Seit dem Wiederauftreten der Lumpy Skin Disease (LSD) in Europa Ende Juni 2025 sind die Fallzahlen in den betroffenen Gebieten in Italien und Frankreich stetig angestiegen. Aufgrund der momentanen Ausbreitung der Krankheit ist es sehr wichtig, verdächtige Symptome bei Rindern abklären zu lassen.
Klinisch erkrankte Tiere haben Fieber und zeigen typische knötchenartige Hautveränderungen v. a. am Kopf, Hals, Perineum, und Euter, die häufig zusammen mit Läsionen an den Schleimhäuten auftreten. Außerdem kann die Erkrankung mit Milchrückgang, Ödemen sowie vergrößerten Lymphknoten einhergehen. Tragende Tiere können abortieren. Auch subklinische Verläufe sind möglich.
Die Übertragung des LSD-Virus erfolgt vor allem durch blutsaugende Insekten (Stechmücken, Fliegen, Zecken). Im Verdachtsfall muss unverzüglich das zuständige Veterinäramt verständigt und Proben für Abklärungsuntersuchungen entnommen werden.
Auf der Internetseite des Diagnostikzentrums Aulendorf ( www.stua-aulendorf.de) sind auf einem Merkblatt weitere Informationen zu der Tierseuche zu finden.
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