verflachung – im Takt mit der Rechtsdrift in Israel – einen autoritĂ€ren deutschen DĂŒnnbrett-Zionismus entstehen lassen: Demnach ist nur ein einziges VerstĂ€ndnis von jĂŒdischer Sicherheit erlaubt, nĂ€mlich jene ethnoreligiöse Suprematie, die kein Ende der Besatzung erlaubt.

Eine Position wie etwa die des US-amerikanischen Journalisten Peter Beinart, der judaistisch-religiös gegen jĂŒdische Vorherrschaft argumentiert, wirkt wie von einem anderen Stern. Der israelisch-deutsche Philosoph Omri Boehm durfte wegen seiner binationalen Überzeugungen die vereinbarte Rede in der GedenkstĂ€tte Buchenwald nicht halten – niemand aus der deutschen Politik nahm ihn gegen die Diffamierungen der israelischen Botschaft in Schutz.

Vor einiger Zeit sagte Boehm, auf die israelischen StreitkrĂ€fte wie auf die Hamas gemĂŒnzt: „Wir mĂŒssen lernen, die aktuellen Verbrechen als Verbrechen zu sehen, die gegen unsere eigenen zukĂŒnftigen BĂŒrger gerichtet sind. Eines Tages werden sie so gesehen werden. Es ist die einzige Hoffnung, die wir haben.“

Eine Vision in dunkler Zeit – Beueler-Extradienst

https://m.youtube.com/watch?v=X5kXCdzt_us

You might want to send this to someone who needs to see this

#PeterBeinart & #JonStewart

#BeingJewishAfterTheDestructionOfGaza 💔

#FreePalestineNOWđŸ‡”đŸ‡ž

Peter Beinart - "Being Jewish After the Destruction of Gaza: A Reckoning" | The Daily Show

YouTube
Peter Beinart on Zohran Mamdani & Why Democratic Voters Are Increasingly Skeptical of Israel

YouTube
"Freedom to Choose"?: Peter Beinart Slams Trump-Netanyahu Plan for Ethnic Cleansing of Gaza

YouTube

đŸ“šâ€ïž | #NewBooks #4:

📖 „Being Jewish After the Destruction of Gaza - A Reckoning“
✍ Peter Beinart
đŸ›ïž A.A. Knopf

#bibliophile #bookstagram #bookstagramgermanyِ #book #books #nonfiction #peterbeinart

#JewishCurrents | #ColumbiaU's surrender

"#PeterBeinart and #Columbia professor #NadiaAbuElHaj, who also serves as the co-director of the Center for Palestine Studies, spoke just hours before this shocking development, but their conversation probes what’s been happening at Columbia and #Barnard, and what’s at stake—both for the study of #Israel / #Palestine and for the future of #higherEd."

https://jewishcurrents.org/higher-ed-under-attack

#USpol #PalestineSolidarity #StateRepression #StudentProtests @palestine

Higher Ed Under Attack

Editor-at-large Peter Beinart speaks with Columbia professor Nadia Abu El-Haj about the shocking developments at Columbia.

Jewish Currents
Africa: 'To Block Out the Screams' - - Peter Beinart On Israel, White South Africa and Gaza: [Daily Maverick] The global acclaim for Peter Beinart's new book, Being Jewish After the Destruction of Gaza, rests mainly on its call for a Jewish awakening that moves beyond the story of persecution and victimhood. But a thread that runs through the book, too often overlooked, is the trenchant comparison between
 http://newsfeed.facilit8.network/TJcS1S #Apartheid #Gaza #PeterBeinart #JewishAwakening #AntiSupremacy
Podcast: Peter Beinart, Rachel Shabi and Adam Shatz · Weaponising Antisemitism

London Review of Books