NRW-Versammlungsgesetz: Dezentraler Aktionstag auch in Köln
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NRW-Versammlungsgesetz: Dezentraler Aktionstag auch in Köln
Zum fünften Mal fand in Köln eine Demonstration gegen die geplante Verschärfung des Versammlungsrechts in Nordrhein-Westfalen statt. Mit auffälliger Polizeibegleitung zogen etwa 300 Leute vom Deutzer Bahnhof durch die verregnete Innenstadt zum Friesenplatz.
Dabei wurde in Redebeiträgen nicht nur auf die mangelnde Rechtsstaatlichkeit des umstrittenen Gesetzesentwurfes eingegangen. Auch zahlreiche Beispiele für Polizeischikanen, Rechtsbeugung und gewaltsame Übergriffe auf Demonstrant*innen wurden thematisiert. Sowie die sich häufenden "Einzelfälle" rassistischer und faschistischer Chatgruppen von Beamt*innen.
Das von Innenminister Reul (CDU) vorangetriebene Gesetz soll noch vor den Landtagswahlen 2022 durchgesetzt werden, obwohl selbst die Liberalen mittlerweile Bedenken haben.
Diesmal verlief die Demo ohne große Schikanen der Staatsmacht, obwohl mehrmals bunter Rauch die Sprechchöre untermalte. Bis zur Abschlusskundgebung gab es wohl keine Ingewahrsamnahmen.
Köln: Tausende protestieren für Versammlungsfreiheit
Das landesweite Bündnis gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes in NRW hatte erneut mit einer Vielzahl Organisationen zu einer Protestdemo aufgerufen.
So versammelten sich am 30.10. Rechtsanwält*innen, Menschenrechtler*innen, antifaschistische, queer-feministische und klimabewegte Gruppen, verschiedene Fußballfans und autoritär-sozialistische Parteien in der Kölner Innenstadt.
Obwohl die Polizei mit rund zwei Dutzend Einsatzfahrzeugen und zeitweise engem Spalier die Demoblöcke bedrängte, wurde nur vereinzelt auf diese Provokation geantwortet. Nachdem einzelne Feuerwerke und Nebelkerzen gezündet wurden, kamen vermummte BFE-Einheiten hinzu, wodurch der Aufzug mehrmals gestoppt werden musste.
An der Deutzer Brücke zogen diese dann eine Person aus der Menge und verschleppten sie in eine Tiefgarage zur Personalienfeststellung. Mehrere Beobachter*innen hinzu und es kam zu keiner Festnahme.
Später gab es noch einen medizinischen Notfall, jedoch unabhängig von der Demo, die in Kalk hinter der Polizeiwache endete.
The video documentation on the brutal and unprovoked attack from police against a demonstration in Düsseldorf a few weeks ago is online, look at it, like it, share it! Die #NRWE #Kohlizei prügelte neulich wild auf die Demo gegen das geplante Versammlungsverhinderungsgesetz #NoVersG in #Düsseldorf ein. Ziel war der #Antifa -block, aber auch der #Klima -block wurde malträtiert. #LaschetLacht und zeigt in #NRW , wie er im Bund regieren will. Das Video „Eskalation bei Demo in Düsseldorf - Was wirklich geschah - Die Doku“, ist online: https://youtu.be/f5NdpfI8s74 Bitte schaut euch das Video an, liked das Video und teilt die folgenden Beiträge auf Twitter und Facebook, damit dies ein große Reichweite erzielt: https://twitter.com/NRWE_news/status/1419342138467303430 https://www.facebook.com/NRWE.news/posts/119882473691258
RT from BI gegen Rechts:
Aktivisti vom #Bielefeld|er Bündnis gegen das Versammlungsgesetz haben heute an mehreren Stellen im Stadtgebiet im Rahmen des Aktionstages gegen das geplante Gesetz protestiert.
Stay tuned, im August geht es nochmal auf die Straße!
#noVersG #noVersGNRW https://t.co/gd0oLQ0dpY
Posted 19. July 2021 - 05:41 on Twitter
Origin: https://twitter.com/alibi602/status/1416431868426207233
Aktivisti vom #Bielefeld|er Bündnis gegen das Versammlungsgesetz haben heute an mehreren Stellen im Stadtgebiet im Rahmen des Aktionstages gegen das geplante Gesetz protestiert.
Stay tuned, im August geht es nochmal auf die Straße!
#noVersG #noVersGNRW https://t.co/gd0oLQ0dpY
Posted 17. July 2021 - 16:17 on Twitter
Origin: https://twitter.com/BI_gegen_Rechts/status/1416431868426207233
Wie nah Erfolg und Niederlage doch oft beeinander liegen
Die #NoVersG Demonstration hätte als perfekt durchgeführte Lehrbuchveranstaltung für Polizeistrategien in die Geschichte eingehen können, hätten sie nicht einen einzigen Fehler gemacht. Sie hatten optimale Bedingungen, das zu tun, was sie immer tun. Wen interessieren schon die unzähligen linken Verletzten oder die Grundrechtsverletzungen?
Großer Dank gilt also dem DPA-Menschen, der zufällig zur 'richtigen' Zeit am 'richtigen' Ort war.
Gute Besserung!
Aber vor allem denen, die (normalerweise) nicht vom Pressestatus geschützt werden
Solidarität ist wichtiger denn je!
Gemeint sind wir alle! Wieder einmal eindrücklich bewiesen!