DĂŒrfen Strafverfolgungsbehörde...
Der neue Programmplatz von Doublecheck hat sich noch nicht so ganz durchgesetzt. Das Ă1 Medienmagazin am Donnerstag anstatt am Freitagabend. LĂ€sst sich aber ohnehin lĂ€nger nachhören. Diesmal u. a. zur Bereitwilligkeit des Boulevards, Litigation-PR zu unterstĂŒtzen und Hetze gegen Journalistinnen.
https://sound.orf.at/radio/oe1/sendung/190761/jager-gejagte-und-profiteure
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Thomas Schmid ist durch seine Art der Aussage im zu Ende gegangenen Kurz-Prozess seinem Ziel nĂ€hergekommen, in der Inseraten-AffĂ€re den Kronzeugen-Status zu bekommen. FĂŒr Kurz und die als Partei von den Ermittlungen der WKStA betroffene ĂVP ist das ebenso bedrohlich wie fĂŒr die in der InseratenaffĂ€re ebenfalls als Beschuldigte gefĂŒhrten Verleger Fellner und Dichand. Sie spielen in der Sache aber nicht mit offenen Karten, sondern springen auf den Zug der ĂVP auf. Die attackiert den Kurz-Richter, spricht gegen alle Experten-Meinungen von Befangenheit und kratzt damit weiter an der GlaubwĂŒrdigkeit der Justiz. Die erwĂ€hnten Verlegerinnen und Verleger kratzen an der GlaubwĂŒrdigkeit ihrer Redaktionen, meinen Kritiker. Redaktionen brauchen Krisenmanagement Soziale Medien werden auch fĂŒr Journalisten und Journalistinnen immer öfter zu einem gnadenlosen "Hinrichtungsraum". So hat Hubert Patterer, Chefredakteur der "Kleinen Zeitung" die Hetze gegen Alexandra Föderl-Schmid beschrieben, nachdem der selbsternannte PlagiatsjĂ€ger Stefan Weber die Dissertation der stellvertretenden Chefredakteurin der "SĂŒddeutschen Zeitung" ins Visier genommen hatte. Attacken gegen Journalisten und Journalistinnen dieser Art hĂ€ufen sich. Es geht darum, ihren Ruf in Zweifel zu ziehen. Da ist in den Redaktionen Krisenmanagement gefragt. Das bedeutet, die Angriffe journalistisch einzuordnen und sich auch juristisch zu wehren, wo es notwendig ist. Eine Herausforderung. Nobel zu warten, bis das Getöse vorbei ist - das geht nicht mehr. Kickls Mann fĂŒrs Grobe im Stiftungsrat Ab dieser Woche ist der frĂŒhere FPĂ- und BZĂ-Politiker Peter Westenthaler Mitglied des ORF-Stiftungsrats, die Freiheitlichen haben ihn nominiert, die Bundesregierung hat ihn bestellt. Seine regelmĂ€Ăigen Auftritte beim Privatsender oe24.tv waren kein rechtliches Hindernis. Westenthaler gilt als Speerspitze der Kickl-FPĂ, die mit Stimmungsmache gegen den ORF seit Jahren Stimmen zu gewinnen versucht. Entsprechend kritisch sind die Kommentare zu seiner Bestellung ausgefallen, bis hin zu: demokratiegefĂ€hrdend. Peter Westenthaler seinerseits attackiert den ORF-Redaktionsrat und kĂŒndigt ein eigenes Format ĂŒber den ORF im Fellner-Fernsehen an. Moderation und Gestaltung: Nadja Hahn und Stefan Kappacher
#Correctiv #noAfD #LitigationPR #Justiz #Rechtsstaat #Migration
Selbst #LTO hat hier prĂ€ziser getitelt als #TAZ. Im Kern muss Correctiv nix zurĂŒcknehmen, nur Detail bzgl. Wahlbeschwerden war zu prĂ€zisieren. Wo sind Journalist*innen, die knackige Ăberschriften (braucht man!) formulieren können, ohne das #Framing der LitigationPR zu ĂŒbernehmen?
Hierzu gleich noch eine nette Geschichte:
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