Mistelbefall: Warum der Winter zur Belastung für Obstbäume werden kann

Die Mistel verbinden viele Menschen mit winterlichen Bräuchen, festlicher Dekoration oder dem bekannten Kuss unter dem Mistelzweig. Für Obstbäume hat die immergrüne Pflanze jedoch eine weniger romantische Bedeutung: Sie entzieht ihren Wirtsbäumen das ganze Jahr über Wasser und Nährstoffe – und kann damit insbesondere im Winter zur Belastung werden. Da die Mistel auch in der kalten Jahreszeit grün bleibt, benötigt sie kontinuierlich Versorgung. „Gerade ältere oder wenig gepflegte Obstbäume geraten dadurch unter Stress, weil sie selbst in den Wintermonaten auf ihre Reserven angewiesen sind“, erklärt Kristina Paleit von der Beratungsstelle für Obst-, Gartenbau und Landespflege des Ortenaukreises. Besonders Apfelbäume reagieren empfindlich, wenn Misteln im Geäst sitzen und die Krone zusätzlich beschatten. Übertragen wird die Mistel vor allem durch Vögel, die die Beeren fressen und den Samen anschließend im Geäst abstreifen. Aus dem klebrigen Kern entwickelt sich innerhalb weniger Jahre ein neuer Mistelbusch, der mit der Zeit immer stärker in die Wasser- und Nährstoffversorgung des Baumes eingreift. Um die Vitalität der Bäume zu erhalten, empfiehlt die Beratungsstelle, Misteln im Winter fachgerecht zu entfernen. Die ruhende Vegetationsperiode bietet gute Voraussetzungen: Die Strukturen sind klar sichtbar, und Schnittmaßnahmen belasten die Bäume weniger. Für Fragen oder Beratung steht die Beratungsstelle für Obst-, Gartenbau und Landespflege gerne zur Verfügung: Telefon 0781 805-7114, E-Mail: [email protected]

Landkreis Ortenaukreis
Guten #Morgen #Biederitz! Have a good #ThickTrunkTuesday with this #bareTree that knows how to stay warm

#tree #Baum #mistletoe #Misteln #frosty #morning
Flowering European mistletoe branches (Viscum album).
(March 2025)
(Foto: © Rüdiger Benninghaus)
#Halbschmarotzer, # hemiparasitic_plants, #Misteln, #mistletoe, #Blüten, #blossoms, #Pflanzen, #plants
#Schneeglöckchen #Krokusse und #Misteln beim Spaziergang durch #Wannsee gesehen ❤️ und einen Fuchs, der war aber zu weit weg 🦊

@Xbergklimaneutral

Hinzu kommt, schon oft gesehenes Phänomen einer starken Besiedlung auch von recht jungen kleinen #Bäumen mit #Misteln.

Der #Klimascout übt jetzt für den Sommer. Damit die Fußsohlen elastisch bleiben und nicht gleich wieder Blasen werfen. Er hat aber aus der #"Toskana des Nordens", auch Klimatisches zu vermelden. Das die Hasel und die Erle einem schon die Freudentränen ... naja. Aber auch das Grüne im Boden entwickelt sich. An manchen Ästen lassen sich nach dem Bergbau schon wieder Flechten sehen und oben hocken stur die #Misteln. Soviel wie in der übel geschädigten Lausitz hab ich bisland nirgendwo gesehen.

Bei uns auf dem Land wächst das Geld auf den Bäumen.

#Misteln
#Gefährlich
#DarunterNichtKüssenLassen

Misteln breiten sich rasant aus

Stichproben in bayrischen Kiefernwäldern ergaben einen Zuwachs von knapp 2 auf fast 40 % in nur 15 Jahren.

#Misteln befallen zunehmend #Kiefern in Bayerns #Wälder'n, in #Berlin ist ein steigender Befall von #Laubbäume'n dokumentiert. Fachleuten in #Bayern bereitet die Entwicklung Sorgen, denn die Halbschmarotzer schwächen die von der #Klimaerwärmung gestressten #Nadelbäume zusätzlich.

https://www.spektrum.de/news/klimawandel-misteln-breiten-sich-rasant-aus/2212786

Misteln breiten sich rasant aus

Stichproben in bayrischen Kiefernwäldern ergaben einen Zuwachs von knapp zwei auf fast 40 Prozent in nur 15 Jahren. Auch andernorts profitiert der Schmarotzer von milden Wintern.

Spektrum.de
Naturgucker-Wintermonitoring Misteln und Nester - NABU

Auch im Winter lässt sich Natur erleben, ob nun Schnee liegt oder nicht. Die winterliche Natur hat sogar ihre Vorteile. Zum Beispiel stehen unsere Laubgehölze jetzt nackt in der Landschaft und gewähren ohne störendes Blattwerk freien Blick in Äste und Kronen. NABU und naturgucker.de rufen zum „Wintermonitoring“ von Misteln und Nestern auf.

NABU - Naturschutzbund Deutschland e.V.

Miraculix würde jubeln.

#Misteln