Ortenauer Feuerwehren messen sich bei Leistungsübungen am Samstag in Kappel-Grafenhausen

Das Amt für Brand- und Katastrophenschutz des Landratsamts richtet gemeinsam mit der Feuerwehr Kappel-Grafenhausen am Samstag, 9. Mai 2026, die Abnahme der Feuerwehr-Leistungsabzeichen Baden-Württemberg aus. Insgesamt stellen sich 46 Gruppen aus dem Landkreis und darüber hinaus den anspruchsvollen Prüfungen. Die Abnahme findet ganztägig ab 8 Uhr auf vier parallel betriebenen Wettkampfbahnen statt. Die feierliche Übergabe der Leistungsabzeichen ist für 17 Uhr vorgesehen. Insgesamt treten 28 Gruppen in der Stufe Bronze, 9 Gruppen in der Stufe Silber sowie 9 Gruppen in der Stufe Gold an. Die Leistungsübungen erfolgen nach der gültigen Richtlinie des Landes Baden-Württemberg aus dem Jahr 2017 und dienen der einheitlichen Ausbildung sowie der Vertiefung feuerwehrtechnischer Fähigkeiten unter realitätsnahen Bedingungen. Die Leistungsstufen im Überblick: Bronze: In dieser Einstiegsstufe steht der klassische Löschangriff im Mittelpunkt. Die Gruppe arbeitet nach festgelegtem Ablauf ohne vorherige Aufgabenverteilung. Ziel ist es, grundlegende Abläufe sicher und fehlerfrei umzusetzen. Silber: Aufbauend auf Bronze wird die Schwierigkeit erhöht. Die Funktionen innerhalb der Gruppe werden vorab ausgelost, was ein hohes Maß an Flexibilität und Ausbildungsstand erfordert. Zusätzlich sind weiterführende Kenntnisse und Fertigkeiten nachzuweisen. Gold: Die höchste Stufe stellt besonders hohe Anforderungen an die Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Neben einem komplexen Löschangriff müssen zusätzliche Aufgaben, wie beispielsweise technische Hilfeleistungen sowie theoretische Kenntnisse, sicher beherrscht werden. Teamarbeit, Präzision und Erfahrung sind hier entscheidend. „Ab dem kommenden Jahr wird sich bei der Abnahme der Leistungsabzeichen einiges ändern“ berichtet Kreisbrandmeister Bernhard Frei. Zum einen gibt es an der Spitze der Schiedsrichter im Ortenaukreis einen Personalwechsel – Schiedsrichterobmann Christian Keller gibt sein Amt nach über 20 Jahren in jüngere Hände ab. Zum anderen greift dann die komplett überarbeitete Richtlinie zur Abnahme der Leistungsabzeichen. „In welcher Form wir den Übergang von der alten zur neuen Richtlinie gestalten, muss noch entschieden werden“ informiert Frei. Die Leistungsabzeichen sind ein wichtiger Bestandteil der Feuerwehrarbeit in Baden-Württemberg. Sie fördern nicht nur die Aus- und Weiterbildung der Einsatzkräfte, sondern stärken auch den Zusammenhalt innerhalb der Feuerwehren. Das Landratsamt dankt der Feuerwehr Kappel-Grafenhausen als Ausrichterin für die Organisation sowie allen teilnehmenden Gruppen für ihr Engagement und ihre Bereitschaft, sich den anspruchsvollen Prüfungen zu stellen. Interessierte Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, die Übungen vor Ort zu verfolgen und sich ein Bild von der Leistungsfähigkeit der Feuerwehren zu machen. An den Leistungsübungen in Kappel-Grafenhausen nehmen folgende Feuerwehren teil: Bronze (28 Gruppen) Achern-Sasbachried 1 Appenweier 2 Ettenheim/Ringsheim/Mahlberg 2 Friesenheim/Neuried 1 Kappelrodeck/Seebach 3 Lahr 2 Lichtenau-Grauelsbaum (RA) 1 Mühlenbach 2 Oberkirch/WF Linck 2 Renchen 2 Rheinau 1 Sasbach 2 Schutterwald 1 Seelbach/Schuttertal 1 Steinach-Welschensteinach 2 Zell a.H. 1 Werkfeuerwehr Koehler Oberkirch 2 Silber (9 Gruppen) Kappel-Grafenhausen 2 Wolfach 2 Rheinau 1 Gengenbach 2 Ringsheim-Rust 2 Gold (9 Gruppen) Epfendorf (RW) 2 Fluorn-Winzeln (RW) 2 Gaggenau, Bad Rotenfels (RA) 2 Oberkirch 2 Rheinau 1

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Studium trifft Praxis: Mit kommunaler Europaarbeit zu europäischer Stärke

Einladung zur Podiumsdiskussion zur Europaarbeit der Landkreise an der Hochschule Kehl am Montag, 18. Mai 2026 Wie kann die Europaarbeit der Landkreise zur Stärkung Europas beitragen? Welche Mehrwerte der EU werden in den Landkreisen konkret sichtbar? Und wie gelingt ein erfolgreiches Zusammenspiel der EU-Ebene und der Landkreise? Diese und weitere Fragen stehen im Mittelpunkt der Veranstaltung „Studium trifft Praxis: Mit kommunaler Europaarbeit zu europäischer Stärke“, die am 18. Mai 2026 um 18:00 Uhr in der Aula (Gebäude 1 | Foyer) an der Hochschule Kehl stattfindet. Auf dem Podium diskutieren namhafte Akteurinnen und Akteure der Europaarbeit: Norbert Lins, Mitglied des Europäischen Parlaments Thorsten Erny, Landrat des Ortenaukreises Andrea Hahn, Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Europabeauftragten der Landkreise in Baden-Württemberg Prof. Dr. Joachim Beck, Rektor der Hochschule Kehl Die Moderation übernehmen Prof. Dr. Annegret Eppler, Professorin für Öffentliches Recht und Europarecht sowie Inhaberin eines Jean Monnet Chairs an der Hochschule Kehl, und Jan Molzberger, Leiter des Europabüros der baden-württembergischen Kommunen.   Nach einer einführenden Keynote von Prof. Dr. Beck rückt die Podiumsdiskussion die Rolle der Landkreise im europäischen Mehrebenensystem in den Mittelpunkt. Dabei geht es insbesondere um die Frage, wie Europaarbeit auf Landkreisebene konkret ausgestaltet wird und welche Bedeutung sie für die Umsetzung europäischer Politik hat. Thematisiert werden aktuelle europäische Entwicklungen, darunter der Mehrjährige Finanzrahmen nach 2028-2034, sowie die Erwartungen der baden-württembergischen Landkreise an die Europäische Union. Ebenso wird diskutiert, welche Handlungsmöglichkeiten Landkreise bzw. die kommunale Ebene in der europäischen Zusammenarbeit besitzen und wie sich diese Aufgaben im Studium und in der späteren beruflichen Praxis widerspiegeln.   Im Anschluss besteht Gelegenheit, Fragen zu stellen und die Diskussion mit den Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu vertiefen.   Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, an der Veranstaltung teilzunehmen und sich aktiv in den Austausch einzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich

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Mathematik zum Anfassen: Schulaktion zur Geodäsie am Lahrer Scheffel-Gymnasium

Wie lässt sich Mathematik im Alltag praktisch anwenden? Dieser Frage gingen Schülerinnen und Schüler der neunten Klassen des Scheffel-Gymnasiums in Lahr bei einer Schulaktion des Amts für Vermessung und Flurneuordnung des Landratsamts Ortenaukreis nach. An mehreren Stationen auf dem Schulgelände konnten die Jugendlichen ausprobieren, wie geodätische Messverfahren funktionieren und dabei ihr Wissen aus dem Mathematikunterricht praktisch einsetzen. Mit der Aktion beteiligte sich das Amt an landesweiten Angeboten, mit denen Geodätinnen und Geodäten auf ihre Arbeit und das Berufsfeld der Geodäsie aufmerksam machen. Bereits seit mehreren Jahren bietet das Amt in Kooperation mit Schulen in der Ortenau speziell für Schülerinnen und Schüler konzipierte Vermessungsübungen an. Am Scheffel-Gymnasium arbeiteten die Jugendlichen in Kleingruppen an drei Stationen. Dabei waren die Aufgaben auf den aktuellen Mathematikunterricht und den Wissensstand der Schülerinnen und Schüler zugeschnitten. Mit einem modernen Tachymeter lernten sie unter anderem, wie indirekte Entfernungsmessung funktioniert – ähnlich wie bei der Leichtathletik, etwa beim Speerwurf oder Kugelstoßen. Bei einer Weitwurf-Challenge mit Pylonen durften die Jugendlichen ihre Würfe anschließend selbst nachmessen. An einer weiteren Station bestimmten sie die Höhe des Schulgebäudes. Dazu nutzten sie die Winkelmessung eines alten Theodolits sowie ein Bandmaß; die Berechnung erfolgte anschließend mithilfe der Tangens-Funktion. Außerdem konnten die Schülerinnen und Schüler ihr externes Klassenzimmer, einen Container auf dem Schulgelände, mit vermessungstechnischen Verfahren einmessen und die Ergebnisse in eine vorbereitete Karte übertragen. „Hier zeigt sich eindrücklich, dass Mathematik sehr wohl einen praktischen Nutzen hat“, sagte Timo Nopper, Organisationsleiter der Schulaktion. „Als Ausbildungsbetrieb für Vermessungstechnikerinnen und Vermessungstechniker sowie für den gehobenen und höheren vermessungstechnischen Verwaltungsdienst wollen wir auf unser spannendes Berufsfeld aufmerksam machen und für unser Amt werben“, so Nopper weiter. Sein Kollege Matthias Rohrer erklärte den Jugendlichen, dass sie bei einem Praktikum im Amt vertiefte Einblicke in die Arbeit der Geodätinnen und Geodäten erhalten könnten – und dass er sich über ein Wiedersehen freuen würde. Die Aktion stieß auf sehr positive Resonanz – sowohl bei den Jugendlichen als auch bei den Lehrerinnen und Lehrern. Auch die beteiligten Auszubildenden sowie die Kolleginnen und Kollegen des Amts waren mit viel Freude und Engagement bei der Sache. Hintergrund: „Geodätinnen und Geodäten sind gefragte Ansprechpartner – nicht nur bei der klassischen Vermessung und bei Grenzfestlegungen werden sie gebraucht, sondern auch beim Flächenmanagement, bei Stadtplanung und Stadtentwicklung, in Industrie und Technik, in der Navigation und Mobilität bis hin zur Vernetzung von Daten“, sagt Ansgar Jäger, Leiter des Amts Vermessung & Flurneuordnung beim Landratsamt Ortenaukreis. „Mit den landesweiten Aktionen soll deutlich gemacht werden, dass Geodäsie für Zukunftsfragen wie Energiewende oder Digitalisierung unverzichtbar ist. Wir freuen uns, wenn wir vor allem bei Schülern die Neugierde auf Geodäsie wecken. Wer selbst erlebt, was man mit den Fächern Mathematik, Physik und Technik in der Welt alles machen kann, der hat auch Spaß daran.“

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Engagement ab 60: Chancen der Babyboomer-Generation nutzen

Fachveranstaltung beleuchtet Potenziale der geburtenstarken Jahrgänge im Ruhestand Was geschieht, wenn die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen? Werden die sogenannten „Babyboomer“ zur Herausforderung für Kommunen – oder zu einer bislang unterschätzten Ressource für bürgerschaftliches Engagement? Mit diesen Fragen beschäftigt sich das BE-Forum „Wenn sich eine neue Tür öffnet… sich engagieren ab 60+“, das am Freitag, 22. Mai 2026, von 15:00 bis 18:30 Uhr im Landratsamt Ortenaukreis (Großer Sitzungssaal, Badstraße 20, 77652 Offenburg) stattfindet. Die Fachveranstaltung richtet sich an Ehrenamtliche, Fachkräfte aus dem Bereich des bürgerschaftlichen Engagements sowie Vertreterinnen und Vertreter von Städten und Gemeinden. Ziel ist es, praxisnah zu diskutieren, wie Kommunen und Organisationen Menschen nach der Erwerbsphase gezielt für ein Engagement gewinnen und passende Rahmenbedingungen schaffen können. „Die Babyboomer stehen an einem entscheidenden Übergang. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt, um sie aktiv einzuladen, ihre Erfahrungen, Kompetenzen und Zeit in das Gemeinwesen einzubringen“, betont Marco Archelós von der Vernetzungsstelle für Bürgerschaftliches Engagement. „Kommunen und Organisationen spielen dabei eine Schlüsselrolle als Türöffner und Ermöglicher.“ Ein zentraler Programmpunkt ist der Vortrag von Karin Haist, Demografieexpertin und Referentin, die die Ergebnisse der bundesweiten Studie „Engagiert euch, Boomer!“ der Körber-Stiftung vorstellt. Die Studie zeigt: Babyboomer verfügen über hohe Engagementpotenziale, doch ihr Einsatz entsteht nicht automatisch. Entscheidend sind gezielte Ansprache, Anerkennung und Angebote, die zur Lebensphase dieser Generation passen. Im anschließenden World Café steht die Praxis im Mittelpunkt. Gemeinsam wird erarbeitet, wie Babyboomer für ein Engagement begeistert werden können, wo und wie diese Zielgruppe erreicht werden kann, wie deren Kompetenzen gezielt im Ehrenamt genutzt werden können und welche Rolle Kommunen in der Gewinnung haben. „Bürgerschaftliches Engagement ist ein zentraler Baustein für den sozialen Zusammenhalt vor Ort“, betont Moritz Schulz, Amtsleiter Soziale und Psychologische Dienste. „Wenn es gelingt, die Babyboomer gut in Engagementstrukturen einzubinden, profitieren davon nicht nur die Engagierten selbst, sondern ganze Städte und Gemeinden.“ Das BE-Forum bietet Raum für fachlichen Austausch, Vernetzung und konkrete Impulse für die Engagementpraxis vor Ort. Die Teilnahme ist kostenfrei. Weitere Informationen zur Anmeldung gibt es online unter ortenau-engagiert.de

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Vortrag: Der Wald im Klimawandel

Vor welchen Herausforderungen durch den Klimawandel stehen unsere Wälder? Wie lässt sich mit gezielten Maßnahmen die Widerstandsfähigkeit der Wälder stärken? George Kaprizious ( @into_the_forest ) , ausgebildeter und aktiver Waldführer, diskutiert in seinem Vortrag mit Teilnehmenden, wie nachhaltige Forstwirtschaft den Wald als Ökosystem erhalten kann und geht der Frage nach, ob man den Wald sich selbst regulieren lassen sollte.

Die Veranstaltung findet am 21. Mai, 19 Uhr im Pfarrheim Steinach statt. Veranstalter ist der Kiebitz e.V.

#Ortenau #Steinach #Klimawandel #Wald #Forstwirtschaft #Kiebitz #Haslach #BUND #Wohlleben

🏰 Heute abend (~19 Uhr) spielen wir in Ortenberg (bei Offenburg) vorm Schloss bei der Mahnwache gegen das rechte Vernetzungstreffen von "Ave Europa". Die Veranstaltung geht den ganzen Tag über, schaut mal vorbei!

https://www.agr-offenburg.de/2026/04/20/schloss-ortenberg-wird-zur-festung-europa/

#offenburg #ortenau #ortenberg

Über 33 Millionen Euro für Glasfaserausbau in der Ortenau

Ministerialdirigent Arndt Möser überreicht Förderbescheide des Landes - 27 Städte und Gemeinden profitieren Die Finanzierung des Glasfaserausbaus im Ortenaukreis steht: Ministerialdirigent Arndt Möser, Abteilungsleiter Digitalisierung im Innenministerium Baden-Württemberg, hat am Donnerstagnachmittag im Landratsamt im Offenburg Förderbescheide des Landes in Höhe von mehr als 33 Millionen Euro (33.595.200 Euro) an Landrat Thorsten Erny übergeben. Die Fördermittel sind für die finale Phase des geförderten Glasfaserausbaus im Ortenaukreis bestimmt und kommen 27 Städten und Gemeinden in der Ortenau zugute – darunter Offenburg, Kehl, Achern und Lahr. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stand die Übergabe der Förderbescheide durch Ministerialdirigent Möser an die Vertreterinnen und Vertreter der berücksichtigten Städte und Gemeinden. Zum Auftakt begrüßte Landrat Thorsten Erny die Gäste. Anschließend stellte Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer der Breitband Ortenau GmbH & Co. KG, die Arbeit der Gesellschaft kurz vor. Anlässlich der Übergabe erklärte Digitalisierungs- und Innenminister Thomas Strobl: „Der Ortenaukreis geht beim Breitbandausbau seit Jahren entschlossen voran. Klar ist: Wenn Kommunen zusammenarbeiten, klare Strukturen schaffen und den Ausbau strategisch angehen, gelingt der flächendeckende Breitbandausbau. Die Digitalisierung und der damit verbundene Breitbandausbau ist eine zentrale Zukunftsaufgabe – für die Bürgerinnen und Bürger, unsere Wirtschaft, für gleichwertige Lebensverhältnisse und für die Handlungsfähigkeit unseres Staates. Der Ortenaukreis zeigt, wie diese Aufgabe erfolgreich umgesetzt werden kann.“ Der Glasfaserausbau in der Ortenau erfolgt seit 2020 im Rahmen des Projekts „GiGa | Ortenau“ der Breitband Ortenau, das auf ein hybrides Ausbaumodell setzt. Dabei werden staatlich geförderte Maßnahmen gezielt mit eigenwirtschaftlichen Investitionen privater Telekommunikationsunternehmen kombiniert. Während Anbieter wie Vodafone, Telekom, Unsere Grüne Glasfaser oder Deutsche Glasfaser den Ausbau in den dichter besiedelten Innenlagen übernehmen, erschließt die Breitband Ortenau die oftmals wirtschaftlich schwieriger zu versorgenden Außenbereiche der Kommunen. Die nun übergebenen Förderbescheide ermöglichen die Umsetzung der Phase 5 des geförderten Ausbaus, in der die noch verbliebenen unterversorgten Gebäude in den Außenlagen der Gemeinden an das Glasfasernetz angeschlossen werden sollen. Die Förderung erfolgt im Zusammenspiel von Bund und Land: Während der Bund im Rahmen seines Bundesförderprogramms für den Gigabitausbau bis zu 50 Prozent der Investitionskosten übernimmt, beteiligt sich das Land Baden-Württemberg über die Kofinanzierung mit weiteren 40 Prozent. Die verbleibenden Kosten tragen die Kommunen. „Ich danke dem Land Baden-Württemberg ausdrücklich für diese starke Unterstützung. Die Förderung ist ein weiteres wichtiges Signal für den flächendeckenden Glasfaserausbau im ländlichen Raum. Sie bringt uns unserem Ziel näher, auch die noch unterversorgten Gebäude an ein leistungsfähiges Glasfasernetz anzuschließen“, sagte Landrat Thorsten Erny. „Die Förderbescheide für die finale Ausbauphase sind ein starkes Signal für die digitale Zukunft unserer Region“, ergänzte Josef Glöckl-Frohnholzer, Geschäftsführer der Breitband Ortenau GmbH & Co. KG. Der Breitbandausbau im Ortenaukreis habe in den vergangenen Jahren bereits große Fortschritte gemacht, so Glöckl-Frohnholzer. „In zahlreichen Kommunen laufen derzeit Bauarbeiten oder sind bereits abgeschlossen. Die sogenannte Homes-Passed-Quote – also der Anteil der Gebäude, bei denen die Glasfasertrasse bereits in unmittelbarer Nähe verläuft und ein Anschluss technisch möglich ist – liegt derzeit bei rund 52 Prozent. Bis 2027 soll sie auf etwa 70 Prozent steigen. Bis 2031 wird eine vollständige Glasfaserversorgung aller Gebäude angestrebt“, macht der Geschäftsführer klar. Insgesamt wird bis zum Ende des Ausbaus rund eine Milliarde Euro in die digitale Infrastruktur der Ortenau investiert. Neben den Fördermitteln von Bund und Land engagieren sich auch private Telekommunikationsunternehmen mit Investitionen von mehr als 500 Millionen Euro im eigenwirtschaftlichen Ausbau von knapp 100.000 Gebäuden im Landkreis. Seit dem Jahr 2016 hat das Land Baden-Württemberg rund 3.800 Breitbandprojekte mit insgesamt über 3,5 Milliarden Euro gefördert. Zusammen mit Bundesmitteln wurden so mehr als 7 Milliarden Euro in die digitale Infrastruktur investiert. Mit der nun eingeleiteten finalen Ausbauphase sollen in den kommenden Jahren auch die letzten bislang unterversorgten Gebäude an das leistungsfähige Glasfasernetz angeschlossen werden. Damit rückt das Ziel eines flächendeckenden Gigabitnetzes in der Ortenau weiter in greifbare Nähe.

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Alte Radiowerbung: Kneipe "Appelboom" im Scheck-in Center in Achern; Januar 2000
Im Internet finden sich keine weiteren Infos zu dieser Location, muss es also schon länger nicht mehr geben.

https://youtube.com/shorts/hd4XIfJoqm8

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Alte Radiowerbung: Kneipe "Appelboom" in Achern (Januar 2000) #shorts

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Statistikreport April 2026: Leichter Rückgang der Fallzahlen

Im April belief sich die Zahl der Bedarfsgemeinschaften im Zuständigkeitsbereich des Ortenau Jobcenters auf 8.963. Gegenüber dem Vormonat entspricht dies einem Zuwachs von 65 Bedarfsgemeinschaften. Im Vergleich zum Vorjahresmonat bleibt der rückläufige Trend erhalten. Die Zahl der Bedarfsgemeinschaften lag um 216 unter dem entsprechenden Wert des Vorjahresmonats. Im Hinblick auf die Integrationsentwicklung zeigt sich eine Erholung. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ist noch immer ein leichter Rückgang der Integrationen um 3,3 Prozent zu verzeichnen. Zum Vormonat zeigt sich ein Zuwachs der Integrationen in den ersten Arbeitsmarkt um 44,7 Prozent. „Der sprunghafte Anstieg der Integrationen kommt dadurch zustande, dass im letzten Berichtszeitraum die Neueinstellungen durch den Europa Park noch nicht berücksichtigt waren, welcher einen essenziellen Anteil an den Integrationen im Frühjahr hat“, führt Silvia Kimpel, Leiterin des Ortenau Jobcenters aus. Im April haben 178 Arbeitsuchende eine sozialversicherungspflichtige bzw. selbstständige Erwerbstätigkeit auf dem ersten Arbeitsmarkt aufgenommen. Hinzu kommen 25 Arbeitsaufnahmen auf dem sogenannten „zweiten“ Arbeitsmarkt. Hierbei handelt es sich überwiegend um gemeinnützige Beschäftigungsverhältnisse, die durch staatliche Zuschüsse geschaffen worden sind. Insgesamt haben im Berichtsmonat 203 Arbeitsmarktintegrationen stattgefunden. Derzeit beziehen insgesamt 18.298 Personen Leistungen des Ortenau Jobcenters. Darunter befinden sich 5.263 arbeitslos gemeldete sowie weitere 3.864 Personen, die als arbeitssuchend registriert sind. Somit stehen aktuell 9.127 Personen dem Arbeitsmarkt unmittelbar zur Verfügung. Zum Kreis der Leistungsberechtigten zählen darüber hinaus 5.085 nichterwerbsfähige Personen, insbesondere Kinder sowie Personen mit gesundheitlichen Einschränkungen. Hinzu kommen 986 Personen, die keine Regelleistungen erhalten. Zu diesem Personenkreis zählen unter anderem Angehörige mit Anspruch auf Ausbildungsförderung (BAföG), Altersrentnerinnen und Altersrentner sowie Personen, die ausschließlich Leistungen aus dem Bildungs- und Teilhabepaket beziehen.

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