Bundesinnenministerium: Mehr Straftaten gegen Obdachlose
Bundesinnenministerium: Mehr Straftaten gegen Obdachlose
Mehr als 2.500 wohnungslose Menschen wurden im vergangenen Jahr Opfer einer Straftat. Die Zahl ist deutlich gestiegen. Doch die Aufklärungsquote ist niedriger als sonst üblich - und die Dunkelziffer dürfte hoch sein.
Durch eine Bericht in der Tageszeitung bin ich auf diese Einrichtung ein #deggendorf aufmerksam geworden.
https://betreuungsverein-1zu1.de/bruecke/
Der Betreuungsvertrag 1:1 oder auch unter #DeggendorferBrücke bekannt kümmert sich im speziellen um Obdachlose und Personen die kurz davor stehen. Näheres auf der genannten Website.
Das es die Einrichtung bereits sein gut einem Jahr in Deggendorf gibt ist mir leider selbst nie aufgefallen, aber jetzt ist sie auch auf #openstreetmap zu finden.
https://osm.org/go/0JMfL1iCqF-?layers=CN&node=13922185571
"Wenn Personen offensichtlich kein Beförderungsbedürfnis haben, werden wir sie des Zuges verweisen"
Und wieder sind es die, die sich nicht wehren können.
Ob die auch gegen die gröhlenden, saufenden und pöbelnen Bevölkerungsgruppen, die aus den Zügen Partybahnen machen, genau so vorgehen?

Ab kommender Woche will die Berliner S-Bahn unter anderem obdachlose Menschen "ohne Beförderungsbedürfnis" konsequenter des Zuges verweisen. Bei der Stadtmission befürchtet man die Verdrängung der Ärmsten und Schwächsten - statt einer Strategie für sie.
Jedes Jahr werden wohnungs- und insbesondere #obdachlose Menschen Opfer tödlicher #Gewalt Doch obwohl in zahlreichen Fällen die rechten Tatmotivationen auf der Hand liegen, bleiben eine politische und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit den Taten und ein Erinnern an die Opfer meist aus. Die Marginalisierung, die #wohnungslose Menschen in allen Lebensbereichen erfahren, setzt sich auch nach ihrem Tod fort.
Merle Stöver
Vortrag und Diskussion
#DieWohngemeinschaft
28.05.2026
19 Uhr