Köln: Tausende protestieren für Versammlungsfreiheit
Das landesweite Bündnis gegen die Verschärfung des Versammlungsgesetzes in NRW hatte erneut mit einer Vielzahl Organisationen zu einer Protestdemo aufgerufen.
So versammelten sich am 30.10. Rechtsanwält*innen, Menschenrechtler*innen, antifaschistische, queer-feministische und klimabewegte Gruppen, verschiedene Fußballfans und autoritär-sozialistische Parteien in der Kölner Innenstadt.
Obwohl die Polizei mit rund zwei Dutzend Einsatzfahrzeugen und zeitweise engem Spalier die Demoblöcke bedrängte, wurde nur vereinzelt auf diese Provokation geantwortet. Nachdem einzelne Feuerwerke und Nebelkerzen gezündet wurden, kamen vermummte BFE-Einheiten hinzu, wodurch der Aufzug mehrmals gestoppt werden musste.
An der Deutzer Brücke zogen diese dann eine Person aus der Menge und verschleppten sie in eine Tiefgarage zur Personalienfeststellung. Mehrere Beobachter*innen hinzu und es kam zu keiner Festnahme.
Später gab es noch einen medizinischen Notfall, jedoch unabhängig von der Demo, die in Kalk hinter der Polizeiwache endete.
#K3010 #NoVersG